DE67682C - Vorrichtung zur selbstthätigen Bremsung und Sperrung von Hebeapparaten - Google Patents

Vorrichtung zur selbstthätigen Bremsung und Sperrung von Hebeapparaten

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DE67682C
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DE
Germany
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crank
shaft
ratchet wheel
locking
pawl
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT67682D
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English (en)
Original Assignee
R. DUBOIS in Paris, 42 Rue du Bac
Publication of DE67682C publication Critical patent/DE67682C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D5/00Braking or detent devices characterised by application to lifting or hoisting gear, e.g. for controlling the lowering of loads
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/03Mechanisms with latches or braking devices in general for capstans, hoists or similar devices as well as braking devices actuated electrically or by fluid under pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 35: Hebezeuge.
Die nachstehend beschriebene Erfindung hat den Zweck, ein selbstthä'tiges Kuppeln, Sperren und Bremsen von Windewerken aller Art" ganz unabhängig von deren Umdrehungsrichtung beim Heben der Last zu bewirken, und kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, dafs die Kurbel bezw. ein Handrad, eine Riemscheibe oder dergleichen sowohl beim Links- wie Rechtsdrehen durch an ihrer Aufsenseite vorgesehene Keilflachen, die mit entsprechend schrägen Flächen einer am Ende der Welle befestigten Scheibe in Wechselwirkung treten, ein Sperrrad gegen einen festen Bund der Welle preist, wodurch die Kupplung bewirkt wird, während das Sperren der Last in gehobenem Zustande durch eine in dem umsteckbaren Sperrrade liegende Klinke bezw. bei zwei Sperrrädern eine Doppelklinke und das Bremsen beim Niedergehen der Last nach erfolgter Rückwärtsdrehung der Kurbel durch gleitende Reibung des Sperrrades zwischen der Kurbelnabe und dem festen Bunde der Welle erfolgt. Ferner ist noch eine Einrichtung getroffen, welche ein Verschieben der Welle zum Zwecke des Ein- und Ausrückens eines zweiten Vorgeleges gestattet, ohne dafs hierbei die Sperrklinke aufser Eingriff mit dem betreffenden Sperrrade gelangt.
Auf der Zeichnung ist die gekennzeichnete Erfindung in einigen Ausführungsformen zur Darstellung gebracht.
■ a, Fig. ι und 2, ist die Antriebwelle mit dem festen Bunde a\ auf welche vor dem letzteren das Sperrrad b und beispielsweise eine Kurbel c lose aufgeschoben ist. Die Kurbel c ist an ihrer äufseren Seite mit links- und rechtsgängigen Keilflächen c1 c1 versehen, welche in entsprechende Vertiefungen einer auf dem Ende der Welle befestigten Scheibe d eingreifen.
Dreht man nun die Kurbel behufs Hebens des Last, gleichviel ob nach der einen oder anderen Richtung, so werden die Keilflächen derselben auf den entsprechenden Keilflächen der Scheibe d gleiten und hierdurch ein festes Anpressen des Sperrrades b gegen den Bund α1 der Welle α bewirken. Letztere ist nunmehr mit dem Sperrrade, sowie der Kurbel zu einem Stück gekuppelt, und das Heben der Last kann erfolgen.
Anstatt die Kurbelnabe, sowie die Scheibe d mit rechts- und linksgängigen Keilflächen zu versehen, kann man die zusammenarbeitenden Flächen derselben, wie aus Fig. 7 ersichtlich, auch einfach schräg bearbeiten, um die gleiche Wirkung zu erhalten.
Das Sperren der Last in gehobenem Zustande wird von der in dem Sperrrade b liegenden und am Gestell drehbaren Klinke e bewirkt, und für den Fall, dafs die Umdrehungsrichtung gewechselt werden soll, hat man nur nöthig, die Kurbel, sowie Sperrrad und Klinke abzunehmen und die beiden letzteren von der entgegengesetzten Seite auf-
zustecken. Dieser Fall ist in den Fig. 3 und 3 a veranschaulicht.
Soll die Last gesenkt werden, so dreht man die Kurbel ein wenig zurück, so dafs die Kupplung derselben mit der Welle, sowie dem Sperrrade durch Zurückgleiten der Keilflä'chen gelöst und zwischen dem durch die Klinke an einer Drehung verhinderten Sperrrade und dem festen Bunde der Welle, sowie der Nabe der Kurbel die zur Bremswirkung erforderliche gleitende Reibung erzeugt wird.
Die Fig. 4, 4a und 4 b zeigen eine Einrichtung, durch welche auch das Abnehmen der Kurbel, sowie umgekehrte Aufstecken des Sperrrades mit Klinke bei Veränderung des Angriffes der Last in Wegfall kommen kann, indem auf die Welle α neben einander zwei entgegengesetzt gezahnte Sperrräder b1 &2 aufgeschoben werden und anstatt der einfachen eine aus einem Stück bestehende Doppelklinke el e2 zur Anwendung kommt.
Liegt z. B. der rechtsseitige Sperrkegel e2 in dem ihm gegenüberliegenden Sperrrade £2, so ist die Kurbel bezw. das Handrad oder die Riemscheibe für das Aufziehen der Last von rechts nach links zu drehen (Fig. 4a), und befindet sich die linksseitige Sperrklinke e1 in dem ihr gegenüberliegenden Sperrrade δ1, so ist die.Umdrehungsrichtung der Kurbel für das Aufziehen der Last von links nach rechts zu nehmen.
Diese Einrichtung läfst sich mit grofsem Vortheil, und zwar namentlich auch dann anwenden, wenn bei Anfertigung eines Hebezeuges ■ die Lastseite nicht bekannt ist. Tritt dann der Fall ein, dafs sich bei der Aufstellung beispielsweise anstatt einer Kurbelumdrehung nach rechts eine solche nach links nöthig macht, so bedarf es nur des Einlegens der betreffenden Sperrklinke in das zugehörige Rad, oder auch, wie mit Bezug auf Fig. 1 erläutert, des Umsteckens des einen Sperrrades und seiner Klinke, um stets die richtige Sperrung zu erhalten.
Um bei Windewerken mit einem zweiten Vorgelege die zum Zwecke, des Ein- und Ausrückens desselben erforderliche Verschiebung der Welle zu ermöglichen, ohne dafs das Sperrrad aufser Eingriff mit der Klinke kommt, ist das ganze Getriebe, wie aus Fig. 6 ersichtlich, auf einer Büchse/" angeordnet, die bei ihrer Drehung durch einen Keil g die Welle mitnimmt.,. . .

