DE686912C - Papierwagenantriebs- und -aufzugsvorrichtung an Schreib-, Rechen- oder Buchhaltungsmaschinen mit einem dauernd umlaufenden Antriebsmotor - Google Patents
Papierwagenantriebs- und -aufzugsvorrichtung an Schreib-, Rechen- oder Buchhaltungsmaschinen mit einem dauernd umlaufenden AntriebsmotorInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J11/00—Devices or arrangements of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, for supporting or handling copy material in sheet or web form
- B41J11/24—Detents, brakes, or couplings for feed rollers or platens
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Description
Es sind bereits Papierwagenantriebs- und -aufzugsvorrichtungen an Schreib-, Rechenoder
Buchhaltungsmaschinen bekannt, bei denen der Papierwagen zum Verschieben in einer bestimmten Bewegungsrichtung, ζ. Β.
der Arbeitsrichtung, ständig über eine Kupplung mit einem dauernd umlaufenden Antriebsmotor
in Verbindung steht, die ohne besondere Unterbrechung eine Bewegung des Papierwagens in der entgegengesetzten Richtung,
also z.B. in der Aufzugsrichtung, zuläßt. Die bekannten Einrichtungen dieser
Art verwenden mechanische Reibungskupplungen, deren Teile infolge der dauernden
Reibung 'einer erheblichen Abnutzung unterliegen.
-
Diese starke Abnutzung wird erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß die zwischen
den Papierwagen und den Antriebsmotor einao geschaltete Kupplung als Flüssigkeitskupplung
ausgebildet ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist
in den Zeichnungen dargestellt. Es bedeuten:
Fig. l eine Rückansicht eines Teiles der Maschine mit dem Antriebsmotor, der Antriebsvorrichtung
für den Papierwagen in Arbeitsrichtung und der Aufzugsvorrichtung für den Papierwagen,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Flüssigkeitskupplung und ein Zahnrad der Aufzugsvorrichtung
und
Fig. 3 einen Schnitt durch die Flüssigkeitskupplung.
Der Papierwagen 36 (Fig. 1) mit der Papierwalze 28 kann auf dem Maschinengehäuse
35 in waagerechter Richtung mittels nicht dargestellter Rollen verschoben werden, die
sich zwischen einer Schiene 29 des Papierwagens 36 und einer Schiene 37 des Maschinengehäuses
35 befinden. Das Verschieben des Papierwagens 36 in Arbeitsrichtung, also gemäß
Fig. ι von links nach rechts, sei es um einen Buchstabenabstand, sei es um eine oder
mehrere Spalten, erfolgt über eine Flüssigkeitskupplung,
die von dem zum Maschinenantrieb dienenden Elektromotor 38 aus angetrieben wird. Die Welle 39 dieses Motors
ist über ein nicht dargestelltes Vorgelege.mit
einer lotrechten Welle 43 verbunden, die in dem zum Motor gehörigen Getriebekasten 44
drehbar gelagert ist. Die Welle 43 dient zum Antrieb der bekannten, jedoch später noch
kurz erläuterten Papierwagenaufzugsvorrichtung und trägt ein Zahnrad 45>
das mit einem Zahnrad 46 einer lotrechten Welle 47 in Eingriff
steht. Die Welle 47 ist drehbar in dem Lagerauge 48 einer mit dem Getriebekasten
44 verbundenen Platte 49 gelagert.
Die Welle 47 ist gelenkig mit einer schräg liegenden Welle 50 verbunden, die ebenfalls
gelenkig an eine in dem Gehäuse 52 der
Flüssigkeitskupplung drehbar gelagerte Welle 51 angeschlossen ist. Auf der Welle 51 ist
ein Zahnrad S3 (Fig. 2 und 3) befestigt, das mit einem Zahnrad 54 kämmt. Die beiden
Zahnräder passen gerade in zwei kreisförmige Ausnehmungen des Gehäuses 52, die ineinander
übergehen und in die die Enden einer D-f'örmigen Leitung 55 für die Kupplungsflüssigkeit münden. Die das Zahnrad 54 aufnehmende
Ausnehmung dient gleichzeitig zum Lagern dieses Zahnrades. Der Zahnkranz an dem Umfang des Gehäuses
52 steht in Eingriff mit einer Zahnstange 56, deren aufgebogene Lappen mit je
einem Kurvenschlitz 57 (Fig. 1) auf Rollen 58
an Böcken 59 des Papierwagens 36 gelagert sind. Eine zwischen das Kupplungsgehäuse
52 und den mit diesem durch Schrauben 62
(Fig. 3) verbundenen Deckel 61 eingelegte Dichtungsplatte 60 verhindert Leckverluste.
