DE685751C - Pressluft-Handnietmaschine - Google Patents

Pressluft-Handnietmaschine

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Publication number
DE685751C
DE685751C DED71368D DED0071368D DE685751C DE 685751 C DE685751 C DE 685751C DE D71368 D DED71368 D DE D71368D DE D0071368 D DED0071368 D DE D0071368D DE 685751 C DE685751 C DE 685751C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
riveting
compressed air
riveting machine
cylinder
Prior art date
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Expired
Application number
DED71368D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Siller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dornier Werke GmbH
Original Assignee
Dornier Werke GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE685751C publication Critical patent/DE685751C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J15/00Riveting
    • B21J15/10Riveting machines
    • B21J15/16Drives for riveting machines; Transmission means therefor
    • B21J15/18Drives for riveting machines; Transmission means therefor operated by air pressure or other gas pressure, e.g. explosion pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

  • Preßluft-Handnietmaschine Die Erfindung betrifft eine Preßluft-Handnietmaschine, bei der der Kolben von der Preßluft einseitig beaufschlagt und durch Federkraft in die Ausgangsstellung zurückbewegt,wird. Das zur Bewegung des Nietstempels einer an dem Zylinder befestigten Nietzange erforderliche Gestänge greift ohne Einschaltung einer Kolbenstange an dem Kolben der Maschine unmittelbar an und wird aus dem als Führung für den Kolben dienenden Teil des Zylinders herausgeführt.
  • Derartige Preßluft-Handnietmaschinen sind bekannt. Bei ihnen ist der Kolben vielfach mit einer Kolbenstange verbunden, welche über Hebel eine Nietzange oder einen Nietstempel bewegt. Bekannt ist bei Handnietmaschinen ferner -die Anwendung eines -Kniehebels, durch den sehr hohe Nietdrücke erzeugt werden können. Andererseits gibt es H.andnietpressen, bei denen eine mit dem Kolben verbundene Kolbenstange ohne jedes Hebelwerk unmittelbar .den Döpper bewegt oder ihn selbst bildet. Da jede Übersetzung. zwischen Kolben und Nietstempel fehlt, muß eine derartige Maschine selbst für Nieten verhältnismäßig kleinen Durchmessers einen großen Kolbendurchmesser haben oder mit hohem Luftdruck arbeiten, d. h. sie muß entweder unhandlich oder unwirtschaftlich sein. Schließlich sind ortsfeste Druckflüssigkeitspressen- bekannt, bei denen ein Kolben unmittelbar .auf einen ein Werkzeug bewegenden doppelarmigen Hebel einwirkt.
  • Im Gegensatz zu den bekannten Preßluft-Handnietmaschinen besteht bei einer Maschine nach der Erfindung- das Gestänge zwischen Kolben und Nietstempel aus einem an diesen beiden Teilen unmittelbar angreifenden doppelarmigen Hebel. Der Vorteil dieser Bauweise liegt in der geringen Bauhöhe, dem geringen Gewicht und der dadurch bedingten leichten Handhabung. Die Maschine ist für die Bedürfnisse des 'Metallflugzeugbaues entwickelt worden. Sie ermöglicht das Arbeiten auch an schwer zugänglichen Stellen, an denen ein Arbeiten mit den bisher bekannten Handnietmaschinen mit Kolbenstange oder Kniehebel nur mit Schwierigkeiten möglich ist. Der @erzielbare Nietdruck ist, da im Flugzeugbau vorwiegend Nieten kleinen Durchmessers Verwendung finden, ausreichend.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Im Zylinder y befindet sich der Kolben a. Der Zylinder wird von dem abnehmbaren Deckel 3 und dem festen Boden q. verschlossen. Die Preßluft «wird durch das Rohr 5 zugeführt. Der Xotbenschieber 6 verschließt in der gezeichneten Stellung den Lufteintrittskanal 17. Durch Druck auf den Knopf, 2o wird der Kolbenschieber 6 entgegen det5'. Druck der Feder 16 verschoben, so daß d4zr@@ Lufteintrittskanal 17 freigegeben und die Luft;@@ austrittsöffnung 18 geschlossen wird. Die Druckluft tritt alsdann von 17 über den Kolbenschieber 6 .durch die öffnung 21 in den Raum unter dem Kolben 2. Dieser wird durch den Druck der Luft verschoben und bewegt den um die Achse 1 o drehbaren und auf der Rolle 11 ruhenden doppelarmigen Niethebel9. Der kurze Arm dieses Hebels drückt mit einer Nase 12 auf den Nietstempel.. 13 entgegen dem Druck der Feder 1q. Tund bewirkt so die Nietung. Bei 15 ist das Widerlager für das Nietwerkzeug. Der lange Arm des Niethebels ragt durch einen Schlitz in der Zylinderwand in den Zylinder hinein und macht im Innern des Zylinders den vollen Ausschlag des Kolbens mit. Hört der Druck. bei 2o auf, so gleitet der Kolbenschieber 6 unter dem Druck der Feder 16 in die gezeichnete Stellung zurück, verschließt den Eintrittskanal 17 und gibt die Austrittsöffnung 18 frei. Die Druckluft entweicht, und ,die Federn 8 drücken den Kolben 2 wieder in `eIne Ausgangslage, wobei der Arm des Niet-# Ä.#bels 9 durch den Stift 19 mitgenommen 'wird. Der Nietstempel 13 wird durch die Feder 14 in die Anfangsstellung zurückbewegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: I'reßruft-Handnietmaschine mit einseitig beäufschlagtem, durch Federkraft in die Ausgangsstellung zurückbewegtem Kolben, an dem das Gestänge zur Vorbewegung des Nietstempels einer an dem Zylinder befestigten Nietzange ohne Einschaltung einer Kolbenstange unmittelbar angreift und aus dem als Führung für den Kolben dienenden Teil des Zylinders herausgeführt wird, dadurch- gekennzeichnet, daß das Gestänge- aus. inem- am Kolben (2) und am Nietstempel (13) unmittelbar angreifenden doppelarmigen Hebel (9) besteht.
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