DE671353C - Mehrzylindrige Antriebsmaschine fuer Fahrzeuge mit Schnellverdampfer, insbesondere fuer Dampftriebwagen - Google Patents

Mehrzylindrige Antriebsmaschine fuer Fahrzeuge mit Schnellverdampfer, insbesondere fuer Dampftriebwagen

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Publication number
DE671353C
DE671353C DEK136983D DEK0136983D DE671353C DE 671353 C DE671353 C DE 671353C DE K136983 D DEK136983 D DE K136983D DE K0136983 D DEK0136983 D DE K0136983D DE 671353 C DE671353 C DE 671353C
Authority
DE
Germany
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pressure
steam
vehicles
railcars
evaporators
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Expired
Application number
DEK136983D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Rudolf Hilpert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
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Publication date
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Priority to DEK136983D priority Critical patent/DE671353C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE671353C publication Critical patent/DE671353C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B27/00Starting of machines or engines
    • F01B27/02Starting of machines or engines of reciprocating-piston engines
    • F01B27/04Starting of machines or engines of reciprocating-piston engines by directing working-fluid supply, e.g. by aid of by-pass steam conduits
    • F01B27/06Starting of machines or engines of reciprocating-piston engines by directing working-fluid supply, e.g. by aid of by-pass steam conduits specially for compound engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

