DE679868C - Gaskocher mit elektrisch gesteuertem Gaszuflussventil - Google Patents

Gaskocher mit elektrisch gesteuertem Gaszuflussventil

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DE679868C
DE679868C DEB175319D DEB0175319D DE679868C DE 679868 C DE679868 C DE 679868C DE B175319 D DEB175319 D DE B175319D DE B0175319 D DEB0175319 D DE B0175319D DE 679868 C DE679868 C DE 679868C
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burner
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DEB175319D
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JUAN BALGHUBER
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C3/00Stoves or ranges for gaseous fuels
    • F24C3/10Arrangement or mounting of ignition devices
    • F24C3/103Arrangement or mounting of ignition devices of electric ignition devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q7/00Incandescent ignition; Igniters using electrically-produced heat, e.g. lighters for cigarettes; Electrically-heated glowing plugs
    • F23Q7/06Incandescent ignition; Igniters using electrically-produced heat, e.g. lighters for cigarettes; Electrically-heated glowing plugs structurally associated with fluid-fuel burners

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Regulation And Control Of Combustion (AREA)

Description

  • Gaskocher mit elektrisch gesteuertem Gaszuflußventil Die Erfindung betrifft einen Gaskocher mit elektrisch gesteuertem Gaszuflußventil und mit einem mit dem elektrischen Steuerungsmittel zusammengeschalteiten, zurr Entzündung des Gases dienenden und nahe dem Brenner angeordneten Glühkörper.
  • Gegenüber bekannten Ausführungen, bei denen die elektrisch beeinflußte Gasventilsteuerung und Zündung bei Mitverwendung von Wärmeelementen (Zweimetallstreifen) mehrere Stromkreise erfordert und die Bedienung eines Handschalters notwendig macht, besteht die vorliegende Erfindung im wesentlichen in der besonderen Durchbildung, derart, däß der Glühkörperstromkreis an die Wicklung des zur Ventilbeeinflussung dienenden elektrischen Steuermittels gelegt ist, dessen Stromschlußschalter an einem schwingbaren Kontakthebel sitzt, der in die Aufsatzfläche der Feuerstelle hineinragt, den mit dem Brenner zusammenwirkenden Glühkörper trägt und dessen durch Aufstellen eines Kochgeschirrs veranlaßte Schaltschwingung das Ventilstenerungsmittel und den Glühkörper gleichzeitig unter Strom setzt.
  • Durch diese Ausbildung wird bei vereinfachtem übersichtlichem Aufbau enn Gaskocher mit elektrischer Gasventilsteuerung und Zündung geschaffen, der eine zuverlässige Wirksamkeit bei größter Sicherheit gewährleistet, da Bedienungsfehler nicht vorkommen können, weil die Stromkreisschaftung selbsttätig durch Aufstellen des Kochgeschirrs ohne Bedienung eines Handschalters erfolgt: Die neue Gassteuerungs- und Zündvorrichtung arbeitet im wesentlichen nur mit einem Stromkreis, der sowohl das Gaszulaßventil als auch die Zündung bewirkt.
  • Durch die Mitverwendung und Einbauanordnung eines in bekannter Weise in die Aufsatzfläche. der Feuerstelle einragenden schwingbaren Hebels, der jedoch selbst als Kontakt und- Schaltglied durchgebildet ist, wird der Stromschluß und die elektrische Wirkungsbetätigung von dem Aufsatzdrucke eines Gefäßes o. dgl. auf die Kochstelle abhängig gemacht, so daß die wirksame Stromschaltung erst unmittelbar vor Benutzung der Kochstelle selbsttätig erfolgt. .
  • Dabei wird der Glühkörper beim Niederdrücken des Schalthebels aus dem unmittelbaren Bereich der Flamme herausgeschwenkt und aus der Ausströmrichtung des Gases gebracht, so daß er während der ganzen Brenndauer keiner nachteiligen Hitzeeinwirkung unterliegt.
  • An sich sind Gashahnschalter, die in die Aufstellfläche einer Feuerstelle mit einem Schalthebel einragen, bekannt, doch handelt es sich hierbei nur um eine mechanische Schaltdrehung des Hahnes, bei deren Ausführung über einen Kontakt ein elektrischer Stromkreis geschlossen wird, der einen Glühkörper nahe dem Gasbrenner speist.
  • Die Hebelschaltung durch Aufstellbelästung bewirkt hier keine elektrische Steuerung des Gaszulaßventils und bringt demnach auch nicht einen Ventilsteuerungs- und Heizstromkreis zum Schaltschluß. Der bekannte, mechanisch wirkende Gasliahnschalthebel ist aber auch nicht Träger eines Glühkörpers, den er bei seiner durch die Aufsatzbelastung eintretenden Schwingschaltung aus dem Bereich der Brennerflamme herausdreht.
  • Man hat bei Gaskochern schon Zündvorrichtungen vorgeschlagen, die aus einem in die Aufsatzfläche des Kochgefäßes einragenden Schwinghebel bestehen, der eine Zündpille trägt und durch ein Gegengewicht in die Zündstellung eingehalten wird.
  • Die Ausführung stellt nur eine reine, ohne elektrische Beeinflussung wirkende Zündvorrichtung dar, die auch nicht auf die Steuerung des Gaszulaßventils wirkt; dieses muß vielmehr von Hand bedient werden. Endlich sind auch elektrische Zündvorrichtungen für Gasherde bekannt, bei denen der von Hand zu betätigende Gashahn mit einer Stellvorrichtung gekuppelt ist, welche einen Glühkörper bei jeder Öffnungsbewegung des Hahnes gegen den Brennerkopf anschwingt.
