DE669459C - Doppelwaage mit ununterbrochenem Fuellbetrieb - Google Patents

Doppelwaage mit ununterbrochenem Fuellbetrieb

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DE669459C
DE669459C DEV33445D DEV0033445D DE669459C DE 669459 C DE669459 C DE 669459C DE V33445 D DEV33445 D DE V33445D DE V0033445 D DEV0033445 D DE V0033445D DE 669459 C DE669459 C DE 669459C
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DE
Germany
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tilting vessel
tilting
vessel
scales
filling operation
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Expired
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DEV33445D
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Venot & Cie
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Venot & Cie
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Expired legal-status Critical Current

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    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01G—WEIGHING
    • G01G13/00—Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)

Description

  • Doppelwaage mit ununterbrochenem Füllbetrieb Es sind bereits Doppelwaagen mit ununterbrochenem Füllbetrieb für die selbsttätige Schnellwägung von Stoffen bekannt, die zwei auf zwei unabhängigen Waagebalken angeordnete Wiegegefäße besitzen, über denen sich ein zweiräumiges Kippgefäß befindet. Dieses Kippgefäß ist dabei derart angeordnet, daß einer der Kippgefäßräume seinen Inhalt in eines der Wiegegefäße schüttet, während sich der andere Kippgefäßraum unter einem Fülltrichter befindet, aus dem er eine Stoffmenge erhält, die ein wenig kleiner ist als die Menge, welche das Gleichgewicht am Waagebalken herbeiführt.
  • Es ist weiterhin bekannt, eine solche Vorrichtung durch zusätzliche Feinfüllvorrichtungen zu ergänzen, die dem Wiegegefäß den fehlenden Rest zuführen, nachdem es bereits den Inhalt eines Kippgfäßraumes erhalten hat.
  • Weiterhin hat man schon vorgeschlagen, diese Feinfüllvorrichtungen mit Hilfe von elektrischen Kontakten zu steuern, die je nach der Stellung der Waagebalken und des Kippgefäßes geschlossen oder unterbrochen werden, wodurch die Zuführung der Restmenge erfolgt, sobald die Belastung des Wiegegefäßes zur Herstellung des Gleichgewichtes noch nicht ausreicht. Diese vorbekannten Waagen waren jedoch alle zur Wägung sehr geringer Mengen von Lebensmitteln regelmäßiger Beschaffenheit, wie z. B. von Tee, Kaffee, Zucker usw., für den Kleinverkauf bestimmt, und es liegt auf der Hand, daß in diesen Fällen die Einfachheit der Bauart, der Platzbedarf, der Kraftverbrauch usw. von untergeordneterer Bedeutung waren.
  • Die Erfindung betrifft nun eine selbsttätige Waage, die zum Unterschied von den vorbekannten Waagen zur Wägung beträchtlicher Mengen, z. B. 5o bis zoo kg, von industriellen Rohstoffen, wie Kohle, Koks, Mineralien, Düngemitteln usw., dient, die der Waage von einer Fördervorrichtung mehr oder weniger regelmäßig zugeführt werden und aus Stücken von voneinander sehr verschiedener Gestalt und sehr verschiedenem Gewicht bestehen. Für derartige Waagen konnten die vorbekannten kleinen Waagen nicht als Vorbild dienen. Eine einfache Vergrößerung ihrer Abmessungen hätte zu einer zu wenig widerstandfähigen und sehr viel Platz beanspruchenden Waage geführt, die in der Herstellung und Unterhaltung teuer gewesen wäre.
  • Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist durch die Erfindung eine Waage für industrielle Rohstoffe geschaffen worden, die von einfachem, gedrängtem und widerstandsfähigem Aufbau ist.
  • Dies wird dadurch erreicht, daß neben dem
    zweiräumigen Kippgefäß und etwa gleich.,'
    mit letzterem zwei mit Höhlungen ver
    drehbare Zusatzverteiler vorgesehen sind, ae Drehbewegung in Abhängigkeit von der Stellung des Kippgefäßes und des oder der Waagebalken, zweckmäßig unter Verwendung an sich bekannter elektrischer Kontakte, gesteuert wird.
  • Dadurch, daß die Zusatzverteiler mit dem Kippgefäß gleichachsig sind, besteht die Möglichkeit, für das Kippgefäß und die Zusatzverteiler gleichzeitig den gleichen Zuleitungstrichter und den gleichen Wiegegutzulauf zu benutzen, wodurch die Waage beträchtlich vereinfacht wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Es zeigen Fig. i einen schematischen lotrechten Schnitt durch den Verteiler und Fig. 2 eine Draufsicht auf denselben.
  • In der Zeichnung bezeichnet io eine Zuführungsvorrichtung für die zu wiegenden Stoffe, während ii bzw. i2 die Lastschalen bzw. Balken zweier selbsttätiger Dezimalwaagen sind.
  • Bei solchen als Doppelwaagen bekannten Waagen ist zwischen der Zuführungsvorrichtung io und den Lastschalen ii der Dezimalwaagen ein Verteiler eingeschaltet, der im wesentlichen aus einem zweiräumigen Kippgefäß 13 besteht, das zwischen zwei festen Anschlägen 14 und 15 um eine unter dem Schwerpunkt des Kippgefäßes angeordnete Drehachse 16 verschwenkbar gelagert ist; hierdurch wird erreicht, daß das Kippgefäß stets an dem einen oder an dem anderen der beiden Anschläge 14 und 15 anliegt, sich aber nie zwischen diesen standfest halten kann.
  • Infolgedessen befindet sich stets die eine der beiden Kammern 17 oder 18 des Kippgefäßes oben zur Aufnahme der durch die Fördervorrichtung io zugeführten Stoffe, während die andere Kammer in dieser Stellung seitlich offen ist und die darin enthaltenen Stoffe in den entsprechenden Trichter ig bzw. 2o fallen, der sie in die zugehörige Lastschale ii ausschüttet.