  • Mehrzylindrige Antriebsmaschine für Fahrzeuge mit Schnellverdampfer, - insbesondere für Dampftriebwagen Die Erfindung bezieht sich auf mehrzylindrige Antriebsmaschinen für Fahrzeuge mit Schnellverdampfer, insbesondere für Dampftriebwagen, deren Zylinder im Regelbetrieb mit Verbundwirkung, beim Anfahren jedoch mit Hochdruckfrischdampf arbeiten.
  • Obwohl bei den bekannten Fahrzeugen dieser Art die Anfahrbeschleunigung bereits auf eine beachtliche Höhe gebracht werden kann, ist doch die erzielte Beschleunigung für Fahrzeuge, die höchste Fahrgeschwindigkeiten gestatten sollen, noch nichtausreichend. Besonders bei Triebwagen, bei denen die Antriebsmaschinen auf kleinstem Raume, z. B. in den Drehgestellen mit ihren im wesentlichen festliegenden Abmessungen, untergebracht werden müssen, erscheint eine weitere Vergrößerung der Anfahrbeschleunigung ausgeschlossen. Die Erhöhung der Anfahrbeschleunigung bei diesen Fahrzeugen stößt auf weitere Schwierigkeiten, wenn die Forderung erfüllt werden soll, daß die Maschinenanlagen bei dem am häufigsten vorkommenden Regelbetrieb mit wirtschaftlicher Dampfausnutzung arbeiten soll.
  • Hier zeigt nun die Erfindung einen neuartigen Weg, der die gewünschte weitere Erhöhung der Anfahrbeschleunigung ohne nennenswerte.Änderung der Maschinenanlage gestattef und dabei trotzdem die gute Dampfausnutzung beim Regelbetrieb gewährleistet. Dieser Weg besteht darin, daß die für die Verbundwirkung des Regelbetriebes' ausgelegten Antriebsmaschinen für die Verarbei-, tung von Frischdampf eingerichtet sind, dessen Druck ein Mehrfaches, beispielsweise das Doppelte des Druckes beim Regelbetrieb, beträgt, der aber nicht das z,5fache dieses Druckes unterschreiten darf.
  • Die Erzeugung . dieses Dampfes, dessen Druck ein Vielfaches über , dem .Regeldruck liegt, ist bei Fahrzeugen in einem dazu eingerichteten Verdampfer deshalb ohne weiteres möglich, weil jedem Anfahren eine Pause in der Dampfentnahme, nämlich beim Bremsen und Halten, vorausgeht. Die Druckabsenkung infolge des Anfahrens ist vorteilhaft, weil sich dann, wenn das Fahrzeug auf Geschwindigkeit gekommen ist, der Regeldruck (Druck beim Regelbetrieb) von selbst einstellen kann. Außerdem ergibt die Drucksenkung während des Anfahrens selbsttätig eine gute Anpassung der erforderlichen Zugkraft an den Bedarf, ohne daß die Füllung der Maschine geändert werden muß.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung durch die schematisch im waagerechten Längsschnitt dargestellte Antr iebsmaschinenanlage (Abb. i ) und drei Diagramme -(Abb. 2 bis 4) beispielsweise erläutert.
  • Die für den Regelbetrieb bemessene Maschinenanlage (Abb. i), die in einem nicht dargestellten Drehgestell des Dampftriebwagens untergebracht -ist, weist drei Arbeitszylinder 1, 2, 3 auf, von denen der eine Zylinder i beim Regelbetrieb als Hochdruckzylinder, die beiden anderen, zu seinen beiden Seiten angeordneten Zylinder z und 3 als parallel geschaltete Niederdruckzylinder arbeiten. Sämtliche Zylinder 1, 2 und 3 sind jedoch in der Lage, bei einem Dampfdrucke zu arbeiten, der ein Mehrfaches, z. B. das Doppelte des Dampfdruckes, beträgt, mit dem der Dampf beim Regelbetrieb in den Hochdruckzylinder i eintritt. Die Niederdruckzylinder 2 und 3 haben unter sich gleiche Abmessungen, aber ihr Durchmesser ist größer als der Durchmesser des Hochdruckzylinders, dessen Kolben mit 6 bezeichnet ist. Die Kolbenhübe sind bei allen drei Zylindern 1, 2, 3 gleich groß. Die Kolben 4, 5, 6 sind, wie üblich, über Kreuzköpfe 7, 8, 9 und Pleuelstangen io, 11, 12 mit einer Kurbelwelle 13 verbunden, die über j e ein an ihren beiden Enden angebrachtes Vorgelege 14, 15 mit einer Treibachse r6 des Triebwagens in zwangsläufiger Verbindung steht. Die Kurbeln 17, 18 der Niederdruckmaschinen 2, 3 haben die gleiche Stellung und sind gegen die Kurbel i9 der Hochdruckmaschine i um i20° versetzt.
  • Abb.2 stellt ein übliches P-V-Diagramm der Antriebsmaschinenanlage gemäß der Erfindung beim Regelbetrieb, also bei freier Fahrt, dar. Die Antriebsmaschinen 2, 3 arbeiten nach dem Verbundprinzip, damit eine große Dehnung und infolgedessen gute Ausnutzung des Dampfes während des für den größten Teil des Betriebes geltenden Zustandes verwirklicht wird. Das Verbundprinzip ist im Diagramm nach Abb.2 durch die waagerechte Trennlinie 2o veranschaulicht. Der Arbeitsdampf, der in einem hier nicht näher erläuterten, auf dem Triebwagen befindlichen Dampferzeuger hergestellt wird, strömt beim Regelbetrieb zunächst dem Hochdruckzylinder i mit dem Druck er (Abb. 2), der etwa 4o ata beträgt, zu und wird hier auf den Druck 20 entspannt. Dabei leistet er theoretisch eine Arbeit, die in Abb. 2 durch die waagerecht schraffierte Fläche22 dargestellt ist. Der aus dem Hochdruckzylinder i austretende'Dampf gelangt dann über ein hier gleichfalls nicht näher erläutertes Verteiler-3 Regelglied gleichzeitig in beide Niederdruckzylinder 2, 3, die zusammen eine Arbeit leisten, die in Abb.2 durch die senkrecht schraffierte Fläche 23 dargestellt ist. Die beiden Niederdruckzylinder 2, 3 verläßt der Dampf mit dem Drucke 24.
  • Beim Anfahren oder sonstigen Beschleunigen des Triebwagens ist eine Umsteuerung der Maschinen des Hoch- und Niederdruckteiles in der Weise vorgesehen, daß beide Teile mit Hochdruckfrischdampf gespeist werden können. Ferner wird für das Anfahren erfindungsgemäß eine Erhöhung des Druckes des Arbeitsdampfes (Hochdruckfrischdampfes), z. B. auf das Doppelte des Dampfdruckes des Regelbetriebes, vorgeschlagen. Beim Ausführungsbeispiel der Erfindung wird also dann sowohl dem Hochdruckzylinder i als auch .den beiden Niederdruckzylindern'2 und 3 Dampf mit einem Drucke 25 (Abb. 3 und 4) zugeführt, der doppelt so groß wie der Druck 21 ist. Das sich dann bei einer Füllung von etwa 50°1o für den Hochdruckzylinder i ergebende P-V-Diagramm ist in Abb. 3, das entsprechende Diagramm für die Niederdruckzylinder 2, 3 in Abb. 4 dargestellt. Wird eine noch größere Zugkraft verlangt, so braucht nur die Füllung - allerdings auf Kosten einer guten Dampfausnutzung - entsprechend vergrößert zu werden. Man erkennt die gerade für das Anfahren sehr wichtigen großen Arbeitsvermögen beider Druckteile trotz für den Regelbetrieb ausgelegter Maschinenanlage.
  • Zwecks Erzielung eines größeren Gleichförmigkeitsgrades und eines besseren Massenausgleiches könnte auch eine andere, gegebenenfalls dreifache Unterteilung in Hoch-, Mittel- und Niederdruck vorgesehen sein, wobei es zur Erzielung der erstrebten großen Zugkraft schon genügen kann, daß nur dein Hoch- und Mitteldruckteil unter Überdruck stehender Hochdruckfrischdampf zugeführt wird, der dann im Niederdruckteil auf den Enddruck entspannt wird. Auch könnte z. B. der Hochdrückzylinder i in zwei gleich große und parallel geschaltete Hochdruckzylinder unterteilt sein, und es könnte der N iederdruckteil der Anlage in drei oder vier oder mehr gleich oder verschieden große Maschinen unterteilt sein, deren Kurbeln wiederum gegeneinander und gegen die Kurbeln der Hochdruckmaschinen in zur Erzielung des Massenausgleiches und gleichmäßigeren Drehkraftverlaufes geeigneter Weise versetzt sein können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Mehrzylindrige Antriebsmaschine für Fahrzeuge mit Schnellverdampfer, insbesondere für Dampftriebwagen, deren Zylinder im Regelbetrieb mit Verbundwirkung, beim Anfahren jedoch mit Hochdruckfrischd,ampf arbeiten, dadurch gekennzeichnet, daB die für die Verbundwirkung des Regelbetriebes ausgelegte Arbeitsmaschine mit Frischdampf gespeist wird, dessen Druck im Schnellverdampfer für das Anfahren auf ein Mehrfaches, z. B. auf das Doppelte des Druckes beim Regelbetrieb, gesteigert ist.
DEK136983D 1935-02-23 1935-02-23 Mehrzylindrige Antriebsmaschine fuer Fahrzeuge mit Schnellverdampfer, insbesondere fuer Dampftriebwagen Expired DE671353C (de)

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