DE68915019T2 - Verfahren und Vorrichtung zum Einrahmen von photographischen Filmen. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Einrahmen von photographischen Filmen.Info
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Description
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Einrahmen von fotographischen Filmen. Genauer gesagt betrifft die Erfindung ein Verfahren, das für das Aufdrucken von schriftlichen Mitteilungen auf die Rähmchen sorgt, mit denen eine Station zum Einrahmen von fotographischen Filmen gespeist wird.
- Die Erfindung betrifft auch eine Maschine, die dieses Verfahren verwendet.
- Aus dem Stand der Technik sind Verfahren und Maschinen zum Einrahmen von fotographischen Filmen bekannt.
- Es sind eine Zone zum Aufbewahren und Zuführen von Rähmchen, eine Station zum Einrahmen der Fotografien in den Rähmchen und eine Zone zum Entladen in die geeigneten Behälter vorgesehen.
- Die Zone zum Aufbewahren und Zuführen von Rähmchen besteht aus einem oder mehreren vertikalen Behältern, in denen die Rähmchen aufeinander aufbewahrt werden.
- Die Rähmchen werden automatisch eines nach dem anderen aus dem jeweiligen Behälter entnommen und der Einrahmzone zugeführt. Wenn der Zuführbehälter leer ist, wird er durch einen äquivalenten Behälter ersetzt, der voll mit Rähmchen ist, oder er wird wieder mit Rähmchen aufgefüllt, wenn er der einzige Behälter in der Aufbewahrungs- und Zuführzone ist.
- Die Rähmchen werden einer Einrahmstation eines nach dem anderen in einer Richtung rechtwinklig zu der Zuführrichtung der fotographischen Filme zugeführt.
- Wenn eine Fotografie in ein Rähmchen eingelegt worden ist, wird das letztere zu einem Entladetrichter der Einrahmmaschine befördert. Der Trichter ist mit einer Einrichtung außerhalb der Einrahmmaschine verbunden; diese Einrichtung nimmt die Rähmchen auf und befördert diese zu den Stationen, in denen die schriftlichen Mitteilungen auf die Rähmchen aufgedruckt werden.
- Ein Endmagazin zum Halten der Rähmchen ist am Ausgang der Druckstationen vorgesehen.
- Das Arbeitsverfahren und der Aufbau der oben genannten Vorrichtung bringen eine Vielzahl von Problemen mit sich. Die Einbeziehung von zwei separaten Maschinen zur Durchführung des Einrahmens und zum Aufdrucken von schriftlichen Mitteilungen auf den Rähmchen bringen Schwierigkeiten für die Maschinenbedienungsperson mit sich, was die Betätigung der Maschinen sowie auch die Handhabung der zugeführten Materialien und des zu verpackenden Materials (fotographische Filme, leere Rähmchen und Rähmchen mit Fotografien) betrifft.
- Weil fotographische Filme, die zu verschiedenen Arbeitsaufträgen gehören, normalerweise aufeinanderfolgend eingerahmt werden, entsteht darüberhinaus bei jeder Änderung des Arbeitsauftrags ein unerwünscht großer Leistungsabfall der Einrahmmaschine.
- Tatsächlich muß die Maschine vor dem Starten der Verarbeitung eines neuen Auftrags warten, bis der Schritt des Aufdruckens der schriftlichen Mitteilungen auf den Rähmchen des vorhergehenden Auftrags beendet ist.
- Die US-A-4,395,144 offenbart das Einlegen des Films in das Rähmchen und dann das Aufdrucken von Worten auf das Rähmchen. Der Druckvorgang wird von unten ausgeführt, um das Risiko zu vermindern, daß die Druckfarbe auf den Film gelangt, aber diese Lösung ist bei den momentanen Betriebsgeschwindigkeiten nicht sicher, da eine Beschädigung der Filme in den Rähmchen durch die Farbe stattfindet.
- Der gegenwärtige Anmelder hat ein Verfahren und eine Maschine studiert, getestet und erzielt, die dafür gegeignet sind, die Probleme des Standes der Technik zu lösen.
- Gemäß der Erfindung werden die Rähmchen von einem oder mehreren Aufbewahrungsbehältern in der Einrahmmaschine entlang einem Zuführweg einer Einrahmstation zugeführt. Auf diesem Weg sind Einrichtungen angeordnet, die schriftliche Mitteilungen auf die gewünschten Abschnitte der Rähmchen aufdrucken können.
- Auf diese Art und Weise erreichen die Rähmchen die Einrahmstation mit bereits aufgedruckten Mitteilungen. Die bedruckten Rähmchen werden von der Einrahmstaton zu Vorratsbehältern befördert, die sich auf der Arbeitsvorderseite der Maschine befinden und einen Teil der Maschine bilden.
- Diese Vorratsbehälter können stationär oder beweglich sein, um eine größere Arbeitskapazität der Maschine zu gewährleisten, und um die Notwendigkeit einer Tätigkeit der Bedienperson einzuschränken.
