DE668953C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Haupt- und Untervermittlungsstellen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Haupt- und Untervermittlungsstellen

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DE668953C
DE668953C DES101392D DES0101392D DE668953C DE 668953 C DE668953 C DE 668953C DE S101392 D DES101392 D DE S101392D DE S0101392 D DES0101392 D DE S0101392D DE 668953 C DE668953 C DE 668953C
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DES101392D
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Ing Hans Tatzl
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/42Systems providing special services or facilities to subscribers
    • H04M3/58Arrangements for transferring received calls from one subscriber to another; Arrangements affording interim conversations between either the calling or the called party and a third party

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  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Haupt- und Untervermittlungsstellen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Haupt- und Untervermittlungsstellen, insbesondere für Nebenstellenanlagen, in welchen eine zwischen einem Teilnehmer einer Nebenstellenanlage und einem Teilnehmer eines öffentlichen Amtes bestehende Amtsverbindung auf einen anderen Teilnehmer der Nebenstellenanlage umgelegt werden kann. Die Erfindung bezweckt, großen Aufwand und umständliche Schaltvorgänge für eine weitere Rückfrageverbindung und die erneute Umlegemöglichkeit der bestehenden Amtsverbindung auf einen zweiten in Rückfrage angerufenen Teilnehmer, insbesondere für große Nebenstellenanlagen zu vermeiden. Erreicht wird dieses dadurch, daß für einen Amtsverbindungsweg zur Herstellung von Rückfrageverbindungen zwei Rückfrageleitungen vorgesehen sind, von welchen jede bei Umlegung einer bestehenden Amtsverbindung unmittelbar an die in Rückfrage gehaltene Amtsleitung durch dieser zugeordnete Schaltmittel unter Abschaltung eines für die Rückfrageverbindung benutzten Teiles des Amtsverbindungsweges angeschaltet wird.
  • Der Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß nicht wie bisher umständliche Schaltvorgänge erforderlich sind, um die Rückfrageleitung für eine weitere Rückfrageverbindung frei zu machen, falls ein in Rückfrage angerufener Teilnehmer nach Übernahme der Amtsverbindung seinerseits mit einem weiteren Teilnehmer seiner Anlage Rückfrage halten will.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß zur Herstellung von Rück:frageverbindungen zwei Rückfrageleitungen vorgesehen sind, von welchen jede bei Übernahme einer bestehenden Amtsverbindung unmittelbar an die Amtsleitung durch dieser zugeordnete Schaltmittel angeschaltet wird.
  • Die beiliegenden Figuren stellen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. Fig. r zeigt ein Prinzipschaltbild. A stellt eine Untervermittlungsstelle nach Art der bekannten Nebenstellenzentralen, B eine Hauptvermittlungsstelle, z. B. ein Ortsamt, dar. Das Amt B und die Nebenstellenzentrale A sind durch die Amtsleitung VZ miteinander verbunden. Von der Nebenstellenzentrale abgehende Gespräche werden selbsttätig, zur Nebenstellenzentrale strebende Gespräche mit Hilfe einer Beamtin hergestellt. Innerhalb der Nebenstellenzentrale herzustellende Verbindungen, sogenannte interne Verbindungen, verlaufen über Anrufsucher AS, Mischwähler MW und Leitungswähler LW. Bei abgehenden Verbindungen steuert der Leitungswähler LW durch Wahl einer Kennziffer den Mischwähler MW auf die zum Amte B führende Leitung La um, der Leitungswähler LLl-" selbst wird dabei ausgelöst. Die Verbindung verläuft sodann über Anrufsucher AS, Mischwähler IIIW, Leitung La, Kontakt z, Abfrage,-.. taste AB, Verbindungsleitung TIL, VorwähW@, VW im Amte B.
  • Rückfrageverbindungen mit Teilnehmä der Nebenstellenzentrale A werden über die`" Rückfrageleitüngen Rfund Rf2 hergestellt, und zwar wird zuerst die Rückfrageleitung Rf2 durch Umlegen des Kontaktes z in Benützung genommen. Die Amtsverbindung wird während der Rückfrageverbindung gehalten. Beim Melden des über die Rückfrageleitung Rfz angerufenen Teilnehmers legt Kontakt u2 um. Die beiden Teilnehmer der Nebenstellenzenträle, beispielsweise Tni und Tue, sind nunmehr über Anrufsucher AS, Mischwähler MW, Leitung La, Kontakt 112, Mischwähler NIW2 und Leitungswähler LW miteinander verbunden. Behält der Teilnehmer Tni die Amtsverbindung, so werden die Kontakte u2 und z in ihre Anfangslage umgelegt. Übernimmt der in Rückfrage angerufene Teilnehmer Tlt2 die Amtsverbindung, so wird nur der Kontakt z in die Ruhelage zurückgelegt; jedoch legt sich dabei Kontakt ui um und bereitet eine zweite Rückfrageverbindung vor. Mischwähler MW und Anrufsucher AS werden ausgelöst. Hält der Teilnehmer TM nun seinerseits Rückfrage, beispielsweise wieder mit dem Teilnehmer Tni; so wird der Kontakt z von neuem umgelegt. Die beiden Teilnehmer können nunmehr über Leitungswähler LW, Mischwähler MW2, umgelegte Kontakte u2, z, ui, Rückfrageleitung Rfi, Anrufsucher AS, Mischwähler MW, Leitungswähler LW miteinander verbunden werden. Behält der Teilnehmer Tit2 die Amtsverbindung, so wird Kontakt z in die Anfangslage zurückgelegt; Anrufsucher AS, Mischwähler MW und Leitungswähler LW werden ausgelöst. Übernimmt der Teilnehmer Tni die Amtsverbindung, so werden die Kontakte z:ti, u2 und w in die Anfangslage zurückgelegt. Der Mischwähler MLV2 und der Leitungswähler LW lösen aus. Dieses Spiel- kann sich beliebig oft wiederholen.