  • Hier handelt es sich ebenfalls nur um eine reine Zündvorrichtung, welche von der Handverstellung des Gashahnes abhängig ist ' im Gegensatz zu dem Gaskocher nach der Erfindung, bei der das Aufsetzen des Kochgeschirrs die Schaltvorgänge selbsttätig herbeiführt und den elektrischen Stromkreis schließt, der einerseits auf Öffnung des Gaszulaßventils und andererseits auf Speisung der Zündvorrichtung wirkt.
  • Die neue Gaskocherdurchbildung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt.
  • Es zeigen: Fig: i ein Gasköcherschema in Grundrißdarstellung, -Fig. a einen Gaskocher in Seitenansicht mit eingebautem Hebel, der zum Öffnen und Schließen eines elektrschen Kontaktes dient, Fig. 3 eine Ausführungsform des. elektrischen Kontaktes, Fig.4 ein mit einem Relaistransformator verbundenes Ventil, das in die Gaszuführungslextungeingeschaltet ist, Fig. 5 das Schaltungsschema für den Relaistransformator.
  • Der neue, selbsttätig wirkende Gaskocher besitzt ein Ventil a, das durch einen Relaistransformator b betätigt wird. Hierbei wird ein Hebel c verwendet, der einen elektrischen Kontakt d öffnet und schließt. Am Hebel c ist ein Glühfaden e angeordnet. Wie die Fig. z zeigt, ragt der Hebel c des Gasentzünders um einige Millimeter über die Platte des Gaskochers vor. Wenn demnach beispielsweise ein Kochtopf auf den Kocher gesetzt wird, schwenkt der Hebel c um den an der Strebe angeordneten Bolzen g. Die Strebe f ist an der Unterseite der Platte h des Gaskochers angeordnet. Beim Ausschwenken des Hebels hebt sich die am anderen Ende des Hebels angeordnete Kontaktplatte i nach oben und schließt dabei den elektrischen Kontakt d.
  • Sobald der elektrische Kontakt geschlossen ist, tritt der Transformator b, der als Relais arbeitet, in Tätigkeit und zieht den Kolben j nach oben und mit ihm das Ventil a, welches mit diesem Kolben fest verbunden ist. Dieses Ventil a ist derart in die Gaszuführungsleitung zwischengeschaltet, daß erst in dem Augenblick, wenn dasselbe geöffnet ist, das Gas durch die Rohrleitung k zum Kocher bzw: zum Regelventil l und zum Brenner yrt gelangen kann. -Sobald aber der elektrische Stromkreis geschlossen ist, erzeugt der Transformator b einen Induktiöns.strom im Stromkreis n und bringt den Glühfaden e, der an der Unterseite der. Hebels c; in nächster Nähe des Brenners m; angeordnet ist, zum Glühen, wodurch das aus dem Brenner ausströmende Gas sich zwangsläufig an diesem Glühfaden entzündet. Dieser Glühfaden bleibt -so lange glühend, wie der Hebel c durch das Gewicht des Kochtopfes oder irgendeines sonstigen Gegenstandes, der sich auf der Kochplatte befindet, nach unten gedrückt wird. .
  • Diese Wirkungsweise ist erfindungsgemäß besonders bedeutungsvoll für den Fall, daß zum= Beispiel durch überkochendes Wasser oder aus irgendeinem sonstigen Grund die Flamme erlöschen sollte, weil sich das weiterausströmende Gas neuerdings und fortlaufend an dem glühenden Glühfaden entzündet.
  • Wird nun zum gegebenen Zeitpunkt der Kochtopf von dem Kocher abgenommen, so kehrt der Hebel c, beeinflußt durch die Feder o, zwangsweise in seine frühere Stellung zurück, ;so daß der elektrische Kontakt d wieder unterbrochen ist.
  • In diesem Falle befindet sich aber auch der Relaistransformator b ohne Strom, das Ventil a fällt alsdann durch sein Eigengewicht nach unten und schließt die Gaszuführungsleiturig ab, so daß das Gas nicht mehr in die Rohrleitung k gelangen kann. Daraus ergibt sich, daß, solange sich kein Kochtopf oder sonstiger Gegenstand auf dem Gaskocher befindet, das Gas nicht -in die Zuführungsleitung gelangen kann, also auch kein Gasentweichen möglich ist, selbst wenn das Regelventil 1 des Gaskochers geöffnet ist, und daß, wenn sich ein Gegenstand auf dem Gaskocher befindet, kein Gasentweichen möglich ist, ohne daß sich das Gas zwangsläufig an dem glühenden Glühfaden entzündet.
  • Der notwendige elektrische Strom wird gemäß Fig. 5 einer normalen Lichtleitung p entnommen, in welche man in passender Weise einen Schalter q einbaut. Hierdurch ergibt sich der große Vorteil, daß der elektrische Strom an einer Stelle unterbrochen werden kann, die besonders nicht für Kinder erreichbar ist, so daß, selbst wenn diese mit den Ventilen der Gasküche spielen sollten, kein Gasentweichen verursacht werden kann, da ja durch das Fehlen des elektrischen Stromes das Ventil a nicht geöffnet werden kann.
  • Zusammenfassend ergeben sich demnach folgende Wirkungen: i. Wenn der .Schalter q nicht geschlossen ist, kann der Relaistransformator b nicht arbeiten, und es kann daher kein Gas zum Brenner gelangen; ein unbeaufsichtigtes Gasentweichen ist also nicht möglich.
  • 2. Wenn sich auf dem Gaskocher kein Topf o. dgl. befindet, ist der Relaistränsformator b ebenfalls ohne Strom, und es kann dann ebenfalls kein Gas zum Brenner gelangen; es ist also auch in diesem Falle kein Gasentweichen möglich.
  • 3. Wenn sich irgendein Gegenstand auf dem Gaskocher befindet, öffnet sich selbsttätig das Ventil a, und ebenso selbsttätig kommt der Glühfaden e zum Glühen, so daß, wenn das Regelventil 1 des Brenners geöffnet wird, das ausströmende Gas sich am Glühfaden entzünden muß.
  • q.. Wenn der betreffende Gegenstand vom Gaskocher abgenommen wird, wird der Stromkreis des Relaistransformators unterbrochen, und das Zuführungsventil a schließt sich selbsttätig, so daß kein Gasentweichen mehr möglich ist selbst für den Fäll, daß das Regelventil l des Gaskochers offen bleibt.

