DE670849C - Im Schuh befestigter Schuhloeffel - Google Patents
Im Schuh befestigter SchuhloeffelInfo
- Publication number
- DE670849C DE670849C DEG93357D DEG0093357D DE670849C DE 670849 C DE670849 C DE 670849C DE G93357 D DEG93357 D DE G93357D DE G0093357 D DEG0093357 D DE G0093357D DE 670849 C DE670849 C DE 670849C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- shoe
- shoehorn
- spoon
- cap
- spoon attached
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 229920002160 Celluloid Polymers 0.000 claims description 3
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 3
- 239000012858 resilient material Substances 0.000 claims description 3
- 210000004872 soft tissue Anatomy 0.000 description 5
- 239000010985 leather Substances 0.000 description 4
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 description 1
- 230000001012 protector Effects 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B11/00—Footwear with arrangements to facilitate putting-on or removing, e.g. with straps
- A43B11/02—Footwear with arrangements to facilitate putting-on or removing, e.g. with straps with built-in shoe-horns
Landscapes
- Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)
Description
- im Schuh befestigter Schuhlöffel Die Erfindung bezieht sich auf ein Hilfsmittel zum Anziehen von Schuhen, insbesondere von Halbschuhen, welches im Schuh befestigt ist und beim Anziehen des Schuhes über die Hinterkappe hinaus nach außen gezogen wird und den Fuß beim Eintreten in den Schuh führt.
- Die bisher bekannten Einrichtungen dieser Art bestehen in der Regel aus einem schmalen Streifen biegsamen Werkstoffes, dessen eines Ende im Schuhinnern an der Sohle befestigt ist. Sie sind für den gedachten Zweck wenig geeignet, weil sie zu wenig Rücksicht auf die Ausbildung des Schuhwerkes nehmen. Bekanntlich befindet sich im Innern eines jeden Halbschuhes zwischen Innen- und Außenleder eine steife Lederkappe, die die Ferse zum Teil umschließt. An beiden Seiten dieser Kappe sind weitere Lederteile. Diese weichen Teile müssen beim Eintreten in den Schuh seitlich etwas auseinandergepreßt werden, um den Fuß ohne Druck und ohne Beschädigung der Weichteile einzubringen. Bei denbekannten Vorrichtungen ist dieser Forderung nicht Rechnung getragen. Da die oberen Teile dieser Einrichtungen verhältnismäßig schmal sind, legen sie sich beim Eintreten des Fußes in den Schuh auf das hintere Kappenende auf und erzeugen im Schuh eine Längsspannung. Dadurch werden die seitlichen Weichteile des Schuhes statt nach außen vielmehr nach innen gezogen, und sie müssen nachträglich mit den Fingern herausgenommen werden. Es ist ferner bereits eine Einrichtung bekanntgeworden, bei welcher der hintere Teil des Gerätes seitliche Flügel hat. Diese sind jedoch so geformt, daß ihre Breite von unten nach oben zunimmt, d. h. also, sie haben in der Nähe des oberen Mappenrandes ihre größte Breite. Diese Einrichtung zeigt den geschilderten Nachteil fast noch in verstärktem Maße, weil durch die entsprechende Längsspannung im Schuh beim Anziehen die oberen Teile der seitlichen Flügel sich auf die Weichteile des Schuhes auflegen und sie nach innen mitnehmen. Darüber hinaus sind die bekannten Einrichtungen in der Regel aus Leder oder einem anderen nicht elastischen Werkstoff hergestellt.
- Demgegenüber liegt die Erfindung in der Erkenntnis, daß es für ein müheloses Anziehen des Schuhwerkes erforderlich ist, beim Einschlüpfen einen Druck auf die seitlichen Weichteile des Schuhes nach außen auszuüben. Sie besteht darin, daß der an der hinteren Schuhwand anliegende und mit dem Bodenstück gelenkig verbundene, aus federndem Werkstoff bestehende Teil des Schuhlöffels seine größte Breite in der Nähe des Bodenteiles hat und nach oben sich allmählich verjüngt. Seine Elastizität ist so gewählt, daß er beim Herausziehen aus dem Schuh seitlich auseinanderspringt und daher die Weichteile des Schuhhinterteils auseinanderpreßt. Wenn :man für den an der Schuhwand anliegenden Teil des Schuhlöffels einen glatten Werkstoff, -wie Celluloid, wählt, so dient er gleichzeitig als Strumpfschoner und verhütet das schnelle Durchscheuern der Strümpfe am Kappenrand.
- Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise erläutert.
- Abb. i zeigt die Einrichtung in ausgestrecktem Zustand in Aufsicht, während Abb. 2 und 3 sie in der Stellung sowohl in Aufsicht wie in Seitenansicht verdeutlicht, in der sie im Schuh sich befindet. Die Abb. q. bis 6 erläutern die einzelnen Stellungen, welche der Schuhlöffel während des Anziehens des Schuhes einnimmt.
