DE680262C - Elektrische Vorschubsteuerung fuer Arbeitsmaschinen mit hin und her gehender Bewegung - Google Patents

Elektrische Vorschubsteuerung fuer Arbeitsmaschinen mit hin und her gehender Bewegung

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Publication number
DE680262C
DE680262C DEA88136D DEA0088136D DE680262C DE 680262 C DE680262 C DE 680262C DE A88136 D DEA88136 D DE A88136D DE A0088136 D DEA0088136 D DE A0088136D DE 680262 C DE680262 C DE 680262C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
feed control
time
machines
feed
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Expired
Application number
DEA88136D
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Scharrl
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE680262C publication Critical patent/DE680262C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q15/00Automatic control or regulation of feed movement, cutting velocity or position of tool or work
    • B23Q15/007Automatic control or regulation of feed movement, cutting velocity or position of tool or work while the tool acts upon the workpiece
    • B23Q15/0075Controlling reciprocating movement, e.g. for planing-machine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen mit hin und her gehender Arbeitsbewegung, bei denen für die Vorschubbewegungen der Supporte ein besonderer Antriebsmotor vorhanden ist und bei denen der Vorschub an einem Hub ende eingeschaltet und kurz darauf wieder beendet wird. Die Durchführung des Vorschubs erfolgt beispielsweise bei Hobelmaschinen in der Zeit von Ende des Tischrücklaufs bis zum Beginn des neuen Arbeitshubes. Der Vorschubmotor wird dadurch eingeschaltet, daß ein am Maschinentisch befestigter Knaggen einen Steuerschalter umlegt. Die Einschaltung bleibt so lange aufvechterhalten, bis in Abhängigkeit von der' Zeit oder dem Wege des Supportes die Abschaltung selbsttätig erfolgt. Die Größe des Vorschubs wird an dieser selbsttätigen Schalteinrichtung eingestellt.
Damit die Einschaltung des Vorschubmotors sicher erfolgt, muß der vom Steuerschalter gegebene Impuls unter allen Umständen, also auch bei höchster Tischgeschwindigkeit, lang genug sein, daß das Einschaltschütz anziehen kann. Bei kleinen Tischgeschwindigkeiten dauert dann der Impuls wesentlich länger als notwendig.
Ist nun ein nur kleiner Vorschub eingestellt, wird also von der zeit- oder wegabhängigen Schalteinrichtung der Vorschubmotor ganz kurz nach der Einschaltung wieder abgeschaltet, so kann es bei niedrigen Tischgeschwindigkeiten vorkommen, daß im Augenblick der selbsttätigen Abschaltung der Einschaltimpuls noch andauert und dadurch eine zweite Vorschubbewegung bewirkt. Der nächste Arbeitshub wird also mit doppeltem Vorschub ausgeführt, was mit Sicherheit einen Schaden am Werkzeug, oft auch am Werkstück ergibt. Eine Änderung dieser Verhältnisse durch Verkürzung der Berührungszeit zwischen Knaggen und Steuerschalter ist auch nicht möglich, weil dann bei höheren Tischgeschwindigkeiten der vom Steuerschalter ausgehende Stromimpuls zu kurz würde, um unter allen Umständen ein Anziehen des Schützes für den Vorschubmotor zu gewährleisten.
