DE348113C - Presse mit Vorstauchvorrichtung - Google Patents
Presse mit VorstauchvorrichtungInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21K—MAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
- B21K1/00—Making machine elements
- B21K1/44—Making machine elements bolts, studs, or the like
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J5/00—Methods for forging, hammering, or pressing; Special equipment or accessories therefor
- B21J5/06—Methods for forging, hammering, or pressing; Special equipment or accessories therefor for performing particular operations
- B21J5/08—Upsetting
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- B21J7/20—Drives for hammers; Transmission means therefor
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Description
- Presse mit Vorstauchvorrichtung. Die nachstehend beschriebene, mit einem Kopfstempel und Vorsbauchwerkzeug versehene Presse dient zur Herstellung von Nieten und Bolzen auf warmem Wege. Sie kann sowohl mit drehbarem als verschiebbarem Matrizenhalter ausgebildet werden, dieses ist für die Erfindung belanglos.
- Das Wesentliche der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß der Vorstauchstempel oder, richtiger gesagt, das Vorstauchwerkzeug geteilt ist und sich nach jeder Pressung selbsttätig öffnet bzw. @geöffnet werden kann. Diese Teilung bzw. das Sichöffnen des Vorstauohwerkzeuges gleich nach erfolgter Pressung ist bei der Warmfabrikation von großer Bedeutung; es wird. dadurch das sogenannte Kopfeisen vom Vorstaucher freigegeben und infolgedessen das besonders bei Drehpressen überaus störende Herausziehen des vorgestauchten Bolzens aus der Matrize verhindert. Im besonderen ist ein Vorstauchstempelschlitten angeordnet, der aus zwei je eine Stempelhälfte tragenden, mittels Bolzen zangenartig miteinander verbundenen Teilen besteht, von denen der eine durch einen Hilfsschlitten angetrieben wird. Dieser Hilfsschlitten ist ein Stück frei beweglich und läßt während des Stempelrückganges Raum für,das Ausweichen des einen, wie gesagt frei beweglichen Stempelhalterteiles.
- In der Zeichnung ist der Erfindungsgedanke an einer Revolverpresse gezeigt.
- Die Bewegung des Matrizenhalters wird von der Schalterwelle abgeleitet. Zu diesem Zweck befindet sich auf der letzteren eine Kurvenscheibe a, die auf eine pendelnd aufgehängte Stange 3 unter Einschaltung einer Rolle 4 einwirkt. Hierdurch betätigt die Stange 3 ein Schaltwerk 5, 6, dessen-Rad 6 mit dem Matrizenhalter ;7 auf der gleichen Welle 8 sitzt. Bei einer Umdrehung der Schalterwelle i wird durch die beschriebene Anordnung die Matrize 9 um % des Matrizenhalterkreises, d. h. um 4.5° fortbewegt. Hierbei erfordert nach der gewählten Kurvenform ,lie Fortbewegung des Matrizenhalters ungefähr '(; der Zeit einer Umdrehung der Welle i, während die Pressung im letzten Drittel erfolgt.
- Der Kopfstempel io bzw. der Kopfstempelschlitten i i bekommt durch direkte Ableitung seiner Bewegung von der- Antriebswelle 1d. mittels des Kurbelgetriebes 15, 16 seine Geschwindigkeit. Da für den Matrizenhalter eine langsamere Geschwindigkeit erwünscht ist, wird eine Zahnräderübersetzung 12, 13 zwischen der Antriebswelle 1q. und der Schalterwelle i eingeschaltet. Wäre beispielsweise das übersetzungsverhältnis der Zahnräder i :3, so würde der Kopfstempel io drei Hübe ausführen, während die Matrize 9 von der Stellung g" zu 92 gelangt.
