DE957722C - Selbsttätig schließendes Zapfventil - Google Patents

Selbsttätig schließendes Zapfventil

Info

Publication number
DE957722C
DE957722C DENDAT957722D DE957722DA DE957722C DE 957722 C DE957722 C DE 957722C DE NDAT957722 D DENDAT957722 D DE NDAT957722D DE 957722D A DE957722D A DE 957722DA DE 957722 C DE957722 C DE 957722C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
valve
membrane
air
gasoline
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT957722D
Other languages
English (en)
Inventor
Libefeld Bern Walter Zaugg Neuthätel und Alfred Reuteler (Schweiz)
Original Assignee
Stoppani A G , Bern
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE957722C publication Critical patent/DE957722C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/06Details or accessories
    • B67D7/42Filling nozzles
    • B67D7/44Filling nozzles automatically closing
    • B67D7/46Filling nozzles automatically closing when liquid in container to be filled reaches a predetermined level
    • B67D7/48Filling nozzles automatically closing when liquid in container to be filled reaches a predetermined level by making use of air suction through an opening closed by the rising liquid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 7. FEBRUAR 1957
St 10042 III164c
Stoppani A. G., Bern
Die Erfindung betrifft ein, selbsttätig schließendes Zapfventil. Ein bekannter Selbstschlußhahn besitzt eine mit ihrem freien Ende in dem Behälter ragende Luftleitung, in diar beim Durchströmen einer Flüssigkeit durch den Hahnen ein Luftstrom erzeugt wird, welcher durch die beim Ansteigen der Flüssigkeit bewirkten Schließung des freien Endes der Luftleitung auf eine federbelastete, ein Absperrventil betätigende Membran einwirkt. Bei
ίο der Benützung solcher Hahnen an Benzinsäulen traten oft Störungen auf. Eingehende Untersuchungen ließen: erkennten,, daß die Störung von einer unrichtigen Spannkraft der die Membran belastenden Feder herrührte. Versuche, dem Übelstand durch Auswechslung der Federn abzuhelfen., hatten a,uch keinen dauernden Erfolg, da sich bald zeigte, daß die Federspannung in einer gewissen Beziehung zum Unterdruck bzw. zu dem Unterdruck erzeugenden Flüssigkeitsdruck und der Strömungsgeschwindigkeit stehen muß. Wenn man die bis. jetzt auf der Unterdruckseite der Membran angeordnete, Druckfeder einfach durch eine Feder veränderlicher Federspannung ersetzen wollte, wären verschiedene KorLstxuktionsmöglichkettten" vorhanden: Man. könnte die Einstellvorrichtung außen vorsehen und, hätte komplizierte Dichtungs-
Probleme zu lösen, die den Hahnen verteuern, oder man könnte die Einstellvorrichtung bei. der Feder vorsehen und müßte jedes Mal beim Verstellen den Hahnen demontieren. Diie Erfindung' zeigt nun, daß man, diese Schwierigkeiten dadurch umgehen kann, daß man die die Membran, belastende · Feder auf der dem Atmosphärendruck ausgesetztem Seite der Membran, anordnet und die Federspannung von außen einstellbar ausbildet.
ίο Im folgenden werden an Hand einer Zeichnung als Ausführungsbaispiele der Erfindung zwei Benzinhahnen beschrieben,. Beim ersten Hahnen handelt es sich um einen. Hahnen für Autotanksäulen, beim zweiten Hahnen für Flugzeugtankstationen.
Fig. ι und 2 sind Längsschnitte dler beiden . Hahnen;
Fig. 3 und 5. sind teilweise geschnittene Seitenansichten der zugehörigen Deckel;
Fig. 4 und 6 sind Untenansichten dieser Deckel.
