AT123505B - Verfahren zum Brennen von Ziegeln hoher Festigkeit. - Google Patents
Verfahren zum Brennen von Ziegeln hoher Festigkeit.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Brennen von Ziegeln hoher Festigkeit. Es ist bekannt, bei der Herstellung von Ziegeln Brennstoff der Rohmasse einzumischen. Dies geschah bisher zu dem Zwecke um leichte und poröse Ziegel zu erhalten. Es wurde überraschenderweise gefunden, dass man auf dem Wege des Einmischen von Brennstoff in die Rohmasse an Stelle von porösen Ziegeln die eine geringere Festigkeit aufweisen, gerade festere Ziegel herstellen kann. Je nach dem zu verarbeitenden Material kann unter Umständen die Druckfestigkeit auf über das Doppelte gesteigert werden. Das neue Verfahren besteht darin, dass der Ziegelrohmasse Brennstoffe, vorzugsweise Koks in fein verteilter Form in höchstens der zum Garbrand erforderlichen Menge einverleibt werden. Jede Art Ziegel kann auf diesem Wege hergestellt werden. Beispielsweise auch Dachziegel, an welche besondere Anforderungen gestellt werden. Wesentlich für die Erreichung des erstrebten Zieles, einen festen und möglichst dichten Ziegel zu erhalten, ist in erster Linie die Vermeidung überschüssiger Brennstoffmengen daneben auch die Verwendung des Brennstoffes in feiner Form, wenngleich bezüglich der letzteren Bedingung etwas EMI1.1 stoffe die Korngrösse etwas grösser sein darf gegenüber andern Brennstoffen, jedoch muss die ausgesprochen körnige Form, welche zur Erzielung poröser Ziegel verwendet hat, vermieden werden. Zweckmässig verwendet man als Brennstoff Koks oder einen Brennstoff mit ähnlichen Eigenschaften wie Koks. Magere Brennstoffe sind allgemein vorzuziehen. Wenn der Brennstoff in zum Garbrand nicht ausreichender Menge der Masse zugesetzt wird, kann die zum Garbrand erforderliche Wärmezufuhr in bekannter Weise geschehen, beispielsweise nach dem Schüttverfahren. Man kann aber auch in der Weise vorgehen, dass zwischen die Ziegel beim Einsetzen der zum Garbrennen noch erforderliche Brennstoff in fein verteilter Form eingestreut wird, wodurch man in der Lage ist, auch die von aussen zuzuführende Wärme durch Verbrennung von Koks oder ähnlichen Brennstoffen zu erzeugen. Praktisch kann man in der Weise vorgehen, dass man Koksgrus od. dgl. der Rohmasse in höchstens der zum Garbrand ausreichenden Mengen schon im Kollergang zusetzt, das Gemisch durch den Kollergang gehen lässt und hernach durch ein Feinwalzwerk führt. Dadurch wird einerseits der Brennstoff in die notwendige feine Form übergeführt, anderseits eine innige Vermischung mit der Masse herbeigeführt. Man kann aber auch den Brennstoff für sich in den feinen Zustand überführen und der Rohmasse zumischen, z. B. Koksstaub in die Masse einverleiben. Wichtig ist noch die gleichförmige Verteilung in der Masse. Der nach bekannten Arbeitsweisen hergestellte Formling wird wie üblich in den Ofen eingesetzt und dort, je nach den in der Rohmasse befindliehen Brennstoffmengen ohne oder mit Zuführung weiterer Brennstoffmengen zum Ofen, gebrannt. Das Erzeugnis des neuen Verfahren zeigt bis zum innersten Kern eine ausserordentliche Festigkeit. Es besitzt eine hohe Druckfestigkeit, besondere Dichte, zeichnet sich auch durch hohe Standfestigkeit bei hohen Temperaturen aus. Ein anderer bedeutsamer Vorteil des neuen Verfahrens ist, dass Stüek- kalk und Schwefelverbindungen der Rohmasse, welche zu Zerstörungen und Ausblühungen Anlass geben, unschädlich gemacht werden. Infolgedessen ist das neue Verfahren ausserordentlich wichtig für die <Desc/Clms Page number 2> Verarbeitung von kalkhaltigen Ziegelrohmassen und sonstiger beim gebrannten Ziegel leicht Aus- bluhungen gebender Rohmassen. Das Verfahren ermöglicht eine wesentliche Ersparnis an Brennstoff ; infolge der ausserordentlich günstigen Ausnutzung der Brennstoffe kommt man unter Umständen mit Mengen aus, die die Hälfte und weniger betragen im Vergleich zu den früheren Brennverfahren. Man kann ferner das Feuer wesentlich schneller fortschreiten lassen, so dass der Ofen viel leistungsfähiger ist als bisher. Es lässt sich bequem eine 50% ige Mehrleistung erzielen. Eine Stapelung der Steine für den Winter lässt sich gänzlich vermeiden, da ohne weiteres entsprechend der Leitsungsfähigkeit der Pressen in den einzelnen Jahreszeiten die Leistungsfähigkeit des Ofens eingestellt werden kann. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Brennen von Ziegeln hoher Festigkeit, dadurch gekennzeichnet, dass der Rohmasse Brennstoffe, vorzugsweise Koks, in feinverteilter Form und höchstens in der zum Garbrande erforderlichen Menge innig beigemischt wird, worauf der Garbrand durch Verbrennung des eingemischten Brennstoffes erfolgt, wodurch auch gleichzeitig erreicht wird, dass in der Rohmasse etwa enthaltener Stückkalk und Schwefelverbindungen unschädlich gemacht werden.
Claims (1)
- 2. Ausführungsform, des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der grösste Teil des zum Garbrand erforderlichen Brennstoffes in die Rohmasse eingemischt und der restliche Teil beim Einsetzen der Rohziegel zwischen diese eingestreut wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE123505X | 1928-04-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT123505B true AT123505B (de) | 1931-06-25 |
Family
ID=5657833
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT123505D AT123505B (de) | 1928-04-23 | 1929-02-02 | Verfahren zum Brennen von Ziegeln hoher Festigkeit. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT123505B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1225096B (de) * | 1961-07-03 | 1966-09-15 | Andreas Friedl | Verfahren und Einrichtung zum Herstellen geformter Tonwaren, insbesondere Lochziegel |
-
1929
- 1929-02-02 AT AT123505D patent/AT123505B/de active
Cited By (1)
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| DE1225096B (de) * | 1961-07-03 | 1966-09-15 | Andreas Friedl | Verfahren und Einrichtung zum Herstellen geformter Tonwaren, insbesondere Lochziegel |
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