DE366240C - Gleitschutzfliese - Google Patents

Gleitschutzfliese

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DE366240C
DE366240C DEN19024D DEN0019024D DE366240C DE 366240 C DE366240 C DE 366240C DE N19024 D DEN19024 D DE N19024D DE N0019024 D DEN0019024 D DE N0019024D DE 366240 C DE366240 C DE 366240C
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clay
grains
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DEN19024D
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Saint Gobain Abrasives Inc
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B33/00Clay-wares
    • C04B33/24Manufacture of porcelain or white ware
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F11/00Stairways, ramps, or like structures; Balustrades; Handrails
    • E04F11/02Stairways; Layouts thereof
    • E04F11/104Treads
    • E04F11/16Surfaces thereof; Protecting means for edges or corners thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description

  • Gleitschutzfliese. Die Erfindung bezieht sich auf Gleitschutzfliesen, diie @e'ine gewisse Menge außerordentlich harter, körniger Stoffe enthalten, um der Fliese eine muhe Oberfläche zu gebien,, .die der Abnutzung .durch -den (Verkehr wilderstehen un.d ein Ausgleiten auf der Fliese verhindern kann.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, Teilchen aus harten, gegen Abnutzung `widerstandsfähigen Stoffen, wie .geschmolzener Tonerde, durch ein Binderndttel ;aus .glasartig schmelzendem, keramischem Ton zu vereinigen. Diese Art von. Fliesen ,enthält eine große Menge, annähernd 8o Prozent, teurer Tonende in Verbindung mit einem kleinen Anteil von billiger keramischer Masse, und letztere ist weder geeignet noch bestilmrfit, der Beanspruchung idurch den Verkehr mehr als nöVig rausgesetzt zu werden, da sie nur den Zweck hat, als Bindemittel zum Zusammenhalten der gegen. Abnutzung widerstandsfähigen Körner zu ,dienen. Die Dauerhaftigkeit einer solchen Fliese hängt mehr von :dem festen Anhaften des Bindemittels an den Körnern ab als von der Widerstandsfähigkeit des Bindemittels selbst ,gegen Abnutzung, wobei die Festigkeit dieses Bintdemittels in hohem Maße davon herrührt, dä.ß !das Brennen bei so hoher Temperatur ausgeführt wird, da.ß der biinldende Ton eine lösende Wirkung auf die Außenfläche der Tonerd'ekörner iausübt, so daß heim Erstarren diel Masse ein einheitlicher Körper erhalten wird.
  • Es ist häufig erwünscht, .auf :den Fliesen dekorative Wirkungen zu erzielen, dies ist aber bei Iden 'bisher vorgeschlagenen Produkten mit glasartig geschmolzenem Bindemittel schwierig, weil sich das ]Bindemittel nicht leicht fäeben läßt und die frei liegende Oberfläche einer solchen Fliese nahezu ganz aus der ,gewöhnlich dunkelgefärbten ,körrylgen Tonerde besteht.
  • Gemäß der Erfindung wird nun eine wesentl'ic'h billigere .und !gegebenenfalls. gefärbte Fliese dadurch erhalten, idaß Körner, vorzugsweise aus Ikristallinischer Tonerde oder anderen Stoffen vom Härtegrad 9 oder darüber, gegebenenfalls mit Zusatz von F;arbkörpern, durch. ein porzellanartiges Bindemittel vereinigt werden, dessen .Menge Jitj.enige der Körner überwiegt. Letztere Menge soll jedoch nicht wesentlich, weniger als 2o Prozent 'betragen. Vorzugsweise beträgt sie 30 bis 40 Prozent.
  • Eine (derartige Masse kann im Gegensatz zu einer solchen, -deren Bindemittel vollständig geschmolzen wird, bei der Herstellung ihre Form nicht ändern, so d'aß @die Menge der kostspieligen harten Körner auf -das erwähnte Maß ibeschränkt werden kann.. Außerdem läßt sich das porzellanartige Biudemittel leicht in bekannter Weise färben, Als Bindemittel kann entweder einfach Ton benutzt werden, oder es können verschiedene Zusätze dazu :erfolgen, um die porzellanartige Masse zu bilden.