Das Kupplungsgehäuse 52 ist mit seiner Nabe 63 in einer Buchse 64 drehbar gelagert, die.
sich an einer mit der Laufschiene 37 verbundenen Platte 65 befindet. Die Durchtrittsöffnung
der Nabe 63 ist ausgedreht und mit Gewinde versehen zur Aufnahme einer Pakkung
66 und einer Stopfbuchse 6j, so daß auch die Durchtrittsöffnung für die Welle 51
gegen Leckverluste abgedichtet ist.
Der Motor 38 treibt die Welle 51 und die
Zahnräder 53 und 54 in der durch Pfeile angedeuteten
Richtung an. Dabei üben die Zähne, der Zahnräder 53, 54 eine Pumpwdrkung
auf die Flüssigkeit aus und bewirken : einen Kreislauf der Flüssigkeit durch die Leitung
55 in der durch Pfeile in Fig. 2 angedeuteten Richtung. Der auf die Flüssigkeit ausgeübte Druck sucht das Kupplungsgehäuse
in dem gleichen Sinne zu drehen wie das Zahnrad 53. Die Große der von der Bewegung
der Zahnräder 53, 54 auf das Gehäuse 52 übertragenen
Bewegung kann mittels einer in die Leitung 5 5 hineinragenden Stellschraube 68
bestimmt werden. Wird die Durchtrittsöffnung in der Leitung 5 5 verkleinert, so wird
der Flüssigkeitsdruck erhöht und infolgedessen dem Kupplungsgehäuse 52 ein größeres
Drehmoment erteilt.
Das Kupplungsgehäuse 52 hat das Bestreben, im Zusammenwirken mit der Zahnstange
56 den Papierwagen 36 in Arbeitsrichtung, also gemäß Fig. I von links nach rechts zu
bewegen, sei es um Buchstaben- und um
Spaltenabstand. Wird der Papierwagen 36 und das Kupplungsgehäuse 52 an einer Bewegung
in Arbeitsrichtung gehindert, so bewirken die Zahnräder 53 ; und 54 lediglich
einen Kreislauf der Flüssigkeit durch die Leitung 55, wobei der erzeugte Druck in
Wärme umgesetzt wird.
Die Abstandsschaltvorrichtung und die Tabuliervorrichtung,
die den Papierwagen für eine Bewegung in Arbeitsrichtung freigeben,
sind bekannt und daher nicht dargestellt. Es soll lediglich noch kurz auf die an sich ebenfalls
bekannte Papierwagenaufzugsvorrichtung eingegangen werden.
Die Welle 43 (Fig. 1) ist gelenkig mit einer
schrägen Zwischenwelle 171 verbunden, die ebenfalls gelenkig an eine lotrechte Welle 172
' angeschlossen ist. Die Welle 172 ist in einem Bock 173 drehbar gelagert, der an dem Maschinengehäuse
35 befestigt ist. ■ An dem oberen Ende der Welle 172 ist eine mit
'Klauen versehene Mitnehmerscheibe 174 befestigt, mit der die Klauen eines auf der
Welle 172 drehbaren ,Zahnrades 17s in Eingriff
gebracht werden können. Das Zahnrad
175 steht in Eingriff mit der Zahnstange 56
und weist an seiner sich abwärts erstreckenden Nabe eine Ringnut auf, in die das abgerundete
Ende eines auf einem festen Stift
. 177 des Bockes 173 drehbaren Verstellhebels
176 hineingreift. In Fig. 1 ist das Zahnrad
175 außer Eingriff mit der Mitnehmerscheibe 174 gezeichnet. Der Verstellhebel 176 wird in
seiner jeweiligen Lage durch eine federbelastete Klinke 179 gehalten, die mit einem
Vorsprung 178 des Hebels 176 zusammenarbeitet.