  • Ankommende Verbindungen verlaufen über Leitungswähler des Amtes B, Amtsleitung v L zu einem Anrufrelais R in der Amtsleitung VL. Die Beamtin legt nach dessen Ansprechen ihren Abfrageschalter um und schaltet dadurch ihre Abfrageeinrichtung AE in bekannter Weise an die Amtsleitung an. Nachdem sie von dem anrufenden Teilnehmer die Nummer des gewünschten Teilnehmers der Nebenstellenzentrale erfahren hat, stellt sie über die Rückfrageleitung Rfi, Anrufsucher AS, Mischwähler 111W, Leitungswähler LW die Verbindung zum gewünschten Teilnehmer her. Sie verbindet daraufhin die angerufene Leitung mit der Amtsleitung. Rückfrageverbindungen werden wieder zu-@..crst über die Rückfrageleitung Rf, und so-,#"1,7n "t über die Rückfrageleitung Rfi bergee wobei die gleichen Schaltvorgänge, wie `en stehend bei abgehenden Verbindungen ereits beschrieben, eintreten.
  • In Fig. 2 ist eine ausführliche Schaltungsanordnung dargestellt. Schalteinrichtungen, welche für das Verständnis der Erfindung nicht notwendig sind, wurden nicht dargestellt. Insbesondere sind die Schalteinrichtungen zur Herstellung einer ankommenden Verbindung nicht gezeigt. Beschrieben sei eine abgehende Verbindung zwischen einem Teilnehmer Tni der Nebenstellenzentrale A mit einem Teilnehmer des Amtes B, wobei Rückfrageverbindungen ohne und mit Übernahme der Amtsverbindung durch die Teilnehmer Tzt, bzw. Titi hergestellt werden.
  • Wünscht der Teilnehmer Tja Verbindung mit einem Teilnehmer des Amtes B, so spricht beim Abnehmen des Hörers seitens des Teilnehmers Tni das Stufenrelais T in erster Stufe an über Erde, Kontakt 9 t, Teilnehmerschleife, Kontakt 8 t, Wicklung I des Relais T, Batterie, Erde. Das Relais T bringt in bekannter Weise den Anrufsucher AS zum Anlaufen. Durch die Erregung des Relais T in erster Stufe schließt sich Kontakt iot und bereitet den Prüfstromkreis vor. Hat der Anrufsucher AS die anrufende Leitung gefunden, so wird über Erde, Batterie, Wicklung II des Relais T, Kontakt io t, Schaltarm c des Anrufsuchers AS, Wicklung des Relais Pinicht dargestellte Schaltmittel, Erde das Relais T in zweiter Stufe erregt. Das Relais T schaltet durch Öffnen der Kontakte 8 t und 9 t die beiden Sprechadern frei und setzt den Anrufsucher AS still. Das Relais Pi des Anrufsuchers AS bereitet durch Schließen seines Kontaktes 75P1 den Prüfstromkreis zum Leitungswähler LW vor.. Nach Durchschaltung der Arme a und b des Anrufsuchers AS läuft der Mischwähler MW an und. belegt in freier Wahl einen Leitungswähler LW. Die Stromläufe für die Einstellung des Mischwählers sind für die Erfindung ohne Bedeutung und deshalb nicht gezeigt.
  • Im Leitungswähler LW spricht beim Belegen durch den Mischwähler 111W das Relais A in folgendem Stromkreise an: Erde, Wicklung I des Relais A, Kontakt 6o p2, Schaltarm a des Mischwählers MW, Schaltarm a des Anrufsuchers AS, Teilnehmerschleife; Schaltarm b des Anrufsuchers AS, Schaltarm b des Mischwählers 117W, Kontakt 68p2, Wicklung II des Relais A, Batterie, Erde. Das Relais A öffnet seinen Kontakt 55 a und unterbricht damit den Kurzschluß für das Belegungsrelais Cl. Dieses spricht nunmehr in folgendem Stromkreise an: Erde, Kontakt 75 p1, Schaltarm c des Mischwählers MW, Kontakt 56x, Wicklung des Relais Ci, Kontakt 58 c1, Kopfkontakt 59h, Kontakt 6o u, Batterie, Erde. Relais C1 bindet sich über den Schleppkontakt 57 ei und den Widerstand Wir nach Batterie, Erde. Der Teilnehmer Tni wählt nunmehr zunächst durch eine Kennziffer das Amt B, und zwar durch die Zahl o. Die Stromstöße werden in bekannter Weise durch Schleifenunterbrechung an der Teilnehmerstelle gegeben. Das Relais A im Leitungswähler LW pendelt dementsprechend und überträgt die Stromstöße auf den Hubmagneten des Leitungswählers. Haben die Schaltarme des Leitungswählers die 1o. Dekade erreicht, so schließt der Dekadenkontakt 61 ko folgenden Stromkreis für die Relais X und U: Erde, Wicklung des Relais U und des Relais X, Kontakt 61 ko, Batterie, Erde. Das Relais X unterbricht durch Öffnen seines Kontaktes 56x den Prüfstromkreis zwischen Mischwähler 117W und Leitungswähler LW. Der Mischwähler MW beginnt erneut zu drehen. Im Leitungswähler LW fällt das Relais A ab; Relais C1 fällt stark verzögert ab und leitet die Auslösung des Leitungswählers LW ein, nach welcher sich Dekadenkontakt 61 ho wieder öffnet und die Relais X und U zum Abfall bringt. Ein Aufprüfen des Mischwählers MW auf einen anderen internen Leitungswähler bei der neuerdings. eingeleiteten Drehbewegung ist infolge des verzögerten Abfalles der Relais C1 und U verhindert, da das Prüfpotential durch Öffnen des Kontaktes 6o u von sämtlichen an den Mischwähler MW angeschlossenen internen Leitungswählern so lange abgeschaltet bleibt, bis der Mischwähler die entsprechenden Anschlußleitungen überfahren hat.
