DE679372C - Schaltungsanordnung fuer Leitungswaehler - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Leitungswaehler

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DE679372C
DE679372C DEN36098D DEN0036098D DE679372C DE 679372 C DE679372 C DE 679372C DE N36098 D DEN36098 D DE N36098D DE N0036098 D DEN0036098 D DE N0036098D DE 679372 C DE679372 C DE 679372C
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DE
Germany
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current
line
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Expired
Application number
DEN36098D
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English (en)
Inventor
August Heibel
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Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Leitungswähler Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Leitungswähler, bei welcher in einer Kontaktreihe mehrere Leitungsgruppen angeordnet sind. Bei diesen Leitungswählern ist es erforderlich, die Schaltarme des Wählers über die Kontakte der nicht gewünschten Leitungsgruppen mittels einer bestimmten Anzahl selbsttätiger Zusatzstromstöße fortzuschalten. Um für diese' Fortschaltung eine ausreichende Zeit zur Verfügung zu stellen, wurden bereits Anordnungen vorgeschlagen, bei denen durch die erste Stromstoßreihe die Bestimmung über die Zahl der Zusatzstromstöße getroffen wird, welche sodann erst nach der gesamten Stromstoßgabe wirksam werden und den Wähler auf den Anschlußkontakt der durch die Nummernstromstoßgabe bestimmten Leitung fortschalten. Die bekannten Anordnungen dieser Art (österr. Patent 97 5 z o) benötigen für die Bestimmung der Zahl der Zusatzstromstöße ein besonderes Speicherschaltwerk für jeden Wähler und für die Aussendung dieser Zusatzstromstöße einen weiteren Schalter, welcher gegebenenfalls mehreren Wählern gemeinsam zugeordnet ist. Zudem muß der Wähler selbst mit einer großen Kontaktbank zum Anschluß einer Vielzahl von Leitungsgruppen ausgerüstet sein.
  • Die Erfindung erzielt eine wesentliche Vereinfachung dieser Schaltungsanordnungen für Leitungswähler mit mehreren Leitungsgruppen in einer Kontaktreihe, von welchen nicht gewünschte Gruppen durch Fortschaltung mittels einer durch die erste Stromstoßreihe bestimmten, jedoch erst nach der gesamten Stromstoßgabe wirksam werdenden Anzahl von Zusatzstromstößen überfahren werden, dadurch, daß ein mehreren Teilwählern vorgeordnetes Schaltwerk unter dem Einfluß der Gruppenkennzeichnungsstromstöße sowohl den fortzuschaltenden Teilwähler als auch die Zahl der Fortschaltestromstöße bestimmt und zugleich als Stromstoßsender für die Zusatzstromstöße dient: Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Diese Schaltungsanordnung zeigt einen solchen unterteilten Leitungswähler, bei welchem die einzelne Leitungsanschlüsse enthaltenden Schaltwerke (Ein-erwählerEW) als 3oteilige Drehwähler ausgebildet sind mit je drei deka,-dischen Leitungsgruppen in jeder Kontakt-Bank. Der vorgeordnete Wähler (Zehnerwähler ZW), welcher durch die die Gruppe kennzeichnenden Stromstöße verstellt wird; liegt außerhalb des Sprechweges und ist ebenfalls als 3oteiliger Drehwähler ausgebildet. Die Erfindung ist auf diese Ausbildung der Schaltungsanordnung und der Schaltwerke nicht beschränkt.
  • Zur Einstellung .des über Vorwahlorgane AS o. dgl. belegten Leitungsw ählers sendet der anrufende Teilnehmer T Zehner- und Einerstromstoßreihen. Die Stromstöße wirken auf das Linienrelais T, welches entsprechend oft kurz nufeinanderfolgend äberregt wird. Relais I ist als Verzögerungsrelais für die ganze Dauer der Einstellung des Leitungswählers mittels Kontakt i4 erregt. Während der Einstellung des Zehner- und Einerwählers ist ferner das im Stromkreis der Drehwählermagneten DZW und DEWl liegende verzögerte Relais II erregt. Mit Kontakt i6 sind anfangs ferner die Verzögerungsrelais V und W :erregt, und zwar über Wellenrwhekontakte wzwl bzw. wewl. Mittels der Kontakte 14, w4 und v4 ist somit der Stromkreis zur Einstellung des vorgeordneten Wählers ZW vorbereitet.
