DE69030293T2 - Neue Peptide, deren Intermediate, Verfahren zu deren Herstellung, antiallergische Agenzien, Vasodilatoren und Immunoregulatoren - Google Patents

Neue Peptide, deren Intermediate, Verfahren zu deren Herstellung, antiallergische Agenzien, Vasodilatoren und Immunoregulatoren

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DE69030293T2
DE69030293T2 DE69030293T DE69030293T DE69030293T2 DE 69030293 T2 DE69030293 T2 DE 69030293T2 DE 69030293 T DE69030293 T DE 69030293T DE 69030293 T DE69030293 T DE 69030293T DE 69030293 T2 DE69030293 T2 DE 69030293T2
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Description

    Titel der Erfindung
  • Neue Peptide, Zwischenprodukte dafur, Verfahren zu deren Herstellung und Antiallergika, Vasodilatatoren und Immunregulatoren
  • Hintergrund der Erfindung 1. Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft neue Peptide, Zwischenprodukt dafar, Verfahren zu deren Herstellung und Antiallergika, Vasodilatatoren und Immunregulatoren.
  • 2. Beschreibung des Stardes der Technik
  • Eine Vielzahl von Arzeimitteln wurden zur Prävention oder Therapie verschiedener allergischer Erkrankungen vorgeschlagen und entwickelt. Einige davon wurden bereits in den Markt eingeführt.
  • Unter den allergischen Symptomen werden allergische Reaktionen vom Soforttyp, wie Bronchialasthma, Urtikaria und allergische Rhinitis, als Typ I-allergische Reaktionen klassifiziert. Man nit im allgemeinen an, daß die Typ I-allergischen Reaktionen auf der Grundlage des Einsetzens der Symptome und des Wirkmechanismus des Antiallergikums die folgenden drei Stadien umfassen: Erstens, die Wechselwirkung zwischen Mikrophagen, T-Zellen und B-Zellen gegen ein Fremdantigen, das in den Körper eingedrungen ist, produziert einen IgE-Antikörper, der an den Fc-Rezeptor in den Gewebmastzellen oder den basophilen Zellen des Bluts gebunden wird, wodurch eine Sensibilisierung erzeugt wird (dieser Prozeß läuft im ersten Stadium ab); als nächstes werden, wenn das Fremdantigen erneut in den Körper eindringt, der an den Fc-Rezeptor auf den Zellen gebundene IgE- Antikörper und das Fremdantigen verbunden, wodurch eine Antigen-Antikörper-Reaktion erzeugt wird, die solche Reaktionen, wie die Aktivierung der Zellmembraneenzyme und den Eirstrom von Calciumionen in Zellen triggert, wodurch biochemische Veränderungen, wie enzymatische Reaktionen und histologische Veränderungen, wie eine Degranulierung, erzeugt werden, was dazu führt, daß chemische Mediatoren, wie Histamin und SRS-A, aus den Zellen freigesetzt werden (dieser Prozeß läuft im zweiten Stadium ab); die aus den Zellen im zweiten Stadium freigesetzten chemischen Mediatoren besitzen Wirkungen, wie die Kontraktion der glatten Muskeln und die Verstärkung der Permeabilität und die Produktion einer Exkretion aus Kapillarblutgefäßen, und verursachen verschiedene allergische Symptome (dieser Prozeß läuft im dritten Stadium ab).
  • Bekannte Antiallergika umfassen solche für eine nichtspezifische Hyposensibilisierungstherapie sowie für eine Hemmung der Antikörperproduktion, was Arzeimittel sind, die im ersten Stadium wirken. Keines der Arzeimittel, die spezifisch nur auf das erste Stadium einwirken, wurde in den Markt eingeführt. Als Arzeimittel, die auf das zweite Stadium einwirken, sind Hemmstoffe für chemische Mediatoren, wie Dinatriumcromoglycat (nachstehend als Cromoglycat abgekürzt) und Tranilast bekannt. Antihistaminika und Bronchiodilatatoren sind Arzeimittel, die auf das dritte Stadium einwirken.
  • Ferner werden antiallergische Peptide in dem US-Patent Nr. 4 171 299 beschrieben. Die Beschreibung bereibt ein von einem IgE- Antikörper abstammendes Pentapeptid, bestehend aus fünf Aminosäureresten des Fc-Teils des IgE-Antikörpers, wie durch die Primarstruktur wiedergegeben ist
  • H-Asp-Ser-Asp-Pro-Arg-OH.
  • Die Hemmung der IgE-Antikörperproduktion durch das Peptid wurde nicht bestätigt. Jedoch wird angenommen daß das Peptid die allergische Reaktion durch Hemmng der Bindung des IgE-Antikörpers an die Mastzellen, die zu Beginn des zweiten Stadiums eintritt, blockiert sowie gleichzeitig den gebundenen IgE-Antikörper, der bereits im zweiten Stadium gebildet wurde, durch das Peptid ersetzt.
  • Die Entwicklung von Antiallergika richtete sich daher auf ein Arzeimittel, das auf eines der drei Stadien für das Einsetzen der allergischen Symptome einwirkt. Es wurden Untersuchungen zur Prävention des Einsetzens oder der therapeutischen Behandlung der allergischen Symptome durch Blockieren jedes Stadiums in der Kette der drei Stadien durchgeführt. Eine Therapie, die vermutlich eine gewisse Wirksamkeit erzeugt, wurde durch derartige untersuchungen entwickelt.
  • Diese bekannten Chemotherapeutika können jedoch die Kette der vorstehend genannten drei Stadien nicht vollständig blockieren. Folglich wurde die Verwendung einer Kombination mehrerer Arzeimittel, basierend auf der Idee einer vollständigen Blockierung der Kette durch die kombinierte Verwendung eines Arzeimittels, das auf eines der drei Stadien einwirkt, mit einem Arzeimittel, das auf ein anderes Stadium einwirkt, angenommen, aber die Ergebnisse sind nicht wie erwartet.
  • Dann wird erwartet, daß die Entwicklung eines einzelnen Arzneimittels, das auf mehrere Stadien der drei Stadien beim Einsetzen der allergischen Symptome einwirkt, die Wirkungen als Antiallergikum verstärken würde, und die Entwicklung eines solchen Arzeimittels ist wunsch enswert.
  • Es ist auf der Basis des Mechanismus des Einsetzens der allergischen Symptome auch denkbar, daß überlegenere Antiallergika verfügbar werden wurden, wenn ein Peptid des Fc-Teils, das aus dem IgE-Antikörper stammt, oder ein einem solchen Peptid analoges Peptid entwickelt wird. Die Entwicklung neuer Peptide durch einen solchen Ansatz wird ebenfalls erwartet.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, antiallergische Peptide mit überlegenen pharmakologischen Aktivitäten bereitzustellen, indem ein Peptid des Fc-Teils des IgE-Antikörpers oder ein dazu analoges Peptid hergestellt wird.
  • Die EP-A-O 336 554 beschreibt ein Peptid mit der Primärsuktur Asp-Ser-Asp-Gly-Lys, das bei der Verhütung oder Therapie von Bronchialasthma, Urtikaria und allergischer Rhinitis effektiv ist.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Um die vorstehende Aufgabe zu lösen und unter Berucksichtigung der Peptide, die im Fc-Teils des IgE-Antikörpers vorkommen, wurde ein Verfahren zur Herstellung von Peptiden, die -Asp-Gly- oder -Asp-Ser- enthalten, oder Derivaten davon in hoher Ausbeute unter Verhütung von Nebenreaktionen gefunden. Es war schwierig, das Verfahren in flüssiger Phase durchzuführen. Verschiedene Oligopeptide, die eine -Asp-Gly- oder -Asp-Ser-Bindung enthalten, wurden synthetisiert und auf ihre antiallergischen Eigenschaften getestet. Aus den Testergebnissen wurde gefunden, daß Peptide der Formeln H-Asp-Gly-Lys-OH, H-Ser-Asp-Gly-Lys-OH, H-Asp-Ser-Gly- Lys-OH und H-Ala-Asp-Ser-Gly-Lys-OH nicht nur die Histaminfreisetzung sondern auch die IgE-Antikörperproduktion hemmen.
  • Ferner wurde als Ergebnis ausgedehnter Untersuchungen zu den pharmakologischen Aktivitäten der vorstehend genannten Peptide überraschenderweise gefunden, daß sie eine vasadilatatorische Aktivität und eine immunregglatorische Aktivität ebenfalls besitzen.
  • So betrifft die vorliegende Erfindung
  • (1) ein Tetrapeptid der Formel H-Ser-Asp-Gly-Lys-OH oder ein pharmzeutisch verträgliches Salz davon;
  • (2) ein Hexapeptid der Formel H-Ala-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH oder ein pharmazeutisch verträgliches Salz davon;
  • (3) ein Asparaginsäureglycinlysinderivat der Formel Z-Asp(OBzl)- Gly-Lys (Z) OBzl;
  • (4) ein Serinasparaginsäureglycinlysinderivat der Formel Z-Ser- Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl;
  • (5) ein Alaninasparaginsäureserinasparaginssäureglysinlysinderivat der Formel Z-Ala-Asp(OBzl)-Ser-Asp(OBzl)Gly-Lys(Z)-OBzl;
  • (6) ein Asparaginsäureglycinlysinderivat der Formel Boc-Asp(OBzl)- Gly-Lys(Z)-OBzl;
  • (7) ein Serinasparaginsäureglycinlysinderivat der Formel Boc-Ser- Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl;
  • (8) ein Verfahren zur Herstellung des Peptids H-Asp-Gly-Lys-OH, wobei man katalytisch das Peptidderivat Z-Asp(OBzl)-Gly-Lys (Z) OBzl gemäß Punkt (3) reduziert;
  • (9) ein Verfahren zur Herstellung des Peptids H-Ser-Asp-Gly-Lys-OH, wobei man katalytisch das Peptidderivat Z-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl gemäß Punkt (4) reduziert;
  • (10 ein Verfahren zur Herstellung des Peptids H-Ala-Asp-Ser-Asp- Gly-Lys-OH, wobei man katalytisch das Peptidderivat Z-Ala-Asp(OBzl)-Ser- Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl gemäß Punkt (5) reduziert;
  • (11) ein Verfahren zur Herstellung des Peptidderivats Boc- Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl, wobei man ein Glycinlysinderivat der Formel Boc-Gly-Lys(Z)-OBzl mit einer säure unter Abspaltung der Boc-Gruppe behandelt und ansdiließend ein Asparaginsäurederivat der Formel Boc- Asp(OBzl)-OH zusetzt und beide Verbindungen einer dehydratativen Kondensation unterwirft.