Die Fig. i, 3 und 4 zeigen einen, Benzinhahnen für Autotanksäulen. Mit 1 ist das Hauptstück und mit 2 der Deckel bezeichnet. Diese t beiden Teile sind durch Stifte 3 und Schrauben, die. in Löchern 4 stecken, miiteiniander verbunden. Im Deckel 2 liegen, das Luftrohr 5, das den Raum 6 mit dem Luftrohr 7 des Hauptstückes· verbindet und das· Luftrohr 8, dessen eines Ende: ebenfalls in den Raum 6 mündet und dessen, anderes Ende üblicherweise durch den federbelasteten Deckel 9 abgeschlossen wird.. Der Raum 6 wird, unten durch die Membran 10 luftdicht abgeschlossen die durch einen mit ihr verschraubten Stift: 11 mit der Klinke 12 gelenkig verbunden, ist. Der diese beiden Teile verbindende Stift 13 wird durch die Blattfeder 14 nach unten, gedrückt. Diese Feder stützt sich, mit ihrem einen Ende I4a in der Ausnehmung ab, in welcher die Membran 10 mit dem Spannring befestigt, ist. Ihr anderes Ende i46 ist nach unten, abgebogen und stützt sich an der Stellschraube! 16 ab.
Diese Stellschraube liegt lose in, einer .Bohrung 17, in welcher sie durch eine, federnd, geschlitzte Sechskantmutter' 18 gesichert ist. Die Schraube 16 hat einen geschlitzten Kopf i6a, der in der Bohrung gegen, unbeabsichtigte Berührung gesichert, aber doch mit einem Schraubenzieher leicht, erreichbar ist. Durch Drehen dieser Schraube kann die Federspannung der1 Feder 14 verändert werden. Die Klinke 12 dreht sich um. den Zapfen 19 und. sichert: einen, auf der Schlagzylinderwelle 20 gleitenden, durch die Fedler2i belasteten, Schlagzyliinder 22 in seiner Lage. Der Deckel 9, der die Leitung 8 abschließt, ist am Hebel 23 befestigt, dessen eines Ende durch, die Feder 24 in die Schließstellung gezogen, wird, während das andere Ende eine Rolle 25· trägt, damit durch den Schlagzylindiar 22 die Leitung 8 geöffnet werden kann.
Das Hauptstück 1 besitzt außen eine Zufluß-Öffnung 26, eine Ausflußöffnung' 27 und einen Handhebel 28. Dieser letztere kann, durch einen feder belasteten Stellstift 29 iim der gezeichneten Offenstellung gesichert werden, so daß das bei 26 einströmende Benzin durch die Leitung 31, das Absperrventil 30 und das Sichierungsventil 32 zur Ausflußöffnung 27 fließen kann.. Das Absperrventil 30 besitzt einen Ventilsitz 30a, einen Ventilkörper 30ft und ein Führungsstück 30^. Der Ventilkörper 3oö wird durch die Feder 30^ gegen, den Ventilsitz gepreßt, jedoch durch die Klinke 33 in. der offenen Stellung gehalten, die den mit dem Ventilkörper 3O6 verbundenen Bolzen 34 festhält. Diese Klinke 33 ist an einem Gleitstück 36 angelenkt, welches durch die Feder 35 belastet und durch ein, Glied 37 mit dem Handhebel 28 verbunden, ist. Zwischen dem Sicherungsventil 32 und. dar Ausflußöffnung 27 befindet sich eine Strahlpumpe 38, deren Ansaugleitung 39 mit dem Luftrohr 5 und; mit einer Luftleitung 40 verbunden ist. Das Sicherungsventil verhindert, daß das im Schlauch, zwischen, dter Zuflußöffnung 26 und einer in der Benzinsäule angeordneten. Meßuhr befindliche Benzin beim öffnen des Ventils 30 auslaufen, kann, ohne daß neues Benzin durch diie Meßuhr gepumpt wird. Die Zuflußöffnungen der Strahlpumpe sind so angeordnet, daß beim öffnen des Sicherungsventils 32 zuerst Benzin durch diese öffnungen fließt und erst nachher sich das Ventil so· weit öffnet, bis der Querschnitt der durchströmenden. Menge angepaßt ist. Das freie Ende 4O0 der Luftleitung 40 liegt in. dför Nähe der Ausflußöffnung 27, so daß es auch in den zu füllenden, Tank hineinragt, und zwar so weit, daß es, bei gefülltem Tank unterhalb des Flüssigkeitsspiegels liegt, so d.äß es durch diie: Flüssigkeit abgeschlossen wird,.
