DE957722C - Selbsttätig schließendes Zapfventil - Google Patents
Selbsttätig schließendes ZapfventilInfo
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- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
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- B67D7/06—Details or accessories
- B67D7/42—Filling nozzles
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- B67D7/46—Filling nozzles automatically closing when liquid in container to be filled reaches a predetermined level
- B67D7/48—Filling nozzles automatically closing when liquid in container to be filled reaches a predetermined level by making use of air suction through an opening closed by the rising liquid
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Description
AUSGEGEBEN AM 7. FEBRUAR 1957
St 10042 III164c
Stoppani A. G., Bern
Die Erfindung betrifft ein, selbsttätig schließendes
Zapfventil. Ein bekannter Selbstschlußhahn besitzt eine mit ihrem freien Ende in dem Behälter
ragende Luftleitung, in diar beim Durchströmen einer Flüssigkeit durch den Hahnen ein Luftstrom
erzeugt wird, welcher durch die beim Ansteigen der Flüssigkeit bewirkten Schließung des freien
Endes der Luftleitung auf eine federbelastete, ein Absperrventil betätigende Membran einwirkt. Bei
ίο der Benützung solcher Hahnen an Benzinsäulen
traten oft Störungen auf. Eingehende Untersuchungen ließen: erkennten,, daß die Störung von
einer unrichtigen Spannkraft der die Membran belastenden Feder herrührte. Versuche, dem Übelstand
durch Auswechslung der Federn abzuhelfen., hatten a,uch keinen dauernden Erfolg, da sich bald
zeigte, daß die Federspannung in einer gewissen Beziehung zum Unterdruck bzw. zu dem Unterdruck
erzeugenden Flüssigkeitsdruck und der Strömungsgeschwindigkeit stehen muß. Wenn man
die bis. jetzt auf der Unterdruckseite der Membran angeordnete, Druckfeder einfach durch eine Feder
veränderlicher Federspannung ersetzen wollte, wären verschiedene KorLstxuktionsmöglichkettten"
vorhanden: Man. könnte die Einstellvorrichtung außen vorsehen und, hätte komplizierte Dichtungs-
Probleme zu lösen, die den Hahnen verteuern, oder
man könnte die Einstellvorrichtung bei. der Feder vorsehen und müßte jedes Mal beim Verstellen den
Hahnen demontieren. Diie Erfindung' zeigt nun, daß
man, diese Schwierigkeiten dadurch umgehen kann, daß man die die Membran, belastende · Feder auf
der dem Atmosphärendruck ausgesetztem Seite der Membran, anordnet und die Federspannung von
außen einstellbar ausbildet.
ίο Im folgenden werden an Hand einer Zeichnung
als Ausführungsbaispiele der Erfindung zwei Benzinhahnen beschrieben,. Beim ersten Hahnen
handelt es sich um einen. Hahnen für Autotanksäulen,
beim zweiten Hahnen für Flugzeugtankstationen.
Fig. ι und 2 sind Längsschnitte dler beiden
. Hahnen;
Fig. 3 und 5. sind teilweise geschnittene Seitenansichten der zugehörigen Deckel;
Fig. 4 und 6 sind Untenansichten dieser Deckel.
Die Fig. i, 3 und 4 zeigen einen, Benzinhahnen für Autotanksäulen. Mit 1 ist das Hauptstück und
mit 2 der Deckel bezeichnet. Diese t beiden Teile
sind durch Stifte 3 und Schrauben, die. in Löchern 4 stecken, miiteiniander verbunden. Im
Deckel 2 liegen, das Luftrohr 5, das den Raum 6 mit dem Luftrohr 7 des Hauptstückes· verbindet
und das· Luftrohr 8, dessen eines Ende: ebenfalls in den Raum 6 mündet und dessen, anderes Ende
üblicherweise durch den federbelasteten Deckel 9 abgeschlossen wird.. Der Raum 6 wird, unten durch
die Membran 10 luftdicht abgeschlossen die durch einen mit ihr verschraubten Stift: 11 mit der Klinke
12 gelenkig verbunden, ist. Der diese beiden Teile verbindende Stift 13 wird durch die Blattfeder 14
nach unten, gedrückt. Diese Feder stützt sich, mit ihrem einen Ende I4a in der Ausnehmung ab, in
welcher die Membran 10 mit dem Spannring befestigt,
ist. Ihr anderes Ende i46 ist nach unten, abgebogen
und stützt sich an der Stellschraube! 16 ab.