  • Angenommen, es soll ein Teilnehmer der ersten Kontaktgruppe zt bis to des nachgeordneten Wählers EW, ausgewählt werden, z. B. der Teilnehmer T". Bei Empfang der ersten aus - einem Stromstoß bestehenden Zehnerstromstoßreihe werden die außerhalb des Sprechweges liegenden Schaltarme a und b um .einen Schritt verstellt. Während der Stromstoßreihe hält sich Relais TV nach Öffnen des Wellenkontaktes wzwl über Kontakt 112 und v2. Nach der Stromstoßreihe jedoch fällt Relais 1I und damit auch Relais V verzögert ab. Kontakt v4 bereitet den Einstellstromkreis für den mit Schaltarm a vorbereiteten Drehwähler EW, vor.
  • Die zweite Str omstoßrei he mit-sechs S chleifenunterbrechungen gelangt nun auf den Drehmagneten DEWl, so daß dieser Wähler auf die zum Teilnehmer T" führende Leitung engestellt wird. Nach dem ersten Schritt, nach welchem sich der Wellenkontakt wewi öffnet, hält sich Relais W über Kontakt 112, v2 und zu, selbst. Auch fällt es nach der Einstellung und dem verzögerten Wiederabfall von Relais II verzögert ab. Über Kontakt zu, und den Wellenkontakt wzw, wird der Drehmagnet DZW in den vom Unterbrecher RU beherrschten Weiterlaufströmkreis gelegt und läuft in die Ruhelage.
  • Das über Kontakt zuew, und II6 und das. Bürstenpaar b angelegte Potential ist in der Verzögerungszeit des Relais W nicht zur Wirkung gekommen. Wenn die untre Bürste b auf den Kontakt 5z und folgende trifft, wird der Prüfstromkreis über Relais P geschlossen: 1VeW2, 116, Arm b auf Kontakte 51 ff., ho.cb-und niederohmige Wicklung von Relais P, y4, Arm c, von EWl, Kontakt 16, Teilnehmerrelais T16, -.
  • Relais P spricht bei freiem Teilnehmer T16 an und schließt mit Kontakt p4 zusammen mit Kontakt I6,seine hochohmige Wicklung zwecks Sperrung des gewählten Anschlusses unter .Selbsthaltung kürz.
  • Ist der gewählte Teilnehmer besetzt, so läuft, ohne daß Relais P ansprechen konnte, der Wähler ZW in die Ruhelage weiter. Hier liegt eine Drittwicklung des Relais I über Kontakte I2 und p2 an einer geerdeten Summerstromquelle Sis. Der anrufende Teilnehmer T erhält das Besetztzeichen.
  • Der freie Teilnehmer wird in an sich bekannter Weise angerufen, indem die Kontakte p1 und p5 Rufstrom über das mit Kontakt e4 durch Kürzschluß verzögerte Relais Y anlegen. Der antwortende Teilnehmer erregt erst im Gleichstrom über die beim Hörerabheben geschlossene Teilnehmerschleife das Relais Y. Dieses öffnet mit seinem Kontakt y4 den Kurzschluß über Relais E unter Kurzschluß des Relais P und spricht an Stelle dieses Relais im Sperrstromkreis an. Es schaltet die Sprechverbindung mittels der Kontakte e2 und es durch. Die Speisung erfolgt- getrennt für Rufenden und Gerufenen über die Relais J bzw. Y. Diese Relais beherrschen auch mit ihren Kontakten i4 bzw. y4 die nicht näher zu beschreibende Auslösung des eingestellten Leitungswählers.
  • Wird' andererseits eine Leitung in der zweiten Einerwählerdekade, z. B. die zurn Teilnehmer T26 führende gewählt, so wird zwar nach Einstellung des vorgeordneten Wählers ZW auf Kontakt 2 über Arm a. wieder der Drehmagnet des ersten nachgeordneten Wählers EW, angeschlossen; über Arm b wird jedoch der Stromkreis zur Erregung des Relais F vorbereitet.