  • Der Mischwähler MW prüft nunmehr auf eine freie Leitung La auf. Hierbei wird folgender Stromkreis geschlossen: Erde, Kontakt 75 p1, Schaltarm c des Mischwählers MW, Leitung La, Kontakt 7x2, Wicklung des Relais C, Kontakte 13f, 14y, Widerstand Wie, Batterie, Erde. Das Relais C bindet sich über seinen Kontakt 1 5 c und die Wicklung I des Relais F nach Batterie, Erde. Außerdem spricht beim Belegen einer freien Leitung La durch den Mischwähler KW das Speisebrückenrelais S in folgendem Stromkreise an: Erde, Wicklung II des Relais S, Wicklung II des Differenzrelais X1, Schaltarm b des Mischwählers MW, Schaltarm b des Anrufsuchers AS, Teilnehmerschleife Tni, Schaltarm a des Anrufsuchers AS, Schaltarm a des Mischwählers MW, Wicklung I des Differenzrelais X1, Wicklung I des Speisebrückenrelais S, Batterie, Erde. Das Differenzrelais X1 spricht in diesem Stromkreise nicht an. Durch Schließen des Kontaktes 49s wird das Verzögerungsrelais Vi erregt. Relais h1 bereitet durch Schließen seines Kontaktes 5 r v1 einen Stromkreis für das Verzögerungsrelais h2 vor. Durch Schließen des Kontaktes 24s wird über die Drosselspule Dri die Schleife für den Vorwähler VW im Amte B geschlossen. Der Vorwähler VW läuft in bekannter Weise an und sucht sich einen freien Leitungswähler. Bei der Wahl des gewünschten Teilnehmers im Amte B seitens des Teilnehmers Tni wird dessen Leitungsschleife abwechselnd geöffnet und geschlossen. Das Relais S pendelt entsprechend und gibt durch Öffnen und Schließen von Kontakt 24s die Stromstöße weiter. Beim ersten Abfall des Relais S kommt durch Schließen des Kontaktes 5os das Relais V2 zum Ansprechen, welches sich ebenso wie das Relais V1 während der Stromstoßreihe hält. Relais V2 überbrückt zwecks unverzerrter Stromstoßabgabe mittels seines Kontaktes 26v2 die Drosselspule Dn. Nach Beendigung der Stromstoßreihe fällt das Relais V2 wieder ab; Relais L'1 bleibt erregt; über die geschlossenen Kontakte 23 v1 und 25 v2 bzw. 27 v1 und 28 v2 werden die beiden Sprechadern durchgeschaltet.
  • Wünscht der Teilnehmer Tni während der Amtsverbindung mit dem Teilnehmer Tn2 der Nebenstellenzentrale Rückfrage zu nehmen, so drückt er die der Teilnehmerstelle zugeordnete Taste RTi und legt Erde an die b-Ader. Nunmehr kann das Differenzrelais X1 über seine Wicklung I ansprechen. Es schließt folgenden Stromkreis für das Relais Y: Erde, Kontakte 35 v1, 48 x1, 44 z, Wicklung des Relais Y, Batterie, Erde. Das Relais Y bindet sich nach Loslassen der Taste RTi und Abfall des Relais X1 über seinen Kontakt 42 y und die Wicklung Il des Relais Z. Das Relais Z spricht in diesem Stromkreise an und bindet sich in folgendem Haltestromkreis: Erde, Kontakte 35 v1, 42y, Wicklung II des Relais Z, Kontakt 43 z, Wicklung I des Relais Z, Batterie, Erde. Das Relais Y hält sich nunmehr in folgendem Haltestromkreis: Erde, Kontakte 35 v1, 42y, Wicklung Il des Relais Z, Kontakte 47 x1, 45 x2, Wicklung des Relais Y, Batterie, Erde. Durch Schließen des Kontaktes 16y wird ein Stromkreis für das Relais D vorbereitet. Das Relais Z schaltet durch Schließen seiner Kontakte 29z und 322s die Rückfrageleitung Rf2 an die Leitung La an. Durch Schließen des Kontaktes 31 z wird über die Drosselspule Dr2 eine Brücke zwischen die zum Amte führenden Sprechadern gelegt, um die Amtsverbindung zu halten. Beim Schließen der Kontakte 29z und 32Z wird eine über den Kontakt 24s und die Drosselspule Dri verlaufende Schleife gebildet, welche den Anlauf des Mischwählers 111W2 zur Folge hat. Der Mischwähler MW2 sucht einen freien Leitungswähler LW. Die Stromläufe hierfür sind als für das Wesen der Erfindung ohne Bedeutung nicht dargestellt. Ist ein freier Leitungswähler gefunden, so spricht wieder das Relais A im Leitungswähler LW an. Der Stromkreis hierfür ist folgender: Erde; Wicklung I des Relais A, Kontakt 6o p2, Schaltarm cc des Mischwählers 