DE489264C - Mit Vor- und Nachfuellung arbeitende Auswiege- und Einfuellvorrichtung, insbesondere fuer Makkaroni und aehnliches stangenfoermiges Gut - Google Patents

Mit Vor- und Nachfuellung arbeitende Auswiege- und Einfuellvorrichtung, insbesondere fuer Makkaroni und aehnliches stangenfoermiges Gut

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DE489264C DEH114266D DEH0114266D DE489264C DE 489264 C DE489264 C DE 489264C DE H114266 D DEH114266 D DE H114266D DE H0114266 D DEH0114266 D DE H0114266D DE 489264 C DE489264 C DE 489264C
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Description

  • mit Vor- und Nachfüllung arbeitende Auswiege- und Einfüllvorrichtung, insbesondere für Makkaroni und ähnliches stangenförmiges Gut Die Erfindung bezieht sich auf solche mit Vor- und Nachfüllung arbeitende Einfüllvorrichtungen, bei welchen ein genaues Auswiegen des Füllgutes stattfindet. Derartige Vorrichtungen werden entweder für sich verwendet, um von Hand oder in anderen Vorrichtungen zu schließende Packungen zu füllen, oder in unmittelbarer Verbindung mit Maschinen zum selbsttätigen Füllen und gegebenenfalls auch zur Herstellung der Packung, wobei die Pakkungen selbsttätig zunächst dem Entleerungstrichter der Waage und dann den Vorrichtungen zum selbsttätigen Schließen der gefüllten Pakkungen zugeführt werden.
  • Bei Füllgut von stangenartiger Beschaffenheit, wie beispielsweise Makkaroni, hat man bisher eine derartige selbsttätige Abwiegung und Einfüllung nicht ausführen können. Man war deshalb auch nicht in der Lage, für derartiges Füllgut, wie dies bei pulverförmigem oder körnigem Gut möglich ist, vollständige Anlagen zu verwenden, also zusammenwirkende Maschinen für die Herstellung, Füllung und Schließung der Packungen.
  • Die Erfindung bezweckt nun eine Abwiege-und Einfüllvorrichtung, welche ein genaues selbsttätiges Abwiegen von Makkaroni und ähnlichem Füllgut ermöglicht und gegebenenfalls auch mit vor und hinter der Auswiege-und Einfüllvorrichtung angeordneten Maschinengruppen zum Herstellen, Füllen und Schließen der Packungen vereinigt werden kann.
  • Zu diesem Zweck besteht die Erfindung im wesentlichen aus einem Vorratsbehälter mit zwei Auslässen, von denen der eine eine Verteilervorrichtung speist, die ein bestimmtes Makkaroniquantum unterhalb des gewünschten Vollgewichts von etwa 500 g abteilt, während der andere Auslaß eine Verteilervorrichtung mit Fördergurt solcher Art speist, daß die durch diesen Auslaß zugeführten Makkaronistangen nach und nach oder einzeln auf die Waagschale befördert werden, welche bereits die von dem ersten Verteiler zugeführte Vorfüllung erhalten hat, bis das verlangte Gewicht erreicht ist. Alsdann wird auf elektrischem Wege die Sperrung der Waagschale ausgelöst, so daß das ausgewogene Makkaroniquantum von der Waagschale entleert wird. Zur Beförderung der abgewogenen Makkaronimenge nach der Einfüllstelle wird zweckmäßig ein Förderband verwendet, welches die Makkaronimenge der Einfüllstelle zuführt, wo die Einfüllung von Hand oder selbsttätig erfolgen soll. Dieser Fördergurt ist gleichzeitig geeignet,- abwechselnd das abgewogene Gut von mehreren längs des Gurtes angeordneten Auswiegevorrichtungen aufzunehmen, welche verwendet werden müssen, falls eine einzige Ausvzegevorrichtung nicht so schnell arbeitet, wie dies das Füllen und Schließen von Hand oder durch selbsttätige Maschinen erfordert.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
  • Abb. = ist ein Längsschnitt durch die gesamte Abwiegevorrichtung, Abb. 2 eine schaubildliche Ansicht des Verteilers, der eine unter dem gewünschten Gewicht liegende Menge von Makkaroni auf die Schale der Waage entleert.