  • Wenn nun das durch die Fördervorrichtung io zugeführte Gut unmittelbar in die Lastschale ii fallen würde, so könnte es vorkommen, daß ein größeres Stück in dem Augenblick in den einen Becher fällt, wenn das Gleichgewicht fast erreicht ist. Durch die lebendige Kraft dieses in den Becher fallenden größeren Stückes würde dann die Waage ansprechen, während das wirkliche Gewicht, für welches sie eingestellt ist, noch nicht erreicht wäre. Andererseits kann es auch vorkommen, daß die kurz vor dem Ansprechen stehende Waage durch plötzliches Nachrutschen des @Viegegutes einen größeren Stoffzufluß erhält, bevor die Verschlußklappe Zeit gehabt hat, sich zu schließen. In diesem Fall könnte die Wägung infolge eines Stoffüberschusses falsch sein.
  • Aus diesem Grunde ist man genötigt, die N'#'_ egemaschinen mit einer Geschwindigkeit :zü,=. betreiben, die ihrer Höchstleistung nicht eiztspricht und geringer ist. Um diesen Nachteil zu beheben, befinden sich erfindungsgemäß neben dem Kippgefäß 13 zwei drehbare zylindrische Zusatzverteiler 21 bzw. 22, die mit Höhlungen 23 versehen sind, in denen auch ein Teil der durch die Fördervorrichtung io zugeführten Stoffe erhalten ist, der in den zugehörigen Trichter ig bzw. 2o abgeworfen werden kann.
  • Die beiden zylindrischen Zusatzverteiler 21 und 22 drehen sich natürlich in entgegengesetzten Richtungen, da der eine in den Trichter ig und der andere in den Trichter 2o liefern soll.
  • Die Drehung der Zusatzverteiler 2i bzw. 2:s mit einer mäßigen Geschwindigkeit wird mittels kleiner Elektromotoren 25 und 24 erhalten, deren (nicht dargestellte) Stromkreise bewegliche Kontakte enthalten, von denen die einen durch das Kippgefäß 13 und die anderen durch die beiden Waagebalken 12 betätigt werden.
  • Bei 26 sind solche Kontaktstücke schematisch dargestellt; dieselben trennen sich, sobald der Waagebalken i2 sinkt, d. h. wenn das gewünschte Gewicht für die in die Lastschale ii fallenden Stoffe erreicht ist.
  • Die Arbeitsweise des oben beschriebenen Verteilers für eine Wiegemaschine ist folgende: Nimmt man an, daß die einzelnen Teile die in Fig. i gezeigte Stellung einnehmen, so wird die Kammer 17 des Kippgefäßes 13 gerade gefüllt, indem die durch die Fördervorrichtung io zugeführten Stoffe in diese Kammer fallen.
  • Die Motoren 24 und 25 der Zusatzverteiler 22 und 2i stehen still.
  • Sobald das Gewicht der in der Kammer 17 enthaltenen Stoffe eine solche Höhe erreicht, daß der Schwerpunkt des Kippgefäßes zuzüglich der darin enthaltenen Stoffe auf der anderen Seite der durch die Achse 16 gehenden Lotrechten liegt, kippt das Gefäß plötzlich um, bis es gegen den Anschlag 14 stößt und die darin enthaltenen Stoffe in den Trichter ig ausschüttet, der sie seinerseits in die Lastschale m fallen läßt.
  • Die Abmessungen der Kammern 17, 18 des Kippgefäßes sind so gewählt, daß das Gewicht der jeweils abgeteilten Stoffmenge kleiner ist als das Gewicht, für welches die Waage eingestellt ist.
  • Durch diese Kippbewegung des Kippgefäßes 13 wird der Stromkreis des Elektromotors 25 durch beliebige naheliegende Mittel geschlossen, worauf sich der mit Höhlungen versehene Verteiler 21 entgegen dem Uhrzeigersinn zu drehen beginnt. Bei ihrem Vorbeigang an der Fördervorrichtung io füllen sich die Höhlungen 23 der Zusatzverteiler mit Stoff, und nach einer bestimmten Winkeldrehung fallen die in den genannten Höhlungen enthaltenen Stoffe in den Trichter ig und von dort in die Lastschale ii.
  • Sobald nun das gewünschte Gewicht erreicht ist, senkt sich die Lastseite des Waagebalkens i2, so daß die Kontaktstücke 26 getrennt werden und der Motor 25 sowie der Zusatzverteiler 2i stillstehen.
  • Man sieht also, daß die Stoffzuführung durch die Höhlungen 23 gegen Ende des Vorganges äußerst gleichmäßig vor sich geht; es ist weder die Zuführung eines größeren Stückes noch ein plötzliches Nachrutschen einer größeren Stoffmenge zu befürchten, so daß die Wägungen stets äußerst genau sind.
  • `Fenn das Kippgefäß 13 seine Kippbewegung ausgeführt und seine Kammer 17 ausgeschüttet hat, so hat sich dabei die Kammer 18 vor die Zuführungsöffnung der Fördervorrichtung io eingestellt, so daß sich nun diese Kammer des Kippgefäßes während des Arbeitens des Zusatzverteilers 21 mit weiteren Stoffen füllt, die später in die Lastschale der anderen Waage fallen sollen.
  • Die Geschwindigkeit der einzelnen Vorgänge läßt sich leicht so einstellen, daß ihre Dauer ungefähr gleich lang ausfällt, so daß die Zusatzverteileivorrichtung praktisch ununterbrochen arbeitet und die Anzahl der Wägungen in der Stunde, d.. h. die Wiegemaschinenleistung unter Beibehaltung der obenerwähnten Genauigkeit der W ägungen ihren größtmöglichen Wert erreicht.
  • Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das gezeigte Ausführungsbeispiel, und es könnten selbstverständlich an der Ausbildung des Zusatzverteilers verschiedene Abänderungen im Rahmen der Erfindung vorgenommen werden. Es ist selbstverständlich auch möglich, die mit Höhlungen . versehenen Zusatzverteiler durch einen einzigen Motor über Kupplungen anzutreiben, wobei die Betätigung der genannten Kupplungen mit Hilfe von Gestängen erfolgen könnte, die einerseits mit dem Kippgefäß und andererseits mit den Waagebalken verbunden sind.

