DE256282C - - Google Patents

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DE256282C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/34Moulds, cores, or mandrels of special material, e.g. destructible materials

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds, Cores, Or Mandrels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
ι 256282 KLASSE 80 b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Januar 1912 ab.
i Den Gegenstand der Erfindung bildet eine J.. Form zur Herstellung von Dachfalzziegeln und
■ verwandten keramischen Gegenständen, die aus
■ Kaolin hergestellt sind, statt wie bekannt, 5 aus Gips, gebrannter gewöhnlicher Tonmasse,
oder aus einer Masse, die der Zusammen- ; setzung unreinen Tones entspricht.
Gipsformen werden zufolge ihrer geringen Widerstandsfähigkeit rasch abgenutzt, müssen ίο deshalb oft durch neue ersetzt werden.
Formen aus gebrannter gewöhnlicher Ton- ; masse und ähnlichem Stoff schwinden und ί werfen sich leicht, sind deshalb den an sie ; gestellten Anforderungen nicht gewachsen.
;i5 Durch Anwendung von Kaolin zur Herj stellung einer Form werden vorerwähnte Ubel- ; stände beseitigt, denn der Vorteil der Kaolinform besteht in der äußerst hohen Härte und glatter Oberfläche, wodurch schöne glatte Er-2o, Zeugnisse erzielt werden, außerdem weist diese ) Form eine lange Lebensdauer auf.
i Zufolge der äußerst hohen Widerstandsfähigkeit der Kaolinform kann zur Verarbeitung der Erzeugnisse ein viel trockneres, also 25 härtestes Gut verwendet werden.
! Die Kaolinform wird aus gutem, geschlemm-
; ten Kaolin, ähnlich wie die bekannten Gips-I oder Tonformen, geformt und nach völligem Austrocknen etwa bei Segerkegel 3 gebrannt.
Behufs größerer Widerstandsfähigkeit wird die fertiggebrannte Form, die eine sehr glatte Oberfläche besitzt, in bekannter Weise in eiserne Preßrahmen eingesetzt und mit flüssigem Gips vergossen, wodurch die Form zum Pressen fertig ist.
Der technische Vorteil der gebrannten Kaolinform besteht in der glatten, dabei aber äußerst porösen Oberfläche, wodurch erzielt wird, daß die nach dieser Form gepreßten Erzeugnisse auch eine glatte und reine Oberfläche erhalten.
Vor dem Pressen wird die Kaolinform genügend mit Wasser angefeuchtet; beim Pressen des in Verarbeitung befindlichen Tones wird die Luft in die Poren der Preßform eingepreßt, da sie keinen anderen Ausgang findet.
Beim Nachlassen des Druckes drängt die Luft zurück und hebt das fertige Erzeugnis von der Form ab, so daß es glatt und rein abfällt.
Wegen der Härte der Kaolinform ist ihre Abnutzung sehr gering.

Claims (1)

  1. Patent-AnSPRUCη :
    Form zur Herstellung von keramischen Gegenständen, wie Dachfalzziegeln, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus Kaolin besteht.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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