Die Fig. 1 zeigt den geöffneten Hahnen, dessen Handhebel 28 durch den Stellstift 29 arretiert ist. Wenn nun Benzin durch die Zufluß öffnung 26, diie Leitung 31, die Ventile 30 uind: 32 und die Ausflußöffnung strömt, SO' wird· durch diie Strahlpumpe 38 in der Luftleitung 4.0 ein Luftsaugstrom erzeugt. Steigt nun das Benzin, im Behälter bis zur freien öffnung 4O0 der Luftleitung 40, so> wird diese ab^ geschlossen, und. es bildet sich in, den miteinander verbundenen Leitungen 40 und. 5 und im Raum 6 ein Unterdruck, so daß die Membran 10 entgegen der Kraft der Feder 14 in diesen Raum 6 hinein!- gezogen wird. Da sie durch den Stift 11 mit der Klinke 12 verbunden ist, wird auch diese gehoben, und. der Schlagzylinder 22 kann nach rechts (Fig. 1) schnellen. Er verschwenkt den Hebel 23, damit durch das Luftrohr 8 Luft in den Raum 6 gelangen -kann, um zu verhüten, daß durch den Unterdruck Benzin angesogen wird, Er verschwenkt aber auch die Klinke 33, so daß der Bolzen 34 losgelassen und das Absperrventil 30 durch, die Feder 30,/ geschlossen wird.
Verschiebt main den Stellstift 29, so drückt die Feder 35 das Gleitstück 36 nach links (Fig. 1), so daß der mit ihm durch, das Glied 37 verbundene Handhebel nach unten varschwenkt wird. Die Klinke 33 nimmt den Schlagzylinder 22 mit, bis er von der Klinke 12 festgehalten, wird. Die Klinke 33 stellt sich, wieder in Bereitschaftssteilung. Der Hahnen ist nun wieder betriebsbereit. Durch Verschwenken des Hebels 28 mach, oben rastet die Klinke 33 im Bolzen 34 ein, das Ventil wird! ge1-öffnet, und das Benzin kann wieder durchströmen.
Der durch die Strahlpumpe 38 erzeugte Unterdruck hängt von der Durcnströmungsgeschwindiigkeit des Benzins ab und diese vom zur Verfügung stellenden Druck und der Beschaffenheit der Zu-S leitungen. Mit der Stellschraube 16 kann, nun die Federspannung den jeweiligen,Betriebsbedingungen der Tanksäule, an die der Hahnen, angeschlossen ist, angepaßt werden,, wozu nur ein; Schraubenzieher benötigt wird.
ίο Die Fig. 2 zeigt einen Hahnen, wie er für Flugzeugtankstelletti benützt wird, der zugehörige Deckel ist in den Fig. 5 und 6 in größerem Maßstab gezeichnet. Die Teile dieses Hahnens, die Teilen im ersten Beispiel gleichen, sind mit denselben Bezugszeichen versehen, dienen jedoch ein »'« beigefügt wurde. Konstruktiv bestehen zwei Unterschiede: Während beim Hahnen nach der Fig. 1 der Handhebel 28 durch, das Glied 37 mit dem Gleitstück 36 verbunden ist, besitzt hier
jo der Handhebel 28' ein Zahnsegment 28/, das mit einem Zahnrad 42 kämmt. Dieses ist fest: mit einem Zahnrad; 43 verbunden, das mit der Zahnstange 36/ kämmt, die einen. Teil des Gleitstückes 36' bildet. An Stelle der Feder 35 tritt'hier die Feder 46. Der
!5 zweite Unterschied besteht darin, daß hier an Stelle der Feder 14 eine Feder 44 verwendet wird, die an ihrem einen Ende 44a fest eingespannt ist. Das andere' Ende44& der Feder stützt sich, auf der Schraube 16' ab, deren Achse senkrecht zur Federachse steht. Die Stellschraube selbst steckt in einem Gewindeloch 45. Dieser Hahnen arbeitet analog wie der bereits beschriebene.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Selbsttätig schließendes Zapfventil mit einer mit ihrem freien Ende in den Behälter ragender· Luf tlekuhg, in der beim Durchströmen einer Flüssigkeit ein Luftsaugstrom erzeugt wird, welcher durch die beim Ansteigen der Flüssigkeit bewirkten Schließung dös freien Endes deir Luftleitung auf eine fedsrbelastete, ein Absperrventil 1 betätigende Membran einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die die Membran belasteindie Feder auf dbr dem Atmosphären.druck ausgesetzten Seite der Membran liegt und daß die Federspannung von außen regulierbar ist.
2. Zapfventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder eine eingespannte Blattfeder ist, deren eines Ende sich gegen eine Stellschraube abstützt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 578/86 7. (609 782 1. 57)
DENDAT957722D Selbsttätig schließendes Zapfventil Expired DE957722C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE957722C true DE957722C (de) 1957-01-17

