DE684353C - Schalteranordnung fuer Hochfrequenzgeraete, insbesondere zur Wellenbereichumschaltung - Google Patents

Schalteranordnung fuer Hochfrequenzgeraete, insbesondere zur Wellenbereichumschaltung

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Publication number
DE684353C
DE684353C DET50217D DET0050217D DE684353C DE 684353 C DE684353 C DE 684353C DE T50217 D DET50217 D DE T50217D DE T0050217 D DET0050217 D DE T0050217D DE 684353 C DE684353 C DE 684353C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire
spring
springs
shaped
switch according
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Expired
Application number
DET50217D
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Hartl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET50217D priority Critical patent/DE684353C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE684353C publication Critical patent/DE684353C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/54Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand the operating part having at least five or an unspecified number of operative positions
    • H01H19/60Angularly-movable actuating part carrying no contacts
    • H01H19/63Contacts actuated by axial cams

Landscapes

  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description

  • Schalteranordnung für Hochfrequenzgeräte, insbesondere zur Wellenbereichumschaltung Zur Wellenbereichumschaltung von Hochfrequenzgeräten verwendet man meist einseitig eingespannte Blattfedern, die sich paarweise gegenüberstehen. Die beiden Blattfedern je eines einen Schalter bildenden Paares liegen in parallelen Ebenen; sie sind mit zwei einarider entsprechenden Enden eingespannt und tragen an den beiden freien Enden je einen Kontaktpol. Die eine der beiden Federn wird durch eine Nockenwalze in einer bestimmten Stellung der Schaltachse gegen die feststehende Feder gedrückt.
  • Ein Nachteil dieser bekannten Anordnung liegt in der verhältnismäßig hohen Kapazität, der ebenfalls verhältnismäßig hohen Selbstinduktion, da die Strombahn an der Kontaktstelle um z8o° geknickt wird, sowie in den Sprühverlusten an den scharfen Seitenkanten der Blattfedern. Auch die Kontaktgabe selbst ist häufig nicht befriedigend. Tragen die beiden Federn ebene Kontaktplättchen, so ist keine eindeutige punktförmige Kontaktgabe gewährleistet. Der Übergangswiderstand kann insbesondere beim Zwischensetzen von Staubkörnern sehr hoch werden. Um diesen Nachteil zu vermeiden, bildet man häufig einen Kontaktpol al's spitzen Stift aus. Hierbei wird aber eine verhältnismäßig große Menge von Kontaktwerkstoff verbraucht. Außerdem kann, insbesondere bei starken Strömen und Spannungen und hohen Betätigungszahlen des Kontaktes, infolge der ausgesprochenen Spitzenwirkung die dem Stift gegenüberliegende Kontaktbelegung durch Materialwanderung ausgehöhlt und dadurch zerstört werden.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung werden die beiden Federn drahtförmig ausgebildet und gekreuzt zueinander angeordnet; dabei ist die eine Feder, etwa durch eine Kulissenführung, derart bewegbar, daß die Federn sich in der einen Schaltstellung an der Kreuzungsstelle berühren.
  • Der Vorteil der Erfindung gegenüber der bekannten Anordnung besteht in der wesentlich geringeren Kapazität, die sich aus der gekreuzten Anordnung ergibt, sowie der geringeren Induktivität, die darauf beruht, daß die Strombahn an derKontaktstelle nur um 9o0 geknickt wird. Auch die Sprühverluste sind wegen der drahtförmigen Ausbildung wesentlich geringer. Vor allem wird aber eine sichere punktförmige Kontaktgabe ohne eine ausgesprochene Spitzenwirkung erzielt. - Dabei ist eine genaue Justierung der Federn unnötig, da die Form des Kontaktes auch bei geringer Seitenverschiebung einer der Federn immer die gleiche bleibt. Die Kontaktform ist in bezug auf die beiden Pole symmetrisch, so daß eine Materialwanderung von dem einen Pol zum anderen vermieden wird. Zur Erzielung einer ausgezeichneten Kontaktgabe genügt es, die Oberfläche der Drähte an der Kreuzungsstelle mit einem dünnen Überzug eines guten Kontaktwerkstoffes, für den man z. B. Platin verwenden kann; zu versehen.
