DEST010042MA - - Google Patents

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DEST010042MA
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 24. Juni 1955 Bekanntgemacht am 9. August 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft ein selbsttätig schließendes Zapfventil. Ein bekannter1 Selbstschlußhahn, besitzt eine mit ihrem freien Ende in den Behälter ragende Luftleitung, in der beim Durchströmen einer Flüssigkeit durch dien Hahnen ein Luftstrom erzeugt wird, welcher durch die beim Ansteigen der Flüssigkeit bewirkten Schließung des freien Endes der Luftleitung auf ©ine federbelastete, ein Absperrventil betätigende Membran einwirkt. Bei ίο der Benützung solcher Hahnen an Benzinsäuleti traten oft Störungen auf. Eingehende Untersuchungen ließen· erkennlein, dkß die Störung von einer unrichtigen Spannkraft der die Membran belastenden Feder herrührte. Versuche, dem Übelstand durch Auswechslung dieir Federn abzuhelfen, hatten auch keinen dauernden Erfolg, da, sich bald zeigte, daß die Federspannung in einer gewissen Beziehung zum Unterdruck bzw. zu dem Unterdruck erzeugenden Flüssigkeitsdruck und dbr Strömungsgeschwindigkeit stehen muß. Wenni man die bis jetzt auf der Untierdruckseite der1 Membran angeordnete Druckfeder einfach durch eine Feder veränderlicher Federspannung ersetzen wollte, wären verschiedene Konstrulctionismöglichkeliten vorhanden: Man könnte die Einstellvorrichtung außen vorsehen und hätte komplizierte Dichtungs-
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St 10042IH/64 c
probleime zu lösen, die den Hahnen verteuern, oder man könnte die Einstellvorrichtung bei. der Feder vorsehen und müßte jedes Mal beim Verstellen den
':['■'■ Hahnen demontieren. Ό te Erfindung1 zeigt nun, daß man, diese Schwierigkeitein dadurch umgehen kann,
■*.',· daß man die die ligitibran; belastende Feder auf der dem Atmosphärendruck ausgesetzten Seite der Membran, anordnet und die Federspannung von außen einstellbar ausbildet.
ίο Im folgenden werden an Hand einer Zeichnung als Ausführungsbeispiele der Erfindung1 zwei Benzinhahnen beschrieben. Beim ersten Hahnen handelt es- sich um einen Hähnen für Autotanksäulen, beim zweiten Hahnen für Flugzeugtankstationen.
Fig. ι und 2 . sind, Längsschnitte der beiden Hahnen; „7„ A ; : \ . ■. · .
Fig. 3 und 5 sind? teilweise geschnittene Seitenansichten der zugehörigen Deckel;
Fig. 4 und 6 sind Untenansichten dieser Deckel.
Die Fig. 1, 3 und 4 zeigen einen, Benizinhahinem für Autotanksäulen. Mit 1 ist das Hauptstück und mit 2 der Deckel bezeichnet. Diese beiden Teile "sind durch Stifte 3 und Schrauben!, die in Löchern 4 stecken, miteinander verbunden. Im Deckel 2 liegen, das Luftrohr 5, das den, Raum 6
■· ■-■■·. mit dem Luftrohr^des Hauptstückes verbindet und das. Luftrohr 8, dessen eines Ende ebenfalls in den Raum 6 mündet und dessen anderes Ende üblicherweise durch den· federbelasteiteni Deckel 9 abgeschlossen wird,. Der Raum 6 wird Unten durch die Membran 10 luftdicht abgeschlossen, die durch einen mit ihr veirschraubten Stift 11 mit der Klinke 12 gelenkig verbunden, ist. Der diese beiden Teile verbindende Stift 13 wird! durch die Blattfeder 14 nach unten gedrückt. Diese Feder stützt sich, mitihrem einem Ende I4e in der Ausnehmung ab, in, welcher die Membran 10 mit dem. Spannring befestigt ist. Ihr andiejres Ende i/j-6 ist nach unten abgebogen und. stützt1 siibh: a» der'Stellschraube 16 ab.' Diese Stellschraube liegt lose in einer Bohrung 17, in welcher sie durch eine federnd; geschlitzte Sechskantmutter 18 gesichert ist. Dife. Schraube 16 hat einen geschlitzten Kopf i6e, der in dfer Bohrung gegen unbeabsichtigtei Berührung gesichert*, aber doch mit einem Schraubenzieher leicht erreichbar ist. Durch Drehen dieser Schraube kann die Federspannung der Fedier 14 verändert werfen. Die Klinke 12 dreht sich um dien Zapfen 19 und sichert einen, auf der Schlagzylinderwelle 20 gleitenden, durch die Fedier 21 belasteten Schlagzyliinder 22 in seiner Lage.,-Der Deckel 9, der die Leitung 8 ab-
,, schließt, ist am Hebel 23 befestigt, dessen eines Ende .durch die Feder 24 in die Schließstellung gezogen wird;, während das andere Ende eine Rolle 25 trägt, ,damit dÄch-den Schlagzylinder 22 die Leitung8 geöffnet;werden kann.." ...