- Eine Einrichtung zum endgültigen Schließen des Rähmchens, das vorher in der Einrahmstation offen war, damit die jeweilige Fotografie eingelegt werden konnte, kann zwischen der Einrahmstation und den Vorratsbehältern, die die gerahmten Fotografien enthalten, vorgesehen sein.
- Deshalb wird die Erfindung mit einem Verfahren zum Einrahmen von fotographischen Filmen gemäß den Merkmalen des Anspruchs 1 und den untergeordneten Ansprüchen bis einschließlich Anspruch 8 erzielt, und die Erfindung wird mit einer Einrahmmaschine gemäß den Merkmalen von Anspruch 9 realisiert.
- Die beigefügten Figuren sind als nicht einschränkende Beispiele angegeben und zeigen folgendes:
- Fig. 1 zeigt eine schematische Vorderansicht einer Einrahmmaschine, die das Verfahren gemäß der Erfindung verwendet;
- Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf die Anordnung von Fig. 1.
- Eine Einrahmmaschine 10 umfaßt eine Zone 11 zum Aufbewahren und Zuführen von leeren Rähmchen 12. Ein Aufbewahrungsbehälter 12, in dem die leeren Rähmchen 12 vertikal gestapelt sind, ist in dieser Zone 11 in der Einrahmmaschine 10 vorgesehen.
- Der Aufbewahrungsbehälter 13 ist vorteilhafterweise ein Teil eines automatischen Zuführsystems, das eine Vielzahl von Aufbewahrungsbehältern 13 umfaßt, die z.B. auf einer Drehscheibe 14 befestigt sind, wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist, um eine große Arbeitskapazität zu gewährleisten, was die Zuführung von leeren Rähmchen 12 zu der Einrahmmaschine betrifft.
- Die leeren Rähmchen 12 werden einzeln nacheinander aus den Aufbewahrungsbehältern 13 entnommen und auf einem zweiten Förderer 15 befördert, der mit Rollen 16 versehen ist, um die leeren Rähmchen 12 wegzuziehen.
- Dieser zweite Förderer 15 bildet einen Weg für den Durchgang der leeren Rähmchen 12 in Richtung auf eine Einrahmstation 17. Aufdruckmittel 18 und 118 in den Fig. 1 und 2 sind auf diesem Weg angeordnet und eignen sich dazu, schriftliche Mitteilungen 19-119 auf die Rähmchen 12 aufzudrucken.
- Die Aufdruckmittel 18-118, die je nach Bedarf in einer Anzahl von eins oder zwei oder mehreren vorgesehen sein können, bestehen im allgemeinen aus kleinen Köpfen, die Nadeln, oder Benummerer oder Stempeleinrichtungen oder irgendetwas anderes umfassen, das dazu geeignet ist, am Standort vorbereitet zu werden, um die gewünschten Mitteilungen auf zudrucken.
- Die Aufdruckmittel 18-118 sind vorteilhafterweise in einer stationären Art und Weise in bezug auf den zweiten Förderer 15 angeordnet, und das Zuführen der leeren Rähmchen 12 unterhalb der Aufdruckmittel 18-118 führt zu dem Aufdruck der gewünschten schriftlichen Mitteilungen 19-119.
- Der zweite Förderer 15 wirkt an seiner Endposition in seiner Zuführrichtung mit einem ersten Förderer 20 zusammen, der vorteilhafterweise in einer Richtung rechtwinklig zu dem zweiten Förderer 15 angeordnet ist, und umfaßt Rollen 116 zum Befördern der leeren Rähmchen 12 zu der Einrahmstation 17.
- Der erste Förderer 20 und der zweite Förderer 15 können eine wechselseitig koordinierte schrittweise Bewegung mit einer Zuführfrequenz durchführen, die von der Zuführgeschwindigkeit des fotographischen Films 21, oder genauer gesagt von der Geschwindigkeit der Eingabe der einzelnen Fotografien 22 in die Rähmchen 12 abhängt.
- Das Zuführen des fotographischen Films 21 zu der Einrahmstation 17 findet in einer Richtung rechtwinklig zu dem Zuführen der Rähmchen 12 statt, wie dies beim Stand der Technik der Fall ist.
- Der erste Förderer 20 sorgt auch dafür, daß die mit den Fotografien 23 vervollständigten Rähmchen entladen werden, wenn der Einrahmvorgang in der Einrahmstation 17 durchgeführt worden ist. Die mit den Fotografien 23 vervollständigten Rähmchen werden in einen Vorratsbehälter 24 entladen, der einen Teil der Einrahmmaschine 10 bildet.
- Der Vorratsbehälter 24 kann in bezug auf die Einrahmmaschine 10 stationär sein, und er kann einen Behälter umfassen, der dann, wenn er voll ist, durch die Maschinenbedienperson entleert werden kann, deren Arbeitsstellung an der Vorderseite 25 der Einrahmmaschine 10 mit 26 bezeichnet ist.
