DE67519C - Sporenschneidemaschine - Google Patents
SporenschneidemaschineInfo
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- DE67519C DE67519C DENDAT67519D DE67519DA DE67519C DE 67519 C DE67519 C DE 67519C DE NDAT67519 D DENDAT67519 D DE NDAT67519D DE 67519D A DE67519D A DE 67519DA DE 67519 C DE67519 C DE 67519C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- spore
- cutting machine
- workpiece
- clamping jaws
- pair
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 4
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 6
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D23/00—Machines or devices for shearing or cutting profiled stock
- B23D23/02—Machines or devices for shearing or cutting profiled stock otherwise than in a plane perpendicular to the axis of the stock
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Sporenschneidemaschine dient dazu, die mechanische
Herstellung von Sporen zu erleichtern; auf einem Gestell nebst Tischplatte g, Fig. 1,
2 und 3, ist der Ständer s errichtet, welcher in seinem oberen Theil den Antriebsmechanismus,
bestehend aus durchweg bekannten Maschinenelementen, trägt. Bei \ findet der Antrieb
mittelst Riemens statt; cc ist eine auf der Krummzapfenwelle d sitzende Schubstange,
welche, wie leicht ersichtlich, das Schlittenstück y auf- und niederschiebt, welches an
seinem unteren Ende das Messer b trägt.
Gleichzeitig ist an dem Schlitten y der aus Fig. 2 erkennbare, entweder federnde oder
starre Hebel χ befestigt, dessen äufseres Ende sich deutlicher aus der Fig. 6 ergiebt. Derselbe
drückt beim Niedergang des Schlittens y auf den zweiarmigen Hebel e, Fig. 2 und 6,
und schiebt auf diese Weise den Rahmen f (s. Fig. 2, 4, 5, 6, 7 und 8) in der Richtung
des eingezeichneten Pfeiles n> vor.
Die Fig. 5 bis 11 geben in gegen Fig. 1
bis 4 vergröfsertem Mafsstabe die für den Patent - Anspruch mafsgebenden Haupttheile
wieder, wobei Fig. 8 einen Schnitt nach m-n der Fig. 4 darstellt. Während, wie schon bemerkt, der Rahmen/" nur eine geradlinige Bewegung
in der horizontalen Richtung des Pfeiles w ausführen kann, vermögen die beiden
Schlitten ν ν ebenfalls nur eine geradlinige Hin- und Herbewegung, jedoch in der zu w
rechtwinkligen horizontalen Richtung zu machen, wie die beiden zu ν gezeichneten Pfeile andeuten.
Auf den genannten Schlittenstücken ν ν sind unwandelbar befestigt die beiden Drehbolzen
χ x, während die beiden Drehbolzen h h an dem genannten Rahmen f unwandelbar befestigt
sind. Um erstere schwingen zwei Klemmbacken α a, um letztere drehen sich
zwei Druckrollen h h. Es ist nach dieser Darstellung
erklärlich, dafs, wenn der Rahmen/ durch Vermittelung der Winkelhebel e e und
des Hebelarmes χ genöthigt wird, die Bewegung w auszuführen, die Rollen h auf den
concaven Seiten der beiden krummlinig gebogenen Klemmbacken χ χ rollen müssen, und
infolge dessen sich letztere mit ihren Convexseiten derartig auf einander abwälzen, dafs ihre
beiden Drehpunkte χ χ der geradlinigen Bahn ν ν folgen.
Öebrigens weicht die Darstellung in Fig. 5 bis 11 von derjenigen in Fig. 4 insofern ab,
als der Drehbolzen χ dort etwa in Mitte der Länge, hier dagegen nahe dem hinteren Ende
der Klemmbacken angeordnet ist, eine constructive Verschiedenheit, die für den Patent-Anspruch
belanglos ist.
Der Arbeitsvorgang ist demnach folgender, wobei vorausgesetzt wird, dafs das zu einem
Sporn zu verarbeitende Stückchen Rundeisen in richtig zugehauener Länge und in lebhaft
rothwarmem Zustande der Maschine zugeführt wird. Dasselbe wird zwischen die beiden
Klemmbacken eingelegt, welche in ihrem oberen Spaltentheil jene Querschnittsform haben, die in
Fig. 8, einer Schnittansicht nach m-n (Fig. 4), deutlich erkennbar ist, so dafs sich also hier
eine halbkreisförmige Rille vorfindet, in die sich das Rundeisen hineinlegt.
Infolge des Antriebes ^dcjr, Fig. i, geht I
nunmehr das Messer b auf das rothwarme Werkstück nieder. Die mit einer kräftigen
schwarzen Linie in Fig. 9, 10 und 11 angedeutete
Messerschneide b dringt immer tiefer und tiefer in das Werkstück ein, wobei sich,
wie aus dem oben dargestellten Zusammenhang des Mechanismus hervorgeht, die Klemmbacken
aus einander bewegen, so dafs einerseits das Messer bei seinem Niedergang immer freie Bahn, andererseits das Werkstück unter
der Schnittstelle eine genügend feste Unterlage findet. Ist das Eisen so weit aufgeschlitzt, wie
Fig. 11 andeutet, so ist der Arbeitsprocefs dieser Maschine beendet, beim Aufsteigen des Messers b
wird auf irgend eine geeignete Weise entweder automatisch oder von Hand des Arbeiters das
Klemmbackenpaar α α und die beiden Schlittenstücke ν ν nebst Rahmen f in die vorgedachte
Anfangsstellung zurückgebracht und ein neuer Arbeitsprocefs beginnt.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:
Eine Sporenschneidemaschine, gekennzeichnet durch ein das Werkstück haltendes Klemmbackenpaar (a), welches auf einem verschiebbaren Arbeitstisch (f) befestigt und derart von einem Rollenpaar (h) bewegt wird, dafs das Werkstück dem vertical abwärts geführten Messer in dem Mafse freigegeben wird, als das Schlitzen des Werkstückes in jedem Zeitpunkt des Arbeitsvorganges vorgeschritten ist.
Eine Ausführungsform der unter 1. genannten Sporenschneidemaschine, gekennzeichnet durch ein Klemmbackenpaar a a, welches durch Druckrollen h derartig bethätigt wird, dafs beim Verschieben " des Tisches f die Stifte ar.λ: in Richtung von ν aus einander gehen, hierdurch das Arbeitsstück dem vertical geführten Messer b behufs Hervorbringung des Schnittes freigebend.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE67519C true DE67519C (de) |
Family
ID=341140
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT67519D Expired - Lifetime DE67519C (de) | Sporenschneidemaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE67519C (de) |
-
0
- DE DENDAT67519D patent/DE67519C/de not_active Expired - Lifetime
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