  • Abb. 3 und 4 zeigen in größerem Maßstabe in Stirnansicht und Längsschnitt einen Teil der Vorrichtung zur Einzelzuführung der Makkaroni.
  • Abb.5 ist eine Seitenansicht des vorderen Endes des Gurtes, welcher das abgewogene Gut der Einfüllstelle zuführt.
  • Abb. 6 veranschaulicht in Seitenansicht eine andere Ausführungsform der Vorrichtung nach Abb. 5, Abb.7 in teilweise geschnittener Ansicht die am Ende des Fördergurtes angeordnete Einfüllvorrichtung, vermittels welcher durch einen einzigen Handgriff die Füllung einer Packung bewirkt werden kann, und in Abb. 8 ist eine andere Ausführungsform dieser Vorrichtung dargestellt.
  • Das abzuwiegende Gut, im vorliegenden Fall die Makkaroni, befindet sich in einem Trichter a mit zwei Auslaufrinnen b und e. Der durch die Rinne b austretende Teil füllt einen entsprechend der Dichtigkeit des Gutes bestimmten freien Raum in einer Verteilvorrichtung c aus. Diese wird selbsttätig entsprechend dem Arbeitsvorgang angetrieben und liefert ein unter dem gewünschten Gewicht liegendes Vorfüllquantum des Wiegegutes auf die Schale d einer Waage. Der durch die Rinne c zugeführte Teil des Wiegegutes gelangt zu einer Fördervorrichtung, mittels welcher die Makkaroni parallel nebeneinander auf einer Bahn f angeordnet und einzeln der Waagschale zugeführt werden, um die vorher mittels des Verteilers c eingefüllte Vorfüllmenge bis zur Erzielung des Höchstgewichts zu ergänzen.
  • Der Verteiler c besteht zweckmäßig aus Blech, welches so gebogen ist, daß die Außenwand i-2-3 eine gleichmäßige und zur Drehachse i gleichachsige Krümmung besitzt. Bei i ist die Wand zweckmäßig zungenartig verjüngt, so daß sie leicht in die Makkaronimenge eintreten kann. In dem Gehäuse i-2-3 ist durch eine Wand 2-q.-5-6 ein leerer Raum i-2-4 abgeteilt, dessen Fassungsraum gleich oder etwas größer ist als derjenige zwischen den Haltern g und da der Rinne b und einem Flügel 7-8-g-io. Der Verteiler c ist auf einer Achse i angeordnet, auf welcher ein Zahnrad j befestigt ist. Dieses befindet sich in Eingriff mit einem Zahnsegment k, welches durch eine auf der Welle m befestigte Hubscheibe 1 angetrieben wird. Für den Abwiegevorgang wird die Welle in beispielsweise mittels eines Schaltantriebes so gedreht, daß sie eine Drehung ausführen und nach einer Umdrehung von 36o' in die Ruhestellung zurückgeführt werden kann. Bei dieser Drehung wird mittels der Hubscheibe l das Zahnsegment in der Richtung des Pfeiles (Abb. i) nach unten geschwungen und hierdurch das Zahnrad y und damit die ganze Verteilervorrichtung um ein bestimmtes Maß gedreht. Während dieser Bewegung entfernt sich die Wand 7-8-g-io von der Rinne b, so daß die in dem Raum i-4-8-7-g-io aufgespeicherten Makkaroni eine gewisse Lockerung erfahren, aber gleichzeitig dringt der Schnabel i in den Makkaronivorrat ein. Der Schnabel kann sich, ohne die Makkaroni zu zerbrechen, leicht durch die Makkarönimasse bewegen, da die Makkaroni infolge der durch die Fortbewegung der Wand 7-8-g-io bewirkten Lockerung leicht beim Durchgang des Schnabels ausweichen können. Sobald der Schnabel i an der oberen Wand der Rinne b vorbeigegangen ist, ist jeder weitere Zutritt von Makkaroni unmöglich, und der Raum i-2-4-5-6 führt bei der Drehung des Verteilers eine Makkaronimenge mit sich, deren Gewicht sich stets unterhalb des gewünschten Höchstgewichts befindet.
