DE687679C - Ablegevorrichtung einer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine - Google Patents

Ablegevorrichtung einer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine

Info

Publication number
DE687679C
DE687679C DE1937T0048963 DET0048963D DE687679C DE 687679 C DE687679 C DE 687679C DE 1937T0048963 DE1937T0048963 DE 1937T0048963 DE T0048963 D DET0048963 D DE T0048963D DE 687679 C DE687679 C DE 687679C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
die
catch bars
rods
bars
catch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1937T0048963
Other languages
English (en)
Inventor
Julius Dorneth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Typograph GmbH
Original Assignee
Typograph GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Typograph GmbH filed Critical Typograph GmbH
Priority to DE1937T0048963 priority Critical patent/DE687679C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE687679C publication Critical patent/DE687679C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B7/00Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices
    • B41B7/08Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with separate matrices for individual characters or spaces which are selected and assembled
    • B41B7/12Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with separate matrices for individual characters or spaces which are selected and assembled in which a justified line is composed of matrices and a type line is cast in one piece
    • B41B7/16Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with separate matrices for individual characters or spaces which are selected and assembled in which a justified line is composed of matrices and a type line is cast in one piece the lines of matrices being composed and justified by machine operation, e.g. line type casting machines, "intertype" machines
    • B41B7/18Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with separate matrices for individual characters or spaces which are selected and assembled in which a justified line is composed of matrices and a type line is cast in one piece the lines of matrices being composed and justified by machine operation, e.g. line type casting machines, "intertype" machines the matrices being guided by wires, e.g. "typograph" machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mounting, Exchange, And Manufacturing Of Dies (AREA)

Description

  • Ablegevorrichtung einer Matrizensetz- und Zeilengießmaschine Die Erfindung betrifft eine Verbesserung an Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen mit im Kreislauf an Drähten hängend geführten Matrizenstäben und Ringspatien, bei denen die abgegossenen Matrizen von dem senkrecht verschiebbaren Gieß- bzw. Förder- oder Ablegeschlitten nach oben zur Ablegestelle gebracht und dann vermittels eines maschinell vorbewegten Schiebers auf die Ablegedrähte übergeführt werden, von wo aus sie vermöge ihres Eigengewichts längs der abwärts verlaufenden Führungsdrähte hinter die noch in Ruhestellung befindlichen Matrizenstäbe innerhalb der Magazine gleiten.
  • Um zu verhindern, daß hierbei die sich rasch bewegenden Matrizenstäbe mit ihrer gesamten kinetischen Energie gegen die ruhenden Matrizen treffen, was auf die Dauer Beschädigungen der Matrizenstäbe und Auslösevorrichtungen hervorrufen würde, hat man bereits versucht, kurz vor den Magazinen, etwa an der Umbiegungsstelle der in diese einmündenden Führungsdrähte, die herabgleitenden Matrizenstäbe an ihren Aufhängeösen vorübergehend festzuhalten. Dies geschieht mittels bei dem Aufwärtsbewegen des Ablegeschlittens sich an der erwähnten Umbiegungsstelle gegen die Gleitdrähte anlegender Fangleisten, die aber schon bei Ankunft des Förderschlittens in seiner unteren Endlage vor der Gießstelle wieder von den Gleitdrähten abgehoben werden und so die nur in der Zwischenzeit festgehaltenen Matrizenstäbe bzw. -äsen freigeben. Mit dieser Einrichtung sind jedoch den einwandfreien Arbeitsgang der Maschine sehr beeinträchtigende Mängel verbunden. Denn in der während der zwecks ununterbrochenen Setzens raschen Abwärts- Bewegung des Förderschlittens zur Verfügung stehenden nur sehr kurzen Zeitspanne sind die bei ihrem Aufhalten an den Fangleisten in Schwingungen geratenen Matrizenstäbe noch keineswegs ausreichend zur Ruhe gekommen. Diese versperren sich vielmehr bei der bekannten Anordnung durch Festklemmen oder Ineinanderhaken ihrer den verschiedenen Schriftbildern entsprechenden Führungsnuten leicht gegenseitig den Weg nach den Magazinen. Dies um so mehr, als ja die langen, an ihren unteren freien Enden häufig schwereren, meist schon pendelnd und mit bedeutender Geschwindigkeit ankommenden Matrizenstäbe durch das plötzliche Festhalten ihrer Aufhängeösen, also ihrer obersten Punkte, zumal gerade an einer Umbiegungsstelle ihrer Gleitdrähte nach den Magazinen, in besonders heftige Schwingungen geraten, zu deren Abklingen eine wesentlich längere, als dem Abwärtsgang des Förderschlittens entsprechende Zeit erforderlich ist.
  • Die geschilderten Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß die von der Ablegestelle herkommenden Matrizenstäbe kurz vor ihrem Einlaufen in die Magazine nicht wie bisher nur an den Aufhängeösen, sondern gleichzeitig auch an ihren unteren freien Enden in senkrechter Lage hängend festgehalten werden, damit sie, ohne überhaupt erst in die ihr Hängenbleiben bzw. Ineinanderhaken begünstigenden starken Schwingungen zu geraten, völlig zur Ruhe gelangen, bevor sie für den Rest ihres Weges in die Magazine freigegeben werden. Zu diesem Zwecke erfolgt auch dieses Freigeben ganz allmählich und erst, nachdem der Ablegeschlitten wieder vor der Gießstelle angekommen ist, mittels einer von dessen Abwärtsbewegung unabhängigen, selbsttätigen Steuerung. Zum Festhalten der nach den Magazinen herabgleitenden Matrizenstäbe dienen erfindungsgemäß zwei räumlich getrennte, vorteilhafterweise senkrecht untereinander angeordnete, in ihrer Form dem an der Aufhaltestelle von den Gleitdrähten gebildeten sog. Korb angepaßte Fangleisten, deren obere sich in den Weg der Aufhängeösen der Matrizenstäbe gegen die Führungsdrähte anlegt, während zur selben Zeit die untere Fangleiste in den Weg der unteren freien Enden der den Magazinen zustrebenden Matrizenstäbe angehoben wird. Nachdem die so gleichzeitig an zwei voneinander entfernten Punkten aufgehaltenen abzulegenden Matrizenstäbe völlig zur Ruhe gelangt sind, bewegen sich die beiden Fangleisten wieder in ihre die Matrizen freigebenden Stellungen, wobei zweckmäßigerweise zunächst die unteren Stabenden und danach erst die Aufhängeösen freigegeben werden, um ein Vorfallen bzw. -kippen der oberen Matrizenstabenden und damit ein erneutes Schwingen der Matrizenstäbe zu verhindern.
