DE68413C - Eine mit der Bremse verbundene Vorrichtung zur Uebertragung der Triebkraft an Locomotivwagen - Google Patents

Eine mit der Bremse verbundene Vorrichtung zur Uebertragung der Triebkraft an Locomotivwagen

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DE68413C
DE68413C DENDAT68413D DE68413DA DE68413C DE 68413 C DE68413 C DE 68413C DE NDAT68413 D DENDAT68413 D DE NDAT68413D DE 68413D A DE68413D A DE 68413DA DE 68413 C DE68413 C DE 68413C
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rod
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DENDAT68413D
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C. lührig in Dresden, Reichsstr. 30
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C9/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
    • B61C9/08Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with IC reciprocating piston engines
    • B61C9/10Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with IC reciprocating piston engines mechanical

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung besteht im wesentlichen in der Verbindung der Bremse mit einer Kuppelung in der Weise, dafs bei Bethätigung der einen die andere aufser Thätigkeit gebracht wird und umgekehrt, wobei gleichzeitig noch die Motoren durch Bremswirkung auf ihre Regulatoren beeinflufst werden können.
Beiliegende Zeichnungen veranschaulichen die Anordnung im Aufrifs (Fig. 1) und Grundrifs (Fig. 2).
Zu diesem Zweck ist aufser der Haupttriebwelle η und den beiden Vermittelungswellen e \ noch eine vierte Kuppelungswelle K ebenfalls parallel zu den vorigen angeordnet.
Die unter den Wagensitzen liegenden Motoren LR — hier zu zwei Paaren angeordnet ■— arbeiten in von einander unabhängiger Weise auf die Haupttriebwelle η mittels des Klinkenantriebes g G. Von der Welle η wird die Drehbewegung mittels Kette und Kettenräder oder eines gleichwerthigen Mittels auf die Kuppelungswelle K übertragen. Die hierbei verwendete Reibungskuppelung K1 von bekannter Einrichtung besteht aus zwei verhältnifsmäfsig grofsen Holzscheiben, von denen die eine auf dem hohlen, in dem Gestellrahmen fest gelagerten Achsentheil aufgekeilt ist, während die andere an der zweiten Achsenhälfte sitzt, die in der Längsrichtung dadurch verschiebbar eingerichtet ist, dafs sie mit dem einen Ende in die Höhlung der festen Achsenhälfte hineinragt, während das andere Ende mit einer in den Gestellrahmen eingelassenen Schraubenspindel s verbunden ist. Wird letztere nun nach der Achse zu gedreht, so drückt sie die verschiebbare Achsenhälfte gegen die feste und damit kommen die Scheiben der Reibungskuppelung in Berührung, von denen die der festen Achsenhälfte, welche durch den Antrieb sich in Drehung befindet, die der losen Achsenhälfte mitnimmt. Infolge dessen wird auch die lose Achsenhälfte mit den auf ihr sitzenden Rädern in gleichsinnige und gleich schnelle Drehung wie die feste Achsenhälfte versetzt.
Erfährt dagegen die Schraubenspindel s eine entgegengesetzte Drehung, so wird die lose Achsenhälfte entweder unmittelbar durch die Spindel selbst — wenn beide fest verbunden sind — oder durch eine in die feste Achse eingelegte Feder oder dergleichen in der Richtung von der festen Achsenhälfte weg verschoben und damit die Scheibe der losen Achsenhälfte von der festen abgerückt, so dafs beide nicht mehr in Berührung sind und erstere mit der losen Achse zum Stillstand kommt.
Die Drehung der Spindel s erfolgt nun von demselben Gestänge aus, durch welches die Bremsen des Wagens bethätigt werden, und zwar so, dafs bei einem Anziehen der Bremse die Kuppelungsscheiben von einander, beim Lösen der Bremse dagegen die Scheiben aus einander gerückt werden, dafs also mittels eines Handgriffes die Bremse angezogen und der Motorenantrieb auf die Wagenräderachsen ausgerückt und umgekehrt beim Lüften der Bremse dieser Antrieb gleichzeitig wieder eingerückt wird.

