DE683053C - Fahrbare Einrichtung zur gewichtsmaessigen Abgabe fluessiger Brennstoffe - Google Patents

Fahrbare Einrichtung zur gewichtsmaessigen Abgabe fluessiger Brennstoffe

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DE683053C
DE683053C DEA87588D DEA0087588D DE683053C DE 683053 C DE683053 C DE 683053C DE A87588 D DEA87588 D DE A87588D DE A0087588 D DEA0087588 D DE A0087588D DE 683053 C DE683053 C DE 683053C
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DE
Germany
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barrel
fuel
weight
rockers
mobile device
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Expired
Application number
DEA87588D
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Pfister Jr
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AUGSBURGER WAAGENFABRIK LUDWIG
Original Assignee
AUGSBURGER WAAGENFABRIK LUDWIG
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
    • G01G1/18Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances
    • G01G1/26Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances with associated counterweight or set of counterweights

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
28. OKTOBER 1939
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42f GRUPPE 3107
A 8/588 IXbJ42f
Ludwig Pfister jr. in Augsburg
ist als Erfinder genannt worden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Juli 1938 ab Patenterteilung bekanntgemacht am 12. Oktober 1939
Die Abgabe flüssiger Brennstoffe an Brennkraftmaschinen aus den üblichen Lagerfässern ist beim Nichtvorhandensein einer ortsfesten Tankanlage mit Schwierigkeiten verbunden, namentlich wenn die aufzufüllenden Brennstoffbehälter der Kraftmaschinen hochgelegen sind und die etwa vorhandenen Druckpumpen zur Überwindung des Druckgefälles nicht ausreichen. Aber selbst wenn dies der Fall sein sollte, so ist die wünschenswerte gewichtsmäßige Bestimmung der abgegebenen Brennstoffflüssigkeit nicht 'möglich, da eine Verbindung von Pumpe und Meßvorrichtung meist nicht vorgesehen ist, wie dies bei ortsfesten Tankanlagen der Fall ist.
Durch die Erfindung soll nun die Möglichkeit geschaffen werden, nicht nur den flüssigen Brennstoff an die Behälter der Brennkraftmaschinen abzugeben, sondern dabei die jeweils abgegebene Brennstoffmenge auch gewichtsmäßig festzustellen.
Dies geschieht nun gemäß der Erfindung dadurch, daß eine an sich bekannte fahrbare Brückenwaage mit einer zur Aufnahme des Brennstoffabgabebehälters (Faß ο. dgl.) entsprechend ausgebildeten Aufzugvorrichtung vereinigt ist, derart, daß der flüssige Brennstoff aus jeder Höhenlage der Aufzugvorrichtung abgebbar ist.
Dabei ist zu bemerken, daß fahrbaffe Brückenwaagen an sich bereits bekannt sind, ebenso wie Aufzugvorrichtungen zum Anheben von Lasten an-mit Wiegevorrichtungen versehenen fahrbaren Sackkarren schon Verwendung finden.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform dargestellt, wobei das Aufbringen der Abgabebehälter, beispielsweise eines Fasses, auf die Waage in gestrichelten Linien veranschaulicht ist.
Die Vorrichtung besteht aus einem fahrbaren, waagrechten Untergestell α mit zwei Laufrädern b und zwei Lenkrädern c, dessen lotrechter Pfostenrahmen d eine Bühne e trägt, welche mittels eines Seilzuges f und der Kurbel g angehoben und gesenkt werden
esa
kann. Auf der Bühne e ist eine Waage w angeordnet, deren Plattform^ in Stützlagernh sichelförmige Wippen / trägt, welche um den Achsbolzen i schwenkbar sind. An den Eä§$ den der Wippen / sind Rollen k gelag&Aj" welche es ermöglichen, das auf die Wippe aufgebrachte, den flüssigen Brennstoff enthaltende Faß / so zu verdrehen, daß der Auslaufstutzen m, an welchen sich der Schlauch?! ίο anschließt, nach unten zu liegen kommt, so daß das Faß restlos entleert werden kann. Die Wippen/ sind als ungleiche Armhebel ausgebildet, und zwar ist der rückwärts gelegene Arm J1 langer als der vordere Arm ]2, so daß nach dem Zurückschwenken