Claims (2)

  1. rATENTANSPRÜCEI: i. Gaskocher mit elektrisch gesteuertem Gaszufiußventil und mit einem mit dem elektrischen Steuerungsmittel zusammengeschalteten, zur des Gases dienenden, mahei denn Brenner angeordneten Glühkörper, dadurch gekennzeichnet, daß der Glühkörperstromkreis (n, e) an die Wicklung des zur Ventilbeeinflussung dienenden elektrischen Steuermittels (b, j) gelegt ist, dessen Stromschlußschalter (d, i) an einem schwingbaren (g) Kontakthebel (c) sitzt, der in die Aufsatzfläche der Feuerstelle hineinragt und den mit dem Brenner (m) zusammenwirkenden Glühkörper (e) trägt.
  2. 2. Gasfeuerstelle mit elektrisch gesteuertem Gaszuflußventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrische Steuermittel für das Gaszuflußventil durch einen als Relais arbeitenden Transformator (b) gebildet ist, dessen eine Wicklungsseite den Induktionsstrom für den Glühfaden liefert.
DEB175319D 1936-08-28 1936-08-28 Gaskocher mit elektrisch gesteuertem Gaszuflussventil Expired DE679868C (de)

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DE (1) DE679868C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2781038A (en) * 1953-04-10 1957-02-12 Carroll J Sherman Cooking burner control and thermostat

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2781038A (en) * 1953-04-10 1957-02-12 Carroll J Sherman Cooking burner control and thermostat

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