  • Bei der Weiterdrehung gelangt die Spitze i nach i' und die Wand 7-8 nach 7'-8', so daß letztere nunmehr als Schüttfläche dient, über welche das Wiegegut auf ein Leitblech n gelangt.
  • Die eben beschriebene Drehbewegung geht während eines Teiles der Drehung der Hubscheibe l vor sich. Während des anderen Teiles der Drehung dieser Hubscheibe, welche alsdann eine absteigende Kurve darbietet, wird die Laufrolle des Segmenthebels k und damit auch der letztere durch eine Feder o wieder in die ursprüngliche Stellung zurückgeführt. Sobald dies geschehen ist, - wird die Schaltvorrichtung der Welle in ausgeschaltet, und die Hubscheibe l verharrt bis zum nächsten Füllvorgang in dieser Ruhestellung.
  • Die andere Rinne e leitet die Makkaroni auf eine Bahn f, welche im Querschnitt zweckmäßig etwas krummlinig ist. Oberhalb der Bahn f läuft ein Gurt oder Band p um zwei Rollen q und q1, welche mittels einer Kette y und der Kettenräder r1, r? gedreht werden, von denen eines, z. B. y1, auf einer angetriebenen Welle befestigt ist. Der Gurt p besteht aus einem biegsamen Band (beispielsweise aus Filz, Leinwand, sehr weichem Leder o. dgl.), welches auf der Innenseite mit kleinen Gewichten belastet ist. Diese belassen dem Gurt seine Biegsamkeit, veranlassen ihn aber, an allen Stellen nach unten einen regelmäßigen Druck auszuüben. Wenn der Gurt in der Richtung des Pfeiles (Abb. i) gedreht wird, so übt er also einen starken Druck auf die aus der Rinne e austretende freie Masse der Makkaroni aus. Infolgedessen werden die austretenden Makkaronistangen in einen engen Kanal gebracht, wobei sich die einzelnen Stangen nebeneinander gruppieren. Hierbei kann sich am Anfang des Vorschubes eine Makkaronistange über die anderen bereits reihenweise angeordneten Makkaronistangen legen; aber diese Makkaronistange erhält durch das Band p einen verhältnismäßig starken Druck und wird allein weitergeführt, bis sie sich in die Reihe der Makkaroni einordnet oder bis sie, falls dies nicht geschehen sollte, an das Ende der Bahn f gelangt. Im allgemeinen ordnen sich aber nach einer gewissen Zeit und auf der ersten Hälfte der Bahn f die Makkaroni nebeneinander und in einer einzigen Stärke ein und- werden dann gleichmäßig durch das Band p mitgenommen.
  • Um das Abfallen der Makkaronistangen von der Bahn f derart zu regeln., daß beispielsweise jede halbe Sekunde eine Makkaronistange herunterfällt, sind zwei Fingerpaare s, s1 und t, t1 vorgesehen, und zwar dicht neben den Rändern des Bandesel und die Finger jedes Paares so dicht wie möglich beieinander.
  • Diese Fingergruppen werden durch Nocken der M'elle u mit dem Rad q angetrieben, derart, daß, wenn die beiden Finger s, s1 gesenkt werden, gleichzeitig die beiden Finger t, t1 angehoben werden, und daß umgekehrt beim Anheben der beiden Finger s, s1 die beiden Finger t, t1 gesenkt werden. Die Entfernung zwischen den beiden Fingerpaaren s und t und s1 und t1 ist gleich dem Durchmesser einer Makkaronistange. Es ergibt sich aus vorstehendem, daß, wenn die Finger t, t- gesenkt sind, die von dem Band p mitgenommenen Makkaroni gegen diese Finger stoßen, eine Weiterbeförderung der Makkaroni durch das Band also nicht stattfindet. In diesem Augenblick senken sich die Finger s, s1, dringen zwischen die letzte und vorletzte Makkaronistange der Reihe ein, und da im gleichen Augenblick die Finger t, t1 angehoben werden, so wird die letzte Makkaronistange freigegeben und kann durch die Bewegung des Bandes p mitgenommen werden, so daß sie auf die Waagschale d herunterfallen kann.