Claims (1)

  1. PATRNTAX-SPRUCI1: Doppelwaage mit ununterbrochenem Füllbetrieb, bei der ein unterhalb des Wiegeguteinlaufs angeordnetes zweiräumiges Kippgefäß die Grobfüllung aufnimmt und wechselweise den beiden Lastschalen zuführt, deren Feinfüllung durch besondere Zufuhrvorrichtungen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem zweiräumigen Kippgefäß (13, 16, 17, 18) und etwa gleichachsig mit letzterem zwei mit Höhlungen (23) versehene drehbare Zusatzverteiler (21, 22) vorgesehen sind, deren Drehbewegung in Abhängigkeit von der Stellung des Kippgefäßes (2i) und des oder der Waagebalken (12), zweCkmäßig unter Verwendung an sich bekannter elektrischer Kontakte, gesteuert wird.
DEV33445D 1936-01-15 1937-01-08 Doppelwaage mit ununterbrochenem Fuellbetrieb Expired DE669459C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR669459X 1936-01-15

Publications (1)

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DE669459C true DE669459C (de) 1938-12-27

Family

ID=9015736

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV33445D Expired DE669459C (de) 1936-01-15 1937-01-08 Doppelwaage mit ununterbrochenem Fuellbetrieb

Country Status (1)

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DE (1) DE669459C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743699C (de) * 1938-01-22 1944-04-25 Gaston Debaecker Vorrichtung zum Abwiegen gleicher Gewichtsmengen faserigen Gutes

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743699C (de) * 1938-01-22 1944-04-25 Gaston Debaecker Vorrichtung zum Abwiegen gleicher Gewichtsmengen faserigen Gutes

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