,,,, Das Hauptstück-ι-: besitzt außen eine Zuflußöffnung 26, eine ,Ausnußöffnung 27 und einen Handhebel 28. Dieser letztere kann, durch einen federbelasteten -Steilstift.29 - im der gezeichneten Offenstellung gesicßert werden, so daß das bei 26
, , einströmende Benzin;"durch die Leitung^i, das Absperrventil 30: und~das Sichlerungsventil 32 zur Ausflußöffnung 27 fließen kann. Das Absperrvenitil 30 besitzt einen Ventilsitz 3oa, einen Ventilkörper 3oö und ein Führungsstück 30,.. Der Ventilkörper 3O6 wird durch die Feder 30^ gegen dem Ventilsitz gepreßt, jedoch durch die Klinke 33 in der offenen Stellung gehalten, die dom mit dem Ventilkörper 3o& verbundenen Bolzen 34 festhält. Diese Klinke 33 ist an einem Gleitstück 36 angelenkt, welches durch die Feder135 belastet und durch· ein Glied. 37 mit dem Handhebel 28 verbunden! ist. Zwischen dem Sicherungsventil 32 und dleir Ausfluß öffnung 27 befindet sich eine Strahlpumpe 38, deren Ansaugleitung 39 mit dem Luftrohr 5 und mit einer Luftleitung 40 verbunden ist. Das Sicherungsventil verhindert, -daß das im Schlauch zwischen der Zuflußöffnung 26 und einer in der Benzinsäule angeordneten Meßuhr befindliche Benzin beim Öffnen des Ventils 30 auslaufen kann, ohne daß neues Benzin durch die Meßuhr gepumpt wird. Die Zuflußöffnungen der Strahlpumpe sind so angeordnet, daß beim Öffnen des Sicherungsven:tils 32 zuerst Benzin durch diese Öffnungen fließt und, erst nachher sich das Ventil so' weit öffnet, bis der Querschnitt der durchströmenden Menge angepaßt ist. Das freie Ende 4O0 der Luftleitung 40 liegt in der Nähe der Ausflußöffnung 27, soi daß es auch in den zu füllenden Tank hineinragt, und1 zwar so< weit, .daß es, bei gefülltem Tank unterhalb des Flüssigkeitsspiegels liegt, so daß es durch die Flüssigkeit abgeschlossen wird,.
