AT122479B - Verfahren zur Herstellung von feuerfesten Waren aus reinem Zirkonoxyd. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von feuerfesten Waren aus reinem Zirkonoxyd.

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  Verfahren zur Herstellung von   feuerfesten Waren ans reinem Zirkonoxyd.   



   Die Herstellung von   Gegenständen,   Steinen und sonstigen feuerfesten Materialien aus reinem Zirkonoxyd bereitet zur Zeit noch sehr grosse Schwierigkeiten. Dies ist mit ein Grund dafür, dass sich dieses   hochfeuerfeste : Material   bisher in der Technik noch nicht in stärkerem Masse eingeführt hat. Die Gegenstände aus reinem Zirkonoxyd reissen beim Brennen oder Sintern viel zu stark. so dass man nicht formbeständige und brauchbare   Stücke   in genügender Zahl herstellen konnte. 



   Es ist nun gefunden worden, dass man diese Schwierigkeiten vermeiden kann, wenn man das reine Zirkonoxyd, das man z. B. durch Glühen aus den basisehen Sulfaten des   Zirkons erhält, bei   Temperaturen von über   1800" C glüht   und sintert. Aus diesem so gesinterten und dann zerkleinerten Zirkonoxyd werden dann ohne Schwierigkeiten nach bekannten Verfahren hochfeuerfeste Gegenstände und Geräte geformt und bei etwa   20000 C   gebrannt. 
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 der nicht gebrannten pulverförmigen   Zirkonoxydmisehung nass mischt,   formt und bei Temperaturen über   18000 brennt.   Wenn man nicht   zu grosse Mengen   an nicht vorgesintertem Material zusetzt, tritt bei den so hergestellten feuerfesten Steinen ein neues Sintern überhaupt nicht mehr ein.

   Die Menge an Zusatz richtet sieh nach der Porosität, die man bei   gleicher Mahlung zu   erhalten wünscht. Je weniger Zusatz, desto poröser sind die Gegenstände nach dem Brennen. Die Porosität und auch die   mechanische   Widerstandsfähigkeit kann bei entsprechend höher gewählter Brenntemperatur verbessert werden. 



  Dasselbe Ziel wird erreicht, wenn man die Gegenstände beim Formen einem. mechanischen Druck aussetzt. 



   Brennt man die aus dem oben gekennzeichneten Zirkonoxyd bzw. Zirkonoxydmischungen fertiggestellten Gegenstände in. zwei Stufen, u. zw. zunächst bei   1300"und   dann bei   2000 ,   so kann man die Porosität der geformten   Gegenstände weitgehend   verändern. Man erhält bei diesem zweistufigen Brennprozess um so stärker poröse Gegenstände, je ausgiebige das erste Brennen bei einer Temperatur von etwa   1300" durchgeführt worden   ist. 



   Es hat sieh herausgestellt, dass für die gewöhnlichen Zwecke ein Zusatz von etwa 5% und darüber 
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 gebrauchten Zirkonmaterial auch zerkleinertes Material aus hochgebranntem, gesintertem,   reinem   Zirkonoxyd zusetzen. Die Zusammensetzung der frischen Masse braucht nicht mit der Zusammensetzung des gebrauchten oder gesinterten Materials ganz übereinzustimmen. Solche Massen eignen sich z. B. zur Herstellung von feuerfesten Steinen, die sehr hohen Temperaturbeanspruchungen standhalten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von feuerfesten Waren aus reinem Zirkonoxyd, das z. B. durch   Glühen basischer Sulfate erhalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass man das Zirkonoxyd bei Temperaturen   über   1800  sintert   und dann ohne besonders feine Vermahlung auf feuerfeste Waren weiter verarbeitet und bei Temperaturen von   2000c und darÜber   brennt. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass man erhitzte und vorgesintert oder in Gebrauch gewesene Massen, bestehend aus hochwertigem Zirkonoxyd, zerkleinert, mit etwa 5 0 und darüber an nicht gesintertem Frischmaterial mischt und bei Temperaturen über 1800 brennt.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man den Brennprozess in zwei Stufen durchführt, zunächst bei etwa 1300c und dann bei Temperaturen über 2000-. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT122479D 1925-01-23 1925-12-23 Verfahren zur Herstellung von feuerfesten Waren aus reinem Zirkonoxyd. AT122479B (de)

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