  • (12) ein Verfahren zur Herstellung des Peptidderivats Boc-Ser- Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl, wobei man das Peptidderivat Boc-Asp(OBzl)-Gly- Lys(Z)-OBzl gemäß Punkt (6) mit einer säure unter Abspaltung der Boc- Gruppe behandelt, anschließend ein Serinderivat der Formel Boc-Ser-OH zusetzt und die beiden Produkte der dehydratativen Kondensation unterwirft;
  • (13) ein Verfahren zur Herstellung des Peptidderivats Boc- Asp(OBzl)-Ser-Asp (OBzl)-Gly-Lys (Z) OBzl, wobei man das Peptidderivat Boc- Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)OBzl gemäß Punkt (7) mit einer Säure unter Abspaltung der Boc-Gruppe behandelt, anschließend ein Asparaginsäurederivat der Formel Boc-Asp(OBzl)-OH zusetzt und beide Prodkte der dehydratativen Kondensation unterwirft;
  • (14) ein Verfahren zur Herstellung des Peptidderivats Z-Asp(OBzl)- Gly-Lys(Z)-OBzl, wobei man ein Glycinlysinderivat der Formel Boc-Gly- Lys(Z)-OBzl mit einer Säure unter Abspaltung der Boc-Gruppe behandelt, anschließend ein Asparaginsäurederivat der Formel Z-Asp(OBzl)-OH zusetzt und die beiden Produkte der dehydratativen Kondensation unterwift;
  • (15) ein Verfahren zur Herstellung des Peptidderivats Z-Ser- Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl, wobei man das Peptidderivat Boc-Asp(OBzl)-Gly- Lys(Z)-OBzl gemäß Punkt (6) mit einer säure unter Abspaltung der Boc- Gruppe behandelt, anschließend ein L-Serinderivat der Formel Z-Ser-OH zusetzt und die beiden Produkte der dehydratativen Kondensation unterwirft;
  • (16) ein Verfahren zur Herstellung des Peptidderivats Z-Asp(OBzl)- Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl, wobei man das Peptidderivat Boc-Asp(OBzl)- Gly-Lys(Z)-OBzl gemäß Punkt (7) mit einer säure unter Abspaltung der Boc-Gruppe behandelt, anschließend ein Serinderivat der Formel Boc-Ser-OH zusetzt und die beiden Produkte der dehydratativen Kondensation unterwirft;
  • (17) ein Verfahren zur Herstellung des Peptidderivats Z-Ala- Asp(OBzl)-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl, wobei irian das Peptidderivat Boc- Asp(OBzl)-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl mit einer säure unter Abspaltung der Boc-Gruppe behandelt, anschließend ein Alaninderivat der Formel Z- Ala-OH zusetzt und die beiden Produkte der dehydratativen Kondensation unterwirft;
  • (18) ein Oligopeptid der Formel
  • H-Asp-Gly-Lys-OH
  • oder H-Ser-Asp-Gly-Lys-OH
  • oder H-Ala-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH
  • oder ein pharmazeutisch verträgliches Salz davon zur Verwendung zur therapeutischen Behandlung des mensdilichen oder tierischen Körpers;
  • (19) die Verwendung eines Oligopeptids der Formel
  • H-Asp-Gly-Lys-OH
  • oder H-Ser-Asp-Gly-Lys-OH
  • oder H-Ala-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH
  • oder eines pharmazeutisch verträglichen Salzes davon zur Herstellung eines Medikaments zur Behandlung des menschlichen oder tierischen Körpers als Antiallerikum, Vasadilatator oder Immunregulator;
  • (20) die Verwendung eines Oligopeptids der Formel
  • H-Ser-Asp-Gly-Lys-OH
  • oder eines pharmazeutisch verträglichen Salzes davon zur Herstellung eines Medikaments zur Verwendung zur Behandlung des menschlichen oder tierischen Körpers als Vasodilatator;
  • (21) eine pharmazeutische Zusammesetzung, umfassend ein Oligopeptid der Formel
  • H-Asp-Gly-Lys-OH
  • oder H-Ser-Asp-Gly-Lys-OH
  • oder H-Ala-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH
  • oder ein pharmazeutisch verträgliches Salz davon als Wirkstoff zur Verwendung als Antiallergikum;
  • (22) eine pharmazeutische Zusammensetzung, umfassend ein Oligopeptid der Formel
  • H-Asp-Gly-Lys-OH
  • oder H-Ser-Asp-Gly-Lys-OH
  • oder H-Ala-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH
  • oder ein pharmazeutisch verträgliches Salz davon als Wirkstoff zur Verwendung als Vasodilatator; und
  • (23) eine pharmazeutisch Zusalamsetzung, umfassend ein Oligopeptid der Formel
  • H-Asp-Gly-Lys-OH
  • oder H-Ser-Asp-Gly-Lys-OH
  • oder H-Ala-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH
  • oder ein pharmazeutisch verträgliches Salz davon als Wirkstoff zur Verwendung als Immunregulator.
  • Patentanspruchen verwendet:
  • Ala: Alaninrest
  • Arg: Arginlnrest
  • Asp: Asparaginsäurerest
  • Gly: Glycinrest
  • Lys: Lysinrest
  • Pro: Prolinrest
  • Bzl: Benzyl
  • Z: Benzyloxycarbonyl
  • Boc: t-Dutyloxyoarbonyl
  • DGK: H-Asp-Gly-Lys-OH
  • SDGK: H-Ser-Asp-Gly-Lys-OH
  • DSDGK: H-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH
  • ADSDGK: H-Ala-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH
  • DSDPR: H-Asp-Ser-Asp-Pro-Arg-OH
  • Kurze Beschreibung der Figuren
  • Die Fig. 1 zeigt ein Hochleistungsflussigkeitschromatogramm des Peptids H-Asp-Gly-Lys-OH, hergestellt gemäß der Erfindung.
  • Die Fig. 2 zeigt ein Hochleistungsflüssigkeitschromatogramm des erfindungsgemäßen Peptids H-Ser-Asp-Gly-Lys-OH.
  • Die Fig. 3 zeigt ein Hochleistungsflüssigkeitschromatogramm des Peptids H-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH.
  • Die Fig. 4 zeigt ein Hochleistungsflussigkeitschromatogramm des erfindungsgemäß Peptids H-Ala-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH.
  • In den Fig. 1 bis 4 zeigt die vertikale Achse die Intensität der UV-Absorption bei 220 nm und die horizontale Achse die Elutionszeit (min).
  • Die Fig. 5 ist eine graphische Darstellung, die die prozentuale Freisetzung von Histamin (%) mit dem Peptid H-Asp-Gly-Lys-OH, verglichen mit Kontrollarzneimitteln (das Peptid H-Asp-Ser-Asp-Pro-Arg-OH und Cromoglycat), zeigt.
  • Die Fig. 6 ist eine graphische Darstellung, die die prozentuale Freisetzung von Histamin (%) mit dem erfindungsgemäßeen Peptid H-Ser-Asp- Gly-Lys-OH, verglichen mit Kontrollarzneimitteln (das Peptid H-Asp-Ser- Asp-Pro-Arg-OH und Cromoglycat), zeigt.
  • Die Fig. 7 ist eine graphische Darstellung, die die prozentuale Freisetzung von Histamin (%) mit dem erfindungsgemäßen Peptid H-Ala-Asp- Ser-Asp-Gly-Lys-OH, verglichen mit Kontrollarzneimitteln (das Peptid H- Asp-Ser-Asp-Pro-Arg-OH und Cromoglycat), zeigt.
  • In den Fig. 5 bis 7 zeigt die vertikale Achse die prozentuale Freisetzung von Histamin (%) und die horizontale Achse die Konzentration der Verbindung (M).
  • Die Fig. 8 ist eine graphische Darstellung, die den nach der Vorbehandlung mit dem Peptid H-Asp-Gly-Lys-OH erzeugten IgE-Antikörpertiter anzeigt.
  • Die Fig. 9 ist eine graphische Darstellung, die den IgE-Antikörpertiter zeigt, der produziert wird, wenn das erfindungsgemäße Peptid H-Asp- Gly-Lys-OH während der IgE-Antikörperproduktion veraireicht wurde.
  • Die Fig. 10 ist eine graphische Darstellung, die den IgE-Antikörpertiter zeigt, der nach Vorbehandlung mit dem erfindungsgemäße Peptid H-Ser-Asp-Gly-Lys-OH produziert wurde.
  • Die Fig. 11 ist eine graphische Darstellung, die den IgE-Antikörpertiter zeigt, der produziert wurde, wenn das erfindungsgemäße Peptid HSer-Asp-Gly-Lys-OH während der IgE-Antikörperproduktion verabreicht wurde.
  • Die Fig. 12 ist eine graphische Darstellung, die den IgE-Antikörpertiter zeigt, der nach Vorbehandlung mit dem Peptid H-Ala-Asp-Ser-Asp- Gly-Lys-OH produziert wurde.
  • Die Fig. 13 ist eine graphische Darstellung, die den IgE-Antikörpertiter zeigt, der produziert wurde, wenn das erfindungsgemäße Peptid H- Ala-Asp-Ser-Gly-Lys-OH während der IgE-Antikörperproduktion verabreicht wurde.
  • In den Fig. 8 bis 13 zeigt jeweils die vertikale Achse den Antikörpertiter und die horizontale Achse die Verbindungen und Dosen davon (mg/kg). In der Figur zeigt der Balken mit den gestrichelten Linien den Antikörpertiter für das entsprechende wärmebehandelte Serum.
  • Die Fig. 14 ist eine graphische Darstellung, die die Wirkungen des Peptids H-Asp-Gly-Lys-OH auf das Kreislaufsystem (Blutrdruck und Pulsfrequenz) zeigt.
  • Die Fig. 15 ist eine graphische Darstellung, die die Wirkungen des Peptids H-Ser-Asp-Gly-Lys-OH auf das Kreislaufsystem zeigt (Blutdruck und Pulsfrequenz).
  • Die Fig. 16 ist eine graphische Darstellung, die die wirkungen des Peptids H-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH auf das Kreislaufsystem (Blutdruck und Pulsfrequenz) zeigt.
  • Die Fig. 17 ist eine graphische Darstellung, die die Wirkungen des Peptids H-Ala-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH auf das Kreislaufsystem (Blutdruck und Pulsfrequenz) zeigt.
  • Ausführliche Beschreibung der Erfindung
  • Als pharmazeutisch verträgliche Salze des durch die Formel H-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH dargestellten Peptids und der durch die Formel H-Asp- Gly-Lys-OH, H-Ser-Asp-Gly-Lys-OH oder H-Ala-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH dargestellten erfindungsgemäßen Peptide werden Metallsalze einschließlich Salze mit einem Alkalimetall, wie Natrium oder Kalium, und Salze mit einem Erdalkalimetall, wie Calcium oder Magnesium, Ammoniumssalze, Salze mit einer organischen Base, Salze mit einer organischen Säure, Salze mit einer anorganischen Säure und dergleichen, genannt.
  • Das erfindungsgemäße Asparaginsäureglycinlysinderivat, das durch die Formel Z-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)OBzl dargestellt wird, ist ein Zwischenprodukt für ein durch die Formel H-Asp-Gly-Lys-OH dergestelltes Tripeptid.
  • Das erfindunggemäße Serinasparaginsäureglycinlysinderivat der Formel Z-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl ist ein Zwischenprodukt für ein Tetrapeptid der Formel H-Ser-Asp-Gly-Lys-OH
  • Das Asparaginsäureserinasparaginsäureglycinlysinderivat der Formel Z-Asp(OBzl)-Ser-AEP(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl ist ein Zwischenprodukt für ein Pentapeptid der Formel H-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH.
  • Das erfindungsgemäße Alaninasparaginsäureserinasparaginsäureglycinlysinderivat der Formel Z-Ala-Asp(OBzl)-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl ist ein Zwischenprodukt für ein Hexapeptid der Formel H-Ala-Asp-Ser-Asp-Gly- Lys-OH.
  • Das erfindungsgemäße Asparaginsäureglycinlysinderivat der Formel Boc-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl ist ein Zwischenprodukt fur ein Serinasparaginsäureglycinlysinderivat der Formel Z-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)- OBzl.
  • Das erfindungsgemäße Serinasparaginsäureglycinlysinderivat der Formel Boc-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl ist ein Zwischenprodukt für das Peptidderivat Z-Asp(OBzl)-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl.
  • Das Asparaginsäureserinasaaraginsäureglycinlysinderivat der Formel Boc-Asp(OBzl)-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl ist ein Zwischenprodukt für ein Alaninasparaginsäureserinasparaginsäureglycinlysinderivat der Formel Z-Ala-Asp(OBzl)-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl.
  • Das Tripeptid der Formel H-Asp-Gly-Lys-OH kann durch die Stufen 1 bis 4, wie nachstehend gezeigt, hergestellt werden. Stufe 1:
  • Stufe 2:
  • Boc-Gly-Lys(Z)-OBzlT H-Gly-Lys(Z)-OBzl Stufe 3:
  • Stufe 4:
  • Z-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl T H-Asp-Gly-Lys-OH
  • Das Glycinderivat Boc-Gly-OH in dem die α-Aminogruppe durch die Boc-Gruppe geschützt ist, und das Lysinderivat H-Lys(Z)OBzl, worin eine α-Carboxylgruppe durch die OBzlGruppe geschützt ist, und die ε-Aminogrupe durch die Z-Gruppe geschützt ist, die in Stufe 1 verwendet werden, sind üblicherweise die L-Isomeren. Die Isomeren sind im Handel in freier Form oder in Salzform leicht erhältlich.
