DE579282C - Schuhstrecker - Google Patents

Schuhstrecker

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DE579282C
DE579282C DEO19580D DEO0019580D DE579282C DE 579282 C DE579282 C DE 579282C DE O19580 D DEO19580 D DE O19580D DE O0019580 D DEO0019580 D DE O0019580D DE 579282 C DE579282 C DE 579282C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D3/00Lasts
    • A43D3/14Stretching or spreading lasts; Boot-trees; Fillers; Devices for maintaining the shape of the shoe
    • A43D3/1425Devices for sole stretching

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Schuhstrecker Der Schuhstrecker nach der vorliegenden Erfindung besteht aus einem an der Außenseite der Sohle anbringbaren U-förmig gebogenen Drahtgebilde, welches mit dem vorderen und hinteren Ende des Schuhes in Eingriff steht. Derartige aus Draht bestehende Streckvorrichtungen für Schuhe sind bereits bekannt, jedoch hat man zur Erleichterung der Handhabung solcher Drahtsehulistrecker entweder das Drahtgebilde bedeutend über den Fersenteil nach hinten verlängert oder man hat das Drahtgebilde auf die Seite des Schuhes zur Einwirkung gebracht, indem man zwei Schenkel eines Bügels an den freien Enden, in welchem sie für gewöhnlich in einem Abstand voneinander waren, atiseinanderspreizte. Das Neuheitliche der vorliegenden Einrichtung ist darin zu sehen, daß die Endstücke des Drahtgebildes seitlich nach einwärts gebogen sind und aneinander vorbeigehen, so daß die hakenförmigen Enden nach ihrer Anlegung gegen die Seiten des Schuhes federnd auf den Sohlenrand eingreifen. Diese Schenkel sind zwischen ihren Enden aufeinander zugeknickt und an der Knickstelle durch eine Halteplatte verbunden. Die Handhabung ist noch dadurch erleichtert, daß die Enden des Drahtstückes nach abwärts, aus der Schuhsohlenebene heraus, hakenförmig gekrümmt sind, um Fingerstücke zum Erfassen und Anlegen und Abnehmen des Streckers zu bilden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des neuen Schuhstreckers dargestellt. Abb. i ist eine Seitenansicht eines Schuhes, welcher mit dem Schuhstrecker der Erfindung versehen ist.
  • Abb. z ist eine Draufsicht des' Schuhstreckers.
  • Abb.3, 4 und 5 sind Querschnitte des Schuhstreckers nach den Linien 3-3 bzw. 4-4 bzw. 5-5 der Abb. z.
  • Der Schuhstrecker B ist gemäß der Zeichnung an der Sohle eines Schuhes A angeordnet. Der Schuhstrecker erstreckt sich von der Spitze des Schuhes bis zu einer Stelle neben dem Absatz desselben, und zwar erstreckt sich der Schuhstrecker entlang der Unterseite der Sohle, wobei die Sohle an den Zehenenden und in der Nähe des Absatzes von dem Schuhstrecker erfaßt wird, während der Schuhstrecker zwischen seinen Enden gegen die Sohle anliegt.
  • Der Schuhstrecker besteht aus einem einzigen Stück federndem Draht, welches im wesentlichen U-förmig gebogen ist, wobei die Schenkel in ihrem mittleren Teil aufeinander zugebogen sind, so daß von der Mitte dieser Schenkel aus diese Schenkel nach auswärts auseinanderlaufen. Die Schenkel oder Arme 6 und 7 liegen unter der Sohle und erstrecken sich von dem vorderen Ende bis zu dem rückwärtigen Ende. Die Schenkel sind am vorderen Ende durch ein Ouerstück oder Zehenstück 8 miteinander verbunden. Dieses Zehenstück 8 ist vorzugsweise ein klein wenig abgeflacht, so daß es über den oberen Rand der Sohle etwas hinausragt und gewissermaßen auf der Oberseite der Sohle ruht. Bei 