DE66922C - Gasdruckregler für absteigende Leitungen - Google Patents

Gasdruckregler für absteigende Leitungen

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DE66922C
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DE
Germany
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gas
piston
regulator
float
tube
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT66922D
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FRIEDRICH SIEMENS & CO. in Berlin S.W., Neuenburgerstr. 24
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D7/00Control of flow
    • G05D7/01Control of flow without auxiliary power
    • G05D7/0146Control of flow without auxiliary power the in-line sensing element being a piston or float without flexible member or spring

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
'Gasverbrauchsregler, in welchen der Druckverlust in einer vom Gas durchflossenen, den Gasdurchlafs bestimmenden Oeffnung auf einen kolbenartigen Mechanismus (Kolben, Tauchglocke, . Membran) übertragen wird, durch dessen Bewegung ein den Gasdurchflufs mehr oder weniger drosselndes Ventil bethätigt wird, werden wegen der sich überkreuzenden Kanäle complicirt, grofs und schwer, wenn dieselben für absteigende Leitungen einzurichten sind. Auch sind für sie besondere Vorsichtsmafsregeln erforderlich, um sie gegen herabfallende und von dem Gasstrom mitgeführte Unreinigkeiten zu schützen. Zu ihrer Vereinfachung und Verkleinerung hat man bereits dadurch beigetragen , dafs man innerhalb eines mit dem Kolben verbundenen Ventilrohres einen Kanal zur Abwärtsleitung des Gases untergebracht hat.
Vorliegende Erfindung richtet sich nun' auf folgende drei Punkte an solchen Reglern:
1. auf Nutzbarmachung des vollen Querschnittes des Ventilrohres zur Abwärtsleitung des Gasstromes, um dadurch den Regler zu vereinfachen und zu verkleinern;
2. auf Anordnung einer Vorkammer, in welcher die den Gasstrom begleitenden Unreinigkeiten sich absetzen müssen;
3. auf eine Einrichtung zur Beseitigung des mit dieser Art Regler verbundenen Fehlers im Gasdurchlafs.
Die Wirkungsweise des in den Fig. 1 bis 3 der beigefügten Zeichnung dargestellten Reglers ist folgende: Das Gas tritt durch den Einlafsstutzen α in die Vorkammer b, in welcher es gezwungen wird, seine Richtung zu ändern, ehe es in das mit dem scheibenförmigen Kolben c verbundene Ventilrohr d gelangt. - Die Richtungsänderung wird erzwungen durch den die Oeffnung des Ventilrohres deckenden und dasselbe seitlich überragenden Hut e, welcher auch durch eine Scheibe gleicher Eigenschaft ersetzt werden kann.
Die Richtungsänderung bewirkt, dafs die mitgeführten Unreinigkeiten des Gasstromes sich auf dem Boden der Vorkammer absetzen müssen. Das Gas strömt also gereinigt von der Vorkammer b in das Ventilrohr d und gelangt, den ganzen Querschnitt desselben ausfüllend, in den Raum unterhalb des Kolbens c. Von hier aus tritt es durch die Oeffhung_/ an den Mündungen der Kanäle g vorbei in den Ausgangsstutzen h. Die Oeffnung f, welche die Durchlafsmenge des Gases bestimmt, mag etwa, wie gezeichnet, durch die Schraube i von aufsen verstellbar sein. Der Druck des Gases vor der Oeffnung f wirkt unmittelbar auf die untere Seite des Kolbens c; beim Durchströmen der Oeffnung f verliert das Gas an Druck je nach der Durchlafsgeschwindigkeit, d. i. der Durchflufsmenge. Der verminderte Druck hinter der Oeffnung f wird durch die Kanäle g auf die obere Seite des Kolbens c übertragen. Letzterer bleibt in Ruhe, so lange sein Gewicht mit den Druckwirkungen des Gases auf seinen beiden Seiten im Gleichgewicht ist; vergröfsert sich dann die durch Oeffnungf fliefsende Durchflufsmenge, so vergröfsert sich auch die auf den Kolben c ausgeübte Druckwirkung des Gases, und der Kolben c wird so lange gehoben, bis das Ventilrohr d durch Drosselung den Gasstrom so weit gehemmt hat, dafs zwischen Druckwirkung der Gase auf