  • Man kann also durch die Zusammenwirkung des Bandes p mit den Fingern s, s1 und t, 1l die Makkaroni der Waagschale d einzeln in gleichen Zeiträumen zuführen, welche sich nach den jeweiligen Umständen bestimmen.
  • Wenn das gewünschte Gewicht erreicht ist, genügt es zur Unterbrechung der weiteren Zufuhr von Makkaroni, die beiden Hebel s, s1 stillzusetzen, was auf folgende Weise geschehen kann: Zu Beginn des Vorganges wirkt die Hubscheibe 1 mittels des Nockens ata 1 auf einen Hebel in2. Dieser verschiebt mit seinem Schwanz zta3 eine Stange 144, welche einen Anker m5 aus weichem Eisen trägt, der federnd auf der Stange 11L4 verschiebbar ist. Der Anker 111.5 wird somit während der Drehung der Hubscheibe l gegen einen Elektromagneten gelegt, welcher ihn in dieser Stellung anzieht, was zur Folge hat, daß der Kurbelarm v -des Hebels v1 in seiner oberen Stellung gehalten wird.
  • In dem Augenblick, wo das gewünschte Gewicht erreicht ist, wird mittels einer bei der Gleichgewichtslage der Waage beeinflußten Kontaktvorrichtung der Strom des Elektromagneten ausgeschaltet; infolgedessen wird der Anker m5 nebst der Stange i,a4 durch die Feder me zurückgezogen, und der Kurbelhebel v wird in seine untere Stellung geschwungen, in welcher er das Anheben der Finger s und s1 verhindert. Die Finger sind im übrigen auf derselben Welle befestigt und stehen unter dem Einfluß einer Feder s22, deren Kraft natürlich geringer sein muß als diejenige der Feder nag.
  • Wenn das Gewicht erreicht ist, wird durch die letzte Schwingung des Waagebalkens nicht nur die Einzelzuführung der Makkaroni unterbrochen, sondern auch gleichzeitig mittels einer elektrischen Schalteinrichtung zwecks Entleerung der Waagschale deren Verriegelungsvorrichtung in bekannter Weise ausgelöst. Die Auslösevorrichtung schwingt mittels des Hebels N die Sperrfalle D, C der Waagschale aus, so daß letztere das abgewogene Quantum auskippt und gleich darauf ihre Normalstellung wieder einnimmt.
  • Gleichzeitig ist die Antriebsvorrichtung für die Welle m und Hubscheibe L wieder eingeschaltet worden, derart, daß die Waagschale d Zeit gehabt hat, ihre Füllstellung wieder einzunehmen, bevor das von dem Verteiler c abgeteilte und mitgenommene Vorfüllquantum sich über die Leitflächen n., ,.l in die Waagschale d ergießt.
  • In dem Falle, daß die beschriebene Abwiegevorrichtung in Verbindung mit einer selbsttätigen Verpackmaschine verwendet wird, wird ebenfalls, wie beschrieben, bei Erreichung des gewünschten Gewichts jede weitere Zufuhr von Makkaroni unterbrochen. Anstatt daß jedoch in diesem Augenblick die letzte Schwingung des Waagebalkens, welche den Strom des Elektromagneten, von dem die Unterbrechung des Einzelvorschubes der Makkaroni gesteuert wird, unterbricht, auch die Einschaltung derjenigen Vorrichtung bewirkt, welche den nächsten Füllvorgang in die Wege leitet, bleiben im Falle des Vorhandenseins einer selbsttätigen Füllmaschine alle Teile in Ruhe, und es behält auch die Waagschale d ihre Füllung bis zu dem Augenblick, wo in der Füllmaschine eine Pakkung an eine bestimmte Stelle gelangt. An dieser Stelle befindet sich ein elektrischer Kontakt für den Stromkreis eines Elektromagneten, dessen Anker, wenn er angezogen ist, durch seine Bewegung die Einschaltung der Teile gestattet, welche einerseits die Entleerung der. Waagschale d bewirken und andererseits die Drehung der Welle m für die nächste Füllung.