- Die Bewegung des aus zwei Teilen 17, 18 bestehenden Vorstauchstempels könnte von den Wellen i oder i¢ abgeleitet werden. Mach der Darstellung ist hierzu Welle 1q. benutzt, und zwar ist von der Kurbel 32 die Bewegung durch das Gestänge ig, 2o auf die Welle 21 übertragen, welche :den Treibdaumen z2 für den Vorstauchstempelschlitten trägt. Dieser besteht aus einem Schlitten 23, in welchem ein Hilfsschlitten 24 mit Spiel 25 verschiebbar ist. In eine Aussparung 33 des Teiles 2.4 greift der Daumen 22 ein. Zur Führung des Schlittens dient der Teil 31. Die Schlittenbewegungen kommen in folgender Weise zustande. Bei seiner durch den Treibdaumen 22 veranlaßten Abwärtsbewegung drückt der Hilfsschlitten 24 :den in seinen Führungen geschlossen gehenden Schlitten 23 nach Überwindung des Zwischenraumes 25 nach unten. Die bei 25 sich nach oben und unten zu gegenüberliegenden Flächen der beiden Schlitten dienen hierbei als Druckflächen.
- Bei der hierauf folgenden Aufwärtsbewegung des Treibdaumens 22 wird zunächst wieder Hilfsschlitten 24 gehoben, bis der durch die vorausgegangene Abwärtsbewegung nun naturgemäß zwischen dem oberen Teil des Hilfsschlittens 24 und Schlitten 23 entstandene Zwischenraum 25 überwunden ist und darauf Schlitten 23 dadurch, daß die obere Druckfläche des Hilfsschlittens 24 unter den oberen, traversenartigen Teil des Schlittens 23 stößt, letzteren zur Aufwärtsbewegung veranlaßt.
- Die eine Hälfte 18 des genannten Vorstauchwerkzeuges befindet sich indem Schlitten 23, an welchem der die andere Stempelhälfte 17 tragende Teil 26 mittels des Bolzens 27 angelen:kt ist. Das obere Ende des Hebels 26 legt sich mittels einer Rolle 28 gegen die ebene Fläche 29 des Hilfsschlittens 24 und wird durch diese in seiner Lage während des Vorstauchens gehalten; oder mit anderen Worten, bei der Abwärtsbewegung des Hilfsschlittens 2¢ schiebt sich sein unterer Teil 29 zwischen .die Rolle z8 des Hebels 26 und die Rückwand des Schlittens 23. Hierdurch wird Rolle 28 bzw. der obere Teil des Hebels 26 nach links (vom Beschauer aus gesehen) gedrückt und dadurch das Vorstauchwerkzeug 17, 18 geschlossen. Das Wiederöffnen des Vorstauchwerkzeuges erfolgt nach Ausübung des Vorstauchdruckes bei der Wiederauf-. wärtsbewegung des Hilfsschlittens 2q. Hierbei wird durch die Aufwärtsbewegung des Stückes 29' der Rolle 28 ihr Halt genommen und sie tritt in die um das Stück 3o erforderlichenfalls vergrößerte Lücke 25 ein, wozu sie durch die Ausdehnung :des vorgestauchten Materials bzw. eine Feder gezwungen wird. Es wird also der Hebel 26 entspannt und 3adurch dem Vorstauchwerkzeug 17, 18 der erforderliche Spielraum zur Freigabe des gestauchten Bolzens gegeben, wobei die Teile 17, 18 des Stempels etwas auseinandergehen.
- Die beschriebene Bauart des Vorstauchschlittens kann auch für andere Pressen benutzt werden, als diejenige, welche auf der Zeichnung veranschaulicht ist.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Presse mit Vorstauchvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorstauchstempel geteilt ist .und sich nach jeder erfolgten Stauchung selbsttätig öffnet.
- 2. Presse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorstauchstempelschlitten aus zwei je eine Stempelhälfte (i7, 18) tragenden, mittels Bolzens (27) zangenartig miteinander verbundenen Teilen (23, 26) besteht, von .denen der eine (23) unter Vermittlung eines ein Stück frei beweglichen Hilfsschlittens (2q.) angetrieben wird, wobei der Hilfsschlitten während des Stempelrückganges Raum (30) für das Ausweichen des freien Endes (28) des Stempelhalterteiles (26) läßt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE348113T | 1917-10-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE348113C true DE348113C (de) | 1922-01-30 |
Family
ID=6256978
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1917348113D Expired DE348113C (de) | 1917-10-19 | 1917-10-19 | Presse mit Vorstauchvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE348113C (de) |
-
1917
- 1917-10-19 DE DE1917348113D patent/DE348113C/de not_active Expired
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