Diese Stellschraube liegt lose in, einer .Bohrung 17,
in welcher sie durch eine, federnd, geschlitzte Sechskantmutter' 18 gesichert ist. Die Schraube 16 hat
einen geschlitzten Kopf i6a, der in der Bohrung
gegen, unbeabsichtigte Berührung gesichert, aber doch mit einem Schraubenzieher leicht, erreichbar
ist. Durch Drehen dieser Schraube kann die Federspannung der1 Feder 14 verändert werden. Die
Klinke 12 dreht sich um. den Zapfen 19 und. sichert:
einen, auf der Schlagzylinderwelle 20 gleitenden,
durch die Fedler2i belasteten, Schlagzyliinder 22 in
seiner Lage. Der Deckel 9, der die Leitung 8 abschließt, ist am Hebel 23 befestigt, dessen eines
Ende durch, die Feder 24 in die Schließstellung
gezogen, wird, während das andere Ende eine Rolle
25· trägt, damit durch den Schlagzylindiar 22 die
Leitung 8 geöffnet werden kann.
Das Hauptstück 1 besitzt außen eine Zufluß-Öffnung
26, eine Ausflußöffnung' 27 und einen Handhebel 28. Dieser letztere kann, durch einen
feder belasteten Stellstift 29 iim der gezeichneten
Offenstellung gesichert werden, so daß das bei 26 einströmende Benzin durch die Leitung 31, das
Absperrventil 30 und das Sichierungsventil 32 zur Ausflußöffnung 27 fließen kann.. Das Absperrventil
30 besitzt einen Ventilsitz 30a, einen Ventilkörper
30ft und ein Führungsstück 30^. Der Ventilkörper
3oö wird durch die Feder 30^ gegen, den Ventilsitz
gepreßt, jedoch durch die Klinke 33 in. der offenen Stellung gehalten, die den mit dem Ventilkörper
3O6 verbundenen Bolzen 34 festhält. Diese Klinke
33 ist an einem Gleitstück 36 angelenkt, welches
durch die Feder 35 belastet und durch ein, Glied 37 mit dem Handhebel 28 verbunden, ist. Zwischen
dem Sicherungsventil 32 und. dar Ausflußöffnung 27 befindet sich eine Strahlpumpe 38, deren Ansaugleitung
39 mit dem Luftrohr 5 und; mit einer Luftleitung 40 verbunden ist. Das Sicherungsventil
verhindert, daß das im Schlauch, zwischen, dter Zuflußöffnung
26 und einer in der Benzinsäule angeordneten. Meßuhr befindliche Benzin beim öffnen
des Ventils 30 auslaufen, kann, ohne daß neues Benzin durch diie Meßuhr gepumpt wird. Die Zuflußöffnungen
der Strahlpumpe sind so angeordnet, daß beim öffnen des Sicherungsventils 32 zuerst
Benzin durch diese öffnungen fließt und erst nachher
sich das Ventil so· weit öffnet, bis der Querschnitt der durchströmenden. Menge angepaßt ist.
Das freie Ende 4O0 der Luftleitung 40 liegt in. dför
Nähe der Ausflußöffnung 27, so daß es auch in den zu füllenden, Tank hineinragt, und zwar so weit,
daß es, bei gefülltem Tank unterhalb des Flüssigkeitsspiegels liegt, so d.äß es durch diie: Flüssigkeit
abgeschlossen wird,.
Die Fig. 1 zeigt den geöffneten Hahnen, dessen
Handhebel 28 durch den Stellstift 29 arretiert ist. Wenn nun Benzin durch die Zufluß öffnung 26, diie
Leitung 31, die Ventile 30 uind: 32 und die Ausflußöffnung
strömt, SO' wird· durch diie Strahlpumpe 38
in der Luftleitung 4.0 ein Luftsaugstrom erzeugt.
Steigt nun das Benzin, im Behälter bis zur freien öffnung 4O0 der Luftleitung 40, so>
wird diese ab^ geschlossen, und. es bildet sich in, den miteinander
verbundenen Leitungen 40 und. 5 und im Raum 6 ein Unterdruck, so daß die Membran 10 entgegen
der Kraft der Feder 14 in diesen Raum 6 hinein!-
gezogen wird. Da sie durch den Stift 11 mit der Klinke 12 verbunden ist, wird auch diese gehoben,
und. der Schlagzylinder 22 kann nach rechts (Fig. 1) schnellen. Er verschwenkt den Hebel 23,
damit durch das Luftrohr 8 Luft in den Raum 6 gelangen -kann, um zu verhüten, daß durch den
Unterdruck Benzin angesogen wird, Er verschwenkt
aber auch die Klinke 33, so daß der Bolzen 34 losgelassen und das Absperrventil 30
durch, die Feder 30,/ geschlossen wird.