  • Erfindungsgemäß werden die beiden Fangleisten über ein sie gemeinsam bedienendes Gestänge von dem die abgegossene Matrizenzeile nach oben zur Ablegestelle bringenden Förderschlitten in ihre den Weg der Matrizenstäbe blockierenden Sperrstellungen gebracht, Während das langsame, allmähliche. Zurückführen .der beiden Fangleisten in ihre die inzwischen zur Ruhe gekommenen Matrizenstäbe freigebenden Anfangslagen durch eine ebenfalls von dem zur Ablegestelle bewegten Förderschlitten vorgespannte besondere Luft-oder Flüssigkeitsbremse bewirkt wird, nachdem der nach dem Überschieben der Matrizenstäbe auf die Ablegedrähte leer zur Gießstelle zurückkehrende Förderschlitten bei Beginn seiner Abwärtsbewegung das die Fangleisten bedienende Gestänge freigegeben hat bzw. mit ihm außer Eingriff gelangt ist.
  • Damit, falls ein dem Magazin zustrebender Matrizenstab zufällig gerade in der Ebene der Fangleisten auf dem Gleitdraht hängengeblieben ist, keine Beschädigung des Matrizenstabes durch die sich in ihre Sperrstellung nach oben bewegende untere Fangleiste verursacht wird, ist in dem diese bedienenden Gestänge ein nachgiebiges Glied, beispielsweise eine Schraubenfeder, vorgesehen, so daß selbst bei, etwa durch einen in ihre Bahn ragenden Widerstand, festgehaltener Fangleiste, deren Antriebsgestänge sich in seine ihrer Sperrlage entsprechende Stellung bewegen kann.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungbeispiel der Erfindung schematisch veranschaulicht, und zwar zeigen: Fig. i eine Ansicht des von den Gleitdrähten gebildeten Korbes mit den jeweils paarweise vorgesehenen, von der selbsttätigen Luft- oder Flüssigkeitsbremse gesteuerten Fangleisten in Ruhe-, d. h. Freigabestellung, und in unterster Lage vor der Gießstelle befindlichem Förderschlitten, Fig. a eine Seitenansicht zu Fig. i, jedoch der Übersichtlichkeit halber ohne Darstellung der diese steuernden selbsttätigen Bremse, Fig. 3 dieselbe Seitenansicht wie Fig. 2 bei von dem vor der Ablegestelle befindlichen Förderschlitten in Arbeits-, d. h. Sperrstellung, gebrachten Fangleisten, Fig. q. eine Darstellung der die Bremse mit dem Gestänge des Förderschlittens und dem die Fangleisten bewegenden Gestänge verbindenden Übertragungsgliedern in ihren deren beiden End- (Ruhe- und Arbeits-) Stellungen entsprechenden Lagen, Fig. 5 eine Ansicht des die Fangleisten bedienenden Gestänges mit dem darin vorgesehenen nachgiebigen Glied in Arbeits- bzw. Sperrstellung und vergrößertem Maßstab, Fig.6 dieselbe Darstellung wie Fig. 5, jedoch mit einer anderen Ausführungsform des nachgiebigen Gestängegliedes, Fig.7 die Ansicht einer das leichte Abnehmen der unteren, die freien Enden der Matrizenstäbe erfassenden Fangleiste von ihrem Antriebsgestänge gestattenden Befestigung und Fig. 8 eine Seitenansicht zu Fig. 7.