  • Unter Drähten sind vorzugsweise solche zylindrischer Form verstanden. Der Querschnitt braucht aber nicht unbedingt kreisrund zu sein, sondern kann etwa elliptisch öder auch drei-, vier- oder mehreckig sein. In den letzten Fällen sollen sich die Drähte mit je einer Kante gegenüberstehen, da es zur sicheren Erzielung eines punktförmigen Kontaktes notwendig ist, daß der Querschnitt der Drähte an der Kreuzungsstelle gekrümmt ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt Abb. i in der Ansicht von vorn, Abb. 2 in der Ansicht von oben. Zwei zylindrische Drähte F1 und F2 aus Kupfer sind nebeneinander mit ihren unteren Enden in eine isolierende Grundplatte G eingespannt: Der Draht F2 ist in seinem oberen Teil rechtwinklig umgebogen, so daß die beiden Drähte sich rechtwinklig kreuzen. Das freie Ende der umgebogenen Drahtfeder F2 taucht in eine schraubenförmig verlaufende Nut N der durch die Bedienungsachse Ä des Wellenschalters gedrehten Walze bh ein. Die Nut ist so geformt, daß bei einer Drehung um iso° die Feder F.. aus ihrer in Abb. 2 dargestellten Ruhestellung derart ausgelenkt wird, daß sich die beiden Drähte F1 und F2 an der Kreuzungsstelle feit- hinreichend starkem Kontaktdruck berühren. Auf die beiden Drähte sind bis zur Kreuzungsstelle zwei genau passende, dünne Röhrchen P1 und P., aus Platin aufgeschoben, zwischen denen die Isontaktgabe geschieht.
  • Für den Fall, däß man nicht nur die Schließung und Öffnung eines einzigen Kontaktes, sondern eine Umschaltung vornehmen will, kann, wie in Abb.2 punktiert darbestellt, auf der arideren Seite der Feder F. eine zur Feder F1 parallele, ebenfalls feststehende FederF3 angeordnet sein, mit der die Feder F2 in der einen der beiden Endstellungen, in der sie von der Feder F1 gelöst ist; Kontakt gibt.
  • Eine andere Art der Umschaltung zeigt Abb.3. Die in die Nut der Walze eintauchende Feder F2 drückt in ihrer einen Endstellung die Feder F1 nach hinten und löst diese Feder dadurch von der in der anderen Endstellung der Walze mit ihr kontaktgebenden Feder Fs.
  • Bei der Anordnung der Abb. i und 2 wird der Kontaktdruck in jeder der beiden Endstellungen weniger durch die Elastizität der Federn als vielmehr durch die Form der Nut N bestimmt. Die Federn brauchen keine Vorspannung zu erhalten. Ein Nachlassen der Elastizität ist daher von geringem Einfluß auf die Güte der Kontaktgabe.
  • Die Erfindung ist mit besonderem Vorteil dann verwendbar, wenn durch Betätigung einer Achse eine ganze Reihe von Schaltern betätigt werden sollen, wie es z. B. bei Wellenbereichumschaltern für Mehrkreisempfänger der Fall ist. Ein derartiges Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigen Abb. .I, 5 und 6 im Grundriß, Aufriß und Seitenriß. Die Schaltwalze W besitzt sechs Nuten NI bis 111a, durch die eine Reihe der fünfzehn Drahtfedern F1 bis F1$ geführt wird. Das umgebogene freie Ende der Feder F2 taucht in die Nut NI ein und gibt bei Drehung der Wellenschalterachse A bald mit der gekreuzt zu ihr angeordneten Feder F1, bald mit der ebenfalls gekreuzt angeordneten Feder Fs Kontakt, während sie in der Mittelstellung weder mit der einen noch mit der anderen Gegenfeder in. Berührung steht. Am anderen Ende der Schaltwalze befindet sich eine ähnliche Anordnung. Die zur Feder F2 parallele Feder F14 wird durch die Nut NB derart geführt, daß sie je nach der Stellung der Achse A bald mit der zu den Federn F1 und F3 parallelen Feder F13, bald mit der zu dieser Feder ebenfalls parallelen Feder F15 Kontakt gibt.