  • Wenn unter diesen Umständen zwei, drei oder mehr Waagen in einer vollständigen selbsttätigen Gruppe verwendet werden, so können diese Waagen jede für sich in der oben beschriebenen Weise die genauen Wiegungen ausführen und dann in der Gleichgewichtslage verharren, bis unter Berücksichtigung der Herstellung und Füllung der Packungen diese an diejenige Stelle gelangt sind, wo sie gefüllt werden sollen.
  • Im allgemeinen werden die zu füllenden Pakete bei ihrem Vorschub auf die obenerwähnte Kontaktvorrichtung wirken, welche zusammen mit einem elektrischen Schalter nacheinander die Entleerung der Waagen 2, 3 usw. bewirkt.
  • Man kann also die vorliegende Abwiegevorrichtung für Makkaroni sowohl zum Abwiegen und Füllen von Hand wie auch in Verbindung mit vollständig selbsttätigen Maschinen für das Herstellen, Füllen und Schließen von Pakkungen verwenden. Im ersteren Falle wird die Schale, sobald das gewünschte Gewicht erreicht ist, entleert und der Abwiegevorgang ohne weiteres wiederholt. Im letzteren Falle werden die Waagschalen nur entleert, wenn eine Packung auf die bestimmte Stelle gelangt, worauf nach erfolgter Entleerung der Füllvorgang wiederholt wird, nach Beendigung des Abwiegens aber die Waagschalen bis zur elektrischen Auslösung durch die Packung in ihrer umgekippten Stellung verharren.
  • In beiden Fällen ist es nicht möglich, die von der Waagschale d fallenden Makkaroni unmittelbar in die Packung einzufüllen, wie dies bei pulverförmigem oder körnigem Füllgut der Fall ist, wo es genügt, wenn die Waagschale d ihren Inhalt in einen Trichter ergießt, welcher es in die Packung leitet. Der Trichter nimmt, wenn in ihn zwei, drei oder mehr Waagen ihren, Inhalt abwechselnd ergießen, große Abmessungen an.
  • Es wird daher im vorliegenden Fall, um die von der Waagschale kommenden Makkaroni in ihrer waagerechten, untereinander parallelen Lage zu erhalten und so in die Packung einzufüllen, in Verbindung mit der beschriebenen Abwiegevorrichtung ein über Rollen 22 laufendes Förderband 2o verwendet, dessen Ränder durch Rollen 2r muldenförmig gegeneinander angehoben werden.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb.5 bewegt sich der Gurt 2o längs einem dusch die Wände 23 geschlossenen Gang und endet über einem - trichterartigen Auslauf 24. Wenn die Makkaronimasse auf den Gurt fällt, wird sie sofort von diesem in der Richtung des Pfeiles (Abb. 5) mitgenommen und am Ende in den Trichter 24 gekippt, wo die Arbeiterin sie erfassen und in die Packung füllen kann.
  • Anstatt die senkrechte Fallrinne 24 zu verwenden, können die Wände 23 des .Ganges, in welchem sich der Gurt 2o bewegt, gemäß Abb. 6 derart verlängert werden, daß das Makkaronibündel nicht umkippen kann, sondern durch die Bewegung des Gurtes 2o auf die tragenden Teile 50, 51 befördert wird, zwischen denen sich ein freier Raum 52 befindet, der das Erfassen der Makkaroni durch die Hand der Einfüllerin ermöglicht.
  • Im Falle der Ausführungsform nach Abb. 5 kann der Trichter 24 je nachdem auf zwei verschiedene Arten enden, die in Abb. 7 und 8 gezeigt sind.
