DE67176C - Heistellung von Formen aus Gyps und Sorelcement - Google Patents

Heistellung von Formen aus Gyps und Sorelcement

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DE67176C
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DE
Germany
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forms
gyps
parts
sorelcement
manufacture
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT67176D
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English (en)
Original Assignee
J. WURM in Berndorf bei Bogen und A. HarTMANNSGRUBER in Bogen, Nieder-Bayern
Publication of DE67176C publication Critical patent/DE67176C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B11/00Calcium sulfate cements
    • C04B11/28Mixtures thereof with other inorganic cementitious materials

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf die Zusammensetzung einer Masse zur Herstellung von Formen, für welche bisher gewöhnlich Gyps angewendet wird, und hat den Zweck, die Formen ungleich haltbarer "zu machen, als die gewöhnlichen Gypsformen, ohne die Herstellungskosten wesentlich höher zu gestalten, da an Gyps gespart wird. Aufserdem ist die Masse auch insofern noch für den vorliegenden Zweck besonders geeignet, als die Taschen selbst feiner werden.
Die Ausführung geschieht in folgender Weise: Es werden 2 Theile Gyps und 1 Theil gebrannte Magnesia gut mit einander vermengt, so dafs der Gyps in dem Gemenge ganz gleichmäfsig vertheilt ist und unvertheilte Mengen von Gyps nicht verbleiben, weil diese sich schneller abnutzen und die Form selbst Vertiefungen haben würde. Hierauf wird eine Lösung von 7 Theilen Chlormagnesium in 9 Theilen heifsen Wassers hergestellt und von dieser Lösung 1 kg sowie 1 kg warmen Wassers zum Anmachen von 3 kg der Gypsmagnesiamischung benutzt. Die Masse mufs so dick werden, dafs sie beim Ausgiefsen in die Matrize eben noch gut auslaufen kann. In diesem Zustande wird die Masse in die Matrize eingegossen und 3 bis 4 Stunden abbinden bezw. trocknen gelassen.
Für die Zusammensetzung ist die zu erzielende Härte der Form entscheidend. Die Form darf nicht zu hart werden, weil sonst z. B. die Falzziegel, für welche sich diese Art von Formen am besten eignet, nicht herausgehen, und es mufs die Form bei der Arbeit »schwitzen«; andererseits ist für den möglichst langen Gebrauch der immerhin kostspieligen Formen eine zu grofse Weichheit naturgemäfs ebenfalls auszuschliefsen. Die vorgenannte Masse läfst Formen erzielen, welche den Gypsformen durchaus überlegen sind. Man kann nachweislich von jeder Gypsform nur 1000 bis 1500 Falzziegel abpressen, von Formen aus der vorgenannten Masse dagegen 3500 Ziegel herstellen, die schärfer und formschöner werden. Auch der Kostenpunkt fällt ins Gewicht, insofern z. B. in sechs Arbeitstagen etwa 250 1 Gyps erspart werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Masse zur Herstellung von Formen als Ersatz für Gyps, bestehend aus einem gleichmäfsigen Gemenge von 2 Theilen Gyps und 1 Theil gebrannter Magnesia, welches mit einer Lösung von 7 Theilen Chlormagnesium in 9 Theilen heifsen Wassers unter Zusatz von warmem Wasser zu einem Brei angemacht wird.
DENDAT67176D Heistellung von Formen aus Gyps und Sorelcement Expired - Lifetime DE67176C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1269935B (de) * 1964-02-15 1968-06-06 Battelle Institut E V Dauerform fuer plastische und giessfahige keramische Massen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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