DE683287C - Zaehlwerk mit Augenblicksnullstellung - Google Patents

Zaehlwerk mit Augenblicksnullstellung

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DE683287C
DE683287C DEG93006D DEG0093006D DE683287C DE 683287 C DE683287 C DE 683287C DE G93006 D DEG93006 D DE G93006D DE G0093006 D DEG0093006 D DE G0093006D DE 683287 C DE683287 C DE 683287C
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DEG93006D
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OSKAR GOEBEL
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application
    • G06M1/28Design features of general application for zeroising or setting to a particular value
    • G06M1/34Design features of general application for zeroising or setting to a particular value using reset shafts
    • G06M1/36Actuating means, e.g. magnet, spring, weight
    • G06M1/366Actuating means, e.g. magnet, spring, weight with dials, pointers, or similar type indicating means

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Description

  • Zählwerk mit Augenhlicksnullstellung Es sind bereits Zählwerke bekannt, deren Schaltklinke auf einem von außen bedienbaren Druckhebel drehbar gelagert ist und deren Schaltrad nach Ausheben der Sperrklinke durch eine Rückstellfeder in die durch einen Anschlag bestimmte Nullstellung gebracht wird.
  • Um Zählwerke dieser Art in handlichstem kleinem Ausmaß zu schaffen, wie es insbesondere für deren Gebrauch bei der Sportpunktwertung erforderlich ist, und dabei auch ein unbedingt einwandfreies, zuverlässiges Arbeiten trotz einfachster, billigster Gestaltung der Teile und -entsprechenden Aufbau derselben zu sichern, sind erfindungsgemäß der den Nullstellanschlag tragende und mit einem Auslöseansatz aus dem Zählwerkgehäuse ragende Sperrklinkenhebel sowie der unabhängig von diesem Hebel bewegbare Druckhebel auf einer gemeinsamen Drehachse gelagert; die Schaltklinke des Zählwerks wird dabei durch einen am Ende des der Gehäuseform angepaßten Druckhebels gelagerten zweiarmigen Hebel gebildet, dessen einer Arm durch die Schaltklinkenfeder ständig in Anlage gegen den Innenrand des Zählwerkgehäuses gehalten wird, und zwar derart, daß die Schalterklinke beim Herunterdrücken des unter der Wirkung einer Rückführfeder stehenden Druckhebels in Eingriff und beim Loslassen des Druckhebels außer Eingriff mit dem Schaltrad kommt.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung ist in der das Schaltrad und den Druckhebel tragenden Platine eine Durchbrechung vorgesehen, durch welche die Achse des Schaltklinkenhebels hindurchgreift, um als Angriffsglied für die den Druckhebel und den Schaltklinkenhebel in die Ruhelage bewegende, unter der Platine angeordnete Feder zu dienen. -Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist zeichnerisch wiedergegeben. Es zeigt Abb. i eine Innenansicht des Zählwerks in Vorderanischt, Abb. a eine Außenansicht zu Abb. i.
  • In der Gehäusekapsel g1 befindet sich die Platine p. Diese hat Abbiegungen p1, die nach entgegengesetzter Richtung senkrecht zur Platine p nach außen gerichtet sind und deren Lage im Gehäuse festlegen.
  • Auf der Platine p, um die Achse T`-' drehbar, befindet sich das Schaltrad y. An diesem ist die Zählscheibe z, die in Abb. i zur Verdeutlichung des Getriebes nicht gezeichnet ist, durch Schrauben v o. dgl. befestigt.
  • In die Zahnung r2 des Schaltrades y greifen mit ihren äußeren Enden der zweiarmigen Hebel tr und der Sperrklinkenhebel s ein. Diese sind um Achsen x', x drehbar. Achse x dient gleichzeitig dem Druckhebel dl mit Drücker - d zum Drehlager, während die Achse x' auf dem Druckhebel d' sitzt, und zwar nahe dem äußeren Ende d2 desselben.
  • Der Sperrklinkenhebel s hat einen Ansatz s' und den Nullstellanschlag s2. Ansatz s' durchgreift das Zählwerkgehäuse g und die Innenkapsel g' und dient als Schaltgriff zur Verschwenkung des Sperrklinkenhebels s, um dessen äußeres Ende s3 aus der Zahnung r2 auszuheben und das Schaltrad r zu entsperren. Letzteres steht unter der Wirkung einer Spiralfeder f4, deren Innenende zur Tragscheibe t des Lagerzapfens x2 des Schaltrades r, das Außenende aber zu einem festen Ansatz (Stift) r3 festgelegt ist. Diese Feder f 4 dreht das Schaltrad r um seine Achse x2 rückwärts, bis ein Ansatz r' gegen den Nullstellanschlag s2 des Sperrhebels s anschlägt (Abb. i). Dies findet statt, wenn die Zahl o der Zählscheibe z in der Durchbrechung y des Außengehäuses g sichtbar wird (Abb. a).
  • Der Sperrklinkenhebel s wird durch eine Spiralfeder f', die gegen den Stift 34 des Armes s5 des Sperrklinkenhebels s drückt, mit seiner Kante s° gegen den Innenrand g2 der Innenkapsel g', mit seinem Ende s3 aber in die Zahnung r2 des Schaltrades r gepreßt. Andererseits drückt eine Feder f2 gegen den Stift lag des Schaltklinkenhebels h, wodurch dessen Arm k' mit der Kante las auch gegen den Innenrand g2 der' Innenkapsel gi gepreßt und der andere Arm 114 aus dem Schaltrad r ausgehoben wird.
  • Der die Hebels und lt tragende Druckhebel d' wird durch die Spiralfeder f um die Achse x mit seiner Kante d3 des äußeren Hebelendes d2 ebenfalls gegen den Innenrand g2 gepreßt.
  • Wird nun der Drücker d dem Gehäuseinneren zu verschbben, so wird der Druckhebel d' um seine Achse x geschwenkt, und mit ihm verschwenkt sich die auf ihm befindliche Achse x' des Schaltklinkenhebels h. Feder f2 bewirkt die Verschwenkung de"s Schaltklinkenhebels x', bis die Schaltklinke h4 in die Zahnung des Schaltrades r eingreift und anschließend dieses um eine Zahnteilung um Achse x2 dreht.
  • Sperrklinkenhebel s gleitet während dieser Drehung mit seinem Klinkenende s3 an einem Zahnrücken entlang und fällt in die anschließende Zahnlücke ein, um dadurch den Rückgang des Schaltrades r zu verhindern. Drücker d wird beim Nachlassen des Fingerdruckes auf ihn durch Druck der Feder f auf seinen mit ihm ein Ganzes bildenden Druckhebel d' wieder aus dem Zählwerkgehäuse g um seine Schalthublänge herausgedrückt, wobei der Schaltklinkenhebel 1a durch die Anlage einer Kante las gegen den Innenrand g2 um die Achse x' entgegen der Kraft seiner Feder f2 so verschwenkt wird, daß die Schaltklinke 114 die Zahnung r2 vollständig freigibt.
  • Es kann dann, gleichviel welche Punktzahl die Zählscheibe z anzeigt, jederzeit, wie schon beschrieben, durch Druck auf den Ansatz s' des Sperrklinkenhebels s die Zählscheibe auf Null zurückgestellt werden.

