DE684094C - Pendeluhr - Google Patents
PendeluhrInfo
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- DE684094C DE684094C DEJ51120D DEJ0051120D DE684094C DE 684094 C DE684094 C DE 684094C DE J51120 D DEJ51120 D DE J51120D DE J0051120 D DEJ0051120 D DE J0051120D DE 684094 C DE684094 C DE 684094C
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Links
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
- G04C11/00—Synchronisation of independently-driven clocks
- G04C11/08—Synchronisation of independently-driven clocks using an electro-magnet or-motor for oscillation correction
- G04C11/085—Synchronisation of independently-driven clocks using an electro-magnet or-motor for oscillation correction using an electro-motor
- G04C11/087—Synchronisation of independently-driven clocks using an electro-magnet or-motor for oscillation correction using an electro-motor acting on the pendulum
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Relay Circuits (AREA)
Description
- Pendeluhr Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Pendeluhren und betrifft jene besondere Gattung von Pendeluhren, die vermittels Wechselstrom von regulierter Frequenz über eine mit dem Pendel zusammenwirkende Synchronisierungsspule synchronisiert werden. Solche Uhren haben den Mangel, daß nach voraufgegangener Stromunterbrechung die Synchronisierungsimpulse gerade dann auftreten können, wenn das Pendel nicht im Sinne dieser Impulse schwingt, also sich z. B. von- der Spule entfernt. Es kommt dann bei genügender Entfernung des Pendels von der Spule im Zeitpunkt des Eintritts des Impulses zwar keine Synchronisierung mehr zustande, wohl aber eine Bremsung des Pendels, die dieses schließlich zum Stehen bringt. Zweck der vorliegenden Erfindung ist, diesen Mangel zu beseitigen. Die Aufgabe ist, Vorkehrungen dafür zu treffen, daß die Synchronisierungsimpulse nur im Umkehrpunkt des Pendels an der Synchronisierungsspule oder in dessen unmittelbarer Nähe auf das Pendel einwirken können, und die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, im Synchronisierungsstromkreis einen- vom Pendel zu steuernden Kontakt für die auf einer Seite des Pendels angeordnete Synchronisierungsspule so anzuordnen, daß er nur im Umkehrpunkt des Pendels und in dessen unmittelbarer Nähe geschlossen ist. Bei solcher Anordnung des Synchronisierungskontakts bleiben ungleichsinnig mit der Pendelschwingung auftretende Synchronisierungsimpulse ohne Wirkung auf das Pendel. Nahezu gleichsinnig auftretende lknpulse werden infolge der erfindungsgemäßen Kontaktanordnung und -einstellung dann zur Einwirkung zugelassen, wenn das Pendel noch in solcher Nähe seines (spulenseitigen) Umkehrpunktes steht, daß der Impuls synchronisierend und nicht lediglich verzögernd einwirken kann.
- Pendeluhren mit ständig wirkendem Antrieb, .die vermittels Wechselstrom von regulierter Frequenz über ein mit dem Pendel zusammenwirkendes Solenoid synchronisiert werden, sind bekannt. Der aus einer Batterie gespeiste Synchronisierungsstromkreis wird im Takt der synchronen Schwingungszahl von einem kontaktgebenden Synchronmotor geschlossen, der seinerseits am Netz hängt. Einrichtungen zur Verhinderung des Empfangs urgleichsinniger Synchronisierungsimpulse durch das Pendel fehlen aber, und es haften dieser Uhr die oben auseinandergesetzten Nachteile an. Um zu vermeiden, daß bei Ausbleiben des Netzstromes die Kontakteinrichtung des Motors auf Stromschluß stehenbleibt und die Batterie sich gegebenenfalls bis zur Erschöpfung entlädt, ist bei der bekannten Uhr ein Übergewicht vorgesehen, das den rotierenden Kontaktteil in diesem Fall in die Unter- Brechungslage führt. Die Kupplung eines Übergewichts 'mit dem Rotor verkürzt aber die Lebensdauer des Synchronmotors beträcht-
einen Unterbrechungskontakt einzuschalten;' der von einem im Netzstromkreis liegenden Relais im Sinne einer Öffnung bei ausbleibendem Netzstrom und Schließung bei wiedereinsetzendem Netzstrom ,gesteuert wird.lich und verhindert gegebenenfalls desse Selbstanlauf. Es wird deshalb gemäß ei "' zusätzlichen Merkmal #der Erfindung vo schlagen, in den Svnchronisierunasstromk eW: - Die Erfindung ist in der Zeichnung durch zwei Abbildungen gezeigt. In Abb. i ist die Vorrichtung in Gestalt eines Schaltschemas dargestellt; Abb.2 zeigt die Zwischenschaltung eines Relais.