- Der Vorratsbehälter 24 kann auch quer zu der Vorderseite 25 der Maschine beweglich sein, und in diesem Fall umfaßt er eine Gruppe von Behältern (siehe Fig. 2), wodurch die Arbeitskapazität der Einrahmmaschine 10 gesteigert werden kann.
- Wenn es nötig ist, kann auch nach der Einrahmstation 17 und vor dem Vorratsbehälter 24 ein Hilfsmittel 28 zum Schließen der mit den Fotografien 23 vervollständigten Rähmchen vorgesehen sein, z.B. eine frei drehbare Walze, die in geeigneter Weise mit einem nichtklebrigen Material beschichtet ist, wie sie mit gestrichelten Linien in Fig. 2 gezeigt ist.
- Fig. 2 zeigt auf der Einrahmmaschine 10 auch eine Tafel 29 zur Steuerung der Funktionen der Maschine und eine Drucktastentafel 27.
Claims (9)
1. Verfahren zum Einrahmen von fotographischen Filmen (21),
die einer Einrahmstation (17) zugeführt werden, in der
die Filme (21) in einzelne Fotografien (22) zertrennt
werden, die in leere Rähmchen (12) eingesetzt werden,
wobei die leeren Rähmchen (12) der Einrahmstation (17)
auf einem ersten Förderer (20) zugeführt werden, der
sich in einer Richtung rechtwinklig zu der
Zuführrichtung des fotografischen Films (21) und zu der Richtung
des Einlegens der einzelnen Fotografien (22) in die
leeren Rähmchen (12) bewegen kann, wobei die leeren
Rähmchen (21) zu der Einrahmstation (17) transportiert
werden, wenn sie aus den Aufbewahrungsbehältern (13)
entnommen werden, wobei die mit den Fotografien (23)
vervollständigten Rähmchen aufgedruckte schriftliche
Mitteilungen (19-119) umfassen, bevor sie in geeigneter
Weise in endgültigen Behältern (24) aufbewahrt werden,
wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, daß die
schriftlichen Mitteilungen (19-119) auf die leeren
Rähmchen (12) aufgedruckt werden, während letztere (12) auf
einem zweiten Förderer (15) befördert werden, der die
Aufbewahrungsbehälter (13) mit dem ersten Förderer (20)
verbindet, wobei sich der zweite Förderer (15) in einer
Richtung rechtwinklig zu der Zuführrichtung des ersten
Förderers (20) bewegt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem zumindest ein Mittel
(18-118) zum Aufdrucken der schriftlichen Mitteilungen
(19-119) mit den leeren Rähmchen (12) zusammenwirkt, die
sich auf dem zweiten Förderer (15) befinden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem der zweite
Förderer (15) von dem Aufbewahrungsbehälter (13)
gespeist wird, der leere Rähmchen (12) enthält.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem der zweite
Förderer (15) von einer automatischen Einrichtung (14)
gespeist wird, die eine Vielzahl von
Aufbewahrungsbehältern (13) mit leeren Rähmchen (12) aufweist.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei
dem der erste Förderer (20) mit einem endgültigen
Vorratsbehälter (24) zusammenwirkt, der Rähmchen, die
Fotografien (23) enthalten, aufbewahrt.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei
dem der Vorratsbehälter (24) für die die Fotografien
(23) enthaltenden Rähmchen in einer stationären Stellung
zu dem Punkt steht, an dem die die Fotografien (23)
enthaltenden Rähmchen durch den ersten Förderer (20)
entladen werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis einschließlich
5, bei dem sich der Vorratsbehälter (24) für die die
Fotografien (23) enthaltenden Rähmchen in einer Stellung
befindet, in der er transversal zu dem Punkt bewegbar
ist, an dem die die Fotografien (23) enthaltenden
Rähmchen durch den ersten Förderer (20) entladen werden.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei
dem Hilfsmittel (28) zum Schließen der die Fotografien
(23) enthaltenden Rahmchen zwischen der Einrahmstation
(17) und dem Vorratsbehälter (24) für die die
Fotografien (23) enthaltenden Rähmchen vorgesehen sind.
9. Einrahmmaschine (10), die eine Zone (11) zum Aufbewahren
und Zuführen von leeren Rähmchen (12), eine
Einrahmstation (17) zum Einlegen der Fotografien (22), die zu
einem fotografischen Film (21) gehören, in die leeren
Rähmchen (12), und eine Zone (24) zum Aufbewahren der
die Fotografien (23) enthaltenden Rähmchen an der
Vorderseite (25) der Maschine umfaßt, wobei die Maschine
dadurch gekennzeichnet ist, daß sie das Einrahmverfahren
entsprechend den oben genannten Ansprüchen verwendet.
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