  • Auf der anderen Seite bzw. unterhalb der Schaltwalze ist eine weitere Reihe von teilweise feststehenden und teilweise bewegten Federn angebracht, deren Anordnung am deutlichsten aus Abb.5 hervorgeht. Zwischen den beiden Federn F4 und FG, deren Enden in die Nuten N2 und N3 eintauchen, ist in gekreuzter Stellung die Feder F5 angeordnet, die bald mit F4, bald mit Fo Kontakt gibt. Die Anordnung der drei Federn F7, F8, F9, von denen die Spitze von F8 in die Nut #'1'4 eintaucht, entspricht der in Abb. 3 dargestellten Anordnung. Das gleiche gilt von den drei Federn Flo, F11, Fh, von denen Fll in die .Tut N, eintaucht. Die Spulen können in dem Abschirinkasten K angeordnet sein, so daß sich eine sehr kurze Leitungsführung ergibt.
  • Durch passende Anordnung der Federn und geeignete Form der Nuten läßt sich eine Umschaltung nicht nur auf zwei, sondern auch auf drei oder mehr Wellenbereiche erzielen.
  • Statt an, der Kreuzungsstelle ein Platinröhrchen auf die Drähte zu schieben, können die Drähte auch ganz oder nur in der Nähe der Kreuzungsstelle durch Galvanisierung platiniert sein. Ferner ist es an Stelle dessen möglich, auf die Drähte an der Kreuzungsstelle mehrere Windungen sehr dünnen Platindrahtes aufzuwickeln.
  • Sollten nach langem Gebrauch bei starker Belastung die Kontaktstellen schadhaft werden, so ist eine Erneuerung durch geringe Verbiegung der Federn ohne weiteres möglich.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung kann nicht nur bei Wellenbereichschaltern, sondern z. B. auch bei Peilseitenschaltern von Flugzeugpeilgeräten o. dgl. angewendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANsPRÜcHE i. Schalter für Hochfrequenzgeräte, insbesondere zur Wellenbereichuinschaltung, mit einer mindestens einseitig eingespannten feststehenden Feder und einer einseitig eingespannten, durch eine Führung bewegten Feder, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Federn drahtförtnig ausgebildet und gekreuzt zueinander angeordnet sind, und daß die eine Feder derart bewegbar ist, daß die Federn sich in der einen Schaltstellung an der Kreuzungsstelle berühren. z. Schalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die drahtförmigen Federn kreisrunden Querschnitt besitzen. 3. Schalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei nicht kreisrundem Querschnitt, insbesondere drei-, vier- oder mehreckigem Querschnitt, die drahtförmigen Federn sich mit je einer Kante einander gegenüberstehen. .4. Schalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der bewegbaren drahtförmigen Feder durch eine Walze mit einer schraubenförmigen Nut erfolgt, in welche die Spitze oder ein der Spitze nahegelegener Teil der drahtförmigen Feder eingetaucht ist. 5. Schalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden drahtförmigen Federn an der Kreuzungsstelle mit einem Konxaktwerkstoff überzogen, insbesondere platiniert oder von einem Platinrohr umgeben oder voll Platindraht umwickelt ist. 6. Schalter nach Anspruch i und gekennzeichnet durch die Anwendung auf einen Mehrfachschalter in der Weise, daß die Schar. der bewegbaren drahtförmigen Federn und die Schar der feststellenden drahtförmigen Federn in je einer zur Achse der Walze parallelen, die andere Ebene kreuzenden Ebene liegen.
DET50217D 1938-04-01 1938-04-02 Schalteranordnung fuer Hochfrequenzgeraete, insbesondere zur Wellenbereichumschaltung Expired DE684353C (de)

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Publications (1)

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ID=25760444

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DE (1) DE684353C (de)

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959470C (de) * 1951-12-25 1957-03-07 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Winkelankerrelais mit drahtfoermigen Kontakttraegern
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DE1220006B (de) * 1964-10-21 1966-06-30 Preh Elektro Feinmechanik Kurzhubschalter zum Anbau an Regelorgane, insbesondere Drehwiderstaende fuer gedruckte Schaltungen
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DE1540656B1 (de) * 1962-07-06 1970-08-27 Danfoss As Elektrischer Sprungschalter

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