DE682152C - Quecksilberschalter mit im Schaltgefaess drehbar gelagertem Magnetanker - Google Patents
Quecksilberschalter mit im Schaltgefaess drehbar gelagertem MagnetankerInfo
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- DE682152C DE682152C DES128555D DES0128555D DE682152C DE 682152 C DE682152 C DE 682152C DE S128555 D DES128555 D DE S128555D DE S0128555 D DES0128555 D DE S0128555D DE 682152 C DE682152 C DE 682152C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H51/00—Electromagnetic relays
- H01H51/28—Relays having both armature and contacts within a sealed casing outside which the operating coil is located, e.g. contact carried by a magnetic leaf spring or reed
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Description
- Quecksilberschalter mit im Schaltgefäß drehbar gelagertem Magnetanker Um an Quecksilber zu @sparen, kann man die in Gefäße eingeschlossenen Quecksilberschalter so ausführen, daß nur verhältnismäßig kleine Näpfe oder Ausbuchtungen des Gefäßes mit Quecksilber gefüllt sind, in das mit einem beweglich im Gefäß gelagerten Magnetanker verbundene Schaltkontakte tauchen können. Der Magnetanker wird durch einen außerhalb des Gefäßes angeordneten Magneten bewegt, das Gefäß ;selbst steht still.
- Bei solchen und .ähnlichen Schaltern macht die Lagerung des Magnetankers im Glasgefäß namentlich bei der Massenfertigung Schwierigkeiten. Wird die Ankerachse in das Schaltergefäß eingeschmolzen, dann ist wegen der beschränkten Zugänglichkeit des Gefäßinnern die maßgetreue Anordnung der Schaltachse, die Einführung des Ankers und seine Befestigung an der Achse sehr schwierig. Häufig muß dabei, um die einzelnen Teile zugänglich zu machen, das Glasgefäß vorübergehend ausgeweitet und dann wieder verengt werden.
- Die Erfindung beseitigt diese Mängel. Erfindungsgemäß ist die Ankerachse in Unebenheiten, vorzugsweise Einbuchtungen :der Wand des das Quecksilber einschließenden Gefäßes gelagert. Insbesondere wird der Lagerteil des. Magnetankers federnd ausgebildet, derart, daß die Federkraft die Lagerzapfen in die Einbuchtungen der Gefäßwand zu drängen sucht. Am einfachsten ist die Ausführung des Lagerteiles als U-förmiger Bügel, dessen Schenkelendungen in die Einbuchtungen der Gefäßwand greifen und dessen Steg mit dem. Magnetanker verbunden ist. -Die Erfindung soll an Hand der Zeichnufig näher erläutert werden. In dem vorzugsweise formgeblasenen Glasgefäß i mit den Quecksilbernäpfen 2 und den die Napfwand durchdringenden Elektroden 3 ist der Magnetanker 4 um die geometrische Achse A-A gelagert: Er trägt einen U-förmigen Kontaktbügels, der in Fig.2 für sich dargestellt ist: Dieser Bügel ist .an seinem Steg 6 mit dem Anker 4 beispielsweise durch Schweißung verbunden. Mit seinen Enden 7 kann er in das Quecksilber der Näpfe 2 tauchen.
- An dem Anker 4 ist ferner der Steg 8 eines federnden Drahtbügels 9 gelagert, dessen nach auswärts gebogene Enden io durch die Federkraft des Bügels in Einbuchtungen i i der Gefäßwand gedrängt werden.
- An dem Ende 12 des Ankers 4 ist vorzugsweise durch Schweißung ein parallel zum Anker verlaufender Federschenkie113 angebracht, der sich gegen einen an der Gefäßwand befestigten Anschlag 15 legt. Außerhalb des Gefäßes ist der Magnet 16 angebracht. Sobald dieser Magnet erregt wird, zieht er den Anker 4 an - die Feder 13 biegt sich dabei durch: - und bringt die Kontakte 7 mit dem Quecksilber der Näpfe 2 in Berührung. Ein an die Elektroden 3 angeschlossener Stromkreis wird dadurch geschlossen.