117W2, Kontakte 20 2t2, 29z, 24s, Drosselspule Dri, Kontakte 32z, 22u2, Schaltarm b des Mischwählers MW2, Kontakt 68p2, Wicklung II des Relais A2, Batterie, Erde. Relais A2 unterbricht durch Öffnen seines Kontaktes 55 ä den Kurzschluß des Relais C1, welches in folgendem Stromkreise anspricht: Erde; Kontakte 73 x1, 72v1, Schaltarm c des Mischwählers MW2, Kontakt 56x, Wicklung des Relais C1, Kontakte 58 c1, 59h, 6ö u, Batterie, Erde. Relais Ci bindet sich, wie schon beschrieben, über den Schleppkontakt 57 c1. Der Teilnehmer Tni wählt nun den Teilnehmer Tn2 durch Betätigen seiner Nummernscheibe. Die Schleife des Teilnehmers Tni wird dabei geöffnet und geschlossen. Relais S pendelt und überträgt durch Schleifenunterbrechung mittels seines Kontaktes 24s die Stromstöße auf das Stromstoßempfängsrelais A im Leitungswähler LW. Das Relais A überträgt die Stromstöße in bekannter Weise auf die Arbeitsmagnete des Leitungswählers LW. Der Dekadenkontakt 61 ho wird in diesem Falle nicht geschlossen, da kein Teilnehmer in der 1o. Dekade angeschlossen ist. Ist der Teilnehmer Tn2 frei, so spricht das Prüfrelais P in folgendem Stromkreise an: Erde, Kontakte 69c1, Wicklungen II und I des Relais P, Wicklung des Relais P2, Schaltarm c des Leitungswählers LW, Wicklung Il des Teilnehmerrelais T, Batterie, Erde. Relais P2 wird in diesem Stromkreise nicht erregt. Relais P schaltet mittels seiner Kontakte 62p und 65 p die Sprechadern durch und schließt zur Sperrung gegenüber anderweitiger Belegung mittels des Kontaktes 67p seine hochohmige Wicklung II kurz. Hebt der Teilnehmer 7n2 seinen Hörer ab, so wird das Speisebrückenrelais B in folgendem Stromkreise erregt: Erde, Wicklung 1I des Relais B, Kontakte 65p, 67p2, Schaltarm b des Leitungswählers LW, geschlossene Teilnehmerschleife, Schaltarm a des Leitungswählers LW, Kontakte 63p2, 62p, Wicklung I des Relais B, Batterie, Erde. Nunmehr wird folgender Stromkreis für die Relais P2 und D gebildet: Erde, Kontakte 69 c1, 67 p, Wicklung I des Relais P, Wicklung des Relais P2, Kontakt 34b, Schaltarm d des Mischwählers 117W2, Leitung Rf2, Kontakte 18u1, 16y, Wicklung des Relais D, Batterie, Erde. Das Relais D spricht in diesem Stromkreise an und schließt folgenden Stromkreis für das Relais U2: Erde; Kontakte 35 v1, 39 d, Wicklung des Relais U2, Batterie, Erde. Das Relais U2 bindet sich über Erde; Kontakte 35 v1, 41 x1, 40 cd.2, Wicklung des Relais U2, Batterie, Erde. Durch Schließen der Kontakte i9212 und 21112 wird die -Rückfrageleitung Rf2 an die Amtsleitung angeschaltet, Das Relais P2 spricht in dem oben beschriebenen Stromkreise ebenfalls an und schaltet durch Öffnen seiner Kontakte Dope und 68P2 das StrömstoßempfangsrelaisA von den Sprechadern ab. Durch Öffnen der Kontakte 63p2 und 67p2 wird das Speisebrückenrelais B des angerufenen Teilnehmers Tn2 von den Sprechadern abgeschaltet; durch Schließen der Kontakte 64p2 und 69p2 ist der Teilnehmer 7i22 über die Schaltarme a und b des Leitungswählers LW und des Mischwählers MW2 und die Rückfrageleitung Rf2 unter Umgehung der Sprechkondensatoren unmittelbar an die Amtsleitung TAL angeschaltet. Das Relais B fällt beim Öffnen der Kontakte 63 p2 und 67 p2 ab und unterbricht durch Öffnen des Kontaktes 34 b den Stromkreis für das Relais D. Relais P2 hält sich in dem über die e-Ader verlaufenden Prüfstromkreis. Relais C1 wird durch den Abfall des Relais A nicht kurzgeschlossen, da Relais P2 durch Öffnen seines Kontaktes 74p2 den Kurzschluß des Relais C1 weiterhin unterbrochen hält.
  • Die beiden Teilnehmer der Nebenstellenzentrale können nunmehr miteinander sprechen. Sie werden gemeinsam über das Speisebrückenrelais S gespeist. Das im Speisestromkreis des Teilnehmers T222 liegende Differenzrelais X2 spricht zunächst nicht an. Die beiden Teilnehmer könnten selbstverständlich auch aus getrennten Speisebrücken mit Ström versorgt werden.