  • Die Einerstromstoßgabe stellt die Arme von EW, auf den Kontakt 16 der Kontaktbank ein, eine Durchschaltung findet aber noch nicht statt. In der Verzögerungszeit des Relais W nach Abfall des Relais II wird nämlich die Weiterschaltung des EW, auf die zweite Dekade veranlaßt. Über +, zvew2, II6, Arm b von ZW Kontakt z, Widerstand Wi, wg, Relais F, - spricht das verzögerte Doppelankerrelais F in die erste Stufe an. Es schließt seine Kontakte f, und fh. Wenn dann nach Abfall des Relais W über Kontakt Tu, der Weiterlaufstromkreis für den Drehwähler ZW geschlossen wird, bleibt Relais F eiltweder über Widerstand Wil und den eigenen Kontakt ffs oder unter Zwischenschaltung des Kontaktes w, in dieser ersten Erregungsstufe gehalten. Vom i i. Schritt ab erhält bis zum 30. Schritt der Drehmagnet DEWi über jeden zweiten Bankkontakt und Kontakt ff, einen Stromstoß. Der Wähler EW, wird daher um zehn Schritte forttransportiert. Er bleibt auf Kontakt 26 der gewünschten Leitung stehen. Der Weiterlauf des Wählers ZW über Kontakte 31 bis 5o hat keine weitere Stromstoßgabe zur Folge, da der Kontakt fs, offen ist. Vom Kontakt 51 an kann jetzt geprüft werden und so, wie beschrieben, die Durchschaltung zum gewählten Teilnehmer T" veranlaßt werden.
  • Bei Wahl eines Teilnehmers der dritten Einerwählerdekade, z. B. des Teilnehmers T36, werden nach vorläufiger Einstellung des Wählers EW, wiederum auf Kontakt 16 Weiterlaufstromstöße, jetzt aber 2o, gegeben. Ihre Abgabe wird nach Empfang der Einerstromstoßreihe durch Vollerregung des Relais F über Arm b und Kontakt 3 von Wähler ZW veranlaßt. Relais F schließt nämlich alle seine Kontakte, schließt insbesondere durch Kurzschluß der Widerstände Wi bzw. Wii mit Kontakt fsl und fs, einen Haltestromkreis für die Vollerregung. Da somit neben Kontakt ff4 auch Kontakt fs, geschlossen bleibt, erhält der Einerwähler EW, vom i i. Schritt ab bis zur Erreichung des 50. Schrittes über das Armpaar b von Wähler ZW nach jedem zweiten Schritt einen Fortschaltestoß, macht im ganzen also 20 Zusatzschritte. Nachdem auf diese Weise der Bankkontakt 36 erreicht ist, schließt sich die selbsttätige Prüfung und Sperrung an. Auch Rufen und Durchschaltung usw. wird in diesem Falle wie sonst bewerkstelligt.
  • Ein Teilnehmer der vierten Dekade ist am nicht dargestellten Wähler EW, angeschlossen, welcher über Arm a, Kontakte 4 bis 6 des Zehnerwählers ZW erreicht wird. Auch auf diesen Einerwähler EW, der als mit drei Dekaden ausgerüstet angenommen ist, werden je nach Einstellung des Armpaares b von ZWlo oder 2o Zusatzstromstöße gebracht, und zwar nach, Empfang aller Numm;erns,tromstoßreilien. Die nach Aussendung der Nummernstromstoßreihen verzögerte Prüfung ist in keinem Falle nachteilig gegenüber den wesentlichen übrigen Vorzügen der Schaltungsanordnung. Im Gegenteil, es wird erzielt, daß bei einem nach beendigter Wahl erfolgenden Verzicht des anrufenden Teilnehmers auf die Verbindung der Anruf der gewünschten Stelle verhindert ist. Sollten trotzdem anrufende Teilnehmer, insbesondere in Anlagen mit Rückübertragung von Rufkon,trollz.eichen, u:ngedLddig sein, so könnte diesen als Beruhigungssignal unmittelbar nach der Einerwahl in jedem Falle ein erstes Kontrollzeichen gesandt werden. Im Besetztfalle wird dieses Zeichen dann vom Besetztsummer Su ersetzt werden.