- Der Schalter kann ohne Schwierigkeiten für Ruhestromschaltung ausgeführt . werden, wenn man den Anker 4 durch Schwer- oder Federkraft gegen die Näpfe 2 drängt und den Magneten 16 bzw. das Lager des Ankers so anordnet, daß er beim Einschalten des Magneten angehoben wird und die Kontakte 7 aus dem Quecksilber tauchen. Der Schalter läßt sich ohne Schwierigkeiten auch als Umschalter ausführen, wenn man dem Anker beispielsweise die Form eines doppelarmigen, in der Mitte gelagerten Hebels gibt.
- Die Erfindung bietet u. a. folgende Vorteile Das Schaltgefäß kann ohne Schwierigkeiten für sich selbst, beispielsweise nach dem Formblasverfahren hergestellt werden. Die Einbuchtungen i o liegen dadurch bei Massenfertigung stets an derselben Stelle; der Anker; der Federschenkel, :seine Achse und seine Kontakte können außerhalb des Gefäßes zusammengebaut und mit einem einzigen Handgriff bequem und sicher in das Gefäß eingebracht werden. Die Enden des federnden Bügels 9 schnappen dabei von selbst in die Einbuchtungen io der Gefäßwand ein. Vor der Einbringung des beweglichen Systems können sowohl die Elektroden 3 im Glaskörperinnern als auch der Kontaktbügel 5 am beweglichen System, jedes für sich allein, elektrotechnisch gereinigt werden. Die übrigen Metallteile des beweglichen Systems -brauchen dabei nicht der Säure ausgesetzt werden. Nach der Einbringung des Systems in den Glaskörper werden die gereinigten Elektrodenteile beim Zuschmelzen des Glaskörpers nicht mehr warm, bleiben also oxydfrei.
- Ein weiterer Vorteil ist auch, daß der Anker und seine Feder bzw. seine Achse nicht vom Strom durchflossen sind und infolgedessen auch nicht erhitzt werden. Der Schalter zeichnet sich durch zuverlässige Arbeitsw6ise und hohe Lebensdauer ,aus. Er benötigt nur eine geringe Quecksilbermenge.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i., Quecksilberschalter mit im Schaltgefäß drehbar gelagertem Magnetanker, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerdrehachse in Unebenheiten, vorzugsweise Einbuchtungen der Wand des das Quecksilber einschließenden Gefäßes gelagert ist.
- 2. Quecksilberschalter nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerachse federnd ausgebildet ist und die Federkraft die Lagerzapfen in Einbuchtungen der Gefäßwand drängt.
- 3. Quecksilberschalter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerachse aus einem U-förmigen, federnden Bügel besteht, dessen Enden in Einbuchtungen der Gefäßwand greifen und dessen Steg mit dem Magnetanker verbunden ist.
- 4. Quecksilberschalter nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem vorzugsweise flachen Anker ein etwa parallel dazu verlaufender Federschenkel vorzugsweise durch Schweißung an dem einen Ende verbunden ist, der sich gegen einen in der Gefäßwand angebrachten Anschlag legt.
- 5. Quecksilberschalter nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet; daß an dem freien Ende.des Ankers ein bügelförmiges Kontaktstück angebracht ist, dessen Schenkel in Quecksilbernäpfe des Schaltgefäßes tauchen können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES128555D DE682152C (de) | 1937-08-21 | 1937-08-21 | Quecksilberschalter mit im Schaltgefaess drehbar gelagertem Magnetanker |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES128555D DE682152C (de) | 1937-08-21 | 1937-08-21 | Quecksilberschalter mit im Schaltgefaess drehbar gelagertem Magnetanker |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE682152C true DE682152C (de) | 1939-10-09 |
Family
ID=7537844
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES128555D Expired DE682152C (de) | 1937-08-21 | 1937-08-21 | Quecksilberschalter mit im Schaltgefaess drehbar gelagertem Magnetanker |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE682152C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2785249A (en) * | 1953-02-04 | 1957-03-12 | Ernst Carl Andrae | Electric relay |
| DE1095355B (de) * | 1958-09-04 | 1960-12-22 | Engelbert Kunkel | Quecksilberschalter |
-
1937
- 1937-08-21 DE DES128555D patent/DE682152C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2785249A (en) * | 1953-02-04 | 1957-03-12 | Ernst Carl Andrae | Electric relay |
| DE1095355B (de) * | 1958-09-04 | 1960-12-22 | Engelbert Kunkel | Quecksilberschalter |
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