DE682498C - Bremseinrichtung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Bremseinrichtung fuer Kraftfahrzeuge

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DE682498C
DE682498C DESCH115549D DESC115549D DE682498C DE 682498 C DE682498 C DE 682498C DE SCH115549 D DESCH115549 D DE SCH115549D DE SC115549 D DESC115549 D DE SC115549D DE 682498 C DE682498 C DE 682498C
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DE
Germany
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braking device
lever
angle lever
motor vehicles
braking
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Expired
Application number
DESCH115549D
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English (en)
Inventor
Josef Schroeder
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Individual
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T8/00Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force
    • B60T8/18Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to vehicle weight or load, e.g. load distribution
    • B60T8/1812Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to vehicle weight or load, e.g. load distribution characterised by the means for pressure reduction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Bremseinrichtung für Kraftfahrzeuge, und zwar insbesondere Kraftfahrzeuge mit Anhängern, bei denen unter Ausnutzung der auf den Tragfedern ruhenden Last und im Verhältnis zu dieser Last das für das einzelne Fahrzeug erforderliche Abbremsen erfolgt.
Es sind bereits derartige Bremseinrichtungen bekannt, bei denen die Bremse durch das Wagengewicht angezogen und durch Druckluft gelöst wird, die dann das Anheben des betreffenden Wagenteiles bewirkt. Eine derartige Vorrichtung erfordert aber eine besonders kostspielige und präzise Bearbeitung und ist nicht lohne weiteres überall anwendbar.
Die Erfindung bezweckt, mittels -einfacher
Mittel bei derartigen Bremseinrichtungen eine absolute Betriebssicherheit zu erzielen. Bei Lastkraftfahrzeugen kommt es besonders darauf an, derartige Einrichtungen so zu treffen und so durchzubilden, daß neben der unbedingt erforderlichen Betriebssicherheit auch 'die Möglichkeit gegeben ist, im Notfälle eine Störung oder Reparatur selbst zu beheben bzw. durchführen zu können, und gerade diesem Umstand ist durch die einfache konstruktive Durchbildung der Bremseinrichtung weitgehend Rechnung getragen. Dies wird dadurch erreicht, daß die auf den Tragfedern ruhende Teillast mittels eines mit der Welle fest verbundenen und sich drehenden Winkelhebels unter Zwischenschaltung eines Seiles o. dgl. auf den Bremshebel wirkt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und es zeigt:
Abb. ι die Seitenansicht einer Zugmaschine mit Anhänger im abgebremsten Zustande,
Abb. 2 Seitenansicht der Zugmaschine mit gelöster Bremse,
Abb. 3 die Bremseinrichtung nach Abb. ι in vergrößertem Maßstabe,
Abb. 4 Rückansicht eines Fahrzeuges mit nach innen liegenden Bremshebeln, Abb. 5 eine solche mit nach außen liegenden Bremshebeln,
Abb. 6 Seitenansicht einer Tragfeder, Abb. 7 Teildraufsicht auf die Tragfedern und die sie verbindende Welle und ίο Abb. 8 Rückansicht hierzu im teilweisen Schnitt.
Die Bremseinrichtung gemäß der Erfindung findet insbesondere Anwendung bei Zugmaschinen und damit zusammengekuppelten Anhängern.
Auf beiden Seiten der Hinterradachse a einer Zugmaschine b und eines Anhängers b' befindet sich in bekannter Weise je eine Tragfeder c. Während diese Federn an ihren hinteren Enden in üblicher Weise am Fahrzeugrahmen befestigt sind, liegen sie mit ihren vorderen Enden c', c" auf den exzenterartig verlaufenden Fortsätzen d, d' der Welle / lose und den Schwingungen der Feder entsprechend nachgiebig auf. Sie werden in Lagerschuhen e, e' geführt, die auf die Fortsätze d, d' der Welle / aufgeschoben und durch Verschrauben gesichert sind. Um ein Abgleiten der Lagerschuhe zu verhindern, ist in der oberen Wand des ,Lagerschuhs und die Tragfederenden durchgreifend je ein Schraubbolzen g eingelassen.
Auf der WeUe /, etwa in der Mitte derselben, ist der Winkelhebel h fest gelagert, dessen Schenkel ti unter Zwischenschaltung eines kurzen Seiles oder einer Stange/ mit den durch einen Stegs verbundenen Bremshebeln k, k' in Verbindung steht und dessen längerer ArmA" die Seilrolle/ trägt. Ein dünnes Drahtseil m, welches jeweils am Rahmen des letzten Fahrzeuges des Lastzuges, beispielsweise an einem Zapfen«, befestigt ist, läuft zunächst um die Seilrollen/,/' des letzten Fahrzeuges, von hieraus zu dem diesem vorgekuppelten Fahrzeug, läuft hier in gleicher Weise um gleiche Seilrollen und so bis zu der Zugmaschine, wo es an der im Führerstand der Zugmaschine angebrachten kleinen Elektrowinde befestigt ist. 5°· Die Wirkungsweise der Bremseinrichtung ist folgende:
