DE837890C - Verfahren und Vorrichtung zum Abschmelzen von glaesernen Pumproehrchen an entluefteten Huellen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Abschmelzen von glaesernen Pumproehrchen an entluefteten Huellen

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DE837890C
DE837890C DEJ3435A DEJ0003435A DE837890C DE 837890 C DE837890 C DE 837890C DE J3435 A DEJ3435 A DE J3435A DE J0003435 A DEJ0003435 A DE J0003435A DE 837890 C DE837890 C DE 837890C
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DE
Germany
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tube
glass
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opposite
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Expired
Application number
DEJ3435A
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English (en)
Inventor
Conrad E Bechard
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General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J9/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
    • H01J9/40Closing vessels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Manufacture Of Electron Tubes, Discharge Lamp Vessels, Lead-In Wires, And The Like (AREA)
  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 2. MAI 1952
J 3435V11IC/2if
Die Erfindung betrifft ein Verfahren Und ein« Vorrichtung zum gasdichten Abschließen von entlüfteten Hüllen, insbesondere zum Abschmelzen von gläsern-eu Pumpröhrchen an evakuierten Behältern.
Das übliche Verfahren zum Abschmelzen von gläsernen Pumpröhrchen an entlüfteten Hüllen, wie /.. B. elektrischen Lampen, besteht darin, daß man Gasflammen auf einander gegenüberliegende Seiten des Pumpröhrchens richtet, um die von den Flammen getroffenen Teile der gläsernen Röhrenwandung zunächst zu erweichen und dann zum Zusammenfallen unter der Einwirkung des äußeren Atmosphärendrucks zu bringen, worauf man das Röhrchen unter Aufrechterhaltung der Einwirkung der Flammen abtrennt. In manchen Fällen hat dieses Verfahren eine Anhäufung von Glas an der Abschmelzspitze zur Folge, wodurch in dieser Spannungen oder Beanspruchungen entstehen, die zum Springen des Glases führen können. In anderen Fällen wird ein Teil der Glaswandung in das Röhrchen eingesaugt und erzeugt ein außerordentlich dünnwandiges, leicht brechendes Bläschen.
Die Erfindung bezweckt, diese Schwierigkeiten und Mängel beim Abschmelzen von gläsernen Pumpröhrchen an entlüfteten Hüllen dadurch zu beseitigen, daß ein Teil der Glaswandung· des Pumpröhrchens in dieses absichtlich unter Bedingungen
eingesaugt wird, bei denen das Auftreten einer unzulässigen Spannung oder Beanspruchung in dem Glas vermieden und ein Bläschen von angemessener Wandstärke gebildet wird. Zu 'diesem Zweck wird beim Abschmelzen von gläsernen Pumprohrchen an entlüfteten Hüllen gemäß der Erfindung in der Weise vorgegangen, daß man einander gegenüberliegende Seiten des Röhrchens erhitzt und dabei die Erhitzung an der einen Seite über einen größeren
ίο Bereich und etwas näher an der Hülle als an der Gegenseite bewirkt, so daß das Glas des an dieser einen Seite erhitzten Teiles des Röhrchens zur Verbindung mit dem Glas der Gegenseite veranlaßt und in das Röhrchen unter Bildung eines dieses abschließenden Bläschens eingesaugt wird, worauf die Erhitzung bis zur Abtrennung des Röhrchens fortgesetzt wird.
Die diesen Grundgedanken der Erfindung verwirklichende Vorrichtung ist beispielsweise in einer
ao Ausführungsform in 'der Zeichnung veranschaulicht, die auch das Verfahren nach der Erfindung näher erkennen läßt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Hauptteile der Vorrichtung;
as Fig. 2 ist eine schaubildlidhe Darstellung eines Teiles der Gasbrenner der Vorrichtung;
Fig. 3 ist ein Längsschnitt eines Teiles eines Pumpröhrchens und zeigt die erste Stufe des Abschmelzvorgangs ;
Fig. 4 ist ein Längsschnitt, der eine Zwischenstufe des Verfahrens erkennen läßt;
Fig. 5 ist ein Längsschnitt, der die endgültige
Abschmelzung veranschaulicht, und ,
Fig. 6 ist eine zu dem Schnitt nach Fig. 5 rechtwinklige Seitenansicht.
Gemäß Fig. 1 ist die Erfindung in Anwendung zum Entlüften und Absdhmelzen einer elektrischen Lampe von der Art der bekannten Fluoreszenzleuchten dargestellt, welche ein von ihrem einen Ende ausgehendes Pumprohrchen 2 aus Glas aufweist, das in das Innere der Lampenhülle 1 ausmündet. Das Röhrchen 2 ist in einem JEntlüftungskopf 3 gehalten, der beispielsweise ein Teil einer Entlüftungsmaschine der in dem amerikanischen Patent 2 247 513 beschriebenen Art sein kann. Die Vorrichtung nach Fig. 1 enthält ferner zwei Abschmelzbrenner 4 und 5, die nahe dem Entlüftungskopf 3 an einander gegenüberliegenden Seiten des Pumpröhrchens 2 angeordnet sind.