  • . Gemäß Abb. 7 mündet der Trichter 24 in. eine Rinne 25 von rechteckigem Querschnitt, die am unteren Ende mit vier kurzen federnden Zungen 26, beispielsweise aus sehr dünnem Blech, versehen ist, auf welche die offene Pakkung P leicht aufgesteckt werden kann. Das in den Trichter 24 fallende Makkaroniquantum wird durch die unteren eingebogenen Enden der Zungen 26 zurückgehalten, welche infolge ihrer Federkraft einen gewissen Druck auf das Makkaroniquantum ausüben, das seinerseits frei in den Teil 25 herunterfällt. In dem Augenblick, wo das Makkaroniquantum in dieser Stellung anlangt und zurückgehalten wird, verschiebt die Arbeiterin, nachdem sie eine Packung auf die Zunge 26 gesteckt hat, einen Knopf 27 längs einer Schlitzhülse 28. Hierdurch wird eine in der Hülse geführte Stange 29 nach unten gezogen, die an ihrem oberen Ende bei 32 drehbar einen Hebel 35 trägt. Der Hebel 35 ist innerhalb des Trichters mit einer Platte 30 und außen mit einer Laufrolle 32 versehen. Wenn die Stange 29 nach unten gezogen wird, so wird mittels der Laufrolle 32 und Weiche 33 die Ausstoßplatte 30 in die waagerechte Lage gekippt und stößt die Makkaroni in die Packung .P nieder. Die Auf- und Abwärtsbewegung des Hebels 35 wird durch einen Schlitz 54 in der betreffenden Seitenwand des Trichters 25 ermöglicht. Wenn der Knopf 27 wieder in seine obere Stellung zurückgeschoben worden ist, wird die Platte oder Klappe 3o durch eine nicht dargestellte Feder in ihre obere unwirksame, aus Abb. 7 ersichtliche Stellung zurückgedreht.
  • Bei der Vorrichtung nach Abb. 7 muß die Arbeiterin mit der einen Hand die Packung aufschieben und halten und mit der anderen Hand mittels des Knopfes 27 das Makkaroniquantum in die Packung stoßen. Die Arbeit kann dadurch erleichtert werden, daß man den Trichter mit einem einfachen Revolversystem verbindet, derart, daß entweder das Makkaroniquantum selbsttätig in das von der Arbeiterin gehaltene Paket eingestoßen wird, oder daß zwei Handgriffe erforderlich sind, durch dessen einen man die offenen Pakete auf die rechteckige Sammelrinne der Makkaroni aufschiebt und durch dessen anderen man durch einen nicht dargestellten Kolben das Makkaroniquantum in die Pakete schiebt. Der Trichter 24 endet in einen senkrechten Kanal 36 mit zwei Flügelklappen 37, welche durch leichte Federn geschlossen gehalten werden. Auf einer senkrechten Welle 38 sind Arme 39 in einer für eine wirtschaftliche Arbeitsweise geeigneten Anzahl angeordnet. Auf jedem dieser Arme ist ein vom Kanal 36 unabhängiger Kanal 4o befestigt, der aus drei festen Wänden besteht, während die vierte Wand 41 beweglich ist und sich in einer äußeren zurückgezogenen Stellung befindet, wenn der betreffende Kanal 40 unter den Einschüttkanal36 gelangt. Das Zurückziehen der Wand 41 wird mittels eines Fingers 42 bewirkt, welcher durch eine Feder 45 gegen einen festen, an geeigneten Stellen mit zum Zurückziehen des Fingers 42 geeigneten Buckeln versehenen Kranz 43 gezogen wird.
  • Wenn ein Kanal 4o bei der Drehung der Welle 38 unter den Kanal 36 gelangt und das abgewogene Makkaroniquantum aus dem Trichter 24 senkrecht und frei durch die Kanäle 36 und 4o nach unten fällt, so gelangt es auf eine ringförmige Platte 44, welche den Bereich der Kanäle 40 um ein gewisses Stück überragt. Nunmehr werden von Hand oder selbsttätig die Arme 39 weitergedreht. Hierbei wird der Finger 42 durch -die Feder 45 von dem betreffenden Buckel des Kranzes 43 gezogen und infolgedessen die bewegliche Wand 41 gegen das Makkaroniquantüm gedrückt, so daß die :Makkaroni jetzt fest in dem Kanal 4o zusammengehalten werden. Bei der Drehbewegung des Armes 39 wird das eingeschlossene Makkaroniquantum aus dem oberen Kanal 36 seitlich herausbewegt und mitgenommen, da die Flügel 37 leicht durch die seitwärts gezogene Makkaronimenge geöffnet werden können. In diesem Augenblick schiebt eine Arbeiterin eine Pakkung auf den unteren Teil des Kanals 4o, welcher bei der nächsten Drehbewegung bis zu einer zweiten Arbeiterin gelangt, welche durch einen Kolben die Makkaroni aus dem Kanal oder der Tasche 4o in die von unten gegengehaltene Packung einstößt.