  • Die dehydratative Kondensationsreaktion von Boc-Gly-OH und Lys(Z)-OBzl kann wie folgt durchgeführt werden: Eine Lösung aus Boc- Gly-OH in einem Lösungsmittel, ausgewählt aus Dimethylformamid, Tetrahydrofuran, Methylenchlorid, Acetonitril und dgl. (die ein gemischten Lösungsmittel sein können), wird unter Ruhren mit Dicyclohexylcarbodiimid (nachstehend als DCC bezeichnet) und 1- Hydroxybenzotriazol (nachstehend als HOBt bezeichnet), jeweils in einer Menge von 1,0 bis 1,4 nol pro mol Boc-Gly-OH bei oder unter 0ºC, bevorzugt bei oder unter -8ºC, versetzt und anschließend mit einer äquimolaren Menge H-Lys(Z)-OBzl versetzt. Das Gemisch wird bei oder unter 0ºC, bevorzugt bei oder unter -8ºC, 1 bis 10 h lang, bevorzugt 4 bis 6 h lang, geruhrt. Das Ruhren wird bei Raumtemperatur für weitere 1 bis 10 h, bevorzugt für weitere 4 bis 6 h, fortgesetzt. Die Temperatur wird anfänglich bei oder unter 0ºC gehalten, um die Bildung von Nebeeproduken (Acylharnstoffe) zu verhindern und anschließend bei Raumtemperatur gehalten, um die Bildung der Peptidbindung zu fördern.
  • Die während der Reaktion gebildeten Nebbeprodute und nichtumgesetzte Ausgangsmaterialien werden durch geeignete Verfahren, wie Filtration und Waschen mit Alkali, entfernt, und das Lösungsmittel wird durch einen Arbeitsschritt, wie Verdampfen unter vermindertem Druck, ab gezogen. Die Aufarbeitung des Produkts durch einen Arbeitsschritt, wie eine Umkristallisation, ergibt Boc-Gly-Lys(Z)-OBzl.
  • Als die in Stufe 2 zur Entfernung der Boc-Gruppe aus Boc-Gly- Lys(Z)-OBzl verwendete Säure werden Trifluoressigsäure (nachstehend als TFA bezeichnet), Salzsäure, Essigsäure, Bromwasserstoffsäure, Ameisensäure und dgl. genannt. Ein Kationeneinfänger, wie Anisol, Thioanol, Phenol oder Metacresol, kann zusamen mit der säure zugesetzt werden. Eine schwache Säure, wie TFA, in einer Menge von 10 bis 30 mol und ein Kationeneinfänger, wie Anisol, in einer Menge von 1 bis 1,3 mol pro mol Boc-Gly-Lys(Z)-OBzl werden zugesetzt, und das Gemisch wird bis zur spaltung der Boc-Gruppe gerurt. Nach der Reaktion wird ein Lösungsmittel, wie Ether oder Petrolether, zugesetzt, um die säure und den Kationeneinfänger zu entfernen. Die Niederschläge werden gewonnen und durch ein geeignetes Verfahren, wie Vakuumtrocknen, getrocknet, wodurch H-Gly- Lys(Z)-OBzl erhalten wird.
  • Das Apparaginsäurederivat Z-Asp(OBzl)-OH, in dem die β-Carboxylgruppe durch Bzl geschützt ist, eines der Ausgangsmaterialien, das in der Reaktion in Stufe 3 verendet wird, ist üblicherweise das L-Isomere. Es ist leicht im Handel in freier Form oder in Salzform erhältlich.
  • Die dehydratative Kondensationsreaktion von Z-Asp(OBzl)-OH und Gly-Lys(Z)-OBzl kann wie folgt durchgeführt werden: Eine Lösung aus Z- Asp(OBzl)-OH in einem hochpolaren Lösungsmittel, wie Dimethylformamid wird mit DCC bzw. HOBt in einer Menge von 1,0 bis 1,4 mol pro mol Z- Asp(OBzl)-OH bei oder unter 0ºC, bevorzugt bei oder unter -8ºC, versetzt. Das Gemisch wird 1 bis 10 h lang, bevorzugt 4 bis 6 h lang, gerührt, anschließend mit einer Lösung des in Stufe 2 erhaltenen H-Gly-Lys(Z)-OBzl in einer äquimolaren Menge zu Z-Asp(OBzl)-OH in einem Lösungsmittel, wie Dimethylformemid, versetzt. Das so erhaltene Gemisch wird bei oder unter 10ºC weitere 1 bis 24 h lang gerurt. Die Reaktion wird bei oder unter 10ºC durchgeführt, um eine Nebenreaktion (Bildung eines Imids), die zwischen Asp und Gly eintritt, zu verhindern.
  • Nach der Vollendung der Reaktion werden die Nebbeprodukte und nichtumgesetzten Ausgangsmaterialien wie in Stufe 1 entfernt, und Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)OBzl wird nach Aufarbeiten durch einen Arbeitsschritt, wie eine Umkristallisation, erhalten.
  • Die Stufe 4 ergibt das gewunschte Tripeptid H-Asp-Gly-Lys-OH durch katalytische Redliktion des in Stufe 3 erhaltenen Z-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)- OBzl unter Abspaltung der Schutzgruppen. Die Reaktion kann durch Rühren in einer Lösung aus Z-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl in einem Lösungsmittel, wie einem Gemisch aus Methanol, Essigsäure und Wasser, in Anwesenheit eines Katalysators, wie Palladiumruß oder Palladium auf Kohlepulver, unter Einbringen von Wasserstoffgas durchgeführt werden.
  • Das erfindungsgemäß Tetrapeptid der Formel H-Ser-Asp-Gly-Lys-OH kann durch die nachstehend gezeigten Stufen 1 bis 6 hergestellt werden.
  • Stufen 1 und 2:
  • Die gleichen, wie die vorstehend beschriebenen Stufen 1 und 2 für das Tripeptid. Stufe 3:
  • Stufe 4:
  • Boc-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl T H-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl Stufe 5:
  • Stufe 6:
  • Z-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl T H-Ser-Asp-Gly-Lys-OH
  • Das Asparaginsäurederivat Boc-Asp(OBzl)-OH, worin die -Aminogrppe durch Boc geschützt ist und die -Carboxylgruppe durch Bzl geschützt ist, eines der Ausengsmaterialien, das bei der Reaktion in Stufe 3 verwendet wird, ist üblicherweise das L-Isomere. Es ist im Handel im freier Form oder in Salzform leicht ertlältlich.
  • Die dehydratative Kondensationsreaktion von Boc-Asp(OBzl)-OH und Gly-Lys(Z)-OBzl kann wie die dehydratative Kondensationsreaktion in Stufe 1 durchgeführt werden.
  • Nach Vollendung der Reaktion werden die Nebenprodukte und die nichtumgesetzten Ausgangsmaterialien wie in Stufe 1 entfernt, und Boc- Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)OBzl wird nach Aufarbeiten durch einen Arbeitsschritt, wie eine Umkristallisation, erhalten.
  • In der Stufe 4 wird das in der Stufe 3 erhaltene Boc-Asp(OBzl)-Gly- Lys(Z-)OBzl unter den gleichen Bedingungen wie in Stufe 2 bendelt, um die Boc-Gruppe mit einer Säure zu entfernen.
  • Das Serinderivat Z-Ser-OH, worin die -Aminogruppe durch die Gruppe Z geschützt ist, eines der bei der Reaktion in Stufe 5 verwendeten Ausgangsmaterialien, ist üblicherweise das L-Isomere. Es ist im Handel in freier Form leicht erhältlich.
  • Die dehydratative Kondensationsreaktion von Z-Ser-OH und H- Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)OBzl wird wie die dehydratative Kondensationsreaktion in Stufe 2 durchgefuhrt.
  • Die Stufe 6 ergibt das gewünschte Tetrapeptid H-Ser-Asp-Gly-Lys-OH durch katalytische Reduktion des in Stufe 5 erhaltenen Z-Ser-Asp(OBzl)- Gly-Lys(Z)-OBzl unter Abspaltung der Schutzgruppen. Die Reaktion kann durch Ruhren einer Lösung aus Z-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl in einem Lösungsmittel, wie einem Gemisch aus Methanol, Essigsäure und Wasser, in Gegenwart eines Katalysators, wie Palladiumruß oder Palladium auf Kohlepulver, unter Einbringen von Warserstoffgas durchgeführt werden. Das erfindngsgemäße Pentapeptid der Fonnel H-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH kann über die nachstehend gezeigten Stufen 1 bis 8 hergestellt werden.
  • Stufen 1 bis 4:
  • Die gleichen wie die vorstehend beschriebenen Stufen 1 bis 4 für das Tetrapeptid. Stufe 5:
  • Stufe 6:
  • Boc-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)OBzl T H-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl Stufe 7:
  • Stufe 8:
  • Z-Asp(OBzl)-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl T H-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH
  • Das Serinderivat Boc-Ser-OH, worin die -Aminogruppe durch die Boc- Gruppe geschützt ist, eines der bei der Reaktion in Stufe 5 verwendeten Ausgangsmaterialien, ist üblicherweise das L-Isomere. Es ist im Handel in freier Form leicht erhältlich.
  • Die dehydratative Kondensationsreaktion von Boc-Ser-OH und Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl wird wie die dehydratative Kondensationsreaktion in Stufe 1 durchgeführt.
  • In der Stufe 6 wird das in Stufe 5 erhaltene Boc-Ser-Asp(OBzl)-Gly- Lys(Z)-OBzl unter den gleichen Bedinungen wie in Stufe 2 bendelt, um die Boc-Gruppe mit einer Säure abzuspalten.
  • In der Stufe 7 wird die dehydratative Kondensationsreaktion von Z- Asp(OBzl)-OH und H-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl unter den gleichen Bedingungen wie in Stufe 3 durchgeführt.
  • Die Stufe 8 ergibt das gewünschte Pentapeptid H-Asp-Ser-Asp-Gly- Lys-OH durch katalytische Reduktion des in Stufe 7 erhaltenen Z- Asp(OBzl)-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl unter Abspaltung der Schutzgrupen. Die Reaktion kann durch Rühren einer Lösung von Z-Asp(OBzl)-Ser- Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl in einem Lösungmittel, wie einem Gemisch aus Ethanol, Essigsäure und Wasser, in Gegenwart eines Katalysators, wie Palladiumruß oder Palladium auf Kohlepulver, unter Einbringen von Wasserstoffgas durchgefuhrt werden.
  • Nach Vollendung der Reaktion wird der Katalysator durch Filtration entfernt. Das Filtrat wird unter vermindertem Druck auf ein kleines flüssiges Volumen eingeengt. Der Rückstand wird mit einem organischen Lösungsmittel, wie Ether, versetzt, ansohließend geschüttelt, um nichtumgesetzte Ausgangsmaterialien und Verunreinlgungen zu entfernen. Das gereinigte Peptid wird aus der wäßrigen Schicht durch ein herkömmliches Reinigungmittel, wie Gelchromatographie, erhalten.
  • Pharmazeutisch verträgliche Salze von H-Asp-Gly-Lys-OH, H-Ser-Asp- Gly-Lys-OH, H-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH und H-Ala-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH können durch Zugabe einer Base, wie Nätriumhydroxid oder Kaliumhydroxid, oder einer Säure, wie Salzsäure oder Essigsäure, zu einem Reaktionsgemisch nach Abspalten der Schutzgruppen in einer abschließenden Herstellungsstufe, wie vorstehend beshrieben, hergestellt werden. Die Umwandlung in ein entsprechendes Salz ist das Ergebnis davon. Anderenfalls können die Salze auch durch Isolieren des Peptids, gefolgt von einer entsprechenden Zugabe einer Base oder einer Säure, gebildet werden.
  • Die Bestimmung der Struktur und der Reinheit der erfindungsgemäßen Substanzen wird durch solche Mittel, wie Hochleistungsflüssigkeitschromatographie, Elementaranalyse und Aminosäureanalyse, durchgeführt.
  • Das Antiallergikum, der Vasodilatator und der Immunregulator, die erfindungsgemäß verwendet werden, umfassen pharmazeutische Präparate, umfassend die erfindungsgemäße Verbindung oder ein medizinisch verträgliches Salz davon zusammen mit pharmazeutisch verträglichen Trägern oder Verdünnungsmitteln.
