DE67360C - Zusammenlegbarer Schirm - Google Patents
Zusammenlegbarer SchirmInfo
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- DE67360C DE67360C DENDAT67360D DE67360DA DE67360C DE 67360 C DE67360 C DE 67360C DE NDAT67360 D DENDAT67360 D DE NDAT67360D DE 67360D A DE67360D A DE 67360DA DE 67360 C DE67360 C DE 67360C
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- ring
- umbrella
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- hinge
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- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45B—WALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
- A45B19/00—Special folding or telescoping of umbrellas
- A45B19/10—Special folding or telescoping of umbrellas with collapsible ribs
- A45B19/12—Special folding or telescoping of umbrellas with collapsible ribs in the form of lazy-tongs
Landscapes
- Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 33: Hand- und Reisegeräthe.
(Reg.-Bez. Cöln).
Zusammenlegbarer Schirm.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet einen Schirm (Sonnen- oder Regenschirm),
welcher beim Nichtgebrauch zusammengelegt in der Tasche getragen, im Falle des Bedarfes
dagegen auf einen beliebigen Stock aufgesteckt und in einfachster Weise gebrauchsfähig gemacht
werden kann.
Das Wesentliche des Schirmes sind die beiden nach Art einer Nürnberger Scheere
gestalteten Theile AA, welche scheerenartig verschoben werden können und, wenn zusammengeschoben
, ganz dicht neben einander liegen. Diese beiden scheerenartigen Theile A A
werden durch zwei Leder- oder dergleichen Stücke b b mit einander vereinigt, wodurch
dieselben zu einem Ganzen verbunden sind (Fig. ι und 2). Während die Lederstücke b b
an den äufseren Enden der Endstäbe a1 a1
angebracht sind, werden deren Mitten durch zwei Scharniere c mit einander vereinigt (Fig. 4
bis 8);
Diese aus zwei schärnierartig mit einander verbundenen
Schenkeln zusammengesetzten Scharniere, welche ebenfalls scharnierartig an die äufseren Stäbe al a1 der beiden scheerenartigen
Theile ÄA befestigt sind, haben den Zweck, diese beiden Theile, welche, wenn' ausgespannt,
die Form eines Kreises annehmen, in diesem Zustande zu erhalten. Hierfür besitzt jedes
Scharnier eine auf dem einen Schenkel des Scharniers befestigte Feder c\ welche bei geöffnetem
Scharnier gegen den anderen Schenkel wirkt, so dafs das Scharnier sich von selbst
nicht schliefsen kann und auf diese Weise die durch die Stäbe α gebildete, beim Gebrauch
kreisförmige Scheere und somit der Schirm offen bleiben mufs. Ein Schliefsen desselben
ist nur dann möglich, nachdem die Scharniere geschlossen worden sind, was durch Eindrücken
der Scharniere nach innen erfolgt.
Auf dieser kreisförmigen Scheere wird der Ueberzug mit seiner unteren Kante befestigt,
während seine obere Kante auf dem aus elastischem Stoff hergestellten Ring r festgemacht
wird. Die Schnüre s dienen zum Ersatz der bei den gewöhnlichen Schirmen benutzten Drähte. Die von dem unteren
Lederstreifen b b ausgehenden Schnüre s haben den Zweck, beim Festhalten und Spannen des
Schirmes mitzuwirken, und dienen als Ersatz der bei den gewöhnlichen Schirmen gebräuchlichen
Spannstäbe.
Durch die Länge des Scharnieres ist die Weite der einzelnen Felder des Ringes A A
und dadurch der Durchmesser desselben bezw. des Schirmes bestimmt.
Beim Nichtgebrauch ist die Scheere nebst Ueberzug, Ring r und Schnüre s sl zusammengefaltet.
Im Falle des Bedarfs wird die Scheere aus einander gebogen und die beiden Scharniere
geöffnet, wodurch die Scheere und dadurch der Schirm die untere kreisförmige Gestalt erhält.
Indem man nun einen Stock in den Ueberzug hineinschiebt, befestigt man gleichzeitig
den Ring r auf dem oberen Theil des zum Tragen des Schirmes benutzten Stockes
und auf dem unteren Theil desselben die Spannschnüre s\ wobei dieselben passend angespannt
werden. Der Schirm hat nunmehr die in Fig. 3 gezeichnete Form und ist zum Gebrauch fertig. Soll derselbe wieder zusammengelegt
werden, so genügt es, nachdem sowohl die Spannschnüre s1, als auch der
obere Ring r von dem Stock abgenommen bezw. letzterer aus dem Ueberzug herausgezogen
ist, die Scharniere zu schliefsen und die scheerenartigen Theile zusammenzulegen.
Mittelst eines durch den elastischen Ring r gezogenen Bandes kann dieser Ring mehr oder
weniger zusammengezogen werden.
Claims (1)
- Patent-Ansprdch:Ein zusammenlegbarer Schirm, welcher, wenn nicht gebraucht, zusammengelegt getragen werden kann, während er im Falle des Bedarfes nach Auseinanderziehen der beiden unteren, nach Art einer Nürnberger Scheere gestalteten Theile (A A) und Oeffnen der Scharniere (c c), durch welche die Weite des scheerenförmigen Ringes (A AJ· und des an demselben befestigten Ueberzuges bestimmt ist, durch einfaches Ueberschieben über einen Stock und Befestigen auf demselben mittelst Ringes (r) und Spannschnüre (s1) gebrauchsfähig gemacht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE67360C true DE67360C (de) |
Family
ID=340991
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT67360D Expired - Lifetime DE67360C (de) | Zusammenlegbarer Schirm |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE67360C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2932423A1 (de) * | 1979-01-09 | 1980-07-10 | Terry Hermanson | Zusammenklappbarer schirm |
-
0
- DE DENDAT67360D patent/DE67360C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2932423A1 (de) * | 1979-01-09 | 1980-07-10 | Terry Hermanson | Zusammenklappbarer schirm |
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