  • Wünscht der Teilnehmer Tni das Amtsgespräch wieder zu übernehmen, so drückt er von neuem die Taste RTi und erregt dadurch wieder das Differenzrelais X1. Nunmehr wird durch Öffnen des Kontaktes 47 x1 der Haltestromkreis für das Relais Y unterbrochen. Relais Y fällt ab. Solange die Taste RT1 gedrückt und das Relais X1 erregt ist, wird das Relais Z über Erde, Kontakte 35 v1, 48 x1, 43 z, Wicklung I des Relais Z, Batterie, Erde gehalten. Dieser Stromkreis wird nach Loslassen der Taste RTi und Abfall des Relais X1 durch Öffnen des Kontaktes 48 x1 unterbrochen: Auch Relais Z fällt ab. Durch Öffnen des Kontaktes 42x1 ist der Haltestromkreis für das Relais U2 unterbrochen worden. Relais U2 fällt ab; es öffnet seine Kontakte 192c2 und 21 U2 und schließt die Kontakte 2o 7c2 und 22u2. Die Rückfrageleitung Rf2 ist nunmehr von der Amtsleitung abgeschaltet und für eine neue Rückfragev erbindung vorbereitet. Während der Erregung des Relais Xi ist durch Öffnen des Kontaktes 73 xi der Stromkreis für Relais Ci im Leitungswähler LW geöffnet. Dadurch wird die Auslösung des Leitungswählers LW und Mischwählers MW eingeleitet.
  • Wünscht der Teilnehmer Tn2 das Amtsgespräch zu übernehmen, so drückt Teilnehmer Tn2 die seiner Station zugeordnete Taste RT2 und legt Erde an die b-Ader. Nunmehr spricht das Differenzrelais X2 über seine Wicklung I an. Relais X2 schließt folgenden Stromkreis für das Relais U1: Erde, Kontakte 35 vi, 36x2, Wicklung des Relais U1, Batterie, Erde. Relais U1 hält sich über Erde, Kontakte 35 vi, 38d, 37u1, Wicklung des Relais U1, Batterie, Erde. Durch Schließen der Kontakte 2 u1 und 4u1 wird die Rückfrageleitung Rfi für ein weiteres Rückfragegespräch vorbereitet. Durch Öffnen des Kon-. taktes 45 x2 wird der Haltestromkreis für das Relais Y unterbrochen. Solange die Taste RT2 gedrückt und damit das Differenzrelais X2 erregt ist, hält sich das Relais Z in folgendem Stromkreise: Erde, Kontakte 35 vi, 46 x2, 47 x', 43 z, Wicklung I des Relais Z, Batterie, Erde. Dieser Stromkreis wird nach Loslassen der Taste RT2 und Abfall des Relais X2 durch Öffnen des Kontaktes 46x2 geöffnet. Das Relais Z fällt ab und schaltet durch Schließen der Kontakte 3o Z und 33Z die Amtsleitung durch. Der Teilnehmer Tn2 ist nunmehr über die Schaltarme des Leitungswählers LW und des Mischwählers MW2, die Leitung Rf2 und die Kontakte 19u2 und 21u2 an die Amtsleitung angeschaltet. Er wird über das Speisebrückenrelais S gespeist. Beim Ansprechen des Relais X2 wurde Kontakt 7 x2 geöffnet und damit der Prüfstromkreis zum Mischwähler MW unterbrochen. Damit wird die Auslösung des Mischwählers MW und des Anrufsuchers AS eingeleitet. Das Relais C fällt ab, während sich das Relais F über Erde, Kontakte 52v1, 54f, Wicklung II des Relais F, Batterie, Erde hält. Das Öffnen des Kontaktes 13f verhindert, solange das Amtsgespräch besteht, eine Neubelegung über den Mischwähler MW. Beim Abfall des Relais C werden die Kontakte 5 c und 6 c geschlossen und damit die Anschaltung der Rückfrageleitung R f i an die Amtsleitung vorbereitet.
  • Wünscht der Teilnehmer Tn2 seinerseits' Rückfrage zu halten, z. B. wieder mit dem Teilnehmer Tni, so drückt er von neuem die Taste RT2 und erregt dabei das Differenzrelais X2. Relais X2 schließt folgenden Stromkreis für das Relais Y: Erde, Kontakte 35 vi, 46x2, 47 xi, 44z, Wicklung des Relais Y, Batterie, Erde. Das Relais Y bindet sich über seinen Kontakt 42y. Solange die Taste RT2 gedrückt und das Relais X2 erregt ist, wird die Wicklung II des Relais Z kurzgeschlossen. Nach Loslassen der-Taste RT2 und Abfall des Relais X2 wird dieser Kurzschluß unterbrochen. Die Wicklung II des Relais Z erhält in Reihe mit der Wicklung des Relais Y Strom. Das Relais Z spricht an und bindet sich über Erde, Kontakte 35vi, 42y, Wicklung II des Relais Z, Kontakt 43 z, Wicklung I des Relais Z, Batterie, Erde. Das Relais Y hält sich, wie früher schon beschrieben, in folgendem Stromkreise: Erde, Kontakte 35V1, 42y, Wicklung II des Relais Z, Kontakt 47 xi, 45 x2, Wicklung des Relais Y, Batterie, Erde. Nunmehr beginnt der Anrufsucher AS zu drehen, da folgender Anlaßstromkreis für das Relais T' geschlossen ist: Erde, Kontakte gt', RückfrageleitungRfi, 4u1, 32z, Drosselspule Dyi, Kontakte 24s, 29z, 2 u1, 8t', Wicklung des Relais T', Batterie, Erde. Der Anrufsucher stellt sich in bekannter Weise auf die anrufende Leitung ein. Hat er diese gefunden, so spricht Relais P1 in folgendem Stromkreise an: Erde, Wicklung des Relais P1, Schaltarm c des Anrufsuchers AS; Kontakte 70 vi, 71 x2, Batterie, Erde. Das Relais P1 bereitet