  • Im Maschinenrahmen i bewegt sich in bekannter Weise der über eine Kette 2 mit dem Getriebe in Verbindung stehende Förderschlitten 3 in senkrechter Richtung zwischen der unten gelegenen Gieß- und der oberhalb dieser befindlichen Ablegestelle. Am Schlitten 3 ist ein in entsprechender Weise an seinen Bewegungen teilnehmendes Gestänge 4,5 angelenkt, dessen anderes Ende um eine am Maschinenrahmen i feste Achse 6 drehbar gelagert ist. Kurz vor der L7mbiegungsstelle der Gleitdrähte 7 nach den Magazinen 8 sind die der Form des Gleitdrahtkorbes an dieser Stelle angepaßten oberen Fangleisten 9 für die Ösen io der nach den Magazinen 8 herabgleitenden Matrizenstäbe i i angeordnet. Jede Fangleiste 9 ist mit ihrem rückwärtigen, dem Förderschlitten 3 zugewandten Ende um einen am Maschinenrahmen i festen Zapfen 12 schwenkbar gelagert, während ihr vorderes freies Ende über eine geeignete Verlängerung bzw. Anlage 13 mit ihrem Antriebsgestänge in Verbindung steht. Senkrecht unterhalb der Fangleisten 9, jeweils etwa in einer Ebene mit diesen, sind die unteren, ebenfalls der Form des Gleitdrahtkorbes angepaßten Fangleisten 14 für die unteren, die Schriftbilder tragenden Enden 15 der Matrizenstäbe i i in vertikaler Richtung verschiebbar angeordnet. Das dem Förderschlitten 3 zugewandte rückwärtige, in diesem Falle freie Ende jeder unteren Fangleiste 14 ist dabei in einem Längsschlitz 16 einer am Maschinenrahmen i festen Schiene 17 geführt, während die dem Setzer zuge-#yandten vorderen Enden der Fangleisten 14 ebenfalls in Verbindung mit dem sämtliche Fangleisten 9, 14 bewegenden Antriebsgestänge stehen. Dieses Antriebsgestänge nimmt seinen Ausgang von einer am Maschinenrahmen i drehbar gelagerten Welle 18, auf der ein Arm i9 befestigt ist, an dessen freiem Ende sich eine Rolle 2o befindet, die bei der der Ruhe-bzw. Freigabestellung der Fangleisten 9, 14 entsprechenden Stellung des diese bedienenden Gestänges auf der um die im Maschinenrahmen i feste Achse 6 schwenkbaren, zu dem in seiner untersten Lage vor der Gießstelle befindlichen Förderschlitten 3 führenden Verbindungsstange 5 anliegt. Infolgedessen werden beim Aufwärtsgang des Förderschlittens 3 nach der Ablegestelle über das Gestänge 4, 5 auch der Arm i9 und die mit ihm fest verbundene Welle 18 sowie alle an dieser noch befestigten weiteren Verbindungsglieder in die in Fig.4 mittels unterbrochener Linien gezeichnete Stellung bewegt. In dieser Lage werden die Gestängeteile gehalten, solange der Förderschlitten 3 sich in seiner obersten Stellung vor den Ablegedrähten 7 befindet, d. h. bis er nach dem an sich bekannten Überschieben der in ihm befindlichen Matrizenstäbe i i auf die Ablegedrähte 7 freigegeben wird und sich rasch nach abwärts vor die Gießstelle bewegt. Während so bei dem Aufwärtsgang des Förderschlittens 3 infolge des Anliegens der Rolle 2o des Hebelarmes i9 gegen die Stange 5 zwangsläufig auch die Welle 18 mit dem an ihr befestigten Antriebsgestänge für die Fangleisten 9, 14 in die deren Sperrlage entsprechende Stellung mitbewegt wird, gelangt bei dem Abwärtsgang des Förderschlittens 3 die Stange 5 außer Eingriff mit der Rolle 2o, so daß nunmehr eine weitere Beeinflussung der Bewegung des die Fangleisten 9, 14 bedienenden Gestänges seitens des Förderschlittens 3 nicht mehr stattfinden kann; vielmehr geschieht das nachfolgende Zurückbewegen der Fangleisten 9, 14 in ihre Ruhe- bzw. Freigabestellung gemäß der Erfindung durch eine besondere, vom Förderschlitten 3 unabhängige, selbsttätige, mittels einer Luft- oder Flüssigkeitsbremse bewirkten Steuerung.
  • Auf der Welle 18 sind Arme 2i einstellbar befestigt, die in der der Ruhe- bzw. Freigabestellung der Fangleisten 9, 14 entsprechenden Lage des Gestänges gegen die Anlageflächen 13 der um ihre Zapfen 12 in Freigabestellung von den Gleitdrähten 7 abgeschwenkten Fangleisten 9 anliegen. Zum Bewegen der unteren Fangleisten 14 sind auf den äußeren freien Enden der Welle 18 Arme 22 befestigt, deren freie Enden mittels Zapfen 23 an Stangen 24 angelenkt sind, deren andere freie Enden jeweils wiederum in gelenkiger Verbindulrg mit um am Maschinenrahmen i bzw. an mit diesem fest verbundenen Stangen 25 befestigte Zapfen 26 schwenkbar gelagerten Doppelhebel 27 stehen. Das andere freie Ende jedes Doppelhebels 27 ist jeweils über ein nachgiebiges Glied, etwa eine Schraubenfeder 28, mit einem an der am Maschinenrahmen i festen Stange 25 in senkrechter Richtung längs verschiebbar geführten, beispielsweise als V-förmige Schiene ausgebildeten Lager 29 verbunden, an dem das dem Setzer zugewandte vordere Ende der mit ihrem rückwärtigen freien Ende in dem Schlitz 16 der Schiene 17 geführten Fangleiste 14 leicht abnehmbar befestigt ist. Zweckmäßigerweise greift jede Fangleiste 14 mittels zweier Paßstifte 30 in entsprechende Bohrungen des sie tragenden Lagers ig bzw. eines besonderen an diesem angebrachten Ansatzstückes 31. Diese Verbindung wird durch einen am Ansatzstück 31 schwenkbar gelagerten, über die Fangleiste 14 greifenden Riegel 32, gesichert, dessen freies Ende mittels eines Schlittens 33 mit einem am Ansatzstück 31 festen Haltestift 34 in Eingriff gelangt, wie dies in den Fig. 7 und 8 veranschaulicht ist.
  • Die im Maschinenrahmen i drehbar gelagerte Welle 18 steht nun außerdem mittels eines an ihr befestigten Armes 35 mit dem Arm 36 einer ebenfalls am Maschinenrahmen i festen Bremse 37, beispielsweise über ein Gestänge 38, 39, in Verbindung. Die Verzögerungswirkung der Bremse 37 kann auf jede beliebige, bekannte Art, etwa durch Anwendung einer Luft- oder Flüssigkeitsbremse hervorgerufen werden. Es sind ferner Federn 4o vorgesehen, beispielsweise einerseits am Maschinenrahmen i, andererseits an auf der Welle 18 festen Armen 41 befestigte Schraubenfedern, die bestrebt sind, die Welle 18 und die mit dieser verbundenen Gestänge in die der Ruhe- bzw. Freigabestellung der Fangleisten 9, 14 entsprechende Lage zu bringen.