Claims (9)

  1. PA Tr,NTANSPRÜCHC: i. Schaltungsanordnung für Leitungswähler mit mehreren Leitungsgruppen in einer Kontaktreihe, von welchen nicht gewünschte Gruppen durch Fortschaltung mittels einer durch die erste Stromstoßreihe bestimmten, jedoch erst nach der gesamten Stromstoßgabe wirksam werdenden Anzahl von Zusatzstromstößen überfahren werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein mehreren Teilwählern (EW) vorgeordnetes Schaltwerk (ZW) unter dem Einfluß der Gruppenkennzeichnungsstromstöße sowohl den fortzuschaltenden Teilwähler als auch die Zahl der Fortschaltstromstöße bestimmt und zugleich als Stromstoßsender für die Zusatzstromstöße dient.
  2. 2. S chaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei allen nachgeordneten, die Leitungsanschlüsse enthaltenden Schaltwerken die Zahl der zusätzlichen Fortschalteschritte bei gleicher Lage der Leitungsgruppe innerhalb der Kontaktbank gleich ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nach Einstellung des vorgeordneten Schaltwerkes (ZW) durch die die Leitungsgruppe kennzeichnenden Stromstöße Schaltmittel (F) betätigt werden, welche nach Einstellung des nachgeordneten Wählers (EW) durch die letzte Stromstoßreihe die Zahl der von dem vorgeordneten Schaltwerk (ZW) nunmehr ausgesandten Stromstöße, auf die zum Erreichen der& gewünschten Leitung erforderliche Anzahl beschränken.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 für Leitungswähler, bei welchen in den die Leitungsanschlüsse enthaltenden Schaltwerken (EW) jeweils drei Dekaden in jeder Kontaktreihe angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel (F) als Stufen- oder Doppelankerrelais ausgebildet sind, welche, in erster Stufe erregt, die Aussendung von io, in zweiter Stufe erregt, die Aussendung von 2o zusätzlichen Stromstößen nach dem Zurwirkungkommen der gesamten Nummernstromstoßgabe beherrschen.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Steuereinrichtung (I, II, V, W), welche die Stromstöße zur Kennzeichnung der Leitungsgruppe auf das vorgeordnete Schaltwerk (ZW), die Stromstöße zur Kennzeichnung der gewünschten Leitung auf den ausgewählten, die, Leitungsanschlüsse enthaltenden Wähler (EW) zur Wirkung kommen läßt und hiernach das vorgeordnete Schaltwerk (ZW) zu einer selbsttätigenFortschaltung bis- in seine Ruhelage anreizt.
  6. 6. Schaltungsanordnungnach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (I, I I, V, W) aus mehreren Verzögerungsrelais besteht, von denen einige (Tl, W) nach dem Zurwirkungkommen der einzelnen Stromstoßreihen aberregt werden und hierbei die erforderlichen Umschaltungen bewirken.
  7. 7. Schaltungsanordnungnach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet; daß der nach Einstellung des die Leitungsanschlüsse enthaltenden Wählers (EW) auf den Anschlußkontakt der gewählten Leitung mittels der zusätzlichen Fortschaltestromstöße zu schließende Prüfstromkreis über den die Fortschaltestrom-Stöße erzeugenden Arm (b, c) des Stromstoßsenders (ZW) bei dessen Weiterlauf in die Ruhelage geschlossen wird.
  8. 8.SchaltungsanordnungnachAnspruch 7, dadurch gekennzeichnet; daß über den die Fortschaltestromstöße erzeugenden Arm (b, c) des Stromstoßsenders (ZW) vor Erreichen seiner Ruhelage ein Stromkreis zur Besetztzeichensignalisierung geschlossen wird, falls die Prüfung negativ verlaufen ist.
  9. 9.Schaltungsanordnung nachAnsprueh i, dadurch gekennzeichnet, daß Schalteinrichtungen vorgesehen sind, welche unmittelbar nach dem Zurwirkungkommen der Nummernstromstoßgabe die vorläufige Rückübertragung eines Freizeichens bewirken.
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