DE72246C - Schutzmantel zu Luftreifen für tiefe (concave) Radkränze - Google Patents
Schutzmantel zu Luftreifen für tiefe (concave) RadkränzeInfo
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- DE72246C DE72246C DENDAT72246D DE72246DA DE72246C DE 72246 C DE72246 C DE 72246C DE NDAT72246 D DENDAT72246 D DE NDAT72246D DE 72246D A DE72246D A DE 72246DA DE 72246 C DE72246 C DE 72246C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C15/00—Tyre beads, e.g. ply turn-up or overlap
- B60C15/02—Seating or securing beads on rims
- B60C15/0233—Securing tyres without beads; Securing closed torus or tubular tyres
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Bei den bisherigen aus einer schützenden Hülle von Gummi und Canevas und eingelegtem
Luftrohr aus Gummi oder dergleichen bestehenden Radreifen mufste die ä'ufsere Hülle
an der Radfelge mittelst Drähte, Haken, Schnüre, Kitt u. s.w. befestigt werden, welche
das Aufziehen des Reifens umständlich und das Abnehmen und Weiterbefestigen desselben behufs
Reparatur des Luftrohres unbequem und zeitraubend machen und gleichzeitig das elegante
Aussehen des Rades mehr oder minder beeinträchtigen. Die Nothwendigkeit solcher Befestigung nicht nur bei unten offenen oder
hufeisenförmigen Hüllen, wo sie offenbar ist, sondern auch bei ringsum geschlossenen.Hüllen
erwächst durch folgende Umstände: Wenn die geschlossene Hülle unelastisch oder unstreckbar
gemacht wird, so dafs sie durch Aufblasen des Luftrohres starr und fest wird, so kann die
Felge nur wenig concav gemacht werden, da sonst die unstreckbare Hülle sich nicht aufziehen
lä'fst, und die geringe Vertiefung der Falze hält den Reifen nicht genügend sicher
und verhindert seine seitliche Ver- oder Abschiebung nicht. Wird andererseits die Hülle
an dem inneren Umfang elastisch gemacht, um sie über die Kanten einer tieferen, mehr concaven
Felge bringen zu können, so wird sie durch Aufblasen des Luftrohres nicht genügend
starr und wird ihre Formänderung oder Verschiebung ohne weitere Befestigungsmittel nicht
hinreichend verhindert.
Der Zweck vorliegender Erfindung ist die Beseitigung dieser Schwierigkeiten. Dieselbe
besteht in der Anwendung einer unelastischen RadreifenhUlle mit eingelegtem Luftrohr, deren
Aufziehen über die Kanten einer tief concaven Felge und Eindringen in die Höhlung dieser
dadurch ermöglicht ist, dafs der innere Umfang der Hülle, welcher sich in die Felge legt, mit
Querschlitzen versehen ist, so dafs durch Verwendung tief concaver Felgen der Reifen gegen
seitliche Verschiebung vollständig gesichert ist und auch vor Verschiebung in der Umfangsrichtung
durch die Reibung, welche der durch das Aufblasen des Luftrohres bezw. das Zusammenziehen
desselben in der Umfangsrichtung erzeugte Druck der Hülle gegen die Felge erzeugt,
in Verbindung mit dem Luftventil genügend geschützt wird, ohne sonstiger Befestigung
zu bedürfen. Dabei ermöglichen die Querschlitze gleichzeitig die Einbringung des
Luftrohres in die Hülle, sowie seine Reparatur an jeder Stelle, ohne es aus der Hülle herausziehen
zu müssen.
Auf beiliegender Zeichnung stellt dar:
Fig. ι einen Querschnitt der Felge" und des Reifens und einen Theil der inneren Ansicht
desselben,
Fig. 2 eine Seitenansicht, welche das Aufbringen des Reifens auf das Rad veranschaulicht,
Fig. 3 eine Seitenansicht eines Theiles des Reifens, welche die Art der Ausbesserung des
Luftrohres zeigt.
Die Felge α wird mit tief concaven, mit
flachen, unter spitzem Winkel gegen einander geneigten Seiten und abgerundeter Spitze ge-
formten Querschnitt hergestellt, um eine seitliche Verschiebung gründlich verhindernde Auflage
für den Reifen, sowie eine leichte und starke, einen grofsen Theil des Reifens in sich
aufnehmende Felge zu erhalten. Der Reifen besteht aus zwei (oder mehr als zwei) Rohren.