  • Bei Benutzung von Ton allein wird ein Steingutton (ball clay) benutzt, Sand zwar vorzugsweise die als Missi:ssdppi ball clay bekannte Varietät. Dia indessen die besten derartigen Tone nicht leicht erhältlich sind und häufig Schwierigkeiten 'bei der -Handhabung und der Fabrikation mit sieh abringen, können die Eigenschaften des Tons geändert werden, so .daß beispielsweise Idas Schwinden vermindert oder die Trocknung erleichtert wird u. dgl., indem. man Stoffe, wie Feldspat, Talk, Steatit, Schlämmkreide, Kiesel Knochenasche oder Cornwallton, zusetzt. Feldspat erniedrigt z. B. den: Schmelzpunkt ider Masse und daher die Brenntemperatur, während, Steatit die Eigenschaft hat, die Masse dichter und dauerhafter zu machen, wobei aber die Regelung des Ofenganges schwieriger wird. Durch Veränderung :der Verhältnisse der verschiedenen Bestandteile können j e nach Wunsch Fliesen mit verschiedenen Eigenschaften erhalten werden.
  • Es hat sich ergeben, daß wegen der weißen Farbe des Produktes, -der Leichtigkeit oder Färbung und ider Dauerhaftigkeit im Gebrauch eine Porz.ell!anmasse folgender .Zusamm:ensetzung besonders ,geeignet ist: Steingutton (ball clay) 35 Gewichtsteile, Feldspat ........... 25 -Kiesel ... . ...... 4o -Die Fliesen können nach den jeweils gewünschten keramischen Arbeitsweisen hergestellt werden. Wenn die vorher angegebene P,orzellianmasse (benutzt wird, so wenden zwei Teile der Mischung aus ,Steingutton, Feldspat und Kiesel in den angegebenen Verhältnissen mit einem Teil Tonerde ;und einer genügen-.den Menge Wasser gemischt, um eine ,gießbare oder formbare Masse zu bilden. Infolge der Besc'haffen'heit ,der Masse aus keramischem Ton braucht zum Formen der Fliese kein Druck angewendet zu wenden, wenn man dies nicht wünscht. Nach dem Trocknen wird die Fliese bei einer Temperatur gebrannt, bei der rdie Masse porzellanartig wird, aber :nicht vollständig schmilzt. Diese Temperatur beträgt bei den angegebenen Stoffen etwa 130o° C. Diese Behandlung kann etwa Zoo Stunden fortgesetzt werden, worauf der :Gegenstand etwa ebenso lange langsam abgekühlt wird. Die Brenntemperatur wird so geregelt, daß die Tonmasse nicht flüssig wird und nicht so weit erweicht, d@aß die Fliese in schädlichem Maße in ihrer Form verändert wird oder sich wirft. Anderseits wird die Erhitzung so weit getrieben, daß die Fliese zu einer dichten Masse von geringer Porösität gebrannt wird und nur wenig Feuchtigkeit, gewöhnlich nicht mehr als 3 Prozent aufzusaugen vermag. Die Fliese kann je nach Wunsch in bekannter Weise gefärbt werden. Sie kann inallen gewünschten Formen hergestellt werden, vorzugsweise aber in Form von dünnen, flachen Platten mit rechteckigen, zusammenhängenden, ebenen oberen Flächen. Sie kann auf Fußbäden, Wegen, Treppenstufen u. dgl. durch geeignete Mittel, wie Schrauben oder durch Einbetten in Beton oder andere abbindende plastische Massen:, befestigt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Gleitschutzfliese o. dgl. mit das Ausgleiten verhindernden gegen Abnutzung widerstandsfähigen Körnern, .dadurch gekennzeichnet, daß Körner, vorzugsweise aus kristallinischer Tonerde oder anderen Stoffen vom Härtegrad 9 oder :darüber, ,gegebenenfalls unter Zusatz von Farbkörpern, .in solcher Menge durch .ein porzellanartiges Bindemittel vereinigt sind, daß letzteres überwiegt, die Körner jedoch nicht wesentlich weniger als 2o Prozent ausmachen. a. Gleitschutzfliese nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die das Bindemittel bildende Tonmasse aus einem Gemisch von ,Steingutton, Feldspat und Kiesel besteht.
DEN19024D 1918-04-29 1920-07-09 Gleitschutzfliese Expired DE366240C (de)

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