  • Die Tasche 4o kann auch so beschaffen sein, daß sie in genügender Weise die Packung hält, welche aufgeschoben wird. Beispielsweise kann tiefer als der Teil 4o ein ähnlicher Teil vorgesehen werden, auf welchen eine leere Packung gelangt, deren Boden sich dann einige Millimeter von der in Frage stehenden Platte befindet. Nunmehr kann ein selbsttätig betriebener Kolben die zweite Arbeiterin ersetzen und die Makkaroni selbsttätig in die Packung stoßen. Indessen bleibt immer noch eine Arbeiterin erforderlich, um die gefüllten Packungen fortzunehmen und zu schließen.
  • Bei einer derartigen Anordnung kann man mehrere Wiegevorrichtungen verwenden, welche das abgewogene Gut nacheinander auf den Fördergurt 2o kippen, durch welchen die abgewogenen Makkaroniquanten dem Trichter 24 zugeführt werden, wo eine beschränkte Zahl von Arbeiterinnen das Einfüllen in die leeren Packungen und das Fortnehmen der gefüllten Packungen besorgen kann.
  • Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die dargestellte und beschriebene Ausführungsart beschränkt, die lediglich als Beispiel gewählt ist. Es sind somit verschiedene Änderungen möglich, ohne aus dem Wesen und Umfang der Erfindung herauszutreten:

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 'i. Mit Vor- und Nachfüllung arbeitende Auswiege- und Einfüllvorrichtung, insbesondere für Makkaroni und ähnliches stangenförmiges Gut, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende der einen Auslaufrinne eines gegabelten Einfülltrichters eine unterhalb des Vollgewichts liegende Anzahl von Makkaronistangen abgeteilt und als Vorfüllung in die Waagschale befördert wird, und daß die andere Auslaufrinne in eine Vorrichtung mündet, durch welche die am Vollgewicht fehlenden Makkaronistangen nach und nach der Waagschale zugeführt werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende der Auslaufrinne für die Vorfüllung eine Vorrichtung vorgesehen ist, welche die als Vorfüllung dienenden Makkaronistangen aufnimmt, dann diese Makkaroni von den übrigen in. der Auslaufrinne befindlichen Makkaronistangen trennt sowie die Rinne abschließt und hierauf die aufgenommenen Makkaroni in die Waagschale entleert.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abteilvorrichtung der Vorfüllrinne aus einem vor der Mündung dieser Rinne angeordneten trommelartigen Gehäuse besteht, welches mit einer zur Aufnahme der Vorfüllung dienenden Abteilung versehen ist und nach deren Füllung bei dem dann erfolgenden Drehen des Gehäuses durch dessen Mantelfläche die aufgenommene Makkaronimenge von den in der Vorfülhinne befindlichen Makkaroni unter gleichzeitigem - Abschluß der Rinne trennt und so weit mitnimmt, daß die Makkaroni aus der Trommel nach der Waagschale herausfallen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel zwischen zwei vom Boden der Vorfüllrinne nach vorn vorstehenden Armen (g, lt) gelagert ist und die eine Wand (7 bis =o) der zur Aufnahme der Makkaroni dienenden Trommelabteilung in der Ruhestellung als Anschlag für die aus der Rinne auf die Arme (g, h) tretenden Makkaronistangen dient, während die andere Wand (2-q.-5-6) dieser Abteilung unterhalb der Arme sich befindet und bei der Drehung der Trommel die durch eine Zunge (i) des Trommelmantels von dem Inhalt der Rinne getrennten Makkaroni mitnimmt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachfülhinne (e) oberhalb einer Ablaufbahn (f) endet, auf welcher die aus der Rinne austretenden Makkaronistangen durch einen in der Vorschubrichtung umlaufenden Gurt (r) o. dgl. parallel nebeneinander eingeordnet und nach und nach der Waagschale (d) zugeführt werden.