Die Fig. 1 zeigt den geöffneten Hahnem, dessen Handhebel .28 durch den, Stellstift 29 arretiert ist. Wenn nun Benzin durch die Zuflußöffnung 26, die Leitung 31, die Ventile 30 ulnd! 32 und die Ausflußöffnung strömt, so' wird durch die Strahlpumpe 38 in der Luftleitung 40 ein Luftsaugstrom erzeugt. Steigt nun das Benzin, im Behälter bis zur freien öffnung 4O0 der Luftleitung: 40, so wird diese abgeschlossen, und es bildet sich in den miteinander verbundenen Leitungen 40 und, 5 und im Raum 6 ein Unterdruck, so daß die Membran 10 entgegen der Kraft der Feder 14 in diesen Raum 6 hinein1-gezogen, wird. Da sie durch den Stift n mit der Klinke 12 verbunden ist, wird auch diese gehoben, und. der Schlagzylinder 22 kann nach rechts (Fig. 1) schnellen. Er verschwenkt den Hebel 23, damit durch das Luftrohr 8 Luft in den Raum 6 gelangen kann, um zu verhüten, daß durch den Unterdruck Benzin angesogen wird. Er verschwenkt aber auch die Klinke 33, soi daß der Bolzen 34 losgelassen -und · das Absperrventil 30 durch die Feder 30^ geschlossen wird.
Verschiebt man den Stellstift 29, ,so. drückt die Feder 35 das Gleitstück 36 nach links (Fig. 1), so daß der mit ihm durch das Glied 37 ■ verbundene -> Handhebel nach unten verschwenkt wird. Die Klinke 33 nimmt den Schlagzylindler 22 mit, bis er von der Klinke 12 festgehalten wird. Die Klinke 33 stellt sich wieder in Bereitschaftsstellung. Der Hahnen ist nun wieder betriebsbereit. Durch Verschwenken des Hebels 28 nlach oben rastet die Klinke 33 im Bolzen 34 ein, das. Ventil wird! geöffnet,, und das Benzin kann wieder durchströmen.
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Der durch die Strahlpumpe 38 erzeugte Unterdruck hängt von der Durchströmungsgeschwindligkeit des Benzins ab und diese vom zur Verfugung stehenden Druck und; der Beschaffenheit der Zuleitungen. Mit der Stellschraube 16 kann nun, die Fedlerspannung den jeweiligen,Betriebebedingungen der Tanksäule, an die der Hahnen angeschlossen ist, angepaßt werden, wozu nur eittii Schraubenzieher benötigt wird.
Die Fig. 2 zeigt einen Hahnen, wiei er für Flugzeugtankstelleni benützt wird, der zugehörige Deckel ist in den Fig. 5 und 6 in größerem Maßstab gezeichnet:. Die Teile dieses Hahnens, die Teilen im ersten Beispiel gleichen, sind, mit dents selben Bezugszeichen versehen, denen jedoch ein »'« beigefügt wurde. Konstruktiv bestehen zwei Unterschiede: Während beim Halmen nach der Fig. 1 der Handhebel 28 durch das Glied 37 mit dem Gleitstück 36 verbunden ist, besitzt hier 20 der Handhebel 28' ein Zahnsegment 28/, das mit einem Zahnrad 42 kämmt. Dieses ist fest mit einem Zahnrad! 43 verbunden, das mit der Zahnstange 36/ - kämmt, die einen Teil des Gleitstückes 36' bildet. An Stelle der Feder 35 tritt hier die Feder 46. Der zweite Unterschied besteht darin, daß hier an Stelle der Fed'eir 14 eine Feder 44 verwendet wird, die an ihrem einen Ende440 fest eingespannt ist. Das andere Ende44& der Feder stützt sich auf der Schraube 16' ab, deren Achse senkrecht: zur1 Federachse steht. Die Stellschraube selbst steckt iln einem Gewindeloch 45. Dieser Hahnen arbeitet analog wie der bereits beschriebene.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Selbsttätig schließendies Zapfventil mit einer mit ihrem freien Ende in den Behälter ragenden, Luftleitung, in der beim Durchströmen einer Flüssigkeit ein Luftsaugstrom erzeugt wird, welcher durch die beim Ansteigen der Flüssigkeit bewirkten Schließung des freien Endes d!er Luftleitung auf eine federbelastete, ein Absperrventil betätigende Membran, einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die die Membran belastende Feder auf der dem Atmosphärendruck ausgesetzten Seite der Membran liegt, und daß die Federspannung von außen regulierbar ist.
2. Zapfventil nach Anspruch 1, dladurch gekennzeichnet, daß die Feder eine eingespannte Blattfeder ist, deren eines Ende sich gegen, eine Stellschraube abstützt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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