DE68951C - Zur Befestigung hohler mit Luft ge- J füllter Fahrradreifen dienender Schutzmantel - Google Patents

Zur Befestigung hohler mit Luft ge- J füllter Fahrradreifen dienender Schutzmantel

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DE68951C
DE68951C DENDAT68951D DE68951DA DE68951C DE 68951 C DE68951 C DE 68951C DE NDAT68951 D DENDAT68951 D DE NDAT68951D DE 68951D A DE68951D A DE 68951DA DE 68951 C DE68951 C DE 68951C
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Germany
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protective jacket
air
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filled
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DENDAT68951D
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Original Assignee
: P. DE LAET in Gent, 2 rue du Hainaut, Belgien; \ Verteter: EDUARD FRANKE in SW., Friedrichstr. 43
Publication of DE68951C publication Critical patent/DE68951C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C15/00Tyre beads, e.g. ply turn-up or overlap
    • B60C15/02Seating or securing beads on rims

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
.PATENTAMTS^
Vorliegende Erfindung betrifft einen Schutzmantel und einen diesem entsprechend zweckmäfsig ausgebildeten Radkranz für solche Fahrräder und leichte Fahrzeuge, welche nicht mit Segeltuch oder Leinwand überzogene Hohlgummireifen besitzen.
In der Zeichnung stellt: .
Fig. ι einen Theil des Schutzmantel in gestreckter Lage dar,
Fig. 2 im Schnitt den dazugehörigen Radkranz in schematischer Weise,
Fig. 3 den Querschnitt eines mit diesem Schutzmantel und dem entsprechenden Radkranz versehenen Rades.
Die Fig. 4 und 5 zeigen den Mantel mit dem eingelegten Luftschlauch.
Der Schutzmantel F, Fig. 1, besteht entweder aus einem zur Erreichung gröfserer Dehnbarkeit in schräger Richtung aus dem Stück geschnittenen Streifen aus Segeltuch oder anderem starken Gewebe oder auch aus zwei gewöhnlichen Streifen aus Segeltuch mit einem sie verbindenden Streifen aus elastischem Stoff. An die Ränder der hergestellten einfachen oder zusammengesetzten Streifen sind schmale, etwa ι cm breite Gurte G aus Leder oder sonstigem, nur wenig oder gar nicht dehnbarem Stoff geleimt oder genäht, damit eine Verlängerung bezw. Ausdehnung der Schutzmantelränder bei Füllung des Hohlgummireifens mit Prefsluft nicht stattfinden kann. Beide Seiten der erwähnten Streifen werden sodann mit Kautschuk gut überzogen. Der zugehörige Radkranz (Fig. 2 und 3) ist in seinem tieferen Theil A B wie gewöhnlich kreisrund gestaltet·. Die Enden A B setzen sich zunächst in senkrechter Richtung bis C C fort, um sich dann in wagerechter Richtung bis D D seitlich abzuzweigen und schliefslich convergirend bis E aufsteigend in Umbördelungen zu endigen. Die unelastischen 'Gurte G G des kreisförmig ohne Naht und wie oben beschrieben hergestellten Schutzmantels müssen denselben Umfang haben wie die Theile C D des Radkranzes, während der äufserste Durchmesser des ausdehnbaren Theiles F gleich dem gröfsten Durchmesser des Radkranzes, vermehrt um die zweifache Dicke des über den a'ufsersten Rand des letzteren noch überstehenden Theiles des Hohlgummischlauches, sein mufs, damit der Schutzmantel beim Aufblähen des Hohlgummireifens auch straff gespannt wird.
Ist nun der noch nicht mit Prefsluft gefüllte Hohlgummireifen in. schlaffem Zustande in die Vertiefung ABCC des Radkranzes gelegt, so bringt man die beiden am Schutzmantel angebrachten Gurte G G mit ihren einander zugekehrten Lappen unter den Hohlgummireifen und bläht letzteren in irgend welcher bekannten Weise auf. Während des Füllens hebt sich mit dem Hohlgummireifen auch, der Schutzmantel, und dessen Gurte G G gleiten so lange an den senkrechten Wandungen A C bezw. B C in die Höhe, bis sie bei C C nach D D gedrückt werden, woselbst sie infolge ihrer Unfähigkeit, sich auszudehnen, verharren. Sowohl die Gurte G G als auch der anschliefsende Theil des Schutzmantels werden nach vollendeter
Füllung durch den Luftdruck des Hohlgummireifens selbst fest gegen die schräg aufsteigenden Wandungen D E geprefst, so dafs eine feste Verbindung zwischen Schutzmantel, Hohlgummireifen und Radkranz entsteht.
Um ein Abrutschen bezw. Loslösen des Schutzmantels noch unmöglicher zu machen, könnten die Gurte G G seitlich noch mit kleinen Stiften versehen werden, welche bei D D in entsprechende Löcher der Radkranzwandung eingreifen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein zur Befestigung hohler, mit Luft gefüllter Fahrradreifen dienender Schutzmantel, bestehend aus einem elastischen, nach allen Richtungen hin dehnbaren, über dem Luftschlauch liegenden Theil (F) und zwei an den Rändern des-' selben befestigten, nicht dehnbaren Gurten (G), welche rechtwinklig zu dem dehnbaren Theil umgebogen, in dem Radkranz liegen und durch das Aufblasen des Luftschlauches in ihrer Lage gehalten werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT68951D Zur Befestigung hohler mit Luft ge- J füllter Fahrradreifen dienender Schutzmantel Expired - Lifetime DE68951C (de)

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