durch Schließen seines Kontaktes 75a1 den Prüfstromkreis zu dem Leitungswähler LW vor. Hat der Mischwähler MW, welcher in bekannter Weise nach Durchschaltung der Anruf sucherarme anläuft, einen Leitungswähler LW gefunden, so sprechen wieder die Relais A und Ci an. Der Teilnehmer Tn2 wählt nun den Teilnehmer Tni wieder mittels seiner Nummernscheibe an. Die Teilnehmerschleife beim Teilnehmer Tn2 wird dabei unterbrochen. Das Relais S pendelt. Die Stromstöße werden durch öffnen und Schließen der Schleife mittels des Kontaktes 24s über Anrufsucher AS, Mischwähler MW auf das Stromstoßempfangsrelais A des Leitungswählers LW übertragen. Der Leitungswähler wird auf den Teilnehmer Tni eingestellt. Ist dieser frei, so spricht, wie schon beschrieben, Relais P, nicht aber Relais P2 an. Meldet sich der Teilnehmer Tizi; so spricht- wiederum das Relais B an; dieses schließt seinen Kontakt 34 b, wodurch wieder ein Stromkreis für die Relais P2 und D gebildet wird. Dieser verläuft nun folgendermaßen: Erde, Kontakte 69 ci, 67p, Wicklung I des Relais P, Wicklung des Relais P2, Kontakt 34 b, Schaltarm d des Mischwählers MW, Schaltarm d des Anrufsuchers AS, Kontakte 17u13 16y, Wicklung des Relais D, Batterie, Erde. Relais P2 führt die an früherer Stelle schon beschriebenen Schaltvorgänge aus. Das Relais D unterbricht durch Öffnen seines Kontaktes 38 d den Haltestromkreis des Relais U1. Relais U1 fällt ab und schließt den Kontakt 1 ui und 3 ui. Damit ist die Rückfrageleitung Rfi an die Amtsleitung angeschaltet. Die beiden Teilnehmer Tni und Tn2 können miteinander sprechen. Sie werden wieder über das Speisebrückenrelais S gespeist; Relais U2 ist immer noch erregt.
  • Wünscht der Teilnehmer T112 das Amtsgespräch zu behalten, so erregt er durch Drücken der Taste RT2 das Relais X2: - Durch Öffnen des Kontaktes 45 x2 kommt das Relais Y und nach Loslassen der Taste RT2 und den dadurch verursachten Abfall des Relais X2 infolge Offnens des Kontaktes 46x.., wie schon früher beschrieben, auch das Relais Z zum Abfall. Über Erde, Kontakte 35 vi, 36x2, Wicklung des Relais Ui, Batterie, Erde wird das Relais Ui von neuem erregt. Relais Ui bindet sich über seinen Kontakt 37 ati. Die Kontakte 2 ui und 426I werden wieder geschlossen und damit die Rückfrageleitung Rfi von neuem für eine Rückfrageverbindung vorbereitet. Der Teilnehmer Tia2 ist über die Rückfrägeleitung Rf2 und die geschlossenen Kontakte 19 u2 und 21 u2 noch mit der Amtsleitung verbunden. Beim Ansprechen des Relais X2 wurde durch Öffnen des Kontaktes 71x2 der Stromkreis für das Prüfrelais P1 des Anrufsuchers AS unterbrochen, wodurch die Auslösung des Anrufsuchers eingeleitet wird. Durch Öffnendes Kontaktes 75 pl wird der Prüfstromkreis vom Mischwähler AlW zum Leitungswähler LW geöffnet und dadurch die Auslösung der beiden Wähler eingeleitet.
  • Wünscht in der von dem Teilnehmer Tia2 eingeleiteten Rückfrageverbindung der Teilnehmer Tiz, die Verbindung zu übernehmen, so erregt dieser durch Drücken der Taste RT, das Relais X,. Das Relais X, bringt durch Öffnen des Kontaktes 41 x, das Relais U2 zum Abfall. Relais U2 öffnet seine Kontakte 19 11, und 21 u2 und schaltet damit die Rückfrageleitung Rf2 von oder Amtsleitung ab; gleichzeitig wird durch Schließen der Kontakte 2o 111 und 22u2 die Rückfrageleitung Rf, für eine neue Rückfrageverbindung vorbereitet. Durch Öffnen des Kontaktes 47 xi wird bei Erregung des Relais X, seitens des Teilnehmers Tn, der Haltestromkreis für das Relais Y unterbrochen. Nach Loslassen .der Taste RT, und Abfallen des Relais X, kommt auch das Relais Z zum Abfall. Die Kontakte 29z und 32z öffnen sich. und schalten die Rückfrageleitung Rf2 von der Amtsleitung ab. Die Kontakte 30 z und 33 z schließen sich und schalten die Amtsleitung zur Rückfrageleitüng Rfi durch. Nunmehr kann der Teilnehmer Tia, mit dem im Amte B befindlichen Teilnehmer sprechen: Es wird über Erde, Wicklung II des Relais S, Wicklung I des Relais X 1, Kontakte 6 c, 3 u1, Leitung R f 1, b-Arm des Anrufsuchers AS, b-Arm des Mischwählers IIIW, Kontakt 69p2, Schaltarm b des Leitungswählers LW, Teilnehmerschleife Tnl, Schaltarm a des Leitungswählers LW, Kontakt 64p2, Schaltarm a des Mischwählers 1111W, Schaltarm a des Anrufsuchers AS, Rückfrageleitung Rf,, Kontakte i u, 5 c, Wicklung I des Relais X1, Wicklung 1 des Relais S, Batterie, Erde gespeist. Bei der Erregung des Relais X, wurde durch Öffnen des Kontaktes 73 x, der Prüfstromkreis zum Mischwähler 111W. und zu dem auf den Teilnehmer Tii2 eingestellten Leitungswähler LW unterbrochen, wodurch die beiden Wähler ausgelöst werden.