Family

ID=582225

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT957722D Expired DE957722C (de) Selbsttätig schließendes Zapfventil

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE957722C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1197776B (de) * 1958-01-09 1965-07-29 Tokheim International A G Zapfpistole
DE1200163B (de) * 1963-05-06 1965-09-02 Amos O Payne Selbsttaetig schliessende Zapfpistole

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1197776B (de) * 1958-01-09 1965-07-29 Tokheim International A G Zapfpistole
DE1200163B (de) * 1963-05-06 1965-09-02 Amos O Payne Selbsttaetig schliessende Zapfpistole

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2414893C2 (de) Rückflußverhinderer
DE2745795A1 (de) Atemgeraet mit verbessertem druckminderventil, insbesondere zum tauchen
DE957722C (de) Selbsttätig schließendes Zapfventil
DE1600733B2 (de) Druckminderer
DE2522815A1 (de) Absperrhahn
DE926220C (de) Sauerstoffzufuehrungsventil fuer Atem- und Atemschutzgeraete
DE2400758A1 (de) Vorrichtung zum einbringen von fluessigkeit, insbesondere schmieroel, in druckluft
CH320707A (de) Vorrichtung zum selbsttätigen Schliessen der Einfülleitung zu Flüssigkeitsbehältern
DEST010042MA (de)
DE824114C (de) Vorrichtung zur Durchflussregelung fuer stroemende Fluessigkeiten, Gase oder Daempfe
DE971811C (de) Gasdruckregler mit einer Arbeitsmembran und einem druckentlasteten Ventil
DE522013C (de) Absperrventil
DE114971C (de)
DE1673461B2 (de) Regelventil mit druckdifferenzabhaengig gesteuerter durchflussmengenbegrenzung, insbesondere fuer fernheizanlagen
DE613790C (de) Selbstschlussventil mit beweglicher, bei geschlossenem Ventil entlasteter Membran zwischen Gegendruck- oder Steuerkammer und Zuflussraum des Ventilgehaeuses
DE815938C (de) Niederdruckgasregler mit Drosselklappe
DE609885C (de) UEberlaufspeicher fuer haeusliche Warmwasserversorgungsanlagen mit beliebig vielen Zapfstellen
DE225255C (de)
DE557585C (de) Rueckstauventil, bei welchem der Ventilkoerper durch eine mit der Verbrauchsleitung in Verbindung stehende Gegendruckkammer gesteuert wird
DE514884C (de) Gassicherheitsventil
DE52896C (de) Druckminderungsventil, bei welchem der die bewegliche Platte belastende Gas- oder Flüssigkeitsdruck selbstthätig geregelt wird
DE576925C (de) Vorrichtung zur Erzeugung des Gebrauchsgasdruckes in einem mit einer Gasflasche verbundenen Raume
DE195962C (de)
DE1550093C (de) Druckminderventil
DE74096C (de) Regelungsvorrichtung für Dampfheizöfen