Bei haltendem Lastzug befinden sich die Fahrzeuge allgemein in abgebremstem Zustand. Erfindungsgemäß wird dies durch einfaches Ablaufenlassen des Drahtseiles von der Trommel der Elektrowinde bewirkt (siehe Stellung der Bremseinrichtung nach Abb. 1). Soll der Lastzug in Fahrt gesetzt werden, so läßt man das Drahtseil auf die Trommel der Elektrowinde auflaufen, wodurch das Drahtseil sich derart verkürzt, daß die Seilrollen/ und gleichzeitig die mit ihnen verbundenen Winkelhebelh sich den oberen Seilrollen/' so weit nähern, daß sie diese beinahe berühren (s. die Seilrollenstellung gemäß Abb. 2). ' Der Schenkel ti des Winkelhebels wird nach rückwärts verschwenkt, wodurch der Bremshebel A in seine Grundstellung zurückschlägt, die Bremse also gelöst ist.
Die mit den Winkelheb ein h in starrer Verbindung sich befindlichen Wellen/ werden durch die Schwenkung der Winkelhebel gleichzeitig in Drehung versetzt und damit auch die exzenterartigen Fortsätze d, d', welche nun den Weg nach Abb. 6 beschreiben (strichpunktierte Stellung^). Die teilweise Last des Fahrzeuges ruht somit in angehobenem Zustande auf den Tragfedern c. Die Fahrzeuge befinden sich vermöge des Gewichtes ihres Oberbaues bzw. der auf dem Oberbau ruhenden Nutzlast nunmehr in steter Bremsbereitschaft, wobei die Bremswirkung sich selbsttätig der jeweiligen Belastung der einzelnen Fahrzeuge anpaßt.
Um ,bei leerlaufenden Fahrzeugen die Bremssicherheit noch zu erhöhen, ist die Zusatzfeder ρ vorgesehen, 'die einerseits an dem Fahrzeugrahmen befestigt ist, andererseits durch ihre Befestigung an dem Hebelarm ti diesen in der Bremsstellung unterstützt. Die Zusatzfeder ist vermöge der in dem Schenke/ti vorgesehenen Löcher/", den jeweiligen Bedürfnissen hinsichtlich ihrer Spannkraft, verstellbar.
Da die Anordnung der Bremshebel bei Zugmaschinen und Anhängerfahrzeugen verschieden ist, insofern als bei den ersteren die Bremshebel außerhalb, bei den letzteren dagegen innerhalb der Tragfedern c liegen, wurde diesem Umstände Rechnung getragen dadurch, daß bei den Zugmaschinen die Winkelhebel unterteilt sind (s. Abb. 3), derart, daß ihre'langen Schenkel A", wie vorbeschrieben, ebenfalls etwa in der Mitte der Welle/ angeordnet, die kürzeren Schenkel ti dagegen 10S paarweise unlösbar auf der Welle/ außerhalb der Tragfedern angebracht sind. Die Bremseinrichtung entsprechend der Erfindung bietet den bereits bekanntgewordenen Bremsvorrichtungen gegenüber die Gewähr der ab- "» sohlten Zuverlässigkeit.
Während bisher die Fahrzeuge durch Anziehen der Bremshebel vom Führerstande aus zum Stillstand gebracht wurden, geschieht dies erfindungsgemäß durch Lösen des Bremshebeis, wodurch das Drahtseil von der Trommel der Elektrowinde abrollt und eine Hebelanordnung freigibt, die infolge Einwirkung und Ausnutzung der teilweisen Fahrzeuglast die Abbremsung der Fahrzeuge hervorruft. Dies hat den außerordentlichen Vorteil, daß bei unbeabsichtigter Unterbrechung der Fahr-
zeugverbindungen, also einem unvorhergesehenen Sichlösen, die abgelösten Fahrzeuge automatisch sofort abgebremst werden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Bremseinrichtung für Kraftfahrzeuge, insbesondere solche mit Anhängern, bei denen unter Ausnutzung der auf den Tragfedern ruhenden Last und im Verhältnis zu dieser Last das für das einzelne Fahrzeug erforderliche Abbremsen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Tragfedern (c) ruhende Teillast mittels des mit der Welle (/) fest verbundenen 'und sich drehenden Winkelhebels (Ji) unter Zwischenschaltung eines Seiles (i) >o. dgl. auf den Bremshebel (k) wirkt.
2. Bremseinrichtung für Kraftfahrzeuge nach Anspruch i, dadurch ' gekennzeichnet, daß der Winkelhebel {h) durch ein Drahtseil (m), das über eine am Ende des Schenkels (h") des Winkelhebels (A) gelagerte Seilrolle (7) und über eine am ■Fahrzeugrahmen gelagerte Seilrolle (J') geführt ist und vom Führerstand der Zugmaschine aus betätigt wird, verschwenkt wird und seinerseits auf den Bremshebel (k) einwirkt.
3. Bremseinrichtung nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die durch den Winkelhebel (Ji) zu drehende WeUe (/) an ihren beiden Enden exzenterartige Fortsätze (d, d') aufweist, auf die zur Lagerung und Führung der Tragfederenden (c', c") Lagerschuhe {e, e') aufgeschoben und durch Verschraubung gesichert sind.
4. Bremseinrichtung nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Drahtseil (m) am Oberbau des jeweils letzten Fahrzeuges des Lastzuges an einem Dorn (ff) o. dgl. befestigt ist und über die Seilrollenpaare (Z, V) der einzelnen Fahrzeuge verlaufend auf der Trommel einer Elektrowinde (0) im Führerstand der Zugmaschine endet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH115549D 1938-04-17 1938-04-17 Bremseinrichtung fuer Kraftfahrzeuge Expired DE682498C (de)

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DE682498C true DE682498C (de) 1939-10-16

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DE (1) DE682498C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE764201C (de) * 1940-10-06 1952-07-24 Wilhelm Fickenscher Bremsbetaetigungs-Vorrichtung fuer mehrere Lastwagen-Anhaenger

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE764201C (de) * 1940-10-06 1952-07-24 Wilhelm Fickenscher Bremsbetaetigungs-Vorrichtung fuer mehrere Lastwagen-Anhaenger

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