DE63102C - Maschine zum selbstthätigen Zerschneiden eines Gewebebandes in Streifen, deren Länge durch Quersäume des Gewebebandes bestimmt ist - Google Patents

Maschine zum selbstthätigen Zerschneiden eines Gewebebandes in Streifen, deren Länge durch Quersäume des Gewebebandes bestimmt ist

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DE63102C
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arm
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The Becker machine Company in Charlottesville, Virginia, V. St. A
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    • B26D5/22Arrangements for operating and controlling machines or devices for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting with interrelated action between the cutting member and work feed having the cutting member and work feed mechanically connected
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3: Bekleidungsindustrie.
(Virginia, V. St. A.).
Vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine zum selbsttätigen Zerschneiden eines Gewebebandes in Streifen, deren Länge durch Quersäume des Gewebebandes bestimmt ist. Der sich wiederholende Arbeitsvorgang der Maschine besteht darin, dafs zunächst ein solches Gewebeband mit der vorderen Kante durch eine geöffnete scheerenartige Schneidvorrichtung hindurch einer Greifvorrichtung zugeschoben wird. Dieselbe erfafst das Band und zieht es durch die Schneidvorrichtung mit einem Hub, welcher entsprechend der wechselnden Breite der durch den Abstand zweier Quersäume bestimmten Gewebestücke durch diese Quersäume selbst geregelt wird. Es geschieht dies dadurch, dafs jedesmal der auf den von der Greifvorrichtung erfafsten Geweberand folgende Quersaum gegen eine bis zur Auflage auf das Gewebe gesenkte Lehrschiene stöfst, wodurch die ziehende Bewegung der Greifvorrichtung, welche durch ein mit unveränderlichem Hub angetriebenes Organ unter Vermittelung einer Feder mitgenommen wird, auf Grund alsbaldiger Beeinflussung der letzteren aufhört. Die nunmehr bethätigte Schneidvorrichtung trennt das durch sie gezogene Gewebestück hinter dem von der erwähnten Lehrschiene erfafsten Saum ab. Bei dem gekennzeichneten Verfahren erhält jedes abgetrennte Gewebestück einen, nämlich den von der Greifvorrichtung erfafsten Saum.
Auf beifolgender Zeichnung veranschaulichen Fig. ι und 2 Seitenansichten der Maschine, Fig. 3 eine Längsansicht derselben, Fig. 4 und 6 Längsansichten der Maschine von der entgegengesetzten Seite, Fig. 5 einen Schnitt, Fig. 7, 8 und 9 Einzeltheile der Maschine.
Der Arbeitstisch 1, Fig. 5, ist zu beiden Seiten durch Bordwände 2 begrenzt und ruht auf geeigneten Füfsen. Ueber dem vorderen Theil des Arbeitstisches erhebt sich ein Rahmen 3 und über dem hinteren Theil des Tisches ein Rahmen 4, Fig. 3 und 5. Unter dem Arbeitstisch liegt in der Querrichtung desselben die durch Zahnräder 6, 7.angetriebene Haupttriebwelle 5, welche aufserdem die beiden Daumen 8 und 9 trägt. Ueber dem Arbeitstisch ist im Gestellrahmen 4 eine in Kehrdrehung versetzte Welle ι ο, Fig. 5, gelagert , an deren abwärts gerichtetem Arm 11 die zum ruckweisen Vorwärtsschieben des Gewebes dienende Platte 12 angelenkt ist. Dieselbe wird durch eine an ihrem oberen Ende angreifende Feder 14, welche an dem Winkeleisen 15 hängt, mit ihrer unteren Schmalkante gegen das auf dem Arbeitstisch 1 liegende Gewebe gedrückt, so dafs, wenn die Welle 10 rückwärts, d. h. nach links (Fig. 5) schwingt, die Zacken oder Zähne 13 an der unteren Schmalseite der Platte 12 in das Gewebe eingreifen und dasselbe auf dem Arbeitstisch 1 nach hinten (links, Fig. 5) verschieben. Schwingt dagegen die Welle ι ο nach vorn (rechts, Fig. 5), so gleiten die Zähne der geneigten Zuführungsplatte 12 wirkungslos auf dem Gewebe hin.