Claims (1)

  1. Die Bethätigung der Bremse und in Verbindung damit das Ein- und Ausrücken der Reibungskuppelung K1 kann von beiden Wagenenden mittels eines Handrades J erfolgen, das auf die Welle J1 aufgesetzt wird.
    Durch ein Winkelradgetriebe wird die Drehung der letzteren auf eine unter dem Wagen entlang laufende Welle j übertragen. Von dieser wird durch ein weiteres Winkelräderpaar ο ο1 eine rechtwinklig zu jener gelagerte Welle r gedreht, an deren anderem Ende ein Kettenrad r1 sitzt, das durch eine Kette mit einem an der Schraubenspindel 5 sitzenden Kettenrad r2 in Verbindung ist.
    Weiter sitzt auf der Welle j eine Schraube t, welche in ein Zahnrad i1 eingreift und mittels desselben eine Trommel f2 dreht, auf der sich eine Kette t3 auf- oder abwickelt. Diese ist mit dem langen Schenkel eines auf der durchgehenden Stange ti sitzenden Winkelhebels f·5 verbunden. Ein gleichartiger Winkelhebel te sitzt an dem anderen Ende der Stange f4, welche in Augenlagern der beweglich aufgehängten Bremsbacken T ruht. Von dem kurzen Ende des Winkelhebels geht eine Kette oder Stange t1 nach dem gegenüberliegenden Bremsbacken des anderen Räderpaares. Anderseitig ist dieselbe Einrichtung getroffen.
    Werden nun die beiden Trommeln i2 so gedreht, dafs sich ihre Ketten aufwickeln, so werden dadurch die Winkelhebel i5 bewegt und die Stangen oder Ketten t1 ziehen die Bremsbacken gegen die Räder'fest an.
    Da das Bremsrad J auf beiden Seiten zur rechten Hand des Führers liegen soll, wird die Welle j zur Herbeiführung einer gleichsinnigen Drehung durch ein Kettenradgetriebe j'1 unterbrochen.
    Ueber einen mit Schraubengewinde versehenen Theil der Stange j ist eine Büchse p übergeschoben, deren Arm mit einer quer liegenden Stange j3 fest verbunden ist. An beiden Enden dieser Stangen sitzen wieder Arme j4, die an ihrem oberen Ende gegabelt sind und damit die Steuerungswellen u der beiden Motorenpaare umschliefsen. Zwischen diesen Gabeln und den auf den Steuerwellen sitzenden Fliehkraftregulatoren S sind Schraubenfedern ul eingelegt.
    Mit Hülfe dieser Einrichtung kann man beim Auf- bezw. Zudrehen der Bremse eine Bremswirkung auf die Regulatoren ausüben, um die Gangart der Motoren zu beeinflussen.
    Durch die Verbindung der vorstehend beschriebenen verschiedenen Einrichtungen ist eine leichte Bedienung des Lokomotivwagens bei grofser Sicherheit des Betriebes gewährleistet.
    Pateντ-Ansρruch:
    Bei Lokomotivwagen, bei denen mehrere Motoren ihre Drehbewegung im gleichen Sinne unabhängig von einander durch Klinkenantrieb oder gleichwerthige Maschinentheile an eine zu den Radachsen parallele Welle abgeben, eine mit der Bremse verbundene Vorrichtung zur Uebertragung der Triebkraft, dadurch gekennzeichnet, dafs von einer Welle (j) aus die Kettentrommel (f2) der Bremsbacken und gleichzeitig die Schraubenspindel (s) der Kuppelung (K 1J so gedreht werden, dafs beim Zuziehen der Bremse die Kuppelung ausgerückt und zugleich eine Bremswirkung auf die Maschinenregulatoren (S) ausgeübt wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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