  • Bevorzugte Beispiele der Salze umfassen Salze mit einem Alkalimetall, wie Natrium oder Kalium, und Salze mit einem Metall, wie einem Erdalkalimetall, beispielsweise Calcium oder Magnesium, Ammoniumsalze, Salze mit einer organischen Base, Salze mit einer organischen Säure und Salze mit einer anorganischen Säure. Die erfdungsgemäßen Präparate können so formuliert werden, daß der Wirkstoff rasch, kontinuierlich oder verzögert nach Verabreichung an Patienten freigesetzt wird.
  • Das erfindungsgemäß verwendete Antiallergikum, Vasodilatator oder Immunregulator können in geeigneter Weise in Fonn entweder fur die orale Verabreichung oder fur die parenterale Verabreichung vorliegen. Sie können auf verschiedenen Wegen verabreicht werden, wofur typisch oral, rektal, kutan, subkutan intravenös, intrmuskulär, inhalativ und nasal sind.
  • Das erfindungsgemäß verwendete Antiallergikum, Vasodilatator oder Immunregulator kann in verschiedenen Formen von pharmazeutischen Präparaten auf den verschiedenen Wegen verabreicht werden. Fur diese pharmazeutischen Präparate werden erwähnt Tablette, Hartkapsel, Weichkapsel, Granulat, Pulver, Pastille, Suppositorium, Sirup, Creme, Salbe, Cataplasma, Injektion, Suspension, Inhalation, Aerosol und dgl. Sie können auch zu einer zweischichtigen Tablette oder einer mehrschichtigen Tablette zusammen mit anderen Antiallergika, Vasodilatatoren, Immunregulatoren und anderen Arzneimitteln formuliert werden. Die Tablette kann ferner, sofern notwendig, nach herkömmlichen Verfahren beschichtet werden, um eine zuckerbeschichtete Tablette oder eine Tablette mit einem magensaftresistenten Überzug beispielsweise zu ergeben.
  • Bei der Bildung von festen Präparaten, wie einer Tablette, eines Granulats und Pulvers, können beannte Additive, wie Lactose, Saccharose, Glucose, kristalline Cellulose, Maisstärke, Calciumphosphat, Sorbit, Glycin, Carboxymethylcellulose, Hydropropylcellulose, Gummi arabicum, Polyvinylpyrrolidon, Polyethylenglykol, Magnesiumstearat und Talk, zugesetzt werden.
  • Bei der Herstellung halbfester Präparate können Additive, wie pflanzliches Wachs, miokristallines Wachs und Fett, beispielsweise Talg oder Lanolin, zugesetzt werden.
  • Bei der Herstellung flüssiger Präparate können Additive, wie Natriumchlorid, Sorbit, Glycerin, Olivenöl, Mandelöl, Propylenglykol und Ethylenglykol, zugesetzt werden.
  • Die Dosierung der erfindungsgemäßen Kopponente beträgt 0,01 bis 10 mg/kg/Tag fur die orale Verabreichung, 0,1 bis 100 mg pro Sprühstoß für die nasale Verabreichung und 10 bis 1.000 µg/kg/Tag für die parenterale Verabreichung, obwohl sie geeigneterweise in Abengigkeit von dem Alter, dem Körpergewicht und dem Symptom des Patienten erhöhtt oder erniedrigt werden kann.
  • (Beispiele)
  • Die Erfindung wird ausführlich anhand der nachstehend angegebenen Beispiele beschrieben.
  • (Beispiel 1) Herstellung von Z-Aso(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl
  • Eine Lösung aus 20,35 g H-Lys(Z)-OBzl HCl (hergestellt von Kokusan Kagaku) in 35 ml Dimethylformamid (nachstehend als DMF bezeichnet) wurde nach Neutralisation durch Zugabe von 7 ml Triethylamin unter Eiskühlung mit 8,76 g Boc-Gly-OH (hergestellt von Kokusan Kagaku), 7,43 g HOBt (hergestellt von Kokusan Kagaku) und 11,35 g DCC (hergestellt von Kokusan Kagaku) versetzt. Das Gemisch wurde 3 h lang und bei 4ºC weitere 16 h lang gerhrt. Das Dicyclohexylharnstoff-Nebenprodukt wurde durch Filtration entfernt, und anschließend wurden 300 ml Ethylacetat zugesetzt. Das so erhaltene Gemisch wurde nacheinnnder mit gesättiger wäßriger Natriumchloridlösung, 8 gew.-%iger wäßriger Natriumcarbonatlösung, gesättigter wäßriger Natriumchloridlösung, 8 gew.-%iger wäßriger Citroneesäurelösung und gesättigter wäßriger Natriumchloridlösung gewaschen. Aus der Ethylacetatschicht wurde nach Trocknen über wasserfreiem Natriumsulfat das Lösungsmittel entfernt, und der Rückstand wurde erneut in einer kleinen Menge Ethylacetat aufgelöst. Aus der Losung wurde nach Filtration das Lösungsmittel vollständig abdestilliert, wodurch 21,1 g (Ausbeute 8 %) Boc- Gly-Lys(Z)-OBzl als ölige Substanz erhalten wurden.
  • 2,24 g Boc-Gly-Lys(Z)-OBzl wurden mit 0,32 g Anisol und 3,24 ml TFA unter Bildung einer Lösung versetzt. Die Lösung wurde bei Raumtemperatur 1 h gerührt, um die Boc-Gruppe abzuspalten. Die Lösung wurde mit 100 ml eines Ether/Petrolether-Gemisches (Volumenverhältnis 1:1) versetzt, um H- Gly-Lys(Z)-OBzl TFA auszufällen. Die Präzipitate wurden durch Absaugen in einem natriumhydroxidhaltigen Desikkator getrocknet. Getrennt davon wurden 1,50 g Z-Asp(OBzl)-OH (hergestellt von Kokusan Kagaku), 0,62 g HOBt und 0,95 g DCC in 10 ml DMF aufgelöst. Die Lösung wurde unter Eiskühlung 3 h lang geführt und wurde dann mit einer Lösung des vorstehend erhaltenen H-Gly-Lys(Z)-OBzl TFA in 10 ml DMF enthaltend 0,59 ml Triethylamin, versetzt. Das Gemisch wurde über Nacht bei 4ºC gerührt.
  • Der Dicyclohexylharnstoff wurde durch Filtration entfernt, und anschließend wurde Ethylacetat zugesetzt. Das Gemisch wurde nacheinander mit einer 8 gew.-%igen wäßrigen Na&sub2;CO&sub3;-Lösung, einer gesättigten wäßrigen Natriumchloridlösung, 0,1 N HCl und einer gesättigten Natriumchloridlö- sung gewaschen. Die Ethylacetatschicht wurde über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet, und das Lösungsmittel wurde abdestilliert. Der Rückstand wurde aus Ether und weiter aus Ethylacetat/Ether ausgefällt, wodurch 11,17 g (Ausbeute 52,3 %) Z-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl erhalten wurden.
  • Schmelzpunkt: 60 bis 61ºC
  • [α]D26: -16,3º (C=0,93, DMF)
  • Rf in der Dünnschichtchromatographie [Chloroform/Methanol/Wasser (8:3:1 Volumenverhältnis)]: 0,82
  • Elementaranalyse: (für C&sub4;&sub2;H&sub4;&sub6;N&sub4;O&sub1;&sub0; 1/2H&sub2;O) (%)
  • CHN
  • Ber.: 65,02 6,11 7,22
  • Gef.: 65,09 6,13 7,41
  • Aminosäureanalyse nach saurer Zersetzung (Molverhältsis)
  • Asparaginsäure 0,9
  • Glycin 0,8
  • Lysin 1,
  • (Beispiel 2) Herstellung von H-Asp-Gly-Lys-OH
  • Eine Losung aus 400 mg Z-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl in 20 ml Methanol, 8 ml Essigsäure und 12 ml Wasser wurde mit 600 ng 5 % Pd-Kohlenstoff versetzt. In das Gemisch wurde 5 h lang Wasserstoffgas eingeleitet, um alle Schutzgruppen zu entfernen. Der Pd-Kohlenstoff wurde durch Filtration entfernt, und das Filtrat wurde mit Wasser versetzt. Die Lösungsmittel wurden unter vermindertem Druck abdestilliert, und die Rückstände wurden mit Ether gewaschen. Der Rückstand wurde erneut mit Wasser versetzt, und das Gemisch wurde unter vermindertem Druck auf ein Volumen von etwa 2 ml eingeengt. Das Konzentrat wurde auf eine Sephadex G-10-Säule (hergestellt von Pharmacia, 2,5 x 42 cm) gegeben und mit einer 0,5 gew.-%igen wäßrigen Essigsäurelösung entwickelt. Fraktionen zu jeweils einem Volumen von 4 ml wurde gewonnen, wobei die 24sten bis 28sten Fraktionen einen einzelnen Peak zeigten. Die Fraktionen wurden vereinigt und gefriergetrocknet, wodurch 47,1 mg (Ausbeute 28 %) des Tripeptids H-Asp-Gly-Lys-OH erhalten wurden.
  • [α]D26: -8,6º (C=0,16, H&sub2;O)
  • Rf in der Dünnschichtchromatographie [n-Butanol/Pyridin/Essigsäure/Wasser (Volumenverhältnis 1:1:1:1)]: 0,63
  • Hochleistungsflüssigkeitschromatographie: Fig. 1
  • Elementaranalyse: (für C&sub1;&sub2;H&sub2;&sub2;N&sub4;O&sub6; 1/2CH&sub3;COOH 3H&sub2;O) (%)
  • CHN
  • Ber.: 39,00 7,05 13,99
  • Gef.: 38,86 7,29 14,06
  • Aminosäureanalyse nach saurer Zersetzung (Molverhältsis)
  • Asparaginsäure 1,0
  • Glycin 0,9
  • Lysin 1,
  • Die Hochleistungsflüssigkeitschromatographie wurde in einem Hochleistungsflüssigkeitschromatographen, Typ M600, hergestellt von Waters, unter Verwendung einer YMC-Pack-A-302 ODS als Säule (hergestellt von Yamamura Kagaku Kenkyusho, 4,6 x 100mm) durchgeführt. Ein 95:5- (Volumenverhältnis) Gemisch und anschließend ein 70:30- (Volumenverhältnis) Gemisch von Wasser mit 0,05 % TFA und Acetonitril nit 0,05 % TFA wurden stufenweise als Lösungsmittel verwendet, und die Fließgeschwindigkeit betrug 0,5 ml/min.
  • Die Detektionen wurden bei einer Wellenlänge von 220 nm vorgenommen.
  • (Beispiel 3) Herstellung von Boc-Asp(OBzl)-Gly-Lys-(OBzl)
  • 13,98 g des in Beispiel 1 erhaltenen Boc-Gly-Lys(Z)-OBzl wurden mit 2 ml Anisol und 20 ml TFA unter Erhalt einer Lösung versetzt. Die Lösung wurde bei Raumtemperatur 1 h lang geruhrt, um die Boc-Gruppe abzuspalten. Die Lösung wurde mit 80 ml eines Ether/Petrolethergemisches (Volumenverhältnis 1:1) versetzt, um H-Gly-Lys(Z)-OBzl TFA auszufällen. Die Prazipitate wurden durch Absaugen in einen Desikkator, der Natriumhydroxid enthielt, getrocknet.
  • Getrennt davon wurden 8,41 g Boc-Asp(OBzl)-OH (hergestellt von Kokusan Kagaku), 3,92 g HOBt und 5,98 g DCC in 20 ml DMF aufgelöst. Die Lösung wurde unter Eiskühlung 3 h lang gerührt, anschließend mit einer Lösung des vorstehend erhaltenen H-Gly-Lys(Z)-OBzl-TFA in 15 ml DNF, enthaltend 3,64 ml Triethylamin, versetzt. Das Gemisch wurde über Nacht bei 4ºC gerurt.
  • Dicyclohexyharnstoff wurde durch Filtration entfernt und anschließend wurden 400 ml Ethylacetat zugesetzt. Das Gemisch wurde aufeinanderfolgend mit einer gesättigten wäßrigen Natriumchloridlösung, einer 8 gew.-%igen wäßrigen Na&sub2;CO&sub3;-Lösung, einer gesättigten wäßrigen Natriumchloridlösung, einer 8 gew.-%igen wäßrigen Citronensäurelösung, einer gesättigten Natriumchloridlösung und Wasser gewaschen. Die Ethylacetatschicht wurde über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet, und das Lösungsmittel wurde abdestilliert. Der Rückstand wurde aus Petrolether ausgefällt und weiter aus Ethylacetat/Petrolether erneut ausgefällt, wodurch 14,75 g (Ausbeute 76,9 %) von Boc-Asp(OBzl)-Gly- Lys(Z)-OBzl erhalten wurden.