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Ausführungsform der unter Nr. 59374 geschützten Vorrichtung zur selbstthätigen Bremsung und Sperrung von Hebeapparaten, gekennzeichnet durch die Anordnung einer lose auf der Antriebwelle α sitzenden Kurbel oder dergleichen mit Keilflächen, welche mit entsprechend schrägen Flächen einer auf der Antriebwelle befestigten Scheibe d in Wechselwirkung treten und sowohl bei Rechts- wie Linksdrehung für das Heben der Last eine Kupplung der Kurbel mit dem Sperrrade und der Welle herbeiführen, während beim Niedergehen der Last durch Rückwärtsdrehen der Kurbel die für die Bremsung erforderliche gleitende Reibung des Sperrrades zwischen einem festen Bund der Welle, sowie der Kurbelnabe erzeugt wird und durch Umstecken des Sperrrades nebst Klinke bezw. Anwendung von zwei entgegengesetzt gezahnten Sperrrädern und einer Doppelklinke auch bei Aenderung der Umdrehungsrichtung die Sperrung ge-. sichert werden kann.
2. Bei der unter 1. gekennzeichneten Einrichtung die Anordnung der Sperrräder, der Kurbel c und der Scheibe d auf einer Büchse f, welche bei der Drehung die Welle durch einen Keil mitnimmt und ein Verschieben derselben zum Zwecke des Einrückens eines zweiten Vorgeleges gestattet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT67682D Vorrichtung zur selbstthätigen Bremsung und Sperrung von Hebeapparaten Expired - Lifetime DE67682C (de)

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