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erleichterung der Einordnung der Makkaronistangen die Auflaufbahn (f) in der Querrichtung gewölbt ist sowie der Gurt (r) lose herabhängt und zur Ausübung des erforderlichen Druckes auf die Makkaronistangen besonders belastet ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß am vorderen Ende der Ablaufbahn (f) beiderseits des Gurtes zwei Paar Haltefinger (s, s' und t, t') im Abstand eines Makkaroriistangendurchmessers hintereinander angeordnet sind imd abwechselnd gehoben und gesenkt werden, so daß der Gurt immer nur eine Makkaronistange von der Ablaufbahn befördern kann. B. Vorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine vom Waagebalken elektrisch beeinflußte Sperrvorrichtung (v), durch welche nach Erreichung der Gleichgewichtslage des Waagebalkens ein Anheben der Haltefinger (s, s1) und infolgedessen der weitere Vorschub der Makkaronistangen durch den Fördergurt (r) verhindert wird. 9. Vorrichtung nach Anspruch x bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß .die abgewogene Makkaronimenge auf ein im Querschnitt muldenförmig gehaltenes Förderband (2o) gelangt, welches die Makkaroni entweder einem Trichter (24,25) zuführt, in den sie senkrecht hineinfallen, oder auf zwei Widerlagern (5o, 5z) ablegt, zwischen denen sich ein Zwischenraum (52) zum Erfassen des Makkaronibündels befindet. =o. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Trichter (24, 25) am unteren Ende mit federnden Zungen (26) versehen ist, welche die Makkaronistangen aufhalten und zum Aufstecken der Pakkung dienen, und daß der Einstoß der Makkaroni in die Packung entgegen dem durch die federnden Zungen (z6) ausgeübten Druck durch eine Platte (30) oder ähnliche Vorrichtung erfolgt, die innerhalb des Trichters auf und ab beweglich angeordnet ist. =i. Vorrichtung nach Anspruch 9 und ro, dadurch gekennzeichnet, däß die Ausstoßplatte (3o) am inneren Ende eines in den Trichter ragenden Hebels (35) angeordnet ist, welcher auf einer auf und ab verschiebbaren Stange (29) drehbar gelagert und am äußeren Ende mit einer Laufrolle (32) versehen ist, die beim Herunterschieben der Stange in Verbindung mit einer Leitschiene (33) zunächst eine Drehung der Platte (30) in die waagerechte Lage und dann eine senkrechte Abwärtsbewegung der Platte bewirkt. 12. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Trichters (24,25) noch ein besonderer, im Querschnitt dem zu füllenden Paket entsprechender Trichter (4o) vorgesehen ist, der zum Aufstecken der zu füllenden Packung dient und an einem um eine senkrechte Achse (38) drehbaren Arm (39) befestigt ist, derart, daß dieser untere Trichter (4o) nach erfolgtem Einschütten der Makkaroni unter eine zum Einführen der Makkaroni in die Packung dienende Einstoßvorrichtung bewegt werden kann. 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Vorschubrichtung des unteren Trichters liegende Seitenwand (37) des oberen Trichters seit-,,värts aufklappbar ausgebildet ist. 14. Vorrichtung nach Anspruch i2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Wand (4i) des unteren Trichters (4o) beweglich angeordnet ist, derart, daß diese Wand beim Einschütten der Makkaroni in den unteren Trichter ihre äußere Stellung einnimmt und nach erfolgtem Einschütten in ihre innere Stellung bewegt wird. 15. Vorrichtung nach Anspruch 12 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Trichter (4o) an einem drehbaren Armkreuz angeordnet sind und das Zurückziehen der bewegbaren Wände (4i) der unteren Trichter entgegen Federn (4S) durch Kokken eines konzentrisch zur Drehachse fest angeordneten Kranzes (43) bewirkt wird.
DEH114266D 1927-01-12 1927-12-10 Mit Vor- und Nachfuellung arbeitende Auswiege- und Einfuellvorrichtung, insbesondere fuer Makkaroni und aehnliches stangenfoermiges Gut Expired DE489264C (de)

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