der Wippen/ der Schwerpunkt des auf diesen ruhenden Fasses hinter der Drehachse? der Wippe zu liegen kommt, wodurch ein Kippen der Wippe nach vorne wirksam verhindert ist. Die zurückgeschwenkten Wippen/ mit dem aufgebrachten Faß werden außerdem noch durch umklappbare Sperrhaken 0, welche an Auslegern q angelenkt sind, in ihrer Lage gesichert. Der Schlauch η ruht außer Gebrauch auf einer mit der Waagenplattform fest verbundenen Konsole r, welche an ihrem freien Ende eine gewölbte Platte J trägt, über welche das Schlauchende zur besseren Schonung desselben gelegt wird. Auf diese Weise bleibt der Schlauch stets in Verbindung mit der Waage. Der Wiegebalken ist durch einen verschließbaren Blechkasten geschützt, dessen nach unten abklappbare Verschlußtüre als Schreibtisch Verwendung finden kann. Zum Schütze der Waage gegen die Unbilden der Witterung kann eine Überdachung vorgesehen sein.
Der Tankvorgang spielt- sich nun in der Weise ab, daß die Brennstoffässer vom Lagerplatz über eine Rampe/ auf die Plattform p der Waage bzw. auf die nach vorne umgelegten Wippen / verbracht werden, worauf die Wippen mit dem auf ihnen ruhenden Faß / um den Achsbolzen i zurückgeschwenkt und durch die Sperrhaken 0 in ihrer Lage gesichert werden. Nunmehr kann die ganze Vorrichtung samt der darauf angeordneten Waage an die zu versorgenden Kraftfahrzeuge oder Kraftmaschinen herangefahren ^werden. In der Regel handelt es sich darum, feine Reihe von an einem beliebigen Ort hinter- |||tiander aufgefahrenen Kraftwagen mit diebehelfsmäßigen Einrichtung mit flüssigem rennstoff zu versehen und gleichzeitig die Menge des abgegebenen Brennstoffes gewichtsmäßig festzustellen. Wesentlich, ist dabei, daß das Verfahren der Brennstoffbehälter auch nach dem Anheben derselben erfolgen kann und daß das Abfüllen aus dem bis zu einer angemessenen Höhe angehobenen Behälter mit dem erforderlichen Druckgefälle selbst bei hochgelagerten Vorratsgefäßen von Kraftfahrzeugen oder Kraftmaschinen erfolgen kann.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    i. Fahrbare Einrichtung zur gewichtsmäßigen Abgabe flüssiger Brennstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß eine an sich bekannte fahrbare Brückenwaage mit einer zur Aufnahme des Brennstoffbehälters (Faß / o. dgl.) entsprechend ausgebildeten Aufzugvorrichtung vereinigt ist, derart, daß der flüssige Brennstoff aus jeder Höhenlage der Aufzugvorrichtung abgebbar ist.
    . 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Brücken- - waage (w) heb- und senkbar ausgebildet ist und auf ihrer Plattform (p) Wippen (/) mit zweckmäßig ungleich langen Armen Ü'i> /2) mit an ihren Enden gelagerten Gleitrollen (k) besitzt zur drehbaren Lagerung des Fassee (/) für den Brennstoff.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die das Faß (/) aufnehmenden Wippen (/) durch eine Sperrvorrichtung (0) in ihrer Arbeitslage gegen Kippen gesichert sind.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform (p) der Waage (w) eine Konsole (r) mit gewölbter Tragplatte (s) zur Aufnahme des Zapf Schlauches besitzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA87588D 1938-07-22 1938-07-22 Fahrbare Einrichtung zur gewichtsmaessigen Abgabe fluessiger Brennstoffe Expired DE683053C (de)

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DE683053C true DE683053C (de) 1939-10-28

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Country Status (1)

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DE (1) DE683053C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2821854A (en) * 1952-09-29 1958-02-04 Theodore K Franke Vehicle scale for liquefied gas dispenser
US2924444A (en) * 1953-12-03 1960-02-09 United Eng Foundry Co Apparatus for weighing workpieces

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2821854A (en) * 1952-09-29 1958-02-04 Theodore K Franke Vehicle scale for liquefied gas dispenser
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