6a und 7v ist der Draht nach abwärts abgebogen, so daß dann die Schenke16 und ; unter die Sohle zu liegen kommen. Die rückwärtigen freien Enden des U-förmig abgebogenen Drahtes sind bei 9 und 1o nach einwärts abgebogen und überlappen sich, wie insbesondere die Ahb. 2 zeigt. An den Kreuzungsstellen des Schenkels 6 und des Endteiles 9 sowie an der Kreuzungsstelle des Schenkels 7 und des Endteiles 1o sind nach abwärts gebogene Teile i 1 und 12 angeordnet, welche Fingerhandhaben bilden, um das Anlegen und Abnehmen des Schuhstreckers zu erleichtern. Die äußersten Enden des Drahtes sind nach aufwärts abgebogen, um Arme 13 und 14 zu bilden, und diese Haken sind ösenförmig ausgebildet, so daß glatte Enden entstehen, welche nicht das Leder des Schuhes zerkratzen. An derjenigen Stelle, wo die Schenkel 6 und 7 aufeinander zugebogen sind, ist eine Halteplatte 15 befestigt, um die Arme 6 und 7 miteinander zu verbinden und sie in der in Abb. 2 gezeigten Lage zu halten. Die Arme 6 und 7 werden durch an der Platte angeordnete Schleifen oder Haken festgehalten, wie die Abb. i und 2 zeigen.
  • Um den Schulistrecker an einem Schuh anzubringen, setzt man den abgeflachten Teil 8 auf den oberen Rand der Sohle an der Spitze des Schuhes, worauf man die Schenkel 6 und 7 auf die Sohle hinzu drückt. Gleichzeitig drückt man mit den Fingern auf die Fingerstücke 11 -und 12, derart, daß die Haken 13 und 1q. sich voneinander entfernen. Sobald nun diese Haken 13 und i ¢ in der Nähe des Hackens oberhalb der Sohle zu liegen kommen, gibt man die Fingerstücke i i und 12 frei, worauf durch die Federkraft, die in dem Strecker vorhanden ist, die Haken 13 und 14 mit der Sohle in Eingriff geraten, so daß der Strecker dadurch an dem Schuh festgehalten wird. Zwecks Abnahme des Streckers von dem Schuh ist es erforderlich, die Fingerstücke i i und 12 aufeinander zuzudrücken, so daß die Haken 13 und 14 sich außer Eingriff mit der Sohle bewegen. Wenn der Schuhstrecker nicht benutzt wird, dann kann er mittels des Zehenteiles 8 ohne weiteres an irgendeinen Haken oder Nagel aufgehängt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schuhstrecker, bestehend aus einem an der Außenseite der Sohle angeordneten U-förmig gebogenen Drahtgebilde, welches mit dem vorderen und hinteren Ende des Schuhes in Eingriff steht, dadurch gekennzeichnet, daß die Endstücke (9, 1o) des Drahtstückes seitlich nach einwärts gebogen sind und aneinander vorbeigehen, so daß die an sich bekannten hakenförmigen Enden (13..14) federnd auf Stellen des Sohlenrandes eingreifen, die den ihnen zugeordneten Schenkeln (6,7) gegenüberliegen.
  2. 2. Schuhstrecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (6, 7) zwischen ihren Enden aufeinander zugeknickt sind und an der Knickstelle miteinander durch eine Halteplatte (15) verbunden sind.
  3. 3. Schuhstrecker nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Endstücke (9, 1o) des Drahtstückes nach abwärts, aus der Schuhsohlenebene heraus, gekrümmte Stellen (11, 12) haben, welche als Fingerstücke zum Anlegen und Abnehmen des Streckers dienen.
DEO19580D 1931-01-06 1931-12-22 Schuhstrecker Expired DE579282C (de)

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ID=22013607

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DEO19580D Expired DE579282C (de) 1931-01-06 1931-12-22 Schuhstrecker

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