  • Schmelzpunkt: 70 bis 72 ºC
  • [α]D26: -19,0º (C=1,0, DMF)
  • Rf in der Dünnschichtchromatographie [Chloroform/Methanol/Wasser (Volumenverhältnis 8:3:1)]: 0,80
  • Elementaranalyse (für C&sub3;&sub9;H&sub4;&sub8;N&sub4;O&sub1;&sub0;-1/2H&sub2;O) (%)
  • CHN
  • Ber.: 63,14 6,66 7,55
  • Gef.: 63,13 6,64 7,72
  • Aminosäureanalyse nach saurer Zersetzung (Molverhältnis)
  • Asparaginsäure 0,8
  • Glycin 0,8
  • Lysin 1,
  • (Beispiel 4) Herstellung von Z-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl
  • 2,40 g des in Beispiel 3 erhaltenen Boc-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl wurden mit 0,43 ml Anisol und 4,24 ml TFA unter Erhalt einer Lösung versetzt. Die Lösung wurde 1 h lang bei Raumtemperatur gerührt, um die Boc- Gruppe abzuspalten. Die Lösung wurde mit 80 ml eines Ether/Petrolether- Gemisches (Volumenverhältsis 1:1) versetzt, um H-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)- OBzl TFA auszufällen. Die Präzipitate wurden durch Absaugen in einem Natriumhydroxid enthaltenden Desikkator getrocknet.
  • Getrennt davon wurden 0,84 g Z-Ser(OBzl)-OH (hergestellt Kakusan Kagaku), 0,54 g HOBt und 0,83 g DCC in 10 ml DMF aufgelöst. Die Losng wurde unter Eiskuhlung 3 h lang gerührt und wurde dann mit einer Lösung des vorstehend erhaltenen H-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl TFA in 10 ml DMF enthaltend 0,49 ml Triethylalin, versetzt. Das Gemisch wurde über Nacht bei 4ºC gerührt.
  • Der Dicyclohexylharnstoff wurde durch Filtration entfernt und anschließend wurden 200 ml Ethylacetat zugesetzt. Das Gemisch wurde nacheinander mit einer gesättigten wäßrigen Natriumchloridlösung, einer 8 gew.-%igen wäßrigen Na&sub2;CO&sub3;-Lösung, einer gesättigten wäßrigen Natrium chloridlösung, 0,1 N HCl und einer gesättigten Natriumchloridlösung gewaschen. Die Ethylacetatschicht wurde über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet, und das Lösungsmittel wurde abdestilliert. Der Rückstand wurde aus Petrolether ausgefällt und weiter aus Ethylacetat/Petrolether erneut ausgefällt, wodurch 1,20 g (Ausbeute 43 %) Z-Ser-Asp(OBzl)-Gly- Lys(Z-)OBzl erhalten wurden.
  • Schmelzpunkt: 70 bis 72ºC
  • [α]D26: 16,80 (C=0,75, DMF)
  • Rf in der Dünnschichtchromatographie [Chloroform/Methanol/Wasser (Volumenverhältnis 8:3:1)]: 0,83
  • Elementaranalyse (für C&sub4;&sub5;H&sub5;&sub1;N&sub5;O&sub1;&sub2; H&sub2;O) (%)
  • CHN
  • Ber.: 61,99 6,12 8,03
  • Gef.: 61,99 5,99 8,30
  • Aminosäureanalyse nach saurer Zersetzung (Molverhältnis)
  • Asparaginsäure 0,9
  • Serinsäure 1,1
  • Glycin 0,8
  • Lysin 1,
  • (Beispiel 5) Herstellung von H-Ser-Asp-Gly-Lys-OH
  • Eine Lösung aus 400 mg des in Beispiel 4 erhaltenen Z-Ser- Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl in 20 ml Methanol, 8 ml Essigsäure und 12 ml Wasser wurde mit 800 mg 5 % Pd-Kohlenstoff versetzt. In das Gemisch wurde 4 h lang Wasserstoffgas eingeleitet, um alle Schutzgruppe zu entfernen. Der Pd-Kohlenstoff wurde durch Filtration entfernt, und das Filtrat wurde mit Wasser versetzt. Die Lösungsmittel wurden unter verniertem Druck abdestilliert, und der Rüdkstand wurde mit Ether gessschen. Wasser wurde erneut dem Rückstand zugesetzt, und das Gemisch wurde unter vermindertem Druck auf ein Volumen von etwa 2 ml eingeengt. Das Konzentrat wurde auf eine Sephadex G-10-Säule (hergestellt von Pharmacia, 2,5 x 42 cm) gegeben und mit einer 0,5 gew.-%igen wäßrigen Essigsäurelösung entwickelt. Fraktionen zu jeweils einem Volumen von 4 ml wurden gewonnen und davon zeigten Fraktionen 24 bis 29 einen einzelnen Peak. Die Fraktionen wurden vereinigt und gefriergetrocknet, wodurch 60,8 mg (Ausbeute 32 %) des Tetrapeptids H-Ser-Asp-Gly-Lys-OH erhalten wurden.
  • [α]D26: -8,6º (C=0,16, H&sub2;O)
  • Rf in der Dünnschichtchromatographie [n-Butanol/Pyridin/Essigsäure/Wasser (Volumenverhältnis 1:1:1:)]: 0,53
  • Hochleistungsfltissigkeitschromatographie: Fig. 2
  • Elementaranalyse: (für C&sub1;&sub5;H&sub1;&sub7;N&sub5;O&sub8; 1/2CH&sub3;COOH 3H&sub2;O) (%)
  • CHN
  • Ber.: 38,71 7,31 14,14
  • Gef.: 38,80 7,13 14,12
  • Aminesäureanalyse nach saurer Zersetzung (Molverhältnis)
  • Asparaginsäure 0,9
  • Serin 0,9
  • Glycin 0,8
  • Lysin 1,
  • (Beispiel 6) Herstellung von BOC-Ser-Asp(OBzl)Gly-Lys(Z)-OBzl
  • 10,0 g Boc-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl wurden mit 2 ml Anisol und 20 ml TFA versetzt, wodurch eine Lösung erhalten wurde. Die Losung wurde bei Raumtemperatur 1 h lang gerührt, um die Boc-Gruppe abzuspalten. Die Lösung wurde mit 150 ml eines Ether/Petrolether-Gemisches (Volumenverhältnis 1:2) versetzt, um H-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)OBzl TFA auszufällen. Die Präzipitate wurden durch Absaugen in einem Natriumhydroxid enthaltenden Desikkator getrocknet.
  • Getrennt davon wurden 2,87 g Boc-Ser-OH (hergestellt von Kokusan Kagaku), 2,16 g HOBt und 3,30 g Dac in 20 ml DMF aufgelöst. Die Losung wurde unter Eiskühlung 3 h lang geruhrt und wurde dann mit einer Lösung des vorstehend erhaltenen H-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl TFA in 20 ml DMF enthaltend 1,96 ml Triethylamin, versetzt. Die Lösung wurde über Nacht bei 4ºC gerührt.
  • Der Dicyclohexylharnstoff wurde durch Filtration entfernt und anschließend wurden 300 ml Ethylacetat zugesetzt. Das Gemisch wurde nacheinander mit einer gesättigten wäßrigen Natriumchloridlösung, einer 8 gew.-%igen wäßrigen Na2%-Lösung, einer gesättigten wäßrigen Natriumchloridlösung, einer 8 gew.-%igen wäßrigen Citronensäurelösung und einer gesättigten Natriumchloridlösung gewaschen. Die Ethylacetatsschicht wurde über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet, und das Lösungsmittel wurde abdestilliert. Der Rückstand wurde aus Petrolether ausgefällt und weiter aus Ethylacetat/Petrolether erneut ausgefällt, wodurch 5,83 g (Ausbeute 52 %) Boc-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl erhalten wurden.
  • Schmelzpunkt: 57 bis 60ºC
  • [α]D26: -23,5º (C=0,54, DMF)
  • Rf in der Dünschichtchromatographie Chloroform/Methanol/Wasser (Volurnenverhältnis 8:3:1)]: 0,83
  • Elementaranalyse (für C&sub4;&sub2;H&sub5;&sub3;N&sub5;O&sub1;&sub2; 3/2H&sub2;O) (%)
  • CHN
  • Ber..: 59,56 6,66 8,27
  • Gef.: 59,56 6,66 8,27
  • Aminosäureanalyse nach saurer Zersetzung (Molverhältnis)
  • Asparaginsäure 0,8
  • Serin 1,1
  • Glycin 0,8
  • Lysin 1,
  • (Beispiel 7) Herstellung von Z-Asp(OBzl)-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)OBzl
  • 2,17 g des in Beispiel 6 erhaltenen Boc-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)- OBzl wurden mit 1,5 ml Anisol und 15 ml TFA unter Erhalt einer Lösung versetzt. Die Lösung wurde bei Raumtemperatur 1 h lang geführt, um die Boc-Gruppe abzuspalten. Die Lösung wurde mit 80 ml eines Ether/Petrolether-Gemisches (Volumenverhältnis 1:1) versetzt, um H-Ser-Asp(OBzl)-Gly- Lys(Z)-OBzl TFA auszufällen. Präzipitate wurden durch Absaugen in einem Natriumhydroxid enthaltenden Desikkator getrocknet.
  • Getrennt davon wurden 1,04 g Z-Asp(OBzl)-OH (hergestellt von Kokusan Kagaku), 0,43 g HOBt und 0,66 g DCC in 10 ml DMF aufgelöst. Die Lösung wurde unter Eiskühlung 3 h lang geruhrt und wurde dann mit einer Lösung des vorstehend erhaltenen H-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl TFA in 10 ml DMF, enthaltend 0,41 ml Triethylamin, versetzt. Das Gemisch wurde über Nacht bei 4ºC geführt.
  • Der Dicyclohexylharnstoff wurde durch Filtration entfernt und anschließend wurden 300 ml Ethylacetat zugesetzt. Das Gemisch wurde nacheinander mit einer gesättigten wäßrigen Natriumchloridlösung, einer 8 gew.-%igen wäßrigen Na&sub2;CO&sub3;-Lösung, einer gesättigten wäßrigen Natriumchloridlösung, 0,1 N HCl und einer gesättigten Natriumchloridlösung gewaschen. Die Ethylacetatschicht wurde über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet, und das Lösungsmittel wurde abdestilliert. Der Rückstand wurde aus Petrolether ausgefällt und weiter erneut aus Ethylacetat/- Petrolether ausgefällt, wodurch 0,85 g (Ausbeute 31 %) Z-Asp(OBzl)-Ser Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl erhalten wurden.
  • Schmelzpunkt: 58ºC
  • [α]D26: 20,50 (C=0,90, DMF)
  • Rf in der Dünnschichtchromatographie Chloroform/Methanol/Wasser (Volumenverhältnis von 8:3:1)]: 0,63
  • Elementaranalyse (für C&sub5;&sub6;H&sub6;&sub2;N&sub6;O&sub1;&sub5; H&sub2;O) (%)
  • CHN
  • Ber. 62,44 5,99 7,80
  • Gef.: 62,01 5,69 7,81
  • Aminosäureanalyse nach saurer Zersetzung (Molverhältnis)
  • Asparaginsäure 2,1
  • Serin 1,
  • Glycin 0,7
  • Lysin 0,9
  • (Beispiel 8) Herstellung von H-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH
  • Eine Lösung aus 400 mg von Z-Asp(OBzl)-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)- OBzl in 20 ml Methanol, 8 ml Essigsäure und 12 ml Wasser wurde mit 600 mg 5 % Pd-Kohlenstoff versetzt. In das Gemisch wurde 6 h lang Wasserstoffgas eingeleitet, um alle Schutzgruppen zu entfernen. Der Pd-Kohlenstoff wurde durch Filtration entfernt, und das Filtrat wurde mit Wasser versetzt. Die Lösungsmittel wurden unter vermindertem Druck abdestilliert, und der Rückstand wurde mit Ether gessschen. Wasser wurde dem Rückstand erneut zugesetzt, und das Gemisch wurde unter vernindertem Druck auf ein Volumen von etwa 2 ml eingeeegt. Das Konzentrat wurde auf eine Sephadex G-10säule (hergestellt von Pharmacia, 2,5 x 42 cm) gegeben und mit einer 0,5 gew.-%igen wäßrigen Essigsäurelösung entwickelt. Fraktionen von jeweils 4 ml Volumen wurden gewonnen, wovon die Fraktionen 20 bis 26 einen einzelnen Peak zeigten. Die Fraktionen wurden vereinigt und gefriergetrocknet, wodorch 103,6 mg (Ausbeute 52,3 %) des Pentapeptids H-Asp-Ser-Asp- Gly-Lys-OH erhalten wurden.