Der Verstellhebel 176 ist durch eine Feder
180 mit einem auf einem festen Stift 182 des
Maschinengehäuses drehbaren Hebel 181, der in nicht näher dargestellter Weise durch einen
Hebel 183 im Uhrzeigersinne ausgeschwungen werden kann, verbunden. Tritt dieser Fall
z. B. dann ein, wenn der Papierwagen seine «w
Bewegung in Arbeitsrichtung beendet hat, so wird über die Feder 180 der Hebel 176 entgegen
dem Uhrzeigersinne ausgeschwenkt, der 'die Klauen des Zahnrades 175 in den Bereich
der Klauen der Mitnehmerscheibe 174 bringt. " _
Der dauernd,, umlauf ende Motor 38 dreht
die Mitnehmerscheibe 174 in dem in Fig. 2 durch einen Pfeil angedeuteten Sinne, die das
Zahnrad 175 im gleichen Sinne mitnimmt und über die Zahnstange 56 gemäß Fig. 1 von
rechts nach links den Papierwagen 36 in seine
086012
Anfangslage zurückbringt. Ist der Papierwagen 36 in seiner Anfangslage auf einen
nicht dargestellten festen Anschlag getroffen, so kann die Zahnstange 56 entgegen der Kraft
ihrer nicht dargestellten ■ Belastungsfeder weiter nach links bewegt werden! Bei dieser
zusätzlichen Bewegung gleitet die Zahnstange 56 mit den Kurvenschlitzen 57 auf den Rollen
58 und erfährt infolge der Form der Kurvenschlitze 57 eine Abwärtsbewegung, so daß sie
auf einen Flansch 190 des Zahnrades 175 trifft und dieses außer Eingriff mit der Mitnehmerscheibe
174 bringt. Damit hat die Einwirkung des Motors 38 auf die Zahnstange 56
aufgehört, die nunmehr unter der Wirkung ihrer Belastungsfeder ihre "Normallage wieder
einnehmen kann. Im ausgerückten Zustand liegt der Flansch des Zahnrades 175 auf einem
festen Stift 191 auf.
Während der Rückführung des Papierwagens 36 wird das Gehäuse 52 der Flüssigkeitskupplung
im entgegengesetzten Sinne gedreht wie die Welle 51, was infolge'der Zwischenschaltung
der Flüssigkeit zwischen dem Gehäuse und dieser Welle möglich ist.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Papierwagenantriebs- und -abzugsvorrichtung an Schreib-, Rechen- oder Buchhaltungsmaschinen, deren Papierwagen zum Verschieben in der einen Bewegungsrichtung ständig über eine Kupplung mit einem dauernd umlaufenden Antriebsmotor in Verbindung steht, die ohne besondere Unterbrechung ein Bewegen des Papierwagens in der entgegengesetzten Richtung zuläßt, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Papierwagen (36) - ' und den Antriebsmotor (38) eingeschaltete Kupplung als Flüssigkeitskupplung (52 bis 55) ausgebildet ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsgehäuse (52) als in die Wagenzahnstange (56) eingreifendes Zahnrad ausgebildet und mit zwei ineinander übergehenden Ausnehmungen zur Aufnahme von eine Pumpwirkung ausübenden Zahnrädern (53, 54) versehen ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die Ausnehmungen für die Zahnräder (53, 54) die Enden einer insbesondere D-förmigen Flüssigkeitsleitung (55) münden.-4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die Leitung (55) eine Drosselschraube (68) eingesetzt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US838090XA | 1937-05-20 | 1937-05-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE686912C true DE686912C (de) | 1940-01-18 |
Family
ID=22180843
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938N0041932 Expired DE686912C (de) | 1937-05-20 | 1938-05-04 | Papierwagenantriebs- und -aufzugsvorrichtung an Schreib-, Rechen- oder Buchhaltungsmaschinen mit einem dauernd umlaufenden Antriebsmotor |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE686912C (de) |
| FR (1) | FR838090A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE873156C (de) * | 1937-10-13 | 1953-04-16 | Ncr Co | Rechen- oder Buchhaltungsmaschine |
-
1938
- 1938-05-04 DE DE1938N0041932 patent/DE686912C/de not_active Expired
- 1938-05-18 FR FR838090D patent/FR838090A/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE873156C (de) * | 1937-10-13 | 1953-04-16 | Ncr Co | Rechen- oder Buchhaltungsmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR838090A (fr) | 1939-02-27 |
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