Verschiebt main den Stellstift 29, so drückt die
Feder 35 das Gleitstück 36 nach links (Fig. 1), so daß der mit ihm durch, das Glied 37 verbundene
Handhebel nach unten varschwenkt wird. Die Klinke 33 nimmt den Schlagzylinder 22 mit, bis
er von der Klinke 12 festgehalten, wird. Die Klinke
33 stellt sich, wieder in Bereitschaftssteilung. Der
Hahnen ist nun wieder betriebsbereit. Durch Verschwenken
des Hebels 28 mach, oben rastet die Klinke 33 im Bolzen 34 ein, das Ventil wird! ge1-öffnet,
und das Benzin kann wieder durchströmen.
Der durch die Strahlpumpe 38 erzeugte Unterdruck hängt von der Durcnströmungsgeschwindiigkeit
des Benzins ab und diese vom zur Verfügung stellenden Druck und der Beschaffenheit der Zu-S
leitungen. Mit der Stellschraube 16 kann, nun die
Federspannung den jeweiligen,Betriebsbedingungen der Tanksäule, an die der Hahnen, angeschlossen
ist, angepaßt werden,, wozu nur ein; Schraubenzieher
benötigt wird.
ίο Die Fig. 2 zeigt einen Hahnen, wie er für Flugzeugtankstelletti
benützt wird, der zugehörige Deckel ist in den Fig. 5 und 6 in größerem Maßstab
gezeichnet. Die Teile dieses Hahnens, die Teilen im ersten Beispiel gleichen, sind mit denselben
Bezugszeichen versehen, dienen jedoch ein »'« beigefügt wurde. Konstruktiv bestehen
zwei Unterschiede: Während beim Hahnen nach der Fig. 1 der Handhebel 28 durch, das Glied 37
mit dem Gleitstück 36 verbunden ist, besitzt hier
jo der Handhebel 28' ein Zahnsegment 28/, das mit
einem Zahnrad 42 kämmt. Dieses ist fest: mit einem Zahnrad; 43 verbunden, das mit der Zahnstange 36/
kämmt, die einen. Teil des Gleitstückes 36' bildet. An Stelle der Feder 35 tritt'hier die Feder 46. Der
!5 zweite Unterschied besteht darin, daß hier an Stelle
der Feder 14 eine Feder 44 verwendet wird, die an ihrem einen Ende 44a fest eingespannt ist. Das
andere' Ende44& der Feder stützt sich, auf der
Schraube 16' ab, deren Achse senkrecht zur Federachse
steht. Die Stellschraube selbst steckt in einem Gewindeloch 45. Dieser Hahnen arbeitet
analog wie der bereits beschriebene.
Claims (2)
1. Selbsttätig schließendes Zapfventil mit einer mit ihrem freien Ende in den Behälter
ragender· Luf tlekuhg, in der beim Durchströmen
einer Flüssigkeit ein Luftsaugstrom erzeugt wird, welcher durch die beim Ansteigen der
Flüssigkeit bewirkten Schließung dös freien Endes deir Luftleitung auf eine fedsrbelastete,
ein Absperrventil 1 betätigende Membran einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die die
Membran belasteindie Feder auf dbr dem Atmosphären.druck ausgesetzten Seite der
Membran liegt und daß die Federspannung von außen regulierbar ist.
2. Zapfventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder eine eingespannte
Blattfeder ist, deren eines Ende sich gegen eine Stellschraube abstützt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 578/86 7. (609 782 1. 57)
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE957722C true DE957722C (de) | 1957-01-17 |
Family
ID=582225
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT957722D Expired DE957722C (de) | Selbsttätig schließendes Zapfventil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE957722C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1197776B (de) * | 1958-01-09 | 1965-07-29 | Tokheim International A G | Zapfpistole |
| DE1200163B (de) * | 1963-05-06 | 1965-09-02 | Amos O Payne | Selbsttaetig schliessende Zapfpistole |
-
0
- DE DENDAT957722D patent/DE957722C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1197776B (de) * | 1958-01-09 | 1965-07-29 | Tokheim International A G | Zapfpistole |
| DE1200163B (de) * | 1963-05-06 | 1965-09-02 | Amos O Payne | Selbsttaetig schliessende Zapfpistole |
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