DE668809C - Vorschubeinrichtung fuer Schlagwerkzeuge, insbesondere fuer Gesteinsbohrhaemmer - Google Patents
Vorschubeinrichtung fuer Schlagwerkzeuge, insbesondere fuer GesteinsbohrhaemmerInfo
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- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B19/00—Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
- E21B19/08—Apparatus for feeding the rods or cables; Apparatus for increasing or decreasing the pressure on the drilling tool; Apparatus for counterbalancing the weight of the rods
- E21B19/086—Apparatus for feeding the rods or cables; Apparatus for increasing or decreasing the pressure on the drilling tool; Apparatus for counterbalancing the weight of the rods with a fluid-actuated cylinder
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Description
- Vorschubeinrichtung für Schlagwerkzeuge, insbesondere für. Gesteinsbohrhämmer Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorschubeinrichtung für Schlagwerkzeuge, insbesondere für Gesteinsbohrhämmer, mit einem von einem Treiborgan vorgetriebenen Werkzeugschlitten. Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art mußte man sich entweder mit den durch den Treibkolben gegebenen Vorschubweg begnügen oder zwischen dem Treibkolben und dem Schlitten besondere Getriebe einschalten, we«Iche eine ausreichende Übersetzung des Kolbenhubes auf den für den Schlitten benötigten Vorschubweg ermöglichten. Hierfür sind aber nicht unerhebliche zusätzliche Einrichtungen erforderlich, welche die Anlage verteuern, den Betrieb erschweren und außerdem den Nachteil haben, daß das Zurückziehen des Kolbens ebenso langsam vor sich geht wie das Vorschieben. Verzichtet man auf diese Übersetzungsgetriebe, so ergibt sich für den Werkzeugschlitten nur ein Weg von der Größe des Kolbenhubes, der in vielen Fällen für die vorgesehene Lochtiefe nicht ausreicht, so daß man gezwungen ist, die Bohrarbeit mit entsprechend längeren Bohrstangen fortzusetzen, was neben dem Zeitverlust für das Auswechseln der Bohrstangen auch hinsichtlich der Lagerhaltung vieler Stangenlängen nachteilig war. Die vorliegende Erfindung bezweckt eine Vergrößerung des Schlittenvorschubweges durch mehrmalige Ausnutzung des gleichbleibenden Kolbenhubes und erreicht dies durch einen bei jedem Hub mit der den Vorschub erzeugenden Hubbewegung kuppelbaren Werkzeugschlitten, welcher zweckmäßig unabhängig von dem Treiborgan nacheinander in mehrere in bezug auf das Treiborgan verschiedene Lagen mittels in der Vorschubrichtung voneinander abstehende Mitnehmeransätze mit dem Treiborgan in Eingriff gebracht werden kann.
- In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in Anwendung auf eine preßluftgesteuerte Vorschubeinrichtung mit vortreibenden Kolben eines Gesteinsbohrhammers dargestellt, und zwar zeigen Abb. i eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt der Vorrichtung, Abb. 