Die Kehrbewegung wird der Welle 10 von
dem auf der Welle 5 sitzenden Daumen oder Curvenschub 8, Fig. 1 und 2, mitgetheilt. Dieser wirkt auf einen Hebel 16, welcher sich mit einem seitlichen Stift gegen den Curvenschub legt und seine Bewegung vermittelst einer Stange 17 auf einen an der Welle 19 befestigten Arm 18 überträgt, welcher seinerseits durch Lenker 21 und Arm 20 die Welle 10 in Schwingung versetzt. Drückt, der Curvenschub 8 den Hebel 16 abwärts, so wird die Zuführplatte 12, Fig. 5, nach rechts geschoben, giebt dagegen der Curvenschub den Hebel 16 frei, so tritt dieser nebst den mit ihm verbundenen Organen unter die Wirkung einer Feder 22, Fig. 3 und 4, welche an dem auf der Welle 19 sitzenden Arm 23 angreift und den Kraftschlufs zwischen Curvenschub 8 und Hebel 16 herstellt. Unter Wirkung dieser Feder 22 schwingt dann die Welle 10, Fig. 5, nach links, wobei die Zuführplatte 12 das Gewebe verschiebt.
An der hinteren Seite des Arbeitstisches 1 und mit ihrer oberen Schmalkante bündig mit der Arbeitsfläche desselben ist eine Platte 24, Fig. 4 und 5, befestigt, welche mit der um einen Drehpunkt schwingenden Messerplatte 25 zusammenwirkt, um das zwischen beide Platten geführte Gewebe zu zerschneiden. Das bewegliche Messer 25 wird durch einen Kniehebel in Schwingung versetzt, von dessen Gliedern das eine (26) an das bewegliche Messer, das andere (27) an den oberen Querholm des Gestellrahmens 4 angelenkt ist. Der Zapfen 28, welcher beide Theile des Kniehebels verbindet, ist in einer querbeweglichen Platte 29 befestigt, welche am Gestellrahmen 4 gleitet und in ihrer Bewegung begrenzt wird. Das Mittelgelenk 28 des Kniehebels ist ferner durch Lenker 30 mit einem Winkelhebel 31 verbunden, welcher durch Lenkstange 32 seine Bewegung vom Hebel 33 empfängt (Fig. 2, 4 und 6). Der Hebel 3 3 wird mittelst der am Winkelhebel 31 angreifenden Feder 34 an den auf der Hauptwelle 5 sitzenden Curvenschub 9 gedrückt, gegen dessen Umfläche er sich mit einem seitlichen Stift stützt (Fig. 4 und 6). Ist das Gewebe um ein gewünschtes Stück durch die Schneidvorrichtung hindurchbewegt, so drückt der Curvenschub den Hebel 33 nieder und streckt durch Winkelhebel 31 den Kniehebel 26, 27, wodurch mit dem Gelenkzapfen 28 die Platte 29 niedergezogen und das bewegliche Messer 25 abwärts geschwungen wird, das Gewebe durchschneidend. Die den Bolzen 28 tragende Platte 29 geht auf dem einen Ende in eine ihr Profil bestimmende Keilbahn 3 5 über, welche an der oberen Begrenzung des Gestellschlitzes, in welcher die Platte 29 spielt, am Ende des Kniehebelhubes gleitet und dadurch genannte Platte und das Schneidmesser abwärts zwingt, so dafs letzteres mit der festen Gegenplatte 24 für die ganze Länge in Schneidwirkung tritt.
Zum Halten des Gewebes, während es zerschnitten wird, und zum Regeln der abzuschneidenden Länge kann folgende Einrichtung getroffen werden. Eine senkrecht verstellbar untere Schiene 36, Fig. 7, wird in einer an der hinteren Längskante im Arbeitstische 1, Fig. 7 und 8, und parallel mit dem festliegenden Messer angeordneten Nuth untergebracht und auf Stellschrauben 37 gelagert. Andererseits befestigt man eine obere bewegliche Lehrschiene 371, Fig. 5, an dem Querträger 38. Letzterer wird oberhalb des Arbeitstisches von Armen 39 getragen, welche vor dem Gestellrahmen 3 durch eine Querstange 40 verbunden sind. Die Arme 39 stützen sich mit ihren vorderen Enden auf eine mit beiden Enden im Rahmen 3 befestigte Stange 40 \ welche durch Längsausschnitte der Arme 39 hindurchgreift. Eine Feder 41, Fig. 9, drückt die bewegliche Lehrschiene 37! gegen das bewegliche Messer 25, während Schrauben 42, Fig. 5, den Abstand zwischen'Lehrschiene und Messer regeln.