  • [α]D26: 18,60 (c= 0,16, H&sub2;O)
  • Rf in der Dünnschichtchromatographie [n-Butanol/Pyridin/Essig- säure/Wasser (Volumenverhältnis 1:1: 1:1)1: 0,49
  • Rf in der Hochleistungsflüssigkeitschromategraphie: Fig. 3
  • Elementaranalyse: (für C&sub1;&sub9;H&sub3;&sub2;N&sub6;O&sub1;&sub1; 1/2CH&sub3;COOH 3H&sub2;O) (%)
  • Ber.: 38,71 6,69 13,95
  • Gef.: 39,32 6,26 13,50
  • Aminosäureanalyse nach saurer Zersetzung (Molverhältnis)
  • Asparaginsäure 2,2
  • Serin 1,
  • Glycin 0,7
  • Lysin 0,9
  • (Beispiel 9) Herstellung von BOC-Asp(OBzl)-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys-OH
  • 1,31 g des in Beispiel 6 erhaltenen Boc-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)- OBzl wurde mit 1,21 ml Anisol und 12 ml TFA unter Erhalt einer Lösung versetzt. Die Lösung wurde bei Raumtemperatur 1 h lang gerurt, um die Boc-Gruppe abzuspalten. Die Lösung wurde mit 100 ml eines Ether/Petrolether-Gemisches ((Volumenverhältnis 1:1) versetzt, um H-Ser-Asp(OBzl)- Gly-Lys(Z)OBzl TFA auszufällen. Die Präzipitate wurden durch Absaugen in einem Natriumhydroxid enthaltenden Desikkator getrocknet.
  • Getrennt davon wurden 0,6 g Boc-Asp(OBzl)OH (hergestellt von Kokusan Kagaku), 0,27 g HOBt und 0,41 g DCC in 10 ml DMF aufgelöst. Die Lösung wurde unter Eiskuhlung 3 h lang gert und wurde dann mit einer Lösung des vorstehend erhaltenen H-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl TFA in 10 ml DMF enthaltend 0,27 ml Triethylamin, versetzt. Das Gemisch wurde über Nacht bei 4ºC geruhrt.
  • Der Dicyclohexylharnstoff wurde durch Filtration entfernt und anschließend wurden 100 ml Ethylacetat zugesetzt. Das Gemisch wurde nacheinander mit einer gesättigten wäßrigen Natriumchloridlösung, einer 8 gew.-%igen wäßrigen Na&sub2;CO&sub3;-Lösung, einer gesättigten wäßrigen Natriumchloridlösung, einer 8 gew.-%igen Citronensäurelösung und Wasser gewaschen. Die Ethylacetatschicht wurde über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet, und das Lösungsmittel wurde abdestilliert. Der Rückstand wurde aus Petrolether ausgefällt und weiter erneut aus Ethylacetat/Petrolether ausgefällt, wodurch 0,75 g (Ausbeute 45,6 %) Boc-Asp(OBzl)-Ser-Asp(OBzl)- Gly-Lys(Z)-OBzl erhalten wurden.
  • Schmelzpunkt: 49 bis 51ºC
  • [α]D26: 22,00 (c=0,75, DMF)
  • Rf in der Dünnschichtchromatographie Chloroform/Methanol/Wasser (Volumenverrältnis 8:3:1)]: 0,78
  • Elementaranalyse: (fur C&sub5;&sub3;H&sub6;&sub4;N&sub6;O&sub1;&sub5; 2H&sub2;O) (%)
  • CHN
  • Ber.: 59,99 6,59 7,92
  • Gef.: 59,73 6,28 8,66
  • Aminosäureanalyse nach saurer Zersetzung (Molverhältnis)
  • Asparaginsäure 2,2
  • Sarin 1,
  • Glycin 0,7
  • Lysin 0,9
  • (Beispiel 10) Herstellung von Z-Ala-Asp(OBzl)-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl
  • 0,4 g Boc-Asp(OBzl)-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)OBzl wurden mit 0,8 ml Anisol und 8 ml TFA unter Erhalt einer Lösung versetzt. Die Lösung wurde bei Raumtemperatur 1 h lang gerurt, um die Boc-Gruppe zu entfernen. Der Lösung wurde mit 80 ml eines Ether/Petrolether-Gemisches (Volumenverhältnis 1:1) versetzt, um H-Asp(OBzl)-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl TFA auszufällen. Die Präzipitate wurden durch Absaugen in einem Natriumhydroxid enthaltenden Desikkator getrocknet.
  • Getrennt davon wurden 0,21 g Z-Ala-OH (hergestellt von Kökusan Kagaku), 0,16 g HOBt und 0,25 g DCC in 3 ml DMF augelöst. Die Lösung wurde unter Eiskühlen 3 h lang gerührt und anschließend mit einer Losung des vorstehend erhaltenen H-Asp(OBzl)-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl TFA in 10 ml DMF, enthaltend 0,07 ml Triethylamin, versetzt. Das Gemisch wurde über Nacht bei 4ºC gerührt.
  • Der Dicyclohexylharnstoff wurde durch Filtration entfernt und anschließend wurden 100 ml Ethylacetat zugesetzt. Das Gemisch wurde nacheinander mit einer gesättigten wäßrigen Natriumchloridlösung, einer 8 gew.-%igen wäßrigen Na&sub2;CO&sub3;-Lösung, einer gesättigten wäßrigen Natriumchloridlösung, 0,1 N HCl und Wasser gesschen. Die Ethylacetatschicht wurde über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet, und das Lösungsmittel wurde abdestilliert. Der Rückstand wurde aus Petrolether und weiter erneut aus Ethylaoetat/Petrolether ausgefällt, wodurch 0,28 g (Ausbeute 63,6 %) Z-Ala-Asp(OBzl)-ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl erhalten wurden.
  • Shmelzpunkt: 59 bis 60ºC
  • [α]D26: 23,00 (c=0,79, DMF)
  • Rf in der Dünnschichtchromatographie Chloroform/Methanol/Wasser (Volumenverhältnis 8:3:1)]: 0,80
  • Elementaranalyse: (fur C&sub5;&sub9;H&sub6;&sub7;NO&sub1;&sub6; 1/2H&sub2;O) (%)
  • CHN
  • Ber.: 62,20 6,01 8,61
  • Gef.: 62,64 6,70 9,50
  • Aminosäureanalyse nach saurer Zersetzung (Molverhältnis)
  • Asparaginsäure 2,
  • Serin 0,9
  • Glycin 0,7
  • Alanin 1,1
  • Lysin 0,9
  • (Beispiel 11) Herstellung von H-Ala-Asp-Ser-(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl
  • Eine Lösung aus 150 mg Z-Ala-Asp(OBzl)-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)- OBzl in 10 ml Methanol, 4 ml Essigsäure und 6 Iril Wasser wurde mit 400 mg 5 % Pd-Kohlenstoff versetzt. In das Gemisch wurde 5 h lang Wasserstoffgas eligeleitet, um alle Schutzgruppen abzuspalten. Der Pd-Kohlenstoff wurde durch Filtration entfernt, und Wasser wurde dem Filtrat zugesetzt. Die Lösungsmittel wurden unter vermindertem Druck abdestilliert, und der Rückstand wurde mit Ether gewaschen. Wasser wurde dem Rückstand erneut zugesetzt, und das Gemisch wurde unter vermindertem Druck auf ein Volumen von etwa 2 ml eingeengt. Das Konzentrat wurde auf eine Sephadex G-10-Säule (hergestellt von Pharmacia, 2,5 x 42 cm) gegeben und mit einer 0,5 gew.-%igen wäßrigen Essigsäurelösung entwickelt. Fraktionen zu einem Volumen von jeweils 4 ml wurden gewonnen, wovon die Fraktionen 21 bis 27 einen einzigen Peak zeigten. Die Fraktionen wurden vereinigt und gefriergetrocknet, wodurch 28,2 mg (Ausbeute 40 %) des Hexapeptids H-Ala-Asp- Ser-Asp-Gly-Lys-OH erhalten wurden.
  • [α]D26: -35,00 (c=0,16, H&sub2;O)
  • Rf in der Dünnschichtchromatographie [n-Butanol/Pyridin/Essigsäure/Wasser (Volumenverhältnis 1:1:1:1)]: 0,50
  • Hochleistungsflussigkeitschromatographie: Fig. 4
  • Elementaranalyse (fur C&sub2;&sub2;H&sub3;&sub7;N&sub7;O&sub1;&sub2; 2CH&sub3;COOH 7H&sub2;O) (%)
  • Ber.: 37,63 7,17 11,81
  • Gef.: 37,08 6,20 11,8
  • Aminosäureanalyse nach saurer Zersetzung (Molverhältnis)
  • Asparaginsäure 2,2
  • Serin 0,8
  • Glycin 0,7
  • Alanin 1,1
  • Lysin 0,8
  • (Versuchsbeispiele)
  • In den nachstehenden pharmkologischen Versuchsbeispielen wird beschrieben, daß die Peptide H-Asp-Gly-Lys-OH, H-Ser-Asp-Gly-Lys-OH und H- Ala-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH hemmende Wirkungen auf die IgE-Antikörperproduktion sowie auf die Histaminfreisetzung besitzen und als Antiallergikum verwendet werden können, auch daß die Peptide H-Asp-Gly-Lys-OH, H-Ser- Asp-Gly-Lys-OH, H-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH und Ala-Asp-Ser-As-Gly-Lys-OH eine vasodilatierende Aktivität besitzen und bei der Therapie von Krankheiten, wie Herzinsuffizienz und Bluthochdruck, verwendet werden können, und ferner daß diese Peptide eine Hemmwirkung auf die Aktivierung von durch ein Mitogen stimulierte Lymphocyten besitzen, um die Produktivität humoraler Faktoren, wie Interleukin (IL)-1, IL-6 und TNF, zu verstärken und auch als ein Immunregulator verwendet werden können, der für die Therapie von Autoimmunkrakungen, wie chronischem Gelenksrheuma und systemischem Lupus erythematodes, nützlich ist.