  • Die Einrichtung arbeitet wie folgt: Nach Beendigung des Gießvorgangs werden von dem Förderschlitten 3 die in ihm hängenden abgegossenen Matrizenstäbe i i wie üblich nach oben zu den Ablegedrähten 7 gebracht. Dabei wird auch das an dem Förderschlitten 3 angelenkte Gestänge 4, 5 und der mittels der Rolle 2o gegen dieses anliegende Hebelarm ig aufwärts geschwenkt, wodurch die mit diesem fest verbundene Welle 18 gegen die Wirkung der Federn 40 in ihre die Sperrläge der Fangleisten 9 und 14 (vgl. Fig. 3) herbeiführende Stellung gedreht wird. Gleichzeitig werden somit auch der auf der Welle 18 feste Arm 35 und von diesem über die Verbindungsstangen 38, 39 der mit der Bremse 37 verbundene Arm 36 in ihre die Bremse 37 vorspannende, in Fig. 4 mittels unterbrochener Linien dargestellte Arbeitslage gebracht. Bei dem Drehen der Welle 18 in der dem Aufwärtsgang des Förderschlittens 3 entsprechenden Richtung gelangen .die auf ihr festen Arme 21 außer Eingriff mit den Anlagen 13 der vorderen Enden der Fangleisten 9, so daß diese vermöge ihres Eigengewichts, gegebenenfalls auch unterstützt durch besondere, nicht dargestellte Federn, sich um die Drehzapfen 12 in ihre Sperrlage (Fig. 3) gegen die Gleitdrähte 7 anlegen, um die Ösen io der daran herabgleitenden, den Magazinen 8 zustrebenden Matrizen i i auf ihrem Wege festzuhalten. Durch das während des Aufwärtsgangs des Förderschlittens 3 hervorgerufene Drehen der Welle 18 werden aber auch die an deren Enden befestigten Arme 22 mitbewegt, so daß diese über die Gestängeteile 23, 24, 27,:28 die Lager 29 mit den daran befestigten unteren Fangleisten 14 längs der Führungsstangen 25 nach oben in ihre Sperrlagen anheben, wie dies aus den Fig.3 und 5 ersichtlich ist. Auf diese Weise werden gleichzeitig an den oberen Fangleisten 9 die Aufhängeösen io und an den unteren Fangleisten 14 die freien, die Schriftbilder tragenden unteren Enden 15 der Matrizenstäbe i i auf ihrem Wege nach den Magazinen 8 festgehalten. Solange nun der Förderschlitten 3 und das mit ihm verbundene Gestänge 4,-5 sich in der oberen, in Fig. 3 gezeichneten Ablegestellung befinden, verharren auch alle übrigen Teile in ihrer vorbeschriebenen fangbereiten Sperrlage. Nachdem die abzulegenden Matrizenstäbe i i mittels eines besonderen, bekannten und darum in der Zeichnung nicht dargestellten Schiebers auf .die Ablegedrähte 7 übergeführt sind, bewegt sich der Förderschlitten 3 mit den Stangen 4, 5 nach abwärts in seine Gießstellung (vgl. Fig. i u. 2), wobei sich die Stange 5 von der Rolle 2o des Hebelarmes i g entfernt. Die Abwärtsbewegung des Förderschlittens 3 ist somit ohne Einfluß auf das übrige die Fangleisten 9, 14 bedienende Gestänge. Nach dem Freigeben der Rolle 2o durch die Stange 5 des Förderschlittens 3 sind die unteren Fangleisten 14 unter der Wirkung ihres Eigengewichts bzw. unterstützt durch die Wirkung der beim Aufwärtsgang des Förderschlittens 3 vorgespannten Federn 40, bestrebt, in ihre Ruhe- bzw. Freigabestellung zu gelangen und dabei auch die oberen Fangleisten 9 wieder in ihre die Matrizenösen io freigebende Ruhelage von den Gleitdrähten 7 abzuschwenken. Diese rückläufige Bewegung der Fangleisten 9, 14 soll jedoch erfindungsgemäß nur ganz allmählich erfolgen, und diesem Zwecke dient die ebenfalls beim Aufwärtsgang des Förderschlittens 3 vorgespannte, über das Gestänge 36, 38, 39, 35 mit der Welle i8 verbundene Bremse 37, die nunmehr, nachdem der Förderschlitten 3 das Antriebsgestänge für die Fangleisten 9, 14 freigegeben hat, deren Rückwärtsbewegung in die Ruhe- bzw. Freigabestellung steuert. Durch geeignete Einstellung der Bremse 37 kann die für das Zurückführen der Fangleisten 9, 14 in ihre Freigabestellungen (Fig.2) vorgesehene Zeitspanne entsprechend den Erfordernissen der Praxis beliebig und völlig von dem Abwärtsgang des Förderschlittens 3 unabhängig gewählt werden, so daß in jedem Falle auch die erforderliche, zu einem völligen Beruhigen der auf ihrem Wege nach den Magazinen 8 an den Fangleisten 9, 14 aufgehaltenen Matrizenstäbe i i ausreichende Zeit zur Verfügung steht. Die Bremse 37 gibt langsam der Wirkung der Federn 40 sowie des Eigengewichtes der Fangleisten 14 und des diese bedienenden Gestänges nach, wodurch ein gleichförmiges, allmähliches Zurückbewegen aller Teile in ihre Ruhe- bzw. Freigabestellung erreicht wird. Während die Fangleisten 14 sich innerhalb ihrer Führungsschlitze 16 der Schienen 17 nach abwärts bewegen, werden infolge der Rückwärtsdrehung der Welle i8 die an dieser festen Arme 21 wieder gegen die Anlageflächen 13 der oberen Fangleisten 9 bewegt und schwenken diese auf dem letzten Stück ihrer Bahn um die Zapfen 12 wieder nach oben in ihre die Matrizenösen io freigebende Lage. Durch geeignete Einstellung der auf der Welle 18 angeordneten Arme 21 wird erreicht, daß diese die Anlageflächen 13 der Fangleisten 9 erst dann berühren, wenn die unteren Fangleisten 14 bereits in eine die unteren Enden 15 der schon zur Ruhe gekommenen Matrizenstäbe i i freigebende Lage gelangt sind, so daß erst hiernach auch die Matrizenösen io von den oberen Fangleisten 9 freigegeben werden. Infolge dieser gewährleisteten Reihenfolge für das Freigeben zunächst der unteren Enden 15 und danach der Ösen io der ruhig hängenden Matrizenstäbe i i werden diese bzw. ihre oberen Enden an dem andernfalls möglichen Vorfallen und -kippen auf dem Rest ihres Weges nach den Magazinen 8 gehindert.