Gemäß der Erfindung ist der Brenner 4 so ausgebildet, daß er eine 'heißere und breitere Flamme als der Brenner 5 liefert. Dies ist am vorteilhaftesten dadurch erreicht, daß der Brenner 4 mit zwei Reihen von Flammenlöchern 6 (vgl. Fig. 2) und der Brenner 5 nur mit einer Reihe von derartigen Löchern versehen ist. Wie Fig. 1 zeigt, ist der Brenner 4 so ausgerichtet, daß er seine Flammen auf einen Bereich des Pumpröhrchens 2 lenkt, der etwas unter dem vom Brenner 5 erhitzten Teil des Röhrchens 2 liegt, d. h. die vom Brenner 4 erhitzte Zone des Röhrchens liegt der Lampenhülle 1 näher oder umgekehrt, weiter von dem Entlüftungskopf 3 entfernt. Die beiden Brenner^ und 5 sind dicht an dem Pumprohrchen 2 angeordnet und der Brenner 5 ist dabei dem Röhrchen 2 etwas näher als der Brenner 4.
Beim Betriet) der Vorrichtung wird das Pumprohrchen 2, nachdem die Lampenhülle 1 durdh den Entlüftungskopf 3 evakuiert und mit der üblichen Füllung von Quecksilber und Edelgas, z. B. Argon oder Krypton, bei einem Druck von einigen Millimetern Quecksilbersäule versehen ist, diurch die bekfett Brenner 4 und 5 erhitzt, so daß seine beiden Seiten in dem durch die Erhitzung erweichten Bereich gleichzeitig einzusinken beginnen, wie Fig. 3 zeigt. Das Glas an der vom Brenner 5 erhitzten rechten Seite des Röhrchens 2 erreicht allmählich das Glas an der linken Seite, und es bildet sich (vgl. Fig. 4) ein langes Bläschen 7 mit einer öffnung 8 an der linken Seite, wo der doppelreihige Brenner 4 angeordnet ist. Gleichzeitig wird der Kolben ι abwärts gezogen, so daß die Wandung des Röhrchens 2 in der Zone 9 gestreckt und verdünnt wird und sich das Gebilde nach Fig. 4 ergibt. Bei weiterer Dauer der Erhitzung trennt der Brenner 5 das Röhrchen 2, so daß sich die aus Fig. 5 und 6 ersichtliche Abschmelzspitze ergibt.
Die von dem Brenner 4 ausgehende breitere Flamme hat die Erhitzung eines breiteren Bereichs des Röhrchens 2 zur Folge und vermeidet so die Bildung eines Bläschens 7 von unzulässig dünner Wandstärke. Gleichzeitig wird die Anhäufung eines Überschusses an Glas an der Abschmelzspitze verhindert.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Abschmelzen von gläsernen Pumprohrchen an entlüfteten Hüllen, dadurch gekennzeichnet, daß man einander gegenüberliegende Seiten (8, 9) des Röhrchens (2) erhitzt und dabei die Erhitzung an der einen Seite (8) über einen größeren Bereich und etwas näher an der Hülle (1) als an der Gegenseite(9) bewirkt, so daß das Glas des an dieser einen Seite erhitzten Teiles des Röhrchens zur Verbindung mit dem Glas der Gegenseite veranlaßt und in das Röhrchen (2) unter Bildung eines dieses abschließenden Bläschens (7) ein- no gesaugt wird, worauf die Erhitzung bis zur Abtrennung des Röhrchens (2) fortgesetzt wird (Fig. i, 3 bis 5).
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man auf einander gegenüberliegende S*iten (8, 9) des Pumpröhrchens (2) getrennte Flammen (4, 5) richtet, von denen die auf die eine Seite (8) hingelenkte Flamme (4) heißer ist und einen größeren Bereich des Röhrchens (2) deckt als die Flamme (5) an der «o anderen Seite (9) und dabei auf das Röhrchen etwas näher der Hülle als die zweite Flamme auftrifft, so daß der von ihr erhitzte Teil (8) des Glasröhrchens (2) zur Vereinigung mit dem gegenüberliegenden Röhrchenteil (9) gebracht χ»5 und in das Röhrchen (2) als dieses abschließen-
des Bläschen (7) eingesaugt wird, wobei weiter erhitzt wird, bis die andere Flamme (5) das Röhrchen (2) abschmilzt (Fig. 1, 3, 4, 5).
3. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß nahe einem zur Aufnahme eines gläsernen Pumprohrchens (2) einer Hülle (1) geeigneten Entlüftungskopf (3) zwei Brenner (4, 5) angeordnet sind, die an gegenüberliegenden Seiten eines in den Entlüftungskopf eingeführten Pumprohrchens (2) liegen und von denen der eine (4) für die Abgabe einer heißeren und breiteren Flamme als der andere (5) ausgebildet ist und seine Flamme auf einen von dem Entlüftungskopf (3) etwas weiter als die Erhitzungszone des anderen Brenners (5) entfernten Bereich des Pumprohrchens (2) richtet (Fig. 1 und 2).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
O 5137 4.
DEJ3435A 1949-10-28 1950-10-22 Verfahren und Vorrichtung zum Abschmelzen von glaesernen Pumproehrchen an entluefteten Huellen Expired DE837890C (de)

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US124187A US2561838A (en) 1949-10-28 1949-10-28 Tipping-off method

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GB679795A (en) 1952-09-24
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