Das äufsere Rohr oder die Hülle, welche mit dem Boden in Berührung kommt, besteht
aus einem Futter b c aus Canevas, welches aus Gummi oder sonst passendem Material d zweckmäfsig
nur auf dem äufseren, aus der Felge hervortretenden Theil, wie dargestellt, überzogen
ist, aber auch ringsum, oder sowohl aufsen als innen überzogen sein kann und wie
üblich vulcanisirt wird. Das Canevasfutter wird zweckmä'fsig aus zwei Theilen b und c, die an
den Kanten zusammengefalzt und verklebt sind, hergestellt, so dafs, wie die Zeichnung darstellt,
ein Verstärkungswulst ein wenig innerhalb der Radfelgenkanten gebildet wird. Der untere
Theil b ist der Quere nach in kurzen Abständen geschlitzt, wobei die Schlitze entweder
rechtwinklig zur Längsrichtung des Reifens, wie bei F gezeichnet, oder geneigt dazu stehen
können, wie bei g mit punktirten Linien angegeben ist. In die so gebildete Hülle wird
das Luftrohr e, welches wie gewöhnlich hergestellt wird, durch einen der Schlitze eingezogen,
jedoch kann auch zur Erleichterung des Einziehens der Theil b zwischen zwei Querschlitzen
der Länge nach aufgeschnitten werden, wie bei h angedeutet ist, und die Oeffnung
nachher verklebt oder zugenäht werden. Das Rohr e kann zwei geschlossene, zusammenstofsende
Enden haben, zweckmäfsig jedoch wird ein an beiden Enden offenes Rohr in die Hülle eingezogen und darauf die Enden durch
einen Schlitz herausgezogen und verklebt, so dafs ein endloses Luftrohr gebildet wird. Es
wird mit einem Ventil zum Aufblasen, wie üblich, versehen.
Beim Aufbringen des Reifens auf das Rad wird der das Ventil enthaltende Theil desselben
zuerst auf die Felge gebracht, dann der innere Theil des Reifenumfanges nach innen gestülpt,
wie die Fig. 2 darstellt, was infolge der Schlitze möglich ist. worauf die Kanten b' b' leicht
über die Kanten der Felge α geschoben werden können, da ihre Durchmesser wenig differiren
und die Kanten b' b' in den Hohlraum der Felge an einer Seite des Rades hinabgezogen
werden können, während die an der gegenüberliegenden Seite über die Felgenkanten
geschoben werden. Wenn das Luftrohr dann aufgeblasen wird, so wird die Hülle, da sie
sich nicht strecken kann, mehr oder weniger starr und nimmt die in Fig. 1 dargestellte Form
an und wird dadurch auf der Felge befestigt, da die Tiefe der letzteren jede seitliche Verschiebung
des Radreifens verhindert, während die Reibung des Theiles α derselben an der
Felge b, die durch den seitlichen Luftdruck im Rohr e und dessen Zusammenziehung in der
Umfangsrichtung infolge der seitlichen Ausdehnung erzeugt wird, in Verbindung mit dem
Ventil i die Verschiebung des Reifens auf der Felge in der Umfangsrichtung verhindert. Erforderlichenfalls
können noch einige flachköpfige Bolzen von innen durch den Theil b und die
Felge α gesteckt und aufsen durch Muttern befestigt werden. Die Schlitze f oder g gestatten
gleichzeitig die leichte Reparatur des Luftrohres e, ohne es aus der Hülle ganz herausziehen zu müssen, da der beschädigte
Theil aus dem zunächst liegenden Schlitz herausgezogen, wie Fig. 3 darstellt, und, wie üblich,
geflickt werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Schutzmantel zu Luftreifen für tiefe, concave Radkränze, dadurch gekennzeichnet, dafs der innere, auf dem Grund des Radkranzes liegende Theil (b) des Mantels in kurzen Abständen mit Querschlitzen versehen ist, welche den inneren Umfang des Mantels veränderbar und geeignet machen, bei leerem Luftrohr über den äufseren Umfang des Radkranzes gebracht und bei gefülltem Luftrohr in die Höhlung des Radkranzes geprefst zu werden, und welche gleichzeitig bei Beschädigung des Luftrohres eine Ausbesserung desselben ohne Entfernung des Mantels zulassen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE72246C true DE72246C (de) |
Family
ID=345478
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT72246D Expired - Lifetime DE72246C (de) | Schutzmantel zu Luftreifen für tiefe (concave) Radkränze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE72246C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2555106A1 (fr) * | 1983-11-22 | 1985-05-24 | Gomma Atlanta Spa | Ruban de ceinturage pourvu de lisieres en relief et de profils de raccordement pour pneus, garnitures et elements de connexion |
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- DE DENDAT72246D patent/DE72246C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2555106A1 (fr) * | 1983-11-22 | 1985-05-24 | Gomma Atlanta Spa | Ruban de ceinturage pourvu de lisieres en relief et de profils de raccordement pour pneus, garnitures et elements de connexion |
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