  • Nach dem Freigeben der Rolle 2o durch die Stange 5 beginnt auch das Zurückbewegen des die Fangleisten 9, 14 bedienenden Gestänges, was jedoch infolge des freien Raumes zwischen den Armen 21 der Welle 18 und den Anlageflächen 13 der oberen Fangleisten 9 auf diese zunächst noch ohne Einfluß ist. Da nun, wie erwähnt, erst nach dem Freigeben der unteren Matrizenstabenden 15 durch die etwa dabei schon in ihre Endlage gelangte unteren Fangleisten 14 die Arme 21 der Welle 18 die Anlageflächen 13 der oberen Fangleisten 9 zweclcs deren darauffolgenden, das Freigeben der Matrizenösen io bewirkenden Abschwenkens von den Gleitdrähten 7 berühren, nehmen zweckmäßigerweise die unteren Fangleisten 14 und das sie bedienende Gestänge nicht mehr an der restlichen, die oberen Fangleisten 9 in Freigabestellung bringenden Bewegung der Welle 18 teil. Das kann durch eine einen gewissen Freilauf der die unteren Fangleisten 14 bedienenden Gestänge gewährleistende Schlitz- und Stiftführung erreicht werden, indem zu diesem Zwecke beispielsweise die Zapfen 23 der Arme 2@2 in Längsschlitzen 42 der Stangen 24 geführt sind, so daß nach der Ankunft der Fangleisten 14 in ihrer unteren Endlage (Freigabestellung) sich die Welle i8 mit den Armen 22 allein frei weiterbewegen kann, bis in deren der Ruhe- bzw. Freigabestellung der oberen Fangleisten 9 entsprechenden Endlage auch die Zapfen 23 der Arme 22 gegen die oberen Enden der Längsschlitze 42 der Stangen 24 zur Anlage kommen.
  • Hiernach haben also sämtliche Fangleisten 9, 14 wieder ihre Ruhe-, d. h. Freigabestellung (Fig. i und 2) erreicht; auch die Rolle 2o des Armes i9 liegt nunmehr wieder gegen die Stange 5 des inzwischen vor die Gießstelle in seine untere Endlage gelangten Förderschlittens 3 an, und das die Welle 18 mit der Bremse 37 verbindende Gestänge 36, 38, 39', 35 nimmt wieder seine in Fig. 4 mittels ausgezogener Linien dargestellte Anfangsstellung ein.
  • Wenn ein etwa infolge irgendwelcher Reibungswiderstände zwischen einer Öse io und dem sie führenden Gleitdraht 7 nicht in das Magazin 8 gelangter Matrizenstab i i zufälligerweise einmal in der Ebene der Fangleisten 9, 14 hängengeblieben sein sollte, so könnte der Fall eintreten, daß die sich in ihre Sperrlage nach oben bewegende Fangleiste 14 gegen das untere Ende 15 dieses in ifirer Bahn hängenden Matrizenstabes i i stößt und ihn oder seine Aufhängeöse io beschädigt bzw. verbiegt. Um diese Gefahr abzuwenden, sind vorteilhafterweise die oberen, den Matrizenstäben i i zugewandten Kanten der Fangleisten 14 abgerundet, so daß sie leicht ein Abgleiten des noch vom vorangegangenen Arbeitsvorgang hängengebliebenen Matrizenstabes i i ermöglichen. Darüber hinaus sind zu diesem Zwecke noch innerhalb der die unteren Fangleisten 14 bewegenden bzw. sie mit der Welle 18 verbindenden Gestänge nachgiebige Glieder, z. B. die vorerwähnten die die Fangleisten 14 tragenden Lager 29 mit den Hebeln 27 verbindenden Schraubenfedern 28 vorgesehen.
  • Auf diese Weise kann z. B eine Fangleiste 14 von einem versehentlich in ihrer Bahn befindlichen Widerstand, etwa einem hängengebliebenen Matrizenstab ii, auf dem Wege nach ihrer Arbeitsstellung festgehalten werden, während ihr Antriebsgestänge sich dessen ungeachtet in seine der Sperrlage entsprechende Endstellung weiterbewegt, ohne daß hierdurch Beschädigungen des Matrizenstabes ii zu befürchten sind. Dieser Fall tritt jedoch nur selten ein, und infolge der beschriebenen Anordnung wird, da ja gewöhnlich keine Störung des Arbeitsganges die Folge ist, der Setzer nicht einmal darauf aufmerksam. Wenn allerdings zufälliges Ineinanderhaken mehrerer Matrizenstäbe i i gerade an dieser Stelle das Bewegen einer Fangleiste 14 nach ihrer Sperrstellung verhindern und nicht beim nächsten Arbeitsgang das Hindernis von selbst verschwinden würde, so könnte dies stärkere, dem Setzer unter Umständen erst später auffallende Störungen zur Folge haben. Wie .erwähnt, @ ist jedoch ein derartiges Zusammentreffen von Zufälligkeiten nur in ganz außerordentlich seltenen Fällen denkbar, und in Fig. 6 ist eine andere Ausführungsform einer für diesen Fall anwendbaren Sicherung dargestellt.