  • Der Teilnehmer Z'iil kann nun wiederum über. die Rückfrageleitung Rf.., mit einem dritten Teilnehmer der Nebenstellenzentrale Rückfrage halten. Es wiederholen sich dabei die gleichen Schaltvorgänge, wie sie bereits vorstehend beschrieben wurden.
  • Legt der Teilnehmer Tn, nach Beendigung des Amtsgespräches seinen Hörer auf, so wird die Leitungsschleife unterbrochen, wodurch das Relais S zum Abfall kommt. Relais S bringt durch Öffnen seines Kontaktes 49s das Relais Y, zum Abfall. Relais h, unterbricht durch Öffnen des Kontaktes 70 v, den Prüfstromkreis zum Anrufsucher AS. Das Prüfrelais P, fällt ab und leitet die Auslösung des Anrufsuchers ein. Beim Abfall des Relais P, wird Kontakt 75 pi geöffnet und der Prüfstromkreis zum Mischwähler INW und zum Leitungswähler LW unterbrochen, wodurch deren Auslösung in bekannter Weise eingeleitet wird.
  • In ähnlicher Weise geht die Auslösung nach Herstellung einer abgehenden Amtsverbindung vor sich, wenn keine- Rückfrage gehalten wurde. Die Verbindung verläuft in diesem Falle über Anrufsucher AS, Mischwähler 1VIW, Leitung La, Amtsleitung VZ zum Amte B. Legt der Teilnehmer der Nebenstellenzentrale nach einer solchen Verbindung seinen Hörer auf, so fällt Relais S und infolge davon Relais V, ab. Durch Öffnen des Kontaktes 5-2v, wird der Haltekreis der Wicklung II -des Relais F unterbrochen. Relais F hält sich aber noch über Kontakt 15 c und seine Wicklung I. Nunmehr wird über die geschlossenen Kontakte 12 f und 1 i v1 Relais C kurzgeschlossen. Relais G fällt verzögert ab und unterbricht durch Öffnen von Kontakt 15 c den Haltekreis der Wicklung I des Relais F und den Prüfstromkreis zum Mischwähler MW. Hierdurch wird dessen Auslösung und abhängig davon auch die Auslösung des Anrufsuchers AS eingeleitet. Die Auslösung des Vorwählers VW im Amte B wird durch Öffnen der Leitungsschleife mittels des Kontaktes 24S eingeleitet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Haupt- und Untervermittlungsstellen, insbesondere für Nebenstellenanlagen, bei welchen eine bestehende Amtsverbindung ohne besondere Vermittlungsbeamtin von einem Nebenstellenteilnehmer auf einen anderen in Rückfrage angerufenen Teilnehmer umgelegt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß für einen Amtsverbindungsweg zur Herstellung von Rückfrageverbindungen zwei Rückfrage.leitungen (Rfl, Rf,) vorgesehen sind, von welchen jede bei Umlegung einer bestehenden Amtsverbindung unmittelbar an die nn Rückfrage gehaltene Amtsleitung durch dieser zugeordnete Schaltmittel (X1, X2, D U1, U2) unter Abschaltung eines für die Rückfrageverbindung benutzten Teiles des Amtsverbindungsweges angeschaltet wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Rückfrageleitung durch die Schaltmittel bei Übernahme einer Amtsverbindung über die andere Rückfrageleitung zur Herstellung einer weiteren Rückfrageverbindung vorbereitet wird.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die unmittelbare Anschaltung der einen Rückfrageleitung an die Amtsleitung bei Übernahme einer Amtsverbindung und die Vorbereitung der anderen Rückfrageleitung für eine weitere Rückfrageverbdndun.g durch eine Schaltmaßnahme des in Rückfrageverbindung angerufenen Teilnehmers (Drücken der Taste RT, bzw. RT,) erfolgt. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Rückfrageleitungen (Rfl, Rf,) an die Amtsleitung (1L) jeweils über ein Differenzrelais (X1, X2) angeschlossen sind, dessen beide Wicklungen (I und Il) je in Reihe mit je einer der Adern der Rückfrageleitungen liegen. , 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 und 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Differenzrelais (X, X2) sowohl zur Einleitung einer Rückfrageverbdndung als auch zur Übernahme einer Amtsverbindung seitens der in einer Rückfrageverbindung befindlichen Teilnehmer mittels eines den Teilnehmerstellen zugeordneten besonderen Schaltmittels (RT" RT,) zur Wirkung gebracht werden. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Herstellung einer kückfrageverbindung das dem anrufenden Teilnehmer zugeordnete Differenzrelais (X1, X2) erregt wird, welches Schaltmittel (Y, Z) zur Verbindung der anrufenden Leitung mit einer der Rückfrageleitungen (Rfl, Rf,) zur Wirkung bringt. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis des einen Relais (Z) durch ein von den Differenzrelais (X1, X2) beeinflußtes Hilfsrelais (Y) geschlossen wird, welches sich nach Abfall der Differenzrelais ineinen eine Wicklung des ersten Relais (II Z2) enthaltenden Haltekreis legt. B. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsrelais (Y) den Stromkreis für ein zur Anschaltung der Rückfrageleitungen (Rfl, Rf,) an die Amtsleitung dienendes zweites Hilfsrelais (D) vorbereitet. g. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der vorbereitete Stromkreis beim Melden des für eine Rückfrage angerufenen Teilnehmers geschlossen wird. io. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Hilfsrelais (D) bei seiner Erregung je nach der benutzten Rückfrageleitung eines von zwei Relais (U1, U2) derart beeinflußt, daß die benutzte Rückfrageleitung an die Amtsleitung (1L) angeschaltet wird. ii. Schaltungsanordnung nach Anspruch io, da-durch gekennzeichnet, daß durch Erregung des Hilfsrelais (D) das eine der beiden Relais (U2) erregt und in einen Haltekreis gelegt, während der Haltekreis des anderen Relais (U1) geöffnet wird. 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Stromkreis über das in Reihe mit einem besonderen Relais (P2) liegende Prüfrelais (P) des auf den in Rückfrage angerufenen Teilnehmer eingestellten Leitungswählers (LW) und einen vierten Schaltarm (d) der vor dem Leitungswähler liegenden Wähler (1fIW2,11IIW, AS) verläuft. 13. Schaltungsanondnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das in Reihe mit -dem Prüfrelais (P) liegende Relais (P2) des Leitungswählers (LW) im Prüfstromkreise nicht erregt wird, während es in dem über den vierten Schaltarm verlaufenden Stromkreise erregt wird und dadurch unter Abschaltung der Sprechkondensatoren, des Stromstoßempfangsrelais (A) und des Speisebrückenrelais (B) des angerufenen Teilnehmers im Leitungswähler (LW) die Rückfragdleitung unmittelbar mit der angerufenen Teilnehmerleitung verbindet. 1q.. Schaltungsanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß nach Durchschaltung der angerufenen Teilnehmerleitung zur Rückfrageleitung die beiden in einer Rüekfrageverbindung stehenden Teilnehmer gemeinsam durch ein zwischen den Sprechadern der Amtsleitung (VL) liegendes Speisebrückenrelais (S) gespeist werden. 15. Schaltungsanordnung nach Anspruch z4., dadurch gekennzeichnet, daß das in der Amtsleitung (VL) liegende Speisebrückenrelais (S) sowohl zur Übertragung der Einstellstromstöße nach dem Amte (B) als auch bei Rückfrageverbin-Jungen zur übertragung von Stromstößen dient, durch welche,die Wähler der Untervermittlungssteile auf den zwecks Rückfrage angerufenen Teilnehmer eingestellt werden. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Übernahme einer Amtsverbindung durch einen in einer Rückfrageverbindung befindlichen Teilnehmer das diesem zugeordnete Differenzrelais (Xl, X2) erregt wird, wodurch der Haltekreis für das die anrufende Leitung -mit der Rückfrageleitung verbindende Relais (Z) unterbrochen wird. 17. Schaltungsanordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltekreis für das die anrufende Leitung mit einer Rückfrageleitung verbindende Relais (Z) über den Kontakt eines Hilfsrelais (Y) verläuft, dessen Haltekreis jeweils durch Erregung eines der Differenzrelais geöffnet wird. 18. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß durch Erregung des demjenigen Teilnehmer zugeordneten Differenzrelais (Xl, X2), welcher nach Beendigung einer Rückfrageverbindung die Amtsverbindung übernimmt, eines von zwei Relais (Ui, U2) derart beeinfiußt wird, daß dieses die zum anderen Teilnehmer führende Rückfrageleitung einerseits von der Amtsleitung (VL) abtrennt und andererseits zur Herstellung einer neuen Rückfrageverbindung vorbereitend umschaltet. rg. Schaltungsanordnung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, däß bei Benutzung der einen Rückfrageleitung (R f l) und Betätigung des entsprechen-,den Differenzrelais (Xl) das eine Relais (U1) erregt und in einen Haltekreis gelegt wird, während bei Benutzung der anderen Rückfrageleitung (Rf2) und Betätigung des entsprechenden Differenzrelais (X,) ein Haltekreis des anderen Relais (U2) unterbrochen wird. 2o. Schaltungsanordnung nach Anspruch rg, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Hilfsrelais (D) auf die vierte Ader der jeweils für eine Rückfrageverbindung vorbereiteten Rückfrageleitung durch -das eine der beiden Relais (U1) umgeschaltet wird. 2i. Schaltungsanordnung nach Anspruch ao, dadurch gekennzeichnet, daß bei Erregung des in der einen Rückfrageleiteng (1f2) liegenden Differenzrelais (X2) das Relais (U1) erregt und dadurch der Stromkreis für das Hilfsrelais (D) auf die vierte Ader der anderen Rückfrageleitung (Rfi) umgelegt wird, worauf die Erregung des Hilfsrelais (D) über diese Ader beim Melden des gewünschten Teilnehmers die Unterbrechung des Haltekreises des Relais (U1) und dadurch die Umschaltung des Stromkreises ides Hilfsrelais (D) auf die vierte Ader der ersten Rückfrageleitung (Rf2) bewirkt. Z2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß durch Erregung des dem eine Amtsverbindung aufnehmenden Teilnehmer zugeordneten Differenzrelais (Xl, X2) der Prüfstromkreis zu den für die Verbindung mit dem anderen Teilnehmer benutzten Wählern unterbrochen und dadurch die Auslösung dieser Wähler eingeleitet wird.
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