Claims (1)

  1. PATrNTANSPRÜciiL: i. Zählwerk, insbesondere für Sportpunktwertung, dessen Schaltklinke auf einem von außen bedienbaren Druckhebel drehbar gelagert ist und dessen Schaltrad nach Ausheben der Sperrklinke durch eine Rückstellfeder in die durch einen Anschlag bestimmte Nullstellung gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß der den Nullstellanschlag (s2) tragende und mit einem Ansatz (s') aus (lern Zählwerkgehäuse (g) ragende Sperrklinkenhebel (s) und der unabhängig von diesem Hebel bewegbare Druckhebel (d') eine gemeinsame Drehachse (x) haben und daß die Schaltklinke durch einen am Ende des der Gehäuseform angepaßten Druckhebels (d') gelagerten zweiarmigen Hebel (h) gebildet wird, dessen einer Arm (h') durch die Schaltklinkenfeder (f2) ständig in Anlage gegen den Innenrand (g2) des Zählwerkgehäuses gehalten wird, so daß die Schaltklinke beim Herunterdrücken des unter der Wirkung einer Rückführfeder (f) stehenden Druckhebels (d') in Eingriff und beim Loslassen des Drückers (d) selbsttätig außer Eingriff mit dem Schaltrad (r) kommt. a. Zählwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die das Schaltrad (r) und den Druckhebel (d') tragende Platine (p) eine Durchbrechung hat, durch die die Achse (x') des Schaltklinkenhebels (h) hindurchgreift, um als Angriffsglied für die den Druckhebel (d') und den Schaltklinkenhebel (h) in die Ruhelage bewegende, unter der Platine angeordnete Feder (f) zu dienen.
DEG93006D 1936-05-29 1936-05-29 Zaehlwerk mit Augenblicksnullstellung Expired DE683287C (de)

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DEG93006D DE683287C (de) 1936-05-29 1936-05-29 Zaehlwerk mit Augenblicksnullstellung

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DE683287C true DE683287C (de) 1939-11-03

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DEG93006D Expired DE683287C (de) 1936-05-29 1936-05-29 Zaehlwerk mit Augenblicksnullstellung

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DE (1) DE683287C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1092238B (de) * 1954-07-01 1960-11-03 Charles Dom In einem Armbanduhrgehaeuse untergebrachtes Zaehlwerk

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1092238B (de) * 1954-07-01 1960-11-03 Charles Dom In einem Armbanduhrgehaeuse untergebrachtes Zaehlwerk

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