DE620250C - Schleppzeug fuer Eisenbahnkleinwagen - Google Patents

Schleppzeug fuer Eisenbahnkleinwagen

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DE620250C
DE620250C DEH136563D DEH0136563D DE620250C DE 620250 C DE620250 C DE 620250C DE H136563 D DEH136563 D DE H136563D DE H0136563 D DEH0136563 D DE H0136563D DE 620250 C DE620250 C DE 620250C
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carriage
towing
towing vehicle
railway cars
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DEH136563D
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AUGUST HAHMANN
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61JSHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
    • B61J3/00Shunting or short-distance haulage devices; Similar devices for hauling trains on steep gradients or as starting aids; Car propelling devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

Die Erfindung hat ein Schleppzeug zum Gegenstand, mit welchem die kleinen, auf Schienen laufenden Arbeitswagen der Eisenbahn, gewöhnlich Bahnmeisterwagen oder Kleinwagen genannt, mit motorischer Kraft bewegt werden.
Die bisher bekanntgewordenen Kleinwagen mit Motorantrieb weisen festeingebaute Motoren von verhältnismäßig großer Leistung auf, welche in Verbindung mit Getrieben für Vorwärts- und Rückwärtsgang und für verschiedene Fahrgeschwindigkeiten auf die Laufräder des Wagens selber einwirken.
■ Diese motorisierten Kleinwagen sind schwer gebaut, haben mit Rücksicht auf die höheren Geschwindigkeiten gefederte Achsen und lassen sich daher wesentlich schwerer aus- und einsetzen als die üblichen Kleinwagen für Handbetrieb. In betrieblicher Beziehung müssen sie daher meist wie Zugfahrten behandelt werden. Der Vorteil einer größeren Geschwindigkeit sowie der Personalersparnis wird dabei durch die verminderte freizügige Beweglichkeit und Verwendbarkeit des Wagens auf der Strecke wieder aufgehoben. Außerdem müssen für diese Wagen besondere Schuppen gebaut werden, damit sie außer Gebrauch nicht im Freien stehen, wodurch die maschinelle Ausrüstung Schaden leidet.
Bei der Erfindung ist beabsichtigt, diese Nachteile dadurch auszuschalten, daß an dem Wagen für Handbetrieb üblicher Bauart nach Bedarf ein motorisches Schleppzeug befestigt wird, welches so leicht gehalten ist, daß es von einem Mann getragen und angebracht werden kann und außerdem das Aus- und Einsetzen des Wagens durch dieses nicht behindert wird. Die Leistung eines solchen Schleppzeuges kann geringer sein als bei den bekannten motorisierten Kleinwagen, da bei der freizügigen Anwendung des Kleinwagens im Arbeitsbetriebe nicht ein voller Ersatz der Menschenkraft durch Motorkraft erforderlich ist, sondern ein Hilfsantrieb zur Unter-Stützung der Bedienungsmannschaft ausreicht.
Mit diesem Hilfsantrieb kann der Wagen z. B. in leerem Zustand oder mit leichter Last auf größere Strecken ohne menschliche Hilfe ausreichend schnell bewegt werden, sei es, um z. B. Petroleum an die Wärterstellen zu verteilen oder um den leeren Wagen an eine andere Arbeitsstelle zu schaffen. Bei Fahrten mit großer Last dagegen, die im allgemeinen nur auf kürzere Teilstrecken vorgenommen werden und an denen ohnehin zum Aufundabladen der Last eine genügende Anzahl von Mannschaften teilnehmen muß, genügt es, wenn diese Mannschaften beim Schieben des Wagens von dem Hilfsmotor unterstützt werden, so daß eine größere Fahrgeschwindigkeit als bisher erzielt werden kann.
In vielen Fällen ist der motorische Antrieb an sich überhaupt nicht erforderlich, so daß auch schon aus diesem Grunde das Schleppzeug abnehmbar eingerichtet werden muß. Es
verbleibt im Ruhezustand in einem geschlossenen Räume, wo es gegen die Witterung geschützt ist.
Die Erfindung ist in den Abb. ι bis 6 dargestellt.
Abb. ι zeigt das Schleppzeug am Wagen angebracht. ,
Abb. 2 ist ein Querschnitt zu Abb. ι mit
Ansicht auf die Stirn des Wagens.
ίο Abb. 3 zeigt das Schleppzeug mit dem Kleinwagen fahrbereit.
Abb. 4 zeigt eine Sonderform für das Anbringen und Befestigen des Schleppzeuges am Wagen.
