DE683526C - Verfahren zur Einschmelzung bzw. Einquetschung von Stuetz- und Stromzufuehrungsdraehten in Glasfuesschen fuer Elektronenroehren u. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Einschmelzung bzw. Einquetschung von Stuetz- und Stromzufuehrungsdraehten in Glasfuesschen fuer Elektronenroehren u. dgl.

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DE683526C
DE683526C DEG81609D DEG0081609D DE683526C DE 683526 C DE683526 C DE 683526C DE G81609 D DEG81609 D DE G81609D DE G0081609 D DEG0081609 D DE G0081609D DE 683526 C DE683526 C DE 683526C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J9/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
    • H01J9/24Manufacture or joining of vessels, leading-in conductors or bases
    • H01J9/32Sealing leading-in conductors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zur Einschmelzung bzw. Einquetschung von Stütz- und, Stromzuführungsdrähten in Glasfüßchen für Elektronenröhren u. dgl. Bei Entladungsröhren muß bekanntlich eine verhältnismäßig .große Anzahl von Stromzar führungs- und Stützdrähten in das Glasfüßlchen der Röhre eingebaut werden. Es ist bekannt, alle Zuleitungsdrähte i bzw. Stützdrähte 2 im wesentlichen in einer Ebene anzuordnen und in der flachen Quetschstelle g (Fig. i) zu befestigen. Bei dieser Befestigungsart treten häufig Elektrodenberührungen,dauernde mechanische Deformationen und mikrophonische Störungen auf. Um diese Nachteile zu beheben, ist bereits vorgeschlagen worden, die Quetschstelle kreuzförmig auszubilden; hierdurch entstehen jedoch wieder erhebliche Nachteile in glastechnischer Hinsicht, weil solche Quetschstellen kaum spannungsfrei herzustellen sind. Es ist auch bereits bekannt, die Stütz- und Zuleitungsidrähte zwischen zwei konzentrisch angeordneten Glasröhren einzuschmelzen bzw.einzuquetschen. Um die Röhre mittels einer gewöhnliche. Pumpe evakuieren zu können, ist bei einer Ausführung dieser Art vorgeschlagen worden, die innere Glasröhre an der zukünftigen Quetschstelle zu erweitern. Auch bei dieser Ausführung kann die nicht spannungsfrei hergestellt werden, weil hierbei nur die äußere der beiden zu verbindenden Glasröhren der Sclunelzflamme zugänglich ist. Die Erfindung hat ein verfahren zur Einschmelzung bzw. Einquetschung von Stütz-und Stromzuführungsdrähten in Glasfüßchen von Elektronenröhren u. dgl. zum Gegenstand, bei welcher die Stütz- ünd Zuleibungs@-drähte ringförmig zwischen zwei konzentrisch angeordneten Glasröhren eingeschmolzenbzw. eingequetscht werden. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß beide zu verschmelzenden Glasröhren an der zukünftigen Schmelzstelle derart teuer- oder kegelförmig erweitert werden, daß sie an der Austrittsstelle der Drähte einen Durchmesser aufweisen, der größer ist als dex ursprüngliche Durchmesser der äußeren ,der beiden zu verbindenden Röhren. Auf diese Weise kann,die Schmelzflamme sowohl von der Außen- als auch von der Innenröhre her an die Schmelzstelle herangebracht und diese dadurch vollkommen spannungsfrei hergestellt werden.
  • In :der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele von nachdem verfahren gemäß der Erfindung hergestellten Einschmelzungendargestellt. Die Fig.2 und 3 zeigen zwei verschiedene Glasfüßchen im Schnitt. Fig. q. zeigt die Anordnung der Preßbacken zur Herstellung von Füßchen gemäß Fig. 2 und Fig. ,5 zeigt die Anordnung der Preßbacken für ein Füßchen gemäß Fig.3. Fig.6 zeigt eine besondere kombinierte Ausführungsform. Bei der in Fig. z und 3 dargestellten Ausführungsform des Füßchens ist sowohl das äußere Rohr q. als ,auch das innere Rohr 6 am . oberen Rande tellerförmig erweitert, und:. zwar in dem einen Falle flach, i i und äV iin anderen Falle kegelförmig, 15 und In der Ringzone zwischen ;den: Tellern. i i und 12, 15 und 16 werden die Stütz- und Zuleitungsdrähte eingesetzt, welche vorher vorgebogen und provisorisch festgehalten werden. Zur dauernden Befestigung dieser Drähte erden hierauf die Teller in an sich bekannter Weise durch Gebläseflammen erhitzt: In der Zeichnung deuten die punktierten Pfeile 3 und 5 die Richtung der Gebläseflammen an, und es ist ersichtlich, @daß -die zukünftige Quetschstelle sowohl von oben und unten als auch von innen und außen der Schmelzflamme zugänglich ist. Die erweichte Zone wird dann durch flache (Fig. ¢) oder konische (Fig. 5) Preßstempel 1q., 18 und ,entsprechend geformte Widerlager 13, 17, die axial gegeneinander verschiebbar sind, zusam-; mengepreßt. Zweckmäßig kann das untere Ende des inneren Tellerrohres als Pumpenröhrchenende 8 ausgebildet werden.