  • Hierbei sind jeweils an Stelle der Schraubenfedern 28 an den entsprechenden Enden der Doppelhebel 27 Stangen 43 angelenkt, deren untere, den Fangleisten 14 zugewandte Enden durch bis zum Ende der .Stangen 43 frei auslaufende Schlitze 44 federnd gestaltet sind und mit entsprechenden Erweiterungen 45 dieser Schlitze 44 um Zapfen 46 greifen, die an mit dem Lager 29 in fester Verbindung stehenden Armen 47 befestigt sind. Die Arbeitsweise dieser Sicherung ist aus Fig. 6 deutlich erkennbar. Wird eine Fangleiste 14 und damit das diese tragende Lager 29 von irgendeinem Widerstand auf dem Wege nach der oberen Sperrstellung festgehalten, so tritt zufolge der federnden, nachgiebigen Ausbildung des unteren Endes der zugehörigen Stange 43 der entsprechende Zapfen 46 des an dem Lager 29 festen Armes 47 aus der Erweiterung 45 des Schlitzes 44 und weiter nach unten völlig aus diesem heraus. Dabei schwingt aber die nun außer Eingriff mit dem Zapfen 46 gelangte Stange 43 mit ihrem unteren Ende frei nach vorn, und während das mit der Welle 18 in Verbindung stehende Gestänge weiter in die der Sperrlage der Fangleisten 14 entsprechende Stellung angehoben wird, fällt unter der Wirkung ihres Eigengewichts die jetzt von der Stange 43 gelöste Fangleiste 14 mit ihrem Lager 29 völlig in ihre untere Freigabestellung zurück. Sowohl das Vorschwingen der frei gewordenen Stange 43 als auch das durch die mit dem Lager 29 in ihre Anfangslage herabfallende Fangleiste 14 verursachte Geräusch machen dann den Setzer auf die Störung aufmerksam.
  • Da jedoch, wie erwähnt, solche durch ein zufällig .gerade in der Ebene der Fangleisten 9, 14 erfolgendes Hängenbleiben eines Matrizenstabes ii hervorgerufene Fehler nur überaus selten auftreten und auch dann sich gewöhnlich ohne weitere Störungen von selbst ausgleichen würden, ist es angebracht, für diesen Fall die zuerst beschriebene Sicherung mittels in die Antriebsgestänge für die Fangleisten 14 eingebauter, sich nicht ausklinkender Schraubenfedern 28 vorzusehen. Bei Anwendung der in Fig.6 dargestellten Sicherung müßte dagegen der Setzer stets auch dann seinen Platz am Tastbrett verlassen, um die Verbindung zwischen der Stange 43 und dem Zapfen 46 des Armes 47 wiederherzustellen, wenn der für das erfolgte Ausklinken der Stange 43 verantwortliche Fehler sich beim nächsten Arbeitsgang, z. B. infolge Mitnehmens des etwa hängengebliebenen Matrizenstabes i i in das Magazin 8 seitens der nachfolgenden Matrizenstäbe, von selbst wieder ausgeglichen haben würde.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ablegevorrichtung einer Matrizensetz- und Zeilengießmaschine mit an Drähten im Kreislauf geführten Matrizenstäben, die vor dem Eintritt in die Magazine durch vom aufsteigenden Förderschlitten eingerückte obere Fangleisten aufgehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß diese oberen Fangleisten (9) über ihr Bedienungsgestänge mit je einer zugeordneten unteren Fangleiste (14) verbunden sind, die in ihre Sperrstellungen (Fig. 3 und 5) in die Bahn der unteren freien Matrizenstabenden (15) angehoben werden, und daß das langsame Zurückführen sämtlicher Fangleisten (9, 14) in ihre die inzwischen zur Ruhe gelangten Matrizenstäbe (ii) für den Rest ihres Weges nach den Magazinen (8) freigebende Anfangs- (Ruhe-) Stellung (Fig. i und 2) unabhängig von der Abwärtsbewegung des zur Gießstelle zurückkehrenden Förderschlittens (3), beispielsweise durch eine die gemeinsamen Antriebsgestänge sämtlicher Fangleisten (9,14) bedienende, von dein aufsteigenden Förderschlitten (3) vorgespannte Luft- oder Flüssigkeitsbremse (37) bewirkt wird.
  2. 2. Matrizensetz- und Zeilengießmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Fangleisten (9) für die Matrizenösen (io) mit ihren rückwärtigen, dem Förderschlitten (3) zugewandten Enden jeweils um am Maschinenrahmen (i) feste Zapfen (12) schwenkbar gelagert sind und mit ihren vorderen, dem Setzer zugewandten freien Enden über geeignete Verlängerungen bzw. Anlagen (13) mit dem sämtliche Fangleisten (9, 14) bewegenden Antriebsgestänge in Verbindung stehen, mit dem auch die dem Setzer zugewandten vorderen Enden der unteren senkrecht in den Weg der die Schriftbilder tragenden Matrizenstabenden (15) verschiebbaren Fangleisten (14) verbunden sind, deren rückwärtige, dem Förderschlitten (3) zugewandte freie Enden in Schlitzen (16) am Maschinenrahmen (i) fester Schienen (17) geführt sind.