  • (Versuchsbeispiel 1) Hemmwirkung von H-Asp-Gly-Lys-OH, H-Ser-Asp-Gly-Lys-OH und H-Ala- Asp-Ser-Asp-Gly-Lys auf die Histaminfreisetzung
  • Männliche Wistar-Ratten mit einem Gewicht von 300 bis 350 g wurden passiv sensibilisiert, und intraperitoneale Mastzellen der Ratten wurden für den Test verwendet. Das bei der passiven Sensibilisierung verwendete Ratten-Antiserum wurde gemäß den Verfahren von Mota [Immunology, 7, S. 681 (1963)] und dem Verfahren von Hamaoka [J. Immunology, 113, S. 958 (1974)] hergestellt. Männlichen Wistar-Ratten (Gewicht 200 bis 250 g) wurde jeweils Ovalbmin (10 mg/kg) in einem Volumen von 5 ml/kg intramuskulär in beide Huften injiziert und gleichzeitig wurden 2 x 10¹&sup0; Zellen abgetöteter Bordetella pertussis intraperitoneal verabreicht, um das Tier zu im- munisieren. Unter Etheranesthesie wurde dem Tier über die Bauchaorta am Tag 12 der anfänglichen Sensibilisierung Blut entnommen, woraus ein Anti- Serum abgetrennt wurde. Das Antiserum wurde lyophilisiert und bei -20ºC gelagert. Der Titer des Antiserums wurde durch die 48stündige Ratten-PCA- Reaktion bestimmt. Das Antiserum, das eine 128- bis 256fach Titerzunahme zeigte, wurde bei dem Versuch verwendet. Das Antialbumin-IgE-serum der Ratte wurde zweifach verdünnt, und 1 ml des verdünnten Serums wurde intraperitoneal verabreicht, um das Tier zu sensibilisieren. Die Ratte wurde durch Verbluten 48 h nach der Sensibilisierung getötet, und 15 ml einer Phosphat-gepufferten Kochsalzlösung (NaCl 8 g, KCl 0,2 g, Na&sub2;HPO&sub4; 12H&sub2;O 2,88 g, KH&sub2;PO&sub4; 0,2 g, EDTA 2Na 0,2 g) und Rinderserumalbumin 1 g, aufgelöst in gereinigtem Wasser auf 1 l, pH 7,4 (nachstehend als PBS(-) bezeichnet) wurde intraperitoneal injiziert. Der Ratte wurde dann eine leichte Bauchmassage für etwa 2 min gegeben, und anschließend wurde sie einer Laparotomie unterworfen, um die Zellen in der Bauchkavität zu gewinnen. Die Zellsuspension wurde zentrifugiert (1.000 UpM, 10 min) und dann in PBS(-) resuspendiert. Die PBS(-)- Suspension wurde auf eine dichte Gummi arabicum-Schicht überschichtet (spezifisches Gewicht 1,075) und anschließend durch Zentrifugation (2.500 UpM, 10 min) abgetrennt. Die zusammengeballten Zellen wurden mit PBS(-) gewachen und in frischem PBS(+) [eine Lösung, in der das EDTA 2 Na in PBS(-) durch 0,1 g CaCl&sub2; ersetzt ist, bezeichnet als PBS(+)] suspendiert und auf 1 x 10&sup5; Zellen/ml eingestellt. Die Zellsuspension wurde in Silicon-behandelte Teströhrchen in einem Volumen von 0,8 ml/Röhrchen aufgeteilt, die anschließend 10 min lang bei 37ºC vorinkubiert wurden. Das die Zellsuspension enthaltende Teströhrchen wurde mit 0,1 ml einer Testlösung aus verschiedenen mit PBS (+) verdünnten Lösungen versetzt und anschließend 15 min lang bei 37ºC inkubiert. Das Teströhrchen wurde dann mit 0,1 ml einer gemischten Lösung aus Ovalnananantigen (Endkonzentration 1 mg/ml) und Phosphatidyl-L-serin (Endkonzentration 100 µg/ml) versetzt und anschließend weitere 15 min lang inkubiert, um Histamin freizusetzen. Für Cromoglycat, eines der Vergleichsarzneimittel, wurde das Arzneimittel 30 s vor der Zugabe des Antigens zugesetzt, und die Irkubation wurde dann weitere 15 min lang fortgesetzt. Die Reaktion wurde durch die Zugabe von 1 ml eisgekühler PBS(+) beendet, und das Reaktionsgemisch wurde bei 2.500 UpM 10 min lang zentrifugiert. 2 ml des Überstands wurden mit 1 ml einer 4%igen Perchlorsäurelösung versetzt, und das Gemisch wurde auffreies Histamin untersucht. Für den Assay auf Gesathistamin wurde eine Probe durch Geben von 0,8 ml einer Suspension nichtbehandelter Nastzellen in siedendes Wasser für 10 min, gefolgt von der Zugabe von 4 % Perchlorsäure, hergestellt.
  • Die Menge des Histamins in der Probe wurde fluorimetrisch bestimmt, und die prozentuale Histaminfreisetzung (%) wurde durch die Gleichung
  • Prozentuale Histaminfreisetzung (%) = Menge freies Histamin / Menge Gesamthistamin x 100
  • berechnet. Die prozentuale Hisaminfreisetzung (%) ist in den Fig. 5 bis 7 für die Peptide H-Asp-Gly-Lys-OH, H-Ser-A-Gly-Lys-OH und H-Ala- Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH und die Vergleichsarzneimittel gezeigt. Wie aus den Fig. 5 bis 7 hervorgeht, zeigen diese Peptide eine klare Hemmwirkung in einer Konzentration von 10&supmin;&sup5; M oder höher, wobei die Potenz höher als die des Vergleichaarzneimittels H-Asp-Ser-Asp-Pro-Arg-OH und nahezu gleich oder höher als die von Cromoglycat ist.
  • (Versuchsbeispiel 2) Hemmwirkung von H-Asp-Gly-LysOH, H-Ser-Asp-Gly-Lys-OH und H-Ala- Asp-Ser-Gly-Lys-OH auf die IgE-Antikörperproduktion
  • Gruppen von funf männlichen BALB/c-Mäusen (6 Wochen alt) wurden als immunisierte Tiere verwendet. Zwei Versuchssethoden wurden durchgeführt, wobei 10 µg Antigen Dinitriphenyl-Bauchwasser (DNP-Bauchwasser), adsorbiert an 4 mg Aluminiumhydroxidgel als Immunverstärker verwendet wurden.
  • In einem der Versuche wurde 1 mg eines Peptids intraperitoneal verabreicht, und 30 min später wurde intraperitoneal DNP-Bauchwasser und Aluminiumhydroxidgel verabreicht. Am Tag 14 wurde Blut gewonnen, um Serum zu bekommen.
  • In dem anderen Versuch wurden DNP-Bauchwasser und das Aluminiumhydroxidgel intraperitoneal verabreicht, und an den Tagen 7, 14 und 21 wurde 1 mg eines Peptids H-Asp-Gly-Lys-OH, H-Ser-Asp-Gly-Lys-OH oder H- Ala-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH intraperitoneal verabreicht. Blut wurde am Tag 28 gewonnen, um Serum zu bekommen.
  • Die bei den zwei Versuchen erhaltenen Seren wurden auf den Antikörpertiter durch die 48stündige Ratten-PCA-Reaktion getestet.
  • So wurde männliche Wistar-Ratten (200 bis 250 g) mit dem Serum subkutan am Rucken sensibilisiert, und 48 h später wurde ein DNP-Bauchwasser, enthaltend 0,5 % Evans-Blue, intravenös über die Schwanavene injiziert. Der Antikörrertiter wurde durch Messen des 30 min später entwickelten Pigmentflecks bestimmt. Um zu bestätigen, daß der Antikörpertiter, der mit der PCA-Reaktion erhalten wurde, ein IgE-Antikörpertiter ist, wurde das Tier mit einem Serum, das durch 3stündiges Erhitzen auf 56ºC vorbehandelt worden war, sensibilisiert und wie vorstehend behandelt. Der Antikörpertiter wurde durch die PCA-Reaktion bestimmt.
  • Die Produktion des IgE-Antikörpers durch Verabreichung von 1 mg/kg eines Peptids, wie durch die PCA-Reaktion bestimmt, ist in Fig. 8 bis 13 gezeigt. Wie aus den Fig. 8 bis 13 hervorgeht, hemmen diese Peptide stark die Produktion des IgE-Antikörpers. Es wird darauf hingewiesen, daß der Antikörpertiter des hitzebeandelten Serums in einem der Versuche nahezu 0 ist (schräg gestreifter Balken in den Fig. 8, 10 und 12), aber in dem anderen Versuch wurde ein zwar geringer Antikörpertiter nachgewiesen (der Balken mit der dennen Linie in den Fig. 9, 11 und 13).
  • (Versuchsbeispiel 3) Vasodilatierende Wirkung von H-Asp-Gly-Lys-OH, H-Ser-Asp-Gly-Lys- OH, H-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH und H-Ala-Asp-Ser-AspGly-Lys-OH
  • Die Thoraxaorta männlicher Kaninchen mit einem Gewicht von 2,5 bis 3 kg wurde herausgeschnitten, und Aortenproben eines Spiralenstreifens mit einer Länge von 25 bis 30 mm wurden hergestellt. Die Proben des spiralförmigen Aortenstreifens wurden unter einer Belastung von jeweils einem Gewicht von 2 g in 10 ml einer Tyrodelösung bei 37 + 1ºC unter Belüften mit einem Mischgas aus 95 Vol.-% Sauerstoff und 5 Vol-% Sauerstoff gespannt und 1 h gehalten. Dann wurde Kaliumchlorid bis zu einer Endkonzentration von 104 mM oder Norepinephrin bis zu einer Endkonzentration von 10&supmin;&sup6; M zugesetzt, um eine Kontraktion des Blutgefäßes zu verursachen. Die Probe wurde kumulativ mit H-Asp-Gly-Lys-OH, H-Ser-Asp-Gly-Lys-OH oder H-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH oder H-Ala-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH versetzt, und die Relaxierungsreaktion des Blutgefäßes wurde beobachtet. Als Vergleichsarzneimittel wurde Nitroprussid (Natriussalz) und Verapamil verwendet.
  • Die Tabelle 1 und die Tabelle 2 zeigen die vasdilatierenden Wirkungen der vorstehend genannten Peptide und der Vergleichsarzneimittel, ausgedrückt als jeweils prozentuale Relaxierung unter Verwendung des mit Kaliumchlorid und mit Norepinephrin kontrahierten Blutgefäßes.
  • Aus den Daten in der Tabelle 1 und der Tabelle 2 geht hervor, daß, während diese Peptide fast keine relaxierende Wirkung auf die durch Kaliumchlorid hervorgerufene Vasokontraktion ausüben, sie eine dosisabhängende relaxierende Wirkung auf die durch Norepinephrin verursachte Vasokontraktion ausüben, die der von Nitroprussid ähnlicher ist als der von Verapamil . Tabelle 1 Wirkungen der Peptide und der Vergleichsarznelmittel auf die durch Kalium hervorgerufene Vasokontraktion Tabelle 2 Wirkungen der Peptide und der Vergleichsarzneimittel auf die durch Norepinephrin verursachte Vasokontraktion
  • Versuchsbeispiel 4) Wirkungen von H-Asp-Gly-Lys-OH, H-Ser-Asp-Gly-Lys-OH, H-Asp-Ser- Asp-Gly-Lys-OH und H-Ala-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH auf das Kreislaufsystem
  • Um die Wirkungen der erfindungsgemäßen Peptide auf das Kreislaufsystem zu untersuchen, wurde das Peptid intravenös an Ratten verabreicht, um den Blutdruck, die Pulsfrequenz und das Elektrokardiogramm zu beobachten.
  • Männliche Wistar-Ratten mit einem Gewicht von 300 bis 350 g wurden mit Urethan (1,5 g/kg i.v.) anäthesiert und anschließend wurde der arterielle Druck über einen Überträger aus einer in die linke Oberschenkelarterie insertiette Kanüle für die Pulsfrequenz mittels eines Pulsfrequenzzählers unter Verwendung der R-Welle des Electrökardiogramms (Induktion II) als Trigger gemessen.
  • Das Peptid wurde in Lösung in einer physiologischen Kochsalzlösung in einer Dosis von 30 mg pro kg Körpepgewicht der Ratte über die Oberschenkelvene verabreicht. Die Fig. 14 bis 17 sind graphische Darstellungen, die den Blutdruck (mittlerer Blutdruck) und die Pulsfrequenz nach Verabreichung dieser Peptide zeigen.
  • Unmittelbar nach der Verabreichung fällt der Blutdruck ab und erreicht den niedrigsten Wert (8 % Reduktion von dem mittleren Blutdruck vor der Verabreichung) 1 min später. Jedoch erholte sich der Blutdruck 3 min nach der Verabreichung auf den Wert vor der Verabreichung. Andererseits sank die Pulsfrequenz um 6 % unmittelbar nach der Verabreichung, und die Abenkung hielt 60 min an. In dem Elektrokardiograinm wurde eine leichte Extension zwischen Q und T unmittelbar nach der Verabreichung beobachtet, aber die Breite von QRS war nicht verändert.