Eine einfache Lösung der vorliegenden Aufgabe ergibt sich nach der Erfindung dadurch, daß der Erreger Stromkreis des oder der Einschaltschützen für den oder die Vorschubmotoren, am Ende des Arbeitshubes durch ein Relais mit großer Ansprechempfindlichkeit vorbereitet und erst am anderen Ende des Tischweges durch ein zweites Relais für eine einstellbare Zeit geschlossen wird, ίο In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand eines Prinzipschaltbildes erläutert. Links ist der in Walzenform ausgebildete Steuerumschalter abgebildet, der von den am Tisch befestigten »5 Knaggen an den Enden der Tischbewegung umgelegt wird; am Ende des Arbeitshubes wird auf Stellung 2, auf der die Umschaltung des Tischantriebsmotors erfolgt, die Verbindung α hergestellt, so daß das Relais ι anziehen kann. Dieser Anzug wird auf alle Fälle erfolgen, weil es sich nur um ein kleines Hilfsrelais mit ganz geringen Massen handelt. Das Relais ι hält sich nach erfolgter Bewegungsumkehr des Tisches und dadurch bewirkter Rückkehr des Steuerumschalters in die Nullstellung über einen Kontakt 1 % selbst. Am Ende des Rücklaufs wird der Steuerumschalter nach links verstellt, und dadurch bereits auf Stellung 1' die Verbindung b hergestellt. Über den geschlossenen Kontakt 1 a2 erhält das Relais 2 Spannung, zieht an und schließt durch seinen Kontakt 2 ax die Spule des Relais 1 über einen einstellbaren Widerstand kurz und schließt gleichzeitig über seinen Kontakt 2 a2 auch die Stromkreise nach den Einschaltschützen 3 bis 6, die sich über ihre Haltekontakte 3 α bis 6 α und die Ruhekontakte der zeit- oder wegabhängigen Schalter S1 bis S4 in vom Kontakt 2 a2 unabhängige Haltestromkreise legen, die von den Schaltern S1 bis S4 je nach der an den einzelnen Schaltern eingestellten Vorschubdauer unterbrochen werden.
Infolge der magnetischen Induktionswirkung verschwindet der Kraftfluß in der durch den Kontakt 2 ax kurzgeschlossenen Spule 1 nur allmählich, so daß 1 ' seinen Kontakt ι α erst nach einer gewissen Zeit Öffnet.
Auch Relais 2 ist nur ein ganz kleines Hilfsrelais mit ganz geringen Massen, so daß ein kurzer Stromimpuls genügt, es zum Ansprechen zu bringen. Ein längerer Schaltimpuls auf ι hat genau so wenig nachteilige Folgen wie ein solcher auf 2. Unbeeinflußt von der Dauer der Schaltimpulse fällt Relais 1 nach der eingestellten Zeit ab und öffnet dann auch den Ansprechstromkreis für Relais 2. Es ist also durch dieses Zusammenwirken der Relais ι und 2 mit geringen Mitteln die gewünschte Sicherheit dafür erreicht, daß der Einschaltimpuls ohne jede Verzögerung gegeben wird und andererseits unabhängig von der Tischgeschwindigkeit nach einer genau einstellbaren kurzen Zeitdauer wieder beendet wird.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    I. Elektrische Vorschubsteuerung für Arbeitsmaschinen mit hin und her gehender Bewegung, z. B. Hobelmaschinen, bei denen der Vorschub in der Zeit von Ende des Tischrücklaufs bis zum Beginn des neuen Arbeitshubes erfolgt und das oder die Einschaltschützen des oder der Vorschubmotoren sich nach ihrer Erregung in einen durch eine zeit- oder wegabhängige Schalteinrichtung gesteuerten Haltestromkreis legen, dadurch gekennzeichnet, daß der Erregerstromkreis des oder der Einschaltschütizen, bereits aim Ende des! Arbeitshubes durch ein Relais mit großer Ansprechempfindlichkeit vorbereitet und erst am Ende des Tischrücklaufes durch ein zweites Relais für eine einstellbare Zeit geschlossen wird. "
  2. 2. Elektrische Vorschubsteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zuerst eingeschaltete Relais den Ansprechstromkreis für das zu zweit zu schal- go tende Relais vorbereitet.
  3. 3. Elektrische Vorschubsteuerung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zu zweit ansprechende Relais die Spule des ersten über einen einstellbaren Widerstand kurzschließt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA88136D 1937-12-14 1937-12-14 Elektrische Vorschubsteuerung fuer Arbeitsmaschinen mit hin und her gehender Bewegung Expired DE680262C (de)

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