  3. 3. Matrizensetz- und Zeilengießmaschine nach den Ansprüchen i und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung einer im Maschinenrahmen (i) drehbar gelagerten, die Antriebsgestänge für sämtliche Fangleisten (9, 14) bedienenden Welle (18), die mittels eines auf ihr befestigten Armes (ig) bzw. einer an dessen freiem Ende vorgesehenen Rolle (2o) gegen die Stange_ (5) eines einerseits um eine am Maschinenrahmen (i) feste Achse (6) schwenkbar gelagerten, andererseits am Förderschlitten (3) angelenkten und daher an dessen Bewegungen entsprechend teilnehmenden Gestänges (4, 5) zur Anlage gelangt, so daß bei der Aufwärtsbewegung des Förderschlittens (3) von der Gießnach der Ablegestelle die Stange (5) den Arm (ig) und damit zwangsläufig auch die an diesem feste Welle (18) in ihre der Arbeits-, d. h. Sperrlage der Fangleisten (9, 14) und deren Antriebsgestänge entsprechende Stellung bewegt und diese Lage bis nach dem Überschieben der im Förderschlitten (3) befindlichen Matrizenstäbe (ix) auf die Ablegedrähte (7) aufrechterhält, während bei Beginn der Abwärtsbewegung des Förderschlittens (3) die Stange (5) außer Eingriff mit der Rolle (2o) gelangt, also den Arm (ig) und die Welle (18) freigibt, so daß keine weitere Beeinflussung des die Fangleisten (g, 14) bedienenden Gestänges seitens des von der Ablege- nach der Gießstelle zurückkehrenden Förderschlittens (3) stattfinden kann.
  4. 4. Matrizensetz- und Zeilengießmaschine nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der am Maschinenrahmen (i) drehbar gelagerten Welle (18) ein Arm (35) befestigt ist, der etwa über ein Gestänge (38, 39) in gelenkiger Verbindung mit dem Arm (36) einer am Maschinenrahmen (i) festen, bei der Aufwärtsbewegung des Förderschlittens (3) vorgespannten Bremse (37), zweckmäßigerweise einer Luft- oder Flüssigkeitsbremse, steht, die das langsame Zurückbewegen der vermöge des Eigengewichts der unteren Fangleisten (14) und besonderer im gleichen Sinne wirkender Federn (40), beispielsweise einerseits an auf der Welle (18) festen Armen (41), andererseits am Maschinenrahmen (i) befestigter Schraubenfedern, aus der Arbeits- (Sperr-) in die Ruhe- (Freigabe-) Stellung strebenden Fangleisten (9, 4) steuert.
  5. 5. Matrizensetz- und Zeilengießmaschine nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß einerseits auf den äußeren freien Enden der am Maschinenrahmen (i) drehbar gelagerten Welle (18) Arme (22) befestigt sind, die jeweils mittels an ihren freien Enden befindlicher Zapfen (23) über Stangen (24) in gelenkiger Verbindung mit um am Maschinenrahmen (i) bzw. an mit diesem fest verbundenen Stangen (25) befestigte Zapfen (26) schwenkbar gelagerten Doppelhebeln (27) stehen, die über nachgiebige Glieder (28 bzw. 43) mit den in senkrechter Richtung längs verschiebbar an den am Maschinenrahmen (i) festen Stangen (25) geführten, die unteren Fangleisten (i4) tragenden Lagern (29) verbunden sind, während andererseits auch Arme (21) einstellbar auf der Welle (18) befestigt sind, die sich bei dem Zurückbewegen der mit dieser durch ihre Antriebsgestänge zwangsläufig verbundenen unteren Fangleisten (14) aus deren Arbeits- (Sperr-) Stellung in ihre Ruhe-(Freigabe-) Stellung gegen die in ihren Weg ragenden Anlageflächen (13) der oberen Fangleisten (9) legen und diese dann um ihre Zapfen (12) in die die Mätrizenösen (io) freigebende Stellung von den Gleitdrähten (7) abschwenken.
  6. 6. Matrizensetz- und Zeilengießmaschine nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Anlageflächen (13) der oberen Fangleisten (g) und den auf der Welle (1ß) befestigten Armen. (21) ein diesen einen gewissen Freilauf gestattender Abstand vorgesehen ist, so daß sie erst nach Erreichen der Ruhe- bzw. Freigabestellung der unteren Fangleisten (14) mit den Anlageflächen (13) in Eingriff gelangen, also erst nach dem Freigeben der unteren Enden (15) der schon zur Ruhe gekommenen @Matrizenstäbe (ii) die oberen Fangleisten (g) in ihre nunmehr auch die Matrizenösen (io) freigebende Ruhelage von den Gleitdrähten (7) abschwenken.