- Der Erfindungsgegenstand besteht aus dem Bodenstück b und dem Kappenstück oder eigentlichen Schuhlöffel c aus Celluloid, Stahl oder einem anderen federnden Werkstoff, die beide durch den Streifen a gelenkig verbunden sind. Der Löffel e ist so ausgebildet, daß er seine größte Breite bei e in der Nähe des Bodenteils hat und nach oben schmal zuläuft. Die dem Bodenstück zugewendete Kante des Löffels ist leicht ausgerundet. Der Radius der Ausrundung entspricht etwa der Absatzrundung. Gleichzeitig sind die beiden Seitenflügel des Löffels etwas nach innen gebogen, so daß dieser leicht gewölbt ist. Zum Gebrauch wird das freie Ende des Bodenstückes a im Innern des Schuhes auf beliebige Weise befestigt. Soll der Schuh angezogen werden, so zieht man den Löffel so weit aus dem Schuh heraus, daß er auf der Schuhkappenoberkante aufliegt und mit dem Bodenstück der Einrichtung, soweit es nicht in dem Schuh befestigt ist, etwa eine Gerade bildet. Wenn man nun mit dem Fuß in den Schuh hineinschlüpft und nach abwärts tritt, so führt der Schuhlöffel den Hacken in den Schuh hinein, wobei die seitlichen Flügel des Löffels die Weichteile des Schuhes nach außen pressen.
Claims (1)
- YATRNTANSPRUCH: Mittels eines Streifens aus biegsamem Werkstoff im Schuh befestigter zweiteiliger Schuhlöffel, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Schuhwand anliegende und mit dem Bodenstück (b) gelenkig verbundene, aus federndem Werkstoff, Celluloid o. dgl., bestehende Teil (c) des Schuhlöffels seine größte Breite am Bodenteil hat, nach oben sich allmählich verjüngt und beim Herausziehen infolge der federnden Ausbildung seitlich auseinanderspringt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG93357D DE670849C (de) | 1936-07-18 | 1936-07-18 | Im Schuh befestigter Schuhloeffel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG93357D DE670849C (de) | 1936-07-18 | 1936-07-18 | Im Schuh befestigter Schuhloeffel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE670849C true DE670849C (de) | 1939-01-27 |
Family
ID=7139888
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG93357D Expired DE670849C (de) | 1936-07-18 | 1936-07-18 | Im Schuh befestigter Schuhloeffel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE670849C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2446777A (en) * | 1947-01-13 | 1948-08-10 | Frederick C Menenko | Shoehorn |
| US3014288A (en) * | 1960-05-25 | 1961-12-26 | Anthony J Evans | Shoe wear |
| US3175307A (en) * | 1963-05-10 | 1965-03-30 | Anthony J Evans | Shoe attachment |
-
1936
- 1936-07-18 DE DEG93357D patent/DE670849C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2446777A (en) * | 1947-01-13 | 1948-08-10 | Frederick C Menenko | Shoehorn |
| US3014288A (en) * | 1960-05-25 | 1961-12-26 | Anthony J Evans | Shoe wear |
| US3175307A (en) * | 1963-05-10 | 1965-03-30 | Anthony J Evans | Shoe attachment |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE670849C (de) | Im Schuh befestigter Schuhloeffel | |
| DE2110666C3 (de) | Verfahren zum Struppzwicken von Schuhschäften | |
| DE1685245A1 (de) | Schuhabsatz | |
| DE696697C (de) | Vorrichtung zur Behandlung von Spreiz-, Senk- und Knickfuessen und zur Wiederherstellung der normalen Fussform | |
| DE534443C (de) | Schuhwerk | |
| DE605287C (de) | Einlage zum wasserdichten Abschluss der Schlitzoeffnung von Sportschuhen | |
| DE634050C (de) | Stiefelknecht | |
| DE596299C (de) | Vorrichtung zur Sicherung der Lage der Ledergamasche am Bein | |
| DE480291C (de) | Schuheinlage zur Behandlung des Ballenfusses | |
| DE596933C (de) | Leisten | |
| DE618666C (de) | Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk | |
| DE579282C (de) | Schuhstrecker | |
| DE731691C (de) | Vorrichtung zur Verhinderung des Ausgleitens | |
| DE509777C (de) | Schnuerriemen fuer Schuhwerk | |
| AT147511B (de) | Skibindung mit umlaufendem Fersenzugglied. | |
| DE408503C (de) | Strumpfschoner | |
| DE441266C (de) | Strumpfschoner | |
| DE451060C (de) | Nachgiebige Senkfusseinlage | |
| AT131237B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Befestigen des über die Brandsohle gezwickten Oberlederrandes des Spitzenteiles von Schuhwerk mittels Klebstoffes. | |
| AT142679B (de) | Ferseneinlage für Schuhe. | |
| AT148191B (de) | Seehundfell für Skier. | |
| DE522133C (de) | Schnuersenkelhalter fuer Schuhwerk | |
| DE2937755C2 (de) | Gleitschutzvorrichtung für Schuhwerk | |
| DE528475C (de) | Fussgewoelbestuetze | |
| DE450904C (de) | Einlegesohle fuer Senk-, Hohl- und Plattfuesse |