DE671683C - Maschine zum Schneiden von Rasenstreifen - Google Patents

Maschine zum Schneiden von Rasenstreifen

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DE671683C
DE671683C DESCH108021D DESC108021D DE671683C DE 671683 C DE671683 C DE 671683C DE SCH108021 D DESCH108021 D DE SCH108021D DE SC108021 D DESC108021 D DE SC108021D DE 671683 C DE671683 C DE 671683C
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Germany
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cutting
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cutting wire
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G20/00Cultivation of turf, lawn or the like; Apparatus or methods therefor
    • A01G20/10Pre-cultivated sod or turf; Apparatus therefor
    • A01G20/12Apparatus for cutting sods or turfs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)
  • Cultivation Of Plants (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Schneiden von Rasenstreifen und besteht im wesentlichen darin, daß an Stelle des bei allen bisherigen Rasenstreifenschneidem benutzten Quermessers ein Schneiddraht als Werkzeug zur Ausführung des waagerechten Schnittes verwendet wird. Damit wird nicht nur eine wesentliche Vereinfachung und Verbilligung der Maschine erzielt, sondern es wird auch ermöglicht, daß in einfacher Weise die Breite der einzelnen Rasenstreifen beliebig eingestellt werden kann. Hierfür brauchen lediglich die die senkrechten Schnitte ausführenden Schneidig messer an ihrem Träger entlang verstellbar angeordnet zu werden; der den Horizontalschnitt bewirkende Schneiddraht läßt sich dabei der jeweiligen Einstellung der Senkrechtschneidmesser ohne weiteres anpassen. Weitere Vorteile bestehen in der leichteren Auswechselbarkeit und in der billigeren Ersatzmöglichkeit eines Schneiddrahtes sowie darin, daß der Draht nachgiebiger ist als ein starres Messer und infolgedessen beim Auftreffen auf Widerstände im Erdboden weniger leicht beschädigt werden kann.
Zwecks Erzielung einer besonders leichten Auswechselbarkeit des Schneiddrahtes kann die Befestigung vorteilhaft in der Weise erfolgen, daß der mit seinem wirksamen Abschnitt etwa auf gleicher Höhe wie die Spitzen der beiden seitlichen Schneidmesser liegende Schneiddraht mit den ihn tragenden Messern leicht lösbar verbunden ist, indem er in röhrenförmigen Führungen an der Rückkante dieser Schneidmesser gehalten und an seinen nach oben geführten freien Enden mit Haltegliedern in Eingriff gebracht ist. Ferner kann die Nachgiebigkeit des Schneiddrahtes noch dadurch verbessert werden, daß die freien Enden des Drahtes an einer Zugfeder befestigt sind, durch welche der Schneiddraht elastisch angespannt wird, so daß er bei Auftreffen auf ein Hindernis im Boden elastisch nachgeben oder unter Anspannung der Zugfeder ausweichen kann.
Bei Maschinen mit sehr großer Schnittbreite und mehr als zwei Schneidmessern zur Ausführung der senkrechten Schnitte empfiehlt es sich, die mittleren Messer in der Nähe ihrer Spitzen mit je einer Ouerbohrung für den Durchtritt und zur Unterstützung des Schneiddrahtes an den mittleren Stellen zu versehen.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. ι eine Draufsicht auf einen Rasenstreif enschnei der,
Abb. 2 einen senkrechten Längsschnitt nach Linie A-B in Abb. 1,
Abb. 3 einen senkrechten Querschnitt durch die Maschine nach der Linie C-D in Abb. 2 und
Abb. 4 einen Teilquer schnitt nach der 6g Linie E-F in Abb. 3.
Die beispielsweise gezeichnete Maschine besteht aus einem Dreiecksrahmen c, welcher auf drei schlittenartigen Kufen d ruht und vorn ein Zugstück e 7Mm Anhängen an einen
671688
Gespann- oder Motorzug besitzt. Die Gleitkufen d sind in der Nähe der drei Ecken des gleichschenkeligen Rahmengestells c derart angeordnet, daß die beiden hinteren Kufen i größerer Entfernung auseinander stehen einen verhältnismäßig breiten Räum Unterbringung der Schneidwerkzeuge zw sehen sich freilassen.
Als Träger der Schneidwerkzeuge dient eine ίο aus zwei U-Eisen gebildete Querbrücke b, die an einem in senkrechter Ebene schwenkbaren Hebel α befestigt ist, dessen Vorderende in der Nähe des vorn liegenden Scheitels des Dreiecksrahmens c drehbar gelagert ist. Durch Feststellung des Hebelsa in verschiedenen Schwenklagen kann die Schneidstahlhalterbrücke zwecks Regelung der Schnittiefe der an ihr sitzenden Werkzeuge in beliebige Höhenlagen zum Erdboden eingestellt oder beim Leertransport der Maschine in eine hochgeschwenkte Nichtarbeitsstellüng gebracht werden.
Die Schneidstahlhalterbrücke b besteht aus zwei im freien Abstande voneinander liegenden und an ihren beiden Enden fest miteinander verbundenen U-Eisen, von denen das obere U-Eisen mittels zweier Winkellaschen mit dem Stellhebel α starr verbunden ist. Gegen seitliche Verschiebung ist die Schneidstahlhalterbrücke b an ihren beiden Enden durch Winkeleisenführungen gesichert, welche am Dreiecksrahmen c angeordnet sind.