- Ein selbst anlaufender Synchronmotor i (s. Abb. i) setzt eine Kontaktscheibe 2 mit Hilfe der Übersetzungsräder 3 und q: in Bewegung. Die Räder 3. und q. stehen miteinander im Eingriff. Das Rad 3 ist mit dem Läufer des Synchronmotors i fest verbunden ,das Rad q. ist mit der Kontaktscheibe 2 fest verbunden.
- Die Umdrehung, die die Kontaktscheibe in i Minute macht, muß übereinstimmen mit der Schwingungszahl des Pendels pro Minute.
- Der Synchronmotor i ist an einem Lichtnetz 5 angeschlossen, welches synchronisierten Wechselstrom führt. Die Kontaktscheibe 2, welche aus Isoliermaterial besteht, hat einen Kontaktstreifen 6 und eine Rolle 7, welche miteinander leitend verbunden sind. Die Schleiffeder 8 steht ständig mit der Rolle 7 in elektrischer Verbindung. Der Stromkreis mit der Batterie 9 und der Spule io ist geschlossen, wenn Schleiffeder i i mit dem Kontaktstreifen 6 Verbindung hat und ferner die Kontakte i-- geschlossen sind bzw. -wenn das Pendel im Sinne der Synchronisierungsimpülse der Spüle i o schwingt.
- Ein Puffer 13 aus elastischem Material, wie z. B. Gummi, dient dazu, daß das Pendel keine allzu große Schwingungsweite während der Synchronisierung ,annimmt, denn zu der normalen Antriebskraft des Pendels durch das Uhrwerk addiert sich die Kraft, mit welcher das Pendel i9 bzw. der permanente Magnet 1 ¢ in die Spule i o hineingezogen wird.
- Auf dem Rad q. ist ein Gewicht 15, welches dazu dient, daß beim Aussetzen des Netz-"#tromes die Kontaktscheibe 2 nicht in Kontaktellung stehenbleibt und die Batterie voll-,#_.tändig ausgeschaltet ist.
- In :der Abb. i ist der Moment dargestellt, bei welchem der Netzstrom ausgesetzt hat, der Motor ausgelaufen ist und sich das Gewicht 15 in Ruhestellung befindet.
- In der Abb. 2 ist schematisch gezeigt,- wie ein dritter Kontakt 16 in den Batteriestromkreis gelegt werden kann, welcher durch ein Relais 17, angeschlossen an das Wechselstromnetz; betätigt wird. Solange im Wechselstromnetz Strom fließt, sind .auch die Kontakte 16 durch das Relais 17 geschlossen. Beim Aussetzen des Netzstromes fällt die Relaisklappe 18, und die Kontakte 16 sind geöffnet, Bei der Ausführung der Synchronisierungsvorrichtung mit Relais kommt das Gewicht 15 auf dem Rad 4. in Wegfall.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE i. Pendeluhr mit ständig wirkendem Antrieb, die vermittels Wechselstrom von regulierter Frequenz über eine mit dem Pendel zusammenwirkende Synchronisierungsspule synchronisiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Pendel gesteuerte Synchronisierungs'kontäkt für die auf einer Seite .des Pendels angeordnete Synchronisierungsspule nur im Umkehrpunkt des Pendels und in dessen unmittelbarer Nähe geschlossen ist. 2: Pendeluhr nach Anspruch i, in deren Synchronisierungsströmkreis eine Batterie zur Speisung des .auf das Pendel einwirkenden Solenoids liegt, dadurch gekennzeichnet, daß im Synchronisierungsstromkreis ein Unterbrechungskontakt (16) vorgesehen ist, der von einem im Netzstromkreis liegenden Relais (17) im Sinne einer Öffnung bei ausbleibendem Netzstrom und Schließung bei wiedereinsetzendem Netzstrom gesteuert wird. ,
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ51120D DE684094C (de) | 1934-12-02 | 1934-12-02 | Pendeluhr |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ51120D DE684094C (de) | 1934-12-02 | 1934-12-02 | Pendeluhr |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE684094C true DE684094C (de) | 1939-11-22 |
Family
ID=7206786
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ51120D Expired DE684094C (de) | 1934-12-02 | 1934-12-02 | Pendeluhr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE684094C (de) |
-
1934
- 1934-12-02 DE DEJ51120D patent/DE684094C/de not_active Expired
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