Von dem Querträger 38 der Lehrschiene 37 l geht eine Stange 41' aufwärts, welche durch den horizontalen Schenkel des Winkeleisens 15 geführt ist und mit einem wagrechten Arm 43 um den Arm 45 l eines Winkelhebels 45, Fig. 3, herum in einen Schlitz 432 des lothrechten Schenkels dieses Winkeleisens 15 greift. Eine Feder 44 drückt die Stange 41 und mit ihr die Lehrschiene 37' abwärts auf das Gewebe. Der Winkelhebel 45, Fig. 3, welcher zum Heben der Lehrschiene durch Vermittelung der Stange 41 1 dient, wird mittelst einer Stange 46 von einem Winkelhebel 47 aus bethätigt, welcher seinerseits durch den vom Hubdaumen 8 aus bethätigten Hebel 48, Fig. 1 und 2, bewegt wird. Wird der Hebel 48 gehoben, so wird auch die Lehrschiene 37 l gehoben, indem das Schubprofil des an der Stange 41! angreifenden Armes 45' des Winkelhebels 45, Fig. 3, zur Wirkung kommt. Ist dann das Gewebe vorgeschoben, so läfst der Curvenschub 8 den Hebel 48 abwärts gehen, so dafs die Feder 44 die Lehrschiene 37: auf das Gewebe drücken kann, während die Schneidvorrichtung das Gewebe zertheilt.
Um das Gewebe zu erfassen, durch die Schneidvorrichtung hindurchzuziehen und straff zu halten, während das hervorgezogene Stück durch die Messer abgeschnitten wird, ist eine Greifvorrichtung vorgesehen, welche sich aus dem oberen festen Klemmbacken 47', Fig. 2 und 5, und dem ^ unteren beweglichen Klemmbacken 48' zusammensetzt, welche beide von den auf der Welle 19 lose sitzenden gekrümmten Armen 49 getragen werden. Der bewegliche Klemmbacken 48 l wird von sich

Claims (2)

rückwärts erstreckenden Leisten gehalten, welche durch eine Querstange 51, Fig. 5, verbunden und an das Querstück angelenkt sind, welches den festen Klemmbacken 471trägt. Für gewöhnlich ist die Greifvorrichtung geöffnet. Der Arm 5 2, welcher sich von der Welle 19 abwärts erstreckt, ist aus zwei auf dieser lose sitzenden Platten zusammengesetzt, zwischen welchen Raum für den auf der Welle 19 festen kurzen Arm 5 3 bleibt, welcher zum Mitnehmen des losen Doppelarmes 5 2 dient. Zu diesem Zweck ist zwischen den beiden Platten des Armes 52 eine um Welle 19 concentrisch gebogene Schiene 54 befestigt, welche lose eine im Arm.53 vorgesehene Bohrung durchsetzt und hinter letzterem Arm eine Feder 5 5 trägt, die sich einerseits gegen den Arm 53, andererseits gegen ein Lager stützt, in welches die gekrümmte Stange 54 endigt. Bei entsprechender Bethätigung der Welle 19 wird die Greifvorrichtung zurück (nach links, Fig. 5) gezogen, indem der Arm 53, auf die Feder 55 drückend, zunächst den Arm 52 mitnimmt, welcher seinerseits gegen den um Arm 52 gelegten Anschlag 57, Fig. 4, 5 und 6, stöfst und dadurch die Greifvorrichtung ebenfalls an der Bewegung theilnehmen läfst, da der Anschlag 57 mit der an den losen Armen 49 hängenden Greifvorrichtung fest verbunden ist. Zwischen den beiden Seitenstücken des Doppelarmes 52 ist unten ein Schieber 56 vorgesehen, welcher bei der Schwingung des Armes 52 durch die Stange 58 in letzterem verschoben wird. Bewegt sich die Greifvorrichtung ihren ganzen Hub zurück, so zieht die Stange 58 den Schieber aufwärts und giebt die Querstange 51 des beweglichen Klemmbackens von dem auf diese Stange 51 drückenden abgeschrägten unteren Ende des Schiebers frei, so dafs der bewegliche Backen abwärts klappen kann. Bewegt sich die Welle 19 in entgegengesetzter Richtung (nach rechts, Fig. 5), dann wird das Gewebe durch die Zuführvorrichtung 12, Fig. 5, so weit vorgeschoben, dafs es durch die Greifvorrichtung gefafst werden kann, gleichzeitig öffnet sich die Schneidvorrichtung und die Druckschiene 37 x geht aufwärts. Schwingt also die offene Greifvorrichtung gegen die Messer, so wird das Gewebe zwischen die offenen Klemmbacken geschoben und das abgeschrägte Ende 60 des Schiebers 56 trifft auf die Stange 51 des beweglichen Klemmbackens 481J dadurch letzteren aufwärts zwingend, so dafs das Gewebe fest eingeklemmt wird. Die Querstange 5 1 schlüpft dabei hinter den Absatz 59 des Schiebers 56, da die Stange 58 in dieser Stellung ein Abwärtsgehen des Schiebers bis über das untere Ende des Armes 52 hinaus zuläfst, so dafs der Schieber die Greifvorrichtung geschlossen hält. Darauf schwingt die Welle 19 zurück, und die Greifvorrichtung zieht das Gewebe so weit mit sich, bis der Saum des Gewebes gegen die Lehrschiene 37 * stöfst. Hierauf wird das vorgezogene Gewebestück abgeschnitten, während es an der Greifvorrichtung gehalten wird. Der auf der Welle 19 festsitzende Arm 53 hat einen bestimmten unveränderlichen Hub, während die Länge des abzuschneidenden Gewebestückes wechselt. Damit der Arm 53 bei jedem Hub die gleiche Strecke durchlaufen kann, obwohl der Saum im Gewebe, indem er gegen die Lehrschiene stöfst, die Greifvorrichtung und den auf der Welle 19 lose sitzenden Doppelarm 52 hindert, an dieser vollen Bewegung des Armes 53 theilzunehmen, ist die Verbindung des letzteren mit dem Doppelarm 52 durch Feder 5 5 geschaffen, welche bei der Weiterbewegung des Armes 5 3 zusammengedrückt wird. Der Hub der Zuführplatte 12 kann durch eine Reihe von Bohrungen im Arm 18, Fig. 2, veränderlich gemacht werden, in welchen der bewegliche Uebertragungszapfen nach Erfordernifs versetzt werden kann. Die Randstücke, Bindchen an Hemdärmeln u. s. w. für gewirkte Waaren, wie Unterkleider, werden gewöhnlich in Bändern mit quer laufenden Doppelrändern hergestellt, welche letzteren die äufseren Kanten oder Kopfsäume des Kleidungsstückes bilden sollen. Vorliegende Maschine dient dazu, in angegebener Weise ein solches Band in Streifen zu zertheilen, deren jeder an einer Kante einen Doppelrand aufweist. Die Maschine kann jedoch auch zum Zerschneiden anderer Stoffe verwendet werden. Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R ü c η ε :
1. Eine Maschine zum selbstthätigen Zerschneiden eines Bandes in Querstreifen, dadurch gekennzeichnet, dafs bei jedem sich wiederholenden Arbeitsvorgang der Maschine das Band mit der vorderen Kante durch eine geöffnete Schneidvorrichtung (24, 25) hindurch einer · Greifvorrichtung (47 \ 48 l) zugeschoben, dann von dieser gefafst und bis zur abzutrennenden Länge durch die Schneidvorrichtung (24, 25) hindurchgezogen, hierauf durch eine auf das Band gesenkte Lehrschiene (371) unmittelbar vor der Schneidvorrichtung festgehalten und schliefslich, nachdem der abzutrennende Theil durch die sich weiter bewegende Greifvorrichtung genügend gespannt ist, durch die Schneidvorrichtung hinter der von der Lehrschiene festgehaltenen Stelle durchgeschnitten wird, worauf die Greifvorrichtung sich öffnet und den bisher festgehaltenen abgeschnittenen Streifen fallen läfst.
2. Eine Maschine der durch den Anspruch 1. gekennzeichneten Art, bei welcher das Band der Greifvorrichtung (47', 48') mittelst eines
schwingenden Schiebers (12) zugeschoben wird, dessen Weg veränderlich ist.
Eine Maschine der durch den Anspruch 1. gekennzeichneten Art, bei welcher ein selbstthätig bewegter Schieber (56) die Greifvorrichtung (47', 48Ί) zu den erforderlichen Zeiten schliefst und wieder öffnet.
Eine Maschine der durch den Anspruch 1. gekennzeichneten Art, bei welcher behufs Erzielung einer gleichmä'fsigen Schneidwirkung das obere bewegliche Messer (25) der Schneidvorrichtung (24, 25) dadurch kräftig herabgedrückt wird, dafs der Bewegungmechanismus (26, 27, 30) des oberen Messers (25) mit einer dreh- und verschiebbaren Platte (29) in Verbindung steht, deren mit Nase (35) versehenes Ende zur Zeit des Abwä'rtsganges des Messers (25) beim Hingleiten über eine im Gestell (4) vorgesehene Bahn abwärts gedrückt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT63102D Maschine zum selbstthätigen Zerschneiden eines Gewebebandes in Streifen, deren Länge durch Quersäume des Gewebebandes bestimmt ist Expired - Lifetime DE63102C (de)

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