An dem zwischen den beiden U-Eisen gebildeten Längsschlitz sind flanschartig geformte und mit Befestigungsbolzen ausgestattete Schneidstahlhalter /, g,-Jt, i befestigt, indem die Bolzen der einzelnen Schneidstahlhalter von hinten her durch den Schlitz durchgesteckt und vorn mittels einer Mutterschraube festgezogen sind. Wie ersichtlich, können die Schneidstahlhalter f, g, h, i nach Lockern der Befestigungsschrauben im Bereiche des Längsschlitzes verschoben und in jeder beliebigen Stellung an der Brücke b festgeklemmt werden. Es können ganz nach Wunsch zwei oder beliebig mehrere Schneidstahlhalter in willkürlich regelbaren gegenseitigen Abstande am Querträger b angebracht werden. Die Schneidstähle j, k, I, m bestehen aus vertikalen Messern, welche in geeigneter Weise in die Schneidstahlhalter eingesetzt werden. Sie können vorteilhaft in der Arbeitsrichtung sichelförmig nach vorn gekrümmt sein.
Als Werkzeug zur Ausführung des Horizontalschnittes dient erfindungsgemäß ein zwischen den unteren Enden der messerartigen Schneidstähle zu spannender Schneiddraht c. Der Schneiddraht ist in rohrartigen Führungsstücken an den rückwärtigen Kanten der beiden äußeren Schneidstähle j, m (s. Abb. 4)
gehalten, und seine nach aufwärts geführten freien Enden sind an einer im freien Raum oberhalb der Schneidstahlhalter liegenden geeinsamen Zugfeder p leicht lösbar befestigt, eiche den Draht 0 in einer nachgiebigen lannlage hält. Sofern mehr als zwei verti-Ie Schneidmesser verwendet werden, ist der Schneiddraht an den mittleren Schneidmessern k,l jeweils durch eine in der Nähe der unteren Spitzen dieser Messer angebrachte Querbohrung hindurchgeführt und gegen die Wandung der Bohrungen abgestützt. Die Zugfeder p hat nicht nur die Aufgabe, den : Schneiddraht 0 zu spannen, sondern soll bei Auftreffen des Schneiddrahtes auf unüberwindliche, nicht sichtbare Widerstände und Hindernisse im Erdboden durch auffälliges Anziehen hierauf rechtzeitig aufmerksam machen.
Die Maschine ist also erfindungsgemäß so eingerichtet, daß die Schneidstähle /, g, h, i zwecks willkürlicher Einstellung der Schnittbreite nach Lockern der -Schrauben leicht in der Längsrichtung" der Schneidstahlhalterbrücke b in deren Schlitz verschoben und festgestellt werden können, und daß ferner ohne größere Umständlichkeiten der Schneiddraht 0 an den Schneidstählen j, k, I, m angebracht oder wieder davon entfernt werden kann. Die leichte Lösbarkeit des Schneiddrahtes 0 ist nicht nur im Interesse eines leichten Auswechseln des Drahtes, sondern vor allem mit Rücksicht auf die Arbeitsweise der Maschine vorgesehen. Denn die Maschine kann man zweckmäßig in der Weise arbeiten lassen, daß man zuerst unter Fortlassung des Schneiddrahtes 0 auf dem aufzuschneidenden Rasenstück sämtliche Längsschnitte ausführt und erst danach mit eingespanntem Schneiddraht iod in der Querrichtung über das Rasenstück fährt, um auf diese Weise die vorgeschnittenen Rasenstreifen in der Querrichtung zu unterteilen und gleichzeitig die fertig geschnittenen Rasensoden vom Erdboden zu lösen.
Wenn die zu bearbeitende Rasenfläche er- ' hebliche Unebenheiten aufweist, so kann, wie , es auch bei bereits bekannten Rasenschnei demaschinen möglich ist, während des Arbeitsganges, d. h. ohne daß das Gerät erst vollkommen vom Rasenboden abgehoben werden muß, durch Verstellung des Hebels α die Schnitttiefe verändert werden, so daß sich Rasenplatten von durchweg gleichbleibender Dicke herstellen lassen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Maschine zum Schneiden von Rasenstreifen, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Schneiddrahtes zur Ausführung des Horizontalschnittes.
    6Ϊ1683
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneiddraht (o) mit den äußeren senkrechten Schneidmessern (/, m) durch röhrenförmige Führungen an der Rückkante dieser Schneidmesser leicht lösbar verbunden ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung von mehr als zwei senkrechten Schneidmessern die mittleren Messer (k, I) mit je einer Querbohrung für den Schneiddraht (0) versehen sind.
    «■4. Maschine nach Anspruch 2 oder 3, ■^dadurch gekennzeichnet, daß die Enden ,-"'".des Schneiddrahtes (0) an einer Zug-■ feder (p) befestigt sind, durch welche der Schneiddraht elastisch angespannt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
    i:i;rti.i%'. REDnrCRT in" heu mctOTisrnit χκκηΐίΐ
DESCH108021D 1935-09-21 1935-09-21 Maschine zum Schneiden von Rasenstreifen Expired DE671683C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2942694A1 (fr) * 2009-03-05 2010-09-10 Mairie De Plouer Sur Rance Dispositif mecanique pour desherber

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2942694A1 (fr) * 2009-03-05 2010-09-10 Mairie De Plouer Sur Rance Dispositif mecanique pour desherber

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