DE672891C - Richtgeraet - Google Patents

Richtgeraet

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Publication number
DE672891C
DE672891C DEK133038D DEK0133038D DE672891C DE 672891 C DE672891 C DE 672891C DE K133038 D DEK133038 D DE K133038D DE K0133038 D DEK0133038 D DE K0133038D DE 672891 C DE672891 C DE 672891C
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DE
Germany
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sighting telescope
circle
axis
straightening
optical axis
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Expired
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DEK133038D
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HEINRICH KISSEL
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HEINRICH KISSEL
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G3/00Aiming or laying means
    • F41G3/14Indirect aiming means
    • F41G3/16Sighting devices adapted for indirect laying of fire

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

  • Richtgerät Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung des durch das Patent 644551 geschützten Richtgerätes. Bei diesem Richtgerät ist ein üblicher Richtkreis mit Visierfernrohr oder ähnliches Gerät vierschwenkbar und einstellbar in einer Ebene, welche zu der bei eingespielter Libelle waagerecht liegenden Kreisteilung des Richtkreises senkrecht steht, wobei die genannte Einstellung an einem mehr als 18o° umfassenden Führungsbogen mit Gradeinteilung erfolgt, der bei Nullstellung des Gerätes so steht, daß seine Achse mit der optischen Achse des Visierfernrohres zusammenfällt oder parallel läuft.
  • Bei diesem Richtgerät muß zur Durchführung einer aus irgendwelchen Gründen notwendig werdenden Nachprüfung der ursprünglich eingestellten Grundrichtung das auf das Ziel eingestellte Visierfernrohr Jedesmal erst in die Nullstellung zurückgeschwenkt werden.
  • Um diesen Nachteil zu beheben, ist erfindungsgemäß am Richtgerät außer dem Visierfernrohr des Richtkreises noch ein zweites Visierfernrohr an dem Gerät fest angebracht, dessen optische Achse mit der optischen Achse des Visierfernrohres am Richtkreis bei der Nullstellung des Gerätes gleichgerichtet ist.
  • Besondere Einstellfernrohre sind für astronomische Meßgeräte an sich bekannt, jedoch nicht an Richtgeräten der vorbeschriebenen Art.
  • In der Zeichnung ist das Gerät im grundsätzlichen Aufbau dargestellt.
  • Es zeigt i einen bekannten Richtkreis, welcher wie im Hauptpatent an einer senkrecht stehenden Bogenführung mit Röhrenlibelle und Einteilunga vierschwenkbar und einstellbar ist. Hierzu dienen bekannte Triebschrauben u. dgl., welche nicht gezeichnet sind.
  • Am Richtkreis i befinden sich die bekannten Teile, wie Oberteil 3 mit Dosenlibelle, Visierfernrohr 4 und Kreisteilung 6.
  • Nach der Erfindung wird ein zweites Visierfernrohr 5 fest angebracht. In der Zeichnung fällt dessen optische Achse mit der Achse zum Einteilungsbogen z zusammen, welches in der Praxis nicht notwendig ist. Das Visierfernrohr 5 kann am Gerät so befestigt sein, daß dessen optische Achse parallel zur Achse 5 liegt.
  • Das Gerät wird zum Gebrauch auf bekannte Art mit einer Hülse 7 auf ein Gestell e aufgesetzt, wie in der Abbildung angedeutet ist, und ist um die Achse des Gestells 8- schwenkbar bzw. einstellbar.
  • Bei Aufstellung des Gerätes wird die Grundrichtung mit dem Visierfernrohr 5 gegeben, es kann aber auch hierzu das Visierfernrohr 4 am Richtkreis mit Nullstellung benutzt werden, wie solches ohne das Fernrohr 5 notwendig wäre.
  • Zur Grundrichtung braucht je nach der Anwendung des Gerätes nicht immer die Röhrenlibelle an der Gradeinteilung 2 oder die Dosenlibelle am Richtkreis mit einzuspielen.
  • Mit dem Visierfernrohr 5 kann fortlaufend geprüft werden, ob die Grundricbtung aus irgendwelchen Gründen eine Änderung erfahren hat, und es kann gegebenenfalls das Gerät nachgerichtet werden, ohne daß man hierzu das Visierfernrohr 4 am Richtkreis aus seiner Gebrauchs- in die Nullstellung des Gerätes zurückschwenken muß.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Richtgerät, bei welchem ein üblicher Richtkreis mit Visierfernrohr in einer Ebene vierschwenkbar ist, welche zu der bei eingespielter Libelle waagerecht liegenden Ebene der Richtkreisteilung senkrecht steht, wobei die genannte Einstellung an einem mehr als i8o° umfassenden Führungsbogen mit Gradeinteilung erfolgt, welcher bei Nullstellung des Gerätes so steht, daß seine Achse mit der optischen Achse des Visierfernrohres gleichgerichtet ist, nach Patent 644551, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem Visierfernrohr (4) am Richtkreis noch ein zweites Visierfernrohr (5) am Gerät fest angeordnet ist, dessen optische Achse mit der optischen Achse des Visierfernrohres am Richtkreis bei der Nullstellung des Gerätes gleichgerichtet ist.
DEK133038D 1933-01-10 1933-01-10 Richtgeraet Expired DE672891C (de)

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DEK133038D DE672891C (de) 1933-01-10 1933-01-10 Richtgeraet

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DEK133038D DE672891C (de) 1933-01-10 1933-01-10 Richtgeraet

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DE672891C true DE672891C (de) 1939-03-11

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ID=7247774

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