  • (Versuchsbeispiel 5) Wirkungen der Peptide H-Asp-Gly-Lys-OH, H-Ser-Asp-Gly-Lys-OH, H-Asp-SerAsp-Gly-Lys-OH und H-Ala-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH, auf die Blastenbildung von mit verschiedenen Lectinen stimulierten Lymphocyten
  • Mononukleäre Zellen wurden durch Dichtegradientenzentrifugation aus Blut eines gesunden Erwachsenen, das in Anwesenheit von Heparin und in einem RPMI-1640-Kulturmedium (hergestellt von Gibco), enthaltend 10 Vol-% fötales Rinderserum (als FBS bezeichnet, hergestellt von Dainihon Seiyaku) entnommen worden war, gewonnen. Die Suspension, die auf eine Konzentration von 1 x 10&sup6; Zellen/ml eingestellt worden war, wurde in eine Falcon-Mikrotiterplatte mit 96 Kavitäten (hergestellt von Betton Dickinson) in einem Volumen von 100 µl/Kavität aufgeteilt. Dann wurde ein Lectin, 1 µg/ml PHA (Phytohämagglutinin), 10 µg/ml Con-A (Concanavalin A) oder 15 µg/ml PWM (pokeweed mitogen) und eines der erfindungsgemäßen Peptide in einer vorbestimmten Konzentration zugesetzt, und anschließend wurde ein 10%iges FBS-haltiges RPMI-1640-Medium zu einem Endflüssigkeitsvolumen von 200 µl zugegeben. Die Züchtung wurde in einem 5 Vol.-%igen CO&sub2;-Inkubator bei 37ºC 72 h lang vorgenommen, und 24 h vor Beendung der Züchtung wurden 5 µCi ³H-Thymidin zugesetzt. Die Zellen wurden durch einen Zeilsammler (hergestellt von BIO-Lab) gewonnen, und die ³H-Thymidinaufnahme wurde durch einen Szintillationszähler gemessen. Die Ergebnisse der Lösung sind in den Tabelle 3 bis 6 gezeigt, worin die Zahlen mittlere Counts (cpm) ± Standardfehler anzeigen.
  • Die in den Tabelle 3 bis 6 gezeigten Ergebnisse zeigen an, daß, wohingegen die Peptide H-Asp-Gly-Lys-OH, H-Ser-Asp-Gly-Lys-OH, H-Asp-Ser- Asp-Gly-Lys-OH und H-Ala-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH einen geringen Einfluß auf die ³H-Thymidinaufnahme durch Lymphocyten in Abwesenheit eines Mitogens zeigen, sie stark die ³H-Thymidinaufnahme durch die mit einem Lectin, insbesondere mit Con-A, stimulierten Lymphocyten hemmen. Tabelle 3 ³H-Thymidinaufnahme durch mit verschiedenen Lectinen stimuliette Lymphocyten Tabelle 3 (Fortsetzung) Tabelle 4 ³H-Thymidinaufnahme durch mit verschiedenen Lectinen stimulierte Lymphocyten Tabelle 4 (Fortsetzung) Tabelle 5 ³H-Thymidaufnahme durch mit verschiedenen Lectinen stimulierte Lymphocyten Tabelle 5 (Fortsetzung) Tabelle 6 ³H-Thymidinaufnahme durch mit verschiedenen Lectinen stimulierte Lymphocyten Tabelle 6 (Fortsetzung)
  • (Versuchsbeispiel 6) Wirkungen von H-Asp-Gly-Lys-OH, H-Ser-Asp-Gly-Lys-OH, H-Asp-Ser- Asp-Gly-Lys-OH und H-Ala-Asp-Ser-Gly-Lys-OH auf die Produktivität von humoralen Faktoren
  • Mononukleäre Zellen, die durch Dichtegradientenzentrifugation aus dem Blut eines gesunden Erwachsenen, das in Anwesenheit von Heparin abgenommen worden war, abgetrennt wurden, wurden in einem RPMI-1640-Kulturmedium, das 10 Vol.-% FBS enthielt, suspendiert. Die Suspension wurde in Kulturröhrchen (Falcon 2054) jeweils in einer Konzentration von 1 x 10&sup6; Zellen/ml verteilt, denen die erfindungsgemäßen Peptide jeweils zugesetzt wurden. Die Züchtung wurde eine Woche lang in einem Inkbator vorgenanmen. Nach Beendigung der Züchtung wurde die Kultur zentrifugiert (1.500 UpM, 10 min), und der Uberstand wurde gewonnen und auf humorale Faktoren untersucht. Interleukin 1 (IL-1) und Tumornekrosefaktor wurden jeweils durch einen IL-1-Radioimmunassay-Kit (hergestellt von Amersham International) und einem TNF-Radioimmunassay-Kit (hergestellt von Medgenix) gemessen. Die Messung von Interleukin 6 (IL-6) wurde nach dem Enzyrnimmunoassayverfahren (ELISA) unter Verwendung eines IL-6-Antikörpers (hergestellt von Genzyme) vorgenommen. Die Ergebnisse dieser Messungen sind in Tabelle 7 gezeigt, worin Ziffern Mittelwerte ± Standardfehler bezeichnen. Tabelle 7 Produktivität von humoralen Faktoren durch Lymphocyten
  • Die in Tabelle 7 gezeigten Ergebnisse zeigen, daß H-Asp-Gly-Lys-OH, H-Ser-Asp-Gly-Lys-OH, H-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH und H-Ala-Asp-Ser-Asp-Gly- Lys-OH die Produktion von IL-1, IL-6 und TNF fördern.
  • Die Peptide H-Asp-Gly-Lys-OH, H-Ser-Asp-Gly-Lys-OH, H-Asp-Ser-Asp- Gly-Lys-OH und H-Ala-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH sind als Vadodilatator und Immunregulator zusätzlich zu ihren ausgezeichneten antiallergischen Eigenschaften nützlich.
  • Die Peptidderivate Z-Ser-Asp-(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl, Z-Asp(OBzl)- Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl, Z-Ala-Asp(OBzl)-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)- OBzl, Boc-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl, BOC-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl und Boc-Asp(OBzl)-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl sind ebenfalls wichtige Zwischenprodukte zur Herstellung der vorstehend genannten Peptide, die leicht und mit geringen Kosten über diese Zwischenprodukte hergestellt werden können.

Claims (17)

1. Oligopeptid oder Derivat eines Oligopeptids, ausgewählt aus den Oligopeptiden und Derivaten der Formeln:
H-Ser-Asp-Gly-Lys-OH
H-Ala-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH
Z-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl
Z-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl
Z-Ala-Asp(OBzl)-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl
Boc-Asp(OBzl)-Gly-Lys (Z)-OBzl
Boc-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys (Z)-OBzl,
und pharmazeutisch verträgliche Salze davon,
worin Z Benzyloxycarbonyl, Bzl Benzyl und Boc-t-Butyloxycarbonyl bedeutet.
2. Verfahren zur Herstellung des Peptids
H-Asp-Gly-Lys-OH,
wobei man das Peptidderivat
Z-Asp(OBzl)-Gly-Lys (Z)-OBzl
katalytisch reduziert.
3. Verfahren zur Herstellung des Peptids
H-Ser-Asp-Gly-Lys-OH,
wobei man das Peptidderivat
Z-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys (Z)-OBzl
katalytisch reduziert.
4. Verfahren zur Herstellung des Peptids
H-Ala-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH,
wobei man das Peptidderivat
Z-Ala-Asp(OBzl)-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys (Z)-OBzl
katalytisch reduziert.
5. Verfahren zur Herstellung des Peptidderivats
Boc-Asp-(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl,
wobei man ein Glycin-Lysin-Derivat der Formel
Boc-Gly-Lys (Z)-OBzl
mit einer Säure unter Abspaltung der Boc-Gruppe behandelt und das Produkt einer dehydratativen Kondensation in Gegenwart eines Asparginsäurederivats der Formel
Boc-Asp(OBzl)-OH
unterwirft.
6. Verfahren zur Herstellung des Peptidderivats
Boc-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys (Z)-OBzl,
wobei man das Peptidderivat
Boc-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl
mit einer Säure unter Abspaltung der Boc-Gruppe behandelt und das Produkt der dehydratativen Kondensation in Gegenwart eines Serinderivats der Formel
Boc-S er-OH
unterwirft.
7. Verfahren zur Herstellung des Peptidderivats
Boc-Asp(OBzl)-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys (Z)-OBzl,
wobei man das Peptidderivat
Boc-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys (Z)-OBzl
mit einer Säure unter Abspaltung der Boc-Gruppe behandelt und das Produkt der dehydratativen Kondensation in Gegenwart eines Asparginsäurederivats der Formel
Boc-Asp(OBzl)-OH
unterwirft.
8. Verfahren zur Herstellung des Peptidderivats
Z-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl,
wobei man ein Glycin-Lysin-Derivat der Formel
Boc-Gly-Lys (Z)-OBzl
mit einer Säure unter Abspaltung der Boc-Gruppe behandelt und das Produkt der dehydratativen Kondensation in Gegenwart eines Asparginsäurederivats der Formel
Z-Asp(OBzl)-OH
unterwirft.
9. Verfahren zur Herstellung des Peptidderivats
Z-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys (Z)-OBzl,
wobei man das Peptidderivat
Boc-Asp(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl
mit einer Säure unter Abspaltung der Boc-Gruppe behandelt und das Produkt der dehydratativen Kondensation in Gegenwart eines L-Serinderivats der Formel
Z-Ser-OH
unterwirft.
10. Verfahren zur Herstellung des Peptidderivats
Z-Asp(OBzl)-Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys (Z)-OBzl,
wobei man das Peptidderivat
Boc-Asp(OBzl)-Gly-Lys (Z)-OBzl
mit einer Säure unter Abspaltung der Boc-Gruppe behandelt und das Produkt der dehydratativen Kondensation in Gegenwart eines Serinderivats der Formel
Boc-Ser-OH
unterwirft.
11. Verfahren zur Herstellung des Peptidderivats
Z-Ala-Asp(OBzl)-Ser-ASP(OBzl)-Gly-Lys(Z)-OBzl,
wobei man das Peptidderivat
Boc-Asp(OBzl) Ser-Asp(OBzl)-Gly-Lys (Z)-OBzl
mit einer Säure unter Abspaltung der Boc-Gruppe behandelt und das Produkt der dehydratativen Kondensation in Gegenwart eines Alaninderivats der Formel
Z-Ala-OH
unterwirft.
12. Oligopeptid der Formel
H-Asp-Gly-Lys-OH
oder H-Ser-Asp-Gly-Lys-OH
oder H-Ala-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH
oder ein pharmazeutisch verträgliches Salz davon zur Verwendung zur therapeutischen Behandlung des menschlichen oder tierischen Körpers.
13. Verwendung eines Oligopeptids der Formel
H-Asp-Gly-Lys-OH
oder H-Ser-Asp-Gly-Lys-OH
oder H-Ala-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH
oder eines pharmazeutisch verträglichen Salzes davon zur Herstellung eines Medikaments zur Verwendung zur Behandlung des menschlichen oder tierischen Körpers als Antiallergikum, Vasodilatator oder Immunregulator.
14. Verwendung eines Oligopeptids der Formel
H-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH
oder eines pharmazeutisch verträglichen Salzes davon zur Herstellung eines Medikaments zur Verwendung zur Behandlung des menschlichen oder tierischen Körpers als Vasodilatator.
15. Pharmazeutisches Präparat, umfassend ein Oligopeptid der Formel
H-Asp-Gly-Lys-OH
oder H-Ser-Asp-Gly-Lys-OH
oder H-Ala-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH
oder ein pharmazeutisch verträgliches Salz davon als Wirkstoff zur Verwendung als Antiallergikum.
16. Pharmazeutisches Präparat, umfassend ein Oligopeptid der Formel
H-Asp-Gly-Lys-OH
oder H-Ser-Asp-Gly-Lys-OH
oder H-Ala-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH
oder ein pharmazeutisch verträgliches Salz davon als Wirkstoff zur Verwendung als Vasodilatator.
17. Pharmazeutisches Präparat, umfassend ein Oligopeptid der Formel
H-Asp-Gly-Lys-OH
oder H-ser-Asp-Gly-Lys-OH
oder H-Ala-Asp-Ser-Asp-Gly-Lys-OH
oder ein pharmazeutisch verträgliches Salz davon als Wirkstoff zur Verwendung als Immunregulator.
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