  • In Tig. 6 ist ein weiteres. AnwendungsbeiE-spiel des Verfahrens -gemäß der Erfindung dargestellt. Das Innenrohr 6 ist besonders läng ausgebildet und wird von einem "Tellerrohr q. mit Spiel umschlössen, das eine wesentlich geringere Länge aufweist. Das Innenrohr 6 trägt an seinem oberen Ende ,eine übliche flache Quetschstelle ig, .die je nach :den verwendeten Vorrichtungen elntweder vor oder nach Verschmelzung der Rohrre q. und 6 angefertigt werden kann. Durch diese Ausbildung,des Glasfüßchens können auf einfachste Weise zwei Quetschstellen geschaffen werden, was besonders dann nützlich sein kann, wenn es sich um. Erreichung hoher Isolation oder großer Elektrodenabstände, z. B. Hochleistungsröhren oder gasgefüllten Röhren, handelt.
  • Ein gemäß der Erfindung ausgebildetes Glasfüßchen ermöglicht es, jedes einzelne Aufbauelement mechanisch ausreichend, z: B. an drei Stützdrähten, zu befestigen, wobei die Austrittsstellen dieser Drähte aus dem Glas nicht in einer geraden Linie, sondern an den Eckpunkten eines Dreiecks liegen, so daß die bisherige Neigung zu mechanischen Schwingungen und Verbiegungen .entfällt. Außerdem wird bei geeigneter Gestaltung,des Innenröhrchens :das Ansetzen .eines besonderen Pumpstengels, -röhrchens, das bisher notwendig war, entbehrlich, .da das Pumpröhrchen mit dem Innenrohr ein Stück bilden kann.
  • An Stelle .der beschriebenen Rotationshohlkörper, Rohre, können auch beliebige andere Glashohlkörper, unrunde, elliptische, birnenförmige o. dgl., mit Teller versehen werden. Man kann z. B. dem Füßchen nach Fig. 5 bei Vierwendung eines quadratischen Dornes und -einer vierteiligen Quetschzange mit geraden, )gacken auch prismatische Gestalt geben. Auch dreiseitige oder beliebig andere vieleckige oder zackige Teller- sind möglich. Ebenso kann man diese Abänderung auch bei allem anderen -dargestellten Ausführungsformen anwenden, sowie man auch die. Vervielfachung der Quetschstellen, z. B. .durch Ineinanderschachtelung ,einer größeren Anzahl von Rohren, Berneichen kann.
  • Mit den gemäß der Erfindung hergestellter Füßchen können Röhren beliebigen Verwendungszweckes mit mehreren Durchführungen und Stützelementen versehen werden. Besonders vorteilhaft ist die Erfindung bei Vakuumelektronenröhren; lichtelektrischen Zellen, Glimmlampen, Edelgasbogenlampen, Gleichrichterröhren u. dgl. anwendbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Verfahren zur Einschmelzung bzw. Einquetschung von Stütz- Lund Stromzuführungsdrahten in Glasfüßchen für ElektrönenrÖhren u. @dgl., bei welchem' die Stütz- und Zuleitungsdrähte ringförmig zwischen zwei konzentrisch angeordneten. Glasröhren neingeschmolzen bzw. eingequetscht werden, :dadurch gekennzeichnet, daß beide zu verschmelzende Glasröhren an der zukünftigen Schmelzstelle !derart teuer- oder kegelförmig erweitert werden; daß sie an der Austrittsstelle der Drähte einen Durchmesser aufweisen, der größer ist als der ursprüngliche Durchmesser der äußeren der beiden zu verbindenden Röhren. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die tellerförmigen Enden der Röhren läxlgs einer ebenem; Ringzone miteinander verschmolzen werden. 3. Verfahren nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, daß die tellerförmigen Enden .der Röhren längs einer kegelförmigen Ringzone miteinander verschmolzen werden. q.. Verfahren nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, @daß das innerste Tellerrohr als Pumpenröhrchenende ausgebildet wird. Verfahren nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß mehr als zwei Tellerröhren ineinandergeschoben und verschmolzen werden. 6. Verfahren nach Anspruch i und dadurch gekennzeichnet, daß die zu verschmelzenden Teller zwischen flachen, axial gegeneinanderbewegten Sbempieln gepreßt werden. 7. Verfahren nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß .die zu verschmelzenden Glasteile zwischenkonischen, axial gegeneinanäerbewegten Stempeln gepreßt werden. ä. Verfahren nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, @daß die flachen Teller der Glasröhren dem Umfange nach entweder kreisrund, oval, vieleckig oder zackig ausgebildet werden. 9. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die kegelförmigen Teller der Glasröhren :dem Umfange nach entweder kreisrund, oval, vieleckig oder zackig ausgebildet werden. i o. Verfahren nach Anspruch i bis 9, dadürch gekennzeichnet, daß jeweils. mindesfieils drei Stützdrähte zur Halterung von durch mechanische Beanspruchung gefährdeten Teilen ides Elektrodensystenls eingeschmolzen bzw. eingequetscht werden. i i. Nach dem Verfahren gemäß den Ansprüchen i bis i o hergestelltes Glasfüßchen für Elektronenröhren, gekennzeichnet ,durch -die Kombination mit einer üblichen flachen Quetschstelle (Fig.6).
DEG81609D 1931-01-13 1932-01-10 Verfahren zur Einschmelzung bzw. Einquetschung von Stuetz- und Stromzufuehrungsdraehten in Glasfuesschen fuer Elektronenroehren u. dgl. Expired DE683526C (de)

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