den Kolben c und dem Kolbengewicht wieder Gleichgewicht herrscht, d. i. bis die normale Durchflufsmenge durch Oeffnung f strömt. Der analoge Vorgang findet statt bei Verringerung der normalen Durchflufsmenge.
Es ist nicht nöthig, dafs sämmtliches durchgelassene Gas die Oeffnung f durchströmt. Auch diejenige Gasmenge, welche sich beispielsweise durch beabsichtigte oder unbeabsichtigte Undichtheiten des Kolbens c drängt, beeinflufst nicht die Gleichmäfsigkeit des Durchlasses, denn es, ist nur die Bedingung zu erfüllen, dafs sämmtliches durchgelassene Gas seine Druckwirkung zuerst auf die untere und dann auf die obere Seite des Kolbens c ausübt. Dagegen würde eine Undichtheit zwischen dem Vorraum b und dem oberen Theil des Kolbengehäuses eine Unrichtigkeit des Durchlasses zur Folge haben. Eine solche Undichtheit besteht aber bei allen Reglern mit Abwärtsstrom innerhalb des Ventilrohres, und zwar in der Führung des Ventilrohres d, welche nicht absolut dicht gemacht werden kann. Um diesen Fehler zu beseitigen, sind in der Ventilrohrwand die Durchbrechungen k angeordnet. Hierdurch wird das durch den Führungszwischenraum der oberen Kolbenseite zuströmende Gas vor Erreichung dieser mit der unteren Kolbenseite in Verbindung gebracht und so die zum richtigen Gange des Reglers erforderliche Bedingung erfüllt. Die analoge Mafsnahme läfst sich übrigens auf alle Regler mit Abwärtsstrom innerhalb des Ventilrohres anwenden.
Da ferner der ganze Querschnitt des Ventilrohres d zur Abwärtsleitung des Gases nutzbar gemacht ist, so ergiebt sich eine geringere Rohrweite und eine geringere Belastung des Kolbens e, auf Grund deren der Kolben und damit der ganze Regler ohne Nachtheil kleiner gehalten werden darf.
Dazu kommt, dafs sich die als Schmutzfang dienende Vorkammer b ohne besonderen Aufwand von selbst darbietet. Der dichte Abschlufs derselben gegen das Kolbengehäuse ist ohnehin erforderlich und, indem die abschliefsende Zwischenwand / den Boden der Schmutzkammer bildet, gewährleistet sie durch ihre Gröfse die zur Ausscheidung von Ablagerungen nöthige Ruhe des Gasstromes, ferner genügenden Raum für die Ablagerungen und deren strengste Scheidung von empfindlichen beweglichen Theilen des Reglers.
Die erwähnte Beseitigung des Durchlafsfehlers stellt den beschriebenen Regler auf gleiche Stufe der Genauigkeit mit Reglern, bei welchen nur durch verwickeitere kostspieligere Kanalanordnungen dasselbe Ziel erreicht wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ein Gasverbrauchsregler für absteigende Leitungen, dadurch gekennzeichnet, dafs das den Gasdurchtritt drosselnde Schwimmerrohr (d) den in absteigender Richtung hindurchgeführten Gasstrom unmittelbar — bei aufsen liegender Rohrführung — umfafst und somit seinem Quantum nach voll ausgenutzt wird, zum Zwecke, den Regler möglichst einfach und klein zu erhalten.
  2. 2. In Verbindung mit der unter ι.' bezeichneten äufseren Führung des Schwimmerrohres, die Anordnung einer dieses Rohr umgebenden und mit seinem Innern -^ somit auch mit der unteren Seite des Schwimmerkolbens — durch Oeffhungen/Ä/ communicirenden Gaskammer, wodurch erreicht werden soll, dafs der unvermeidliche Uebertritt des Gases über den Schwimmerkolben an der Aufsenseite des Schwimmerrohres entlang in möglichst gleichmäfsiger Weise erfolgt, entsprechend dem erstrebten gleichmäfsigen Gasverbrauch.
    3> Die Verbindung der Rohrführung des unter ι. bezeichneten Reglers mit seinem äufseren Gehäuse durch eine Platte (I) in solcher Weise, dafs dadurch eine Vorkammer (b) zur Ablagerung des vom Gase mitgeführten Schmutzes gebildet wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT66922D Gasdruckregler für absteigende Leitungen Expired - Lifetime DE66922C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4685572A (en) * 1984-11-14 1987-08-11 Timothy Jamison Anti-theft device, is particular for a garment-hanger

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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