Abb. 5 und 6 zeigen Einzelheiten zu Abb. 4. In Abb. ι ist der Wagen 1 mit einer Aussetzvorrichtung 2 bekannter Bauart so weit angehoben, daß seine Räder 3 um das Maß b über dem Kopf der Schiene 4 schweben. Das Schleppzeug, bestehend aus dem Rahmen 5, dem Motor 6, dem Tank 7 und dem Triebrad 8, ist mit zwei rings geschlossenen ösen 9 und 10 auf einen Handholm 11 des Wagens geschoben und durch Anziehen der beiden Klemmschrauben 12 und 13 in den ösen 9 und 10 räumlich fest, aber lösbar mit dem Wagen 1 verbunden.
Die Nabe 14 des Rades 8 gleitet in einer am Rahmen 5 angebrachten Führung 15 und wird von einer vorgespannten Feder 16 nach unten gedrückt, so daß das Triebrad 8 um das Maß α über der Schiene 4 schwebt, solange sich der Wagen 1 in der gehobenen Stellung befindet. Das Maß α ist kleiner als das Maß b, um welches der Wagen gehoben ist. Beim Absetzen des Wagens auf die Schienen wird daher .das Triebrad α um das Maß b-a aufwärts gedrückt, wobei sich die Feder 16 noch weiter spannt (Abb. 3). Das Rad 8 wird alsdann durch den Druck der Feder 16 mit einer gewissen Kraft auf die Schiene 4 gedrückt, so daß die nötige Reibung zwischen Rad und Schiene entsteht. In dieser Stellung ist das Schleppzeug fahrbereit.
Soll das Triebrad 8 auf die Schiene 4 ohne Zuhilfenahme der Aussetzvorrichtung aufgepreßt werden, so müssen die Teile 9 und 10, wie Abb. 4, 5 und 6 zeigen, anders ausgebildet werden. Die Öse 9 erhält eine größere Höhe, und ihr Boden 21 wird gewölbt. Die Öse 10 wird am oberen Ende klammerartig offen ausgebildet. An Stelle des oberen Verbindungsriegels tritt eine Spindelmutter 17, welche mit . zwei Augen 18 drehbar in der gabelförmigen Öse 10 befestigt ist. Durch diese Spindelmutter 17 wird eine Spindel 19 hindurchgeführt, die mit einer Handkurbel 20 versehen ist. Mit Hilfe dieser Spindel 19 wird auf das Schleppzeug eine nach oben gerichtete Zugkraft ausgeübt, wobei sich die Spindel mit ihrem unteren Ende 22 auf den Handholm 11 stützt. Dadurch legt sich die Öse 9 mit dem gewölbten Boden 21 unter den Handholm 11, und des weiteren wird das Schleppzeug im Sinne des Pfeiles 23 gedreht. Bei dieser Drehbewegung spannt sich die Feder und drückt das Rad in Gegenwirkung gegen die in dem Ösenboden 21 und dem Spindelstützpunkt 22 auftretenden Verspannungskräfte auf die Schiene 4. Nachdem- der gewünschte Anpressungsdruck erreicht ist, wird die öse 9 mit der Schraube 12 festgespannt. Bei dieser Bauart besteht also die Möglichkeit, den Anpressungsdruck des Rades 8 der jeweils erforderlichen Triebkraft anzupassen.
Der Motor kann entweder durch Anfahren des Wagens in Gang gesetzt werden, oder er wird mit einer Anwerfvorrichtung und Kupplung ausgerüstet. Bei schwierigen Gelände-Verhältnissen kann auch noch ein Getriebe eingebaut werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schleppzeug für Eisenbahnkleinwagen, dadurch gekennzeichnet, daß ein spurkranzloses Triebrad (8) in Verbindung mit einer vorgespannten Feder (16) zusammen mit dem Motor (6) und seinen Zubehörteilen in einem kurzen Steifrahmen (5) gelagert ist, welcher mit zwei Ösen (9 und 10) und den in diesen angebrachten Spannschrauben (12 bzw. 13) mit einem Handholm (11) des Wagens (1) räumlich fest, aber lösbar verbunden werden kann.
2. Schleppzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem mit einer Aussetzvorrichtung (2) angehobenen Wagen (1) das unter Federdruck (16) stehende Triebrad (8) so angebracht ist, daß es um ein Maß (α) über dem Kopf der Schiene (4) schwebt, welches kleiner ist als das Maß (b), um das der Wagen selber gehoben ist.
3. Schleppzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die hintere Öse (9) höher ist als der Handholm (11) des Wagens (1) und einen gewölbten Boden (21) hat, und daß die vordere Öse (10)
' am oberen Ende eine gelenkig eingesetzte Spindelmutter (17) trägt, in welcher eine mit einer Handkurbel (20) versehene Druckspindel (19) geführt ist, deren unteres Ende (22) auf den Handholm (11) des Wagens (1) drückt.
Hierzu. 1 Blatt Zeichnungen
DEH136563D 1933-06-17 1933-06-17 Schleppzeug fuer Eisenbahnkleinwagen Expired DE620250C (de)

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