DE678335C - Homodynempfaenger - Google Patents

Homodynempfaenger

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Publication number
DE678335C
DE678335C DEM130846D DEM0130846D DE678335C DE 678335 C DE678335 C DE 678335C DE M130846 D DEM130846 D DE M130846D DE M0130846 D DEM0130846 D DE M0130846D DE 678335 C DE678335 C DE 678335C
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homodyne
homodyne receiver
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DEM130846D
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Marconi Co Ltd
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • H04B1/16Circuits
    • H04B1/30Circuits for homodyne or synchrodyne receivers

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  • Circuits Of Receivers In General (AREA)
  • Superheterodyne Receivers (AREA)
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Description

Bei Empfängern ist es oft erwünscht, den
Modulationsgrad auf einen anderen Wert zu bringen als denjenigen, den die empfangene modulierte Trägerwelle besitzt, oder sogar die Modulation fast ganz zu beseitigen.
Es ist bekannt, den Modulationsgrad des empfangenen Trägers zu erhöhen, indem im Empfänger eine örtlich erzeugte Schwingung von der Frequenz des empfangenen Trägers hinzugefügt wird. Einen derart ausgebildeten Empfänger nennt man Homodynempfänger. Die Erfindung hat demgegenüber den Vorteil, daß man bei gleicher Amplitude des örtlichen Oszillators den Modulationsgrad sehr viel stärker beeinflussen kann. Wenn man nämlich in bekannter Weise eine unmödulierte Hochfrequenz zu dem empfangenen Träger hinzusetzt, bleibt die absolute Amplitude der Umhüllenden der empfangenen Schwingung dieselbe, und es ändert sich der Modulationsgrad nur dadurch, daß die Amplitude der unmodulierten Hochfrequenzkomponente erhöht wird.
Nach der Erfindung moduliert in einem Homodynempfänger die durch Demodulation erhaltene Niederfrequenz^ die von einem auf der empfangenen Trägerfrequenz schwingenden, besonderen Oszillator gelieferte Hochfrequenz, welche der Empfangsspannung überlagert wird. Ferner werden Mittel zur willkürlichen Veränderung der Phase der zur Modulation des örtlichen Oszillators benutzten niederfrequenten Schwingungen vorgesehen. Bei Anwendung der Erfindung wird also auch die absolute Größe der Umhüll- 3^ enden geändert, da ja nicht eine unmödulierte, sondern eine modulierte Schwingung zugesetzt wird. Man kommt also zur Erzielung der gleichen Wirkung mit einer geringeren mittleren Amplitude der örtlich erzeugten Oszillator schwingung aus.
Die Abbildung zeigt ein Schaltbild der Erfindung.
Die Antenne 1 ist durch eine Spule 2 mit der Spule 3 eines abgestimmten Kreises 3, 4 verbunden, der in Reihe mit einer Sekundärwicklung 5 eines Transformators 6 zwischen Gitter 7 und Kathode 8 einer Triode 9 liegt. Die Triode 9, die einen Homodyndetektor bildet, speist den nachfolgenden Teil 10 des Empfängers. Der örtliche Homodynoszillator besteht aus einer rückgekoppelten Triode 11 mit einem abgestimmten Kreis 12, 13 im Anodenkreis und einer Gitterspule 14 in Reihe mit einem Gitterwiderstand 15, der von einem Kondensator 16 überbrückt ist. Die Spule 12 im Anodenkreis des örtlichen Oszillators ist mit der Gitterspule 14 rückgekoppelt und ferner mit der Sekundärspule 5 des Transformators 6 gekoppelt. Im Anodenkreis des ort-
078335
lidhen Oszillators liegt außer dem Kreis 12, 13 noch die Sekundärwicklung 19 eines. Transformators und die Batterie 20. Die Sekundärwicklung 19 ist, zweckmäßig veränderlich, mit der Primärwicklung 21 gekoppelt, der vom Gerät ι ο Ströme in der Modulationsf requenz zugeführt werden. Die Kopplung zwischen den Wicklungen 21 und 19 ist zweckmäßig sowohl bezüglich Wert als auch bezüglich Sinn veränderlich, und man kann durch geeignete Regelung der Schaltung bewirken, daß die Modulation der Schwingungen des Homodynoszillators 11 die Modulation des empfangenen Trägers unterstützt oder ihr entgegenwirkt. Auf diese Weise kann das Verhältnis zwischen der Trägerstärke und der Modulationsstärke in einem Kreise hinter dem Homodyndetektor nach Belieben geregelt werden.
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die dargestellte Schaltung. Beispielsweise
kann die Regelung an irgendeinem anderen Punkt im Empfänger vorgenommen werden, wo eine Homodynschwingimg eingeführt wird. Natürlich müssen die üblichen Vorsichtsmaß- 25 regeln betreffend Abschirmung u. dgl. beachtet werden, um unerwünschte Rückwirkungen der einzelnen Teile aufeinander zu vermeiden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Homodynempfänger, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Demodulation er- · haltene Niederfrequenz die von einem auf der .empfangenen Trägerfrequenz schwingenden, besonderen Oszillator gelieferte Hochfrequenz moduliert, welche der Empfangsspannung überlagert wird, und daß Mittel zur willkürlichen Veränderung der Phase der zur Modulation des örtlichen Generators benutzten niederfrequenten Schwingungen vorgesehen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM130846D 1934-04-28 1935-04-26 Homodynempfaenger Expired DE678335C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB12901/34A GB437305A (en) 1934-04-28 1934-04-28 Improvements in or relating to radio receivers and like modulated carrier wave apparatus

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Publication Number Publication Date
DE678335C true DE678335C (de) 1939-07-13

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ID=10013209

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM130846D Expired DE678335C (de) 1934-04-28 1935-04-26 Homodynempfaenger

Country Status (3)

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US (1) US2056031A (de)
DE (1) DE678335C (de)
GB (1) GB437305A (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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GB2109197B (en) * 1981-10-13 1985-12-04 Standard Telephones Cables Ltd Radio system

Also Published As

Publication number Publication date
US2056031A (en) 1936-09-29
GB437305A (en) 1935-10-28

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