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Durch synchronisierten Wechselstrom gesteuerte, elektrisch oder mechanisch angetriebene Pendeluhr.
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man auch ein Relais anordnen, welches durch das Netz betätigt wird und den Batteriestromkreis an einer beliebigen Stelle öffnet. sobald der Netzstrom aussetzt. Da nun in diesem Falle der Batteriestrom durch das Relais ausgeschaltet ist. kann beim Stehenbleiben des Synchronmotors dessen Kontaktseheibe sieh in Kontaktstellung befinden, ohne dass eine Beeinflussung des Pendels erfolgen könnte. Die Relaisausführung wird man zweckmässig anwenden. wenn ein Synchronmotortyp verwendet wird. welcher nicht stark genug ist, um die Schwerpunktsverlegung der Kontaktscheibe beim Anlaufen zu überwinden.
Für die Speisung des Solenoids kann man auch das Wechselstronmetz benutzen. An Stelle des Magnetstabes muss in diesem Falle ein Weicheisenstab benutzt werden. Eine Sehwerpunktsverlegung der Kontaktscheibe des Synchronmotors oder die Anwendung eines Relais kommt sinngemäss bei dieser Ausführung in Wegfall. da ja beim Aussetzen des Netzstromes keine sonstigen Stromquellen vorhanden sind.
Die Erfindung ist in der Zeichnung durch zwei Figuren gezeigt. In Fig. 1 ist die Vorrichtung
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steht ständig mit der Rolle 7 in elektrischer Verbindung. Der Stromkreis mit der Batterie 9 und der Spule 10 ist geschlossen, wenn die Sehleiffeder 11 mit dem Kontaktstreifen 6 Verbindung hat und der Kontakt 12 geschlossen ist, was der Fall ist, wenn das Pendel im Sinne der Synchronisierungs- impulse der Spule 10 schwingt. Die Umdrehungen, die die Kontaktscheibe in einer Minute macht, müssen übereinstimmen mit der Schwingungszahl des Pendels 19 pro Minute.
Ein Puffer M aus elastischem Material dient dazu, dass das Pendel keine allzu grosse Schwingungsweite während der Synchronisierung annimmt, denn zu der normalen Antriebskraft des Pendels durch das Uhrwerk addiert sich die Kraft, mit welcher das Pendel 19 bzw. der permanente Magnet 14 in die Spule 10 gezogen wird.
Auf dem Rad 4 ist ein Gewicht J angeordnet, welches dazu dient, beim Aussetzen des Netzstromes ein Stehenbleiben der Kontaktscheibe 2 in der Kontaktstellung zu verhindern und die Batterie 9 vollständig auszuschalten. In der Fig. 1 ist der Moment dargestellt, in dem der Netzstrom ausgesetzt hat, der Motor ausgelaufen ist und das Gewicht 15 sich in Ruhestellung befindet.
In der Fig. 2 ist schematisch gezeigt, wie ein weiterer Kontakt 16 in den Batteriestromkreis gelegt werden kann. welcher durch ein an das Wechselstromnetz angeschlossenes Relais 17 betätigt wird.
Solange im Wechselstromnetz Strom fliesst, ist auch der Kontakt 16 durch das Relais 17 geschlossen.
Beim Aussetzen des Netzstromes fällt die Relaisklappe 18, und der Kontakt 16 ist geöffnet. Diese
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Fall beim Ausbleiben des Netzstromes die Kontaktscheibe nicht aus der Kontaktstellung herausbewegt wird, muss in anderer Weise, nämlich durch das Relais 17. für Unterbrechung des Batteriestromkreises gesorgt werden. um zu verhindern, dass das Pendel abgebremst und zum Stillstand gebracht wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Durch synchronisierten Wechselstrom gesteuerte, elektrisch oder mechanisch angetriebene Pendeluhr, dadurch gekennzeichnet, dass im Stromkreis der Batterie (9) der Synehronisiemngs- vorrichtung zwei getrennte Kontaktstellen vorgesehen sind, deren eine ( durch das Uhrpendel (19) und deren andere (11) durch den Synchronmotor (1) betätigt wird, welcher Stromkreis nur dann geschlossen ist, wenn das Pendel im Sinne der Synchronisierungsimpulse der Spule (10) schwingt. wobei der Schwerpunkt der die Kontaktstelle (11) enthaltenden Kontaktvorrichtung (2, 4,6, 8, 11)
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