  7. 7. Matrizensetz- und Zeilengießmaschine nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen (23) der Arme (22) in einen gewissen Freilauf der die unteren Fangleisten (14) bewegenden Gestänge gewährenden Längsschlitzen (42) der Stange (24) geführt sind, so daß sich nach Ankunft der unteren Fangleisten (14) in ihrer unteren Endlage (Freigabestellung) die Welle (18) mit den Armen (2i) allein weiterbewegen und dabei .die oberen Fangleisten (g) aus ihrer Sperr- in ihre Freigabestellung von den Gleitdrähten (7) abschwenken kann, während die unteren Fangleisten (14) und die sie bedienenden Gestänge an dieser restlichen Bewegung nicht mehr teilnehmen. B. Matrizensetz- und Zeilengießmaschine nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Setzer zugewandten vorderen Enden der unteren Fangleisten (i4) leicht abnehmbar an den zweckmäßigerweise als U-förmige Schienen ausgebildeten, vertikal verschiebbar geführten Lagern (29), etwa jeweils mittels zweier Paßstifte (30), befestigt sind, wobei diese Verbindungen durch an den Lagern (2g) oder besonderen daran angebrachten Ansatzstücken (3 i) schwenkbar angeordnete, über die Fangleisten (i4) greifende Riegel (32) gesichert werden, deren freie Enden mittels darin vorgesehener Schlitze (33) mit an den Lagern (2g) bzw. Ansatzstücken (3i) festen Haltestiften (34) in Eingriff stehen (Fig. 7 und 8). g. Matrizensetz- und Zeilengießmaschine nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen, den Matrizenstäben (ii) zugewandten Kanten der unteren Fangleisten (i4) in das leichte Abgleiten etwa in ihrer Bahn hängender, ihr Aufwärtsbewegen hemmender Matrizenstäbe (ii) ermöglichender Weise abgerundet sind. 1o. Matrizensetz- und Zeilengießmaschine nach den Ansprüchen i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die innerhalb der die unteren Fangleisten (i4) bewegenden Gestänge vorgesehenen, beispielsweise diese mit den die unteren Fangleisten (i4) tragenden verschiebbaren Lagern (29) verbindenden nachgiebigen Glieder auf Zug beanspruchbare Schraubenfedern (28) sind. i t. Matrizensetz- und Zeilengießmaschine nach den Ansprüchen i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die die verschiebbaren Lager (29) der unteren Fangleisten (i4) mit deren Antriebsgestänge verbindenden nachgiebigen Glieder aus an den Doppelhebeln (27) angelenkten Stangen (43) bestehen, deren untere den Fangleisten (i4) zugewandte Enden mittels bis zu diesen Enden frei auslaufender Schlitze (44) federnd gestaltet und innerhalb dieser Schlitze (44) mit entsprechenden Aussparungen (45) versehen sind, die um an den Lagern (29) bzw. an mit diesen fest verbundenen Armen (47) befestigte Zapfen (46) greifen, welche bei einem die Fangleisten (i4) auf ihrem Wege nach den Sperrstellung festhaltenden Widerstand außer Eingriff mit den Erweiterungen (45) bzw. Schlitzen (44) gelangen können, so daß ein Vorschwingen der damit frei gewordenen Stangen (43) und Zurückfallen der unteren Fangleisten (i4) in ihre Anfangs- (Freigabe-) Stellung die Folge ist.
DE1937T0048963 1937-07-30 1937-07-30 Ablegevorrichtung einer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine Expired DE687679C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1937T0048963 DE687679C (de) 1937-07-30 1937-07-30 Ablegevorrichtung einer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1937T0048963 DE687679C (de) 1937-07-30 1937-07-30 Ablegevorrichtung einer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE687679C true DE687679C (de) 1940-02-03

Family

ID=7562996

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1937T0048963 Expired DE687679C (de) 1937-07-30 1937-07-30 Ablegevorrichtung einer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE687679C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE630735C (de) Wickelvorrichtung fuer Schlagmaschinen, OEffner und aehnliche Maschinen mit selbsttaetiger Wickelauswechslung
DE1535107A1 (de) Spulenentnahmeeinrichtung
DE483502C (de) Vorrichtung zum Abziehen der vollen Spulen und zum Aufstecken der leeren Spulen fuerSpinnmaschinen
DE1220769B (de) Automatische Spulmaschine mit umlaufenden Spulstellen
DE2645883A1 (de) Vorrichtung zum transportieren, sammeln und verteilen von laufkatzen in einem foerdersystem
DE1710098A1 (de) Abzugsvorrichtung fuer Spulmaschinen
DE2019370A1 (de) Vorrichtung zum Beschicken von Spindeln an Textilmaschinen
DE1901638B2 (de) Vorrichtung zum automatischen auswechseln voller spulen gegen leere spulenhuelsen fuer ringspinn- und ringzwirnmaschinen
DE687679C (de) Ablegevorrichtung einer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine
DE3825273C2 (de) Spulentransporteinrichtung mit auskragendem Dorn
DE1710169A1 (de) Verfahrbarer Gatterwagen fuer Zettel- oder Schaergatter
DE502402C (de) Vorrichtung zum Auswechseln der Spulen fuer Spinn-, Zwirn- und andere Textilmaschinen
DE1111075B (de) Vorrichtung zum aufeinanderfolgenden Auswechseln voller Spinnspulen gegen Leerhuelsen an Ringspinnmaschinen
DE688424C (de) izensetz- und Zeilengiessmaschinenmit im Kreislauf an Draehten gefuehrten Matrizenstaeben
DE551514C (de) Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit im Kreislauf auf Draehten gefuehrten Matrizenstaeben
DE582547C (de) Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit im Kreislauf an Draehten freihaengend gefuehrten Matrizenstaeben
DE1453803A1 (de) Patronenkassette zum Laden des Patronenmagazins bei automatischen Geschuetzen
DE480146C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Spulenwechsel bei Weberei-Vorbereitungsmaschinen mit gleichachsig aufgesteckten und miteinander verknuepften, nacheinander ablaufenden Kreuzspulen
DE2132773B2 (de) Vorrichtung zum Transportieren eines Gegenstandes mit einer selbstausladenden Trageinrichtung
DE572051C (de) Kreuzspulmaschine mit selbsttaetiger Abstellung bei Fadenbruch, Fadenablauf oder voller Spule
AT132600B (de) Mehrzelliger Schützenkasten für Webstühle.
DE710244C (de) Spulenwechselvorrichtung an selbsttaetigen Spulmaschinen
DE599044C (de) Wechselrahmen mit Sperrvorrichtung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen mit an Draehten gefuehrten Matrizenstaeben
DE526355C (de) Aufwindevorrichtung fuer Wagenspinner
DE1785281A1 (de) Kannenauswechselvorrichtung bei Textilmaschinen,insbesondere bei Streckmaschinen