DE67360C - Zusammenlegbarer Schirm - Google Patents

Zusammenlegbarer Schirm

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Publication number
DE67360C
DE67360C DENDAT67360D DE67360DA DE67360C DE 67360 C DE67360 C DE 67360C DE NDAT67360 D DENDAT67360 D DE NDAT67360D DE 67360D A DE67360D A DE 67360DA DE 67360 C DE67360 C DE 67360C
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DE
Germany
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scissors
ring
umbrella
hinges
hinge
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT67360D
Other languages
English (en)
Original Assignee
M. MARCUS in Kl. Büllesheim bei Cuchenheim, Reg. Bez. Köln
Publication of DE67360C publication Critical patent/DE67360C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B19/00Special folding or telescoping of umbrellas
    • A45B19/10Special folding or telescoping of umbrellas with collapsible ribs
    • A45B19/12Special folding or telescoping of umbrellas with collapsible ribs in the form of lazy-tongs

Landscapes

  • Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 33: Hand- und Reisegeräthe.
(Reg.-Bez. Cöln).
Zusammenlegbarer Schirm.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. August i8g2 ab.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet einen Schirm (Sonnen- oder Regenschirm), welcher beim Nichtgebrauch zusammengelegt in der Tasche getragen, im Falle des Bedarfes dagegen auf einen beliebigen Stock aufgesteckt und in einfachster Weise gebrauchsfähig gemacht werden kann.
Das Wesentliche des Schirmes sind die beiden nach Art einer Nürnberger Scheere gestalteten Theile AA, welche scheerenartig verschoben werden können und, wenn zusammengeschoben , ganz dicht neben einander liegen. Diese beiden scheerenartigen Theile A A werden durch zwei Leder- oder dergleichen Stücke b b mit einander vereinigt, wodurch dieselben zu einem Ganzen verbunden sind (Fig. ι und 2). Während die Lederstücke b b an den äufseren Enden der Endstäbe a1 a1 angebracht sind, werden deren Mitten durch zwei Scharniere c mit einander vereinigt (Fig. 4 bis 8);
Diese aus zwei schärnierartig mit einander verbundenen Schenkeln zusammengesetzten Scharniere, welche ebenfalls scharnierartig an die äufseren Stäbe al a1 der beiden scheerenartigen Theile ÄA befestigt sind, haben den Zweck, diese beiden Theile, welche, wenn' ausgespannt, die Form eines Kreises annehmen, in diesem Zustande zu erhalten. Hierfür besitzt jedes Scharnier eine auf dem einen Schenkel des Scharniers befestigte Feder c\ welche bei geöffnetem Scharnier gegen den anderen Schenkel wirkt, so dafs das Scharnier sich von selbst nicht schliefsen kann und auf diese Weise die durch die Stäbe α gebildete, beim Gebrauch kreisförmige Scheere und somit der Schirm offen bleiben mufs. Ein Schliefsen desselben ist nur dann möglich, nachdem die Scharniere geschlossen worden sind, was durch Eindrücken der Scharniere nach innen erfolgt.
Auf dieser kreisförmigen Scheere wird der Ueberzug mit seiner unteren Kante befestigt, während seine obere Kante auf dem aus elastischem Stoff hergestellten Ring r festgemacht wird. Die Schnüre s dienen zum Ersatz der bei den gewöhnlichen Schirmen benutzten Drähte. Die von dem unteren Lederstreifen b b ausgehenden Schnüre s haben den Zweck, beim Festhalten und Spannen des Schirmes mitzuwirken, und dienen als Ersatz der bei den gewöhnlichen Schirmen gebräuchlichen Spannstäbe.
Durch die Länge des Scharnieres ist die Weite der einzelnen Felder des Ringes A A und dadurch der Durchmesser desselben bezw. des Schirmes bestimmt.
Beim Nichtgebrauch ist die Scheere nebst Ueberzug, Ring r und Schnüre s sl zusammengefaltet. Im Falle des Bedarfs wird die Scheere aus einander gebogen und die beiden Scharniere geöffnet, wodurch die Scheere und dadurch der Schirm die untere kreisförmige Gestalt erhält. Indem man nun einen Stock in den Ueberzug hineinschiebt, befestigt man gleichzeitig den Ring r auf dem oberen Theil des zum Tragen des Schirmes benutzten Stockes
und auf dem unteren Theil desselben die Spannschnüre s\ wobei dieselben passend angespannt werden. Der Schirm hat nunmehr die in Fig. 3 gezeichnete Form und ist zum Gebrauch fertig. Soll derselbe wieder zusammengelegt werden, so genügt es, nachdem sowohl die Spannschnüre s1, als auch der obere Ring r von dem Stock abgenommen bezw. letzterer aus dem Ueberzug herausgezogen ist, die Scharniere zu schliefsen und die scheerenartigen Theile zusammenzulegen.
Mittelst eines durch den elastischen Ring r gezogenen Bandes kann dieser Ring mehr oder weniger zusammengezogen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprdch:
    Ein zusammenlegbarer Schirm, welcher, wenn nicht gebraucht, zusammengelegt getragen werden kann, während er im Falle des Bedarfes nach Auseinanderziehen der beiden unteren, nach Art einer Nürnberger Scheere gestalteten Theile (A A) und Oeffnen der Scharniere (c c), durch welche die Weite des scheerenförmigen Ringes (A AJ· und des an demselben befestigten Ueberzuges bestimmt ist, durch einfaches Ueberschieben über einen Stock und Befestigen auf demselben mittelst Ringes (r) und Spannschnüre (s1) gebrauchsfähig gemacht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT67360D Zusammenlegbarer Schirm Expired - Lifetime DE67360C (de)

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DE (1) DE67360C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2932423A1 (de) * 1979-01-09 1980-07-10 Terry Hermanson Zusammenklappbarer schirm

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2932423A1 (de) * 1979-01-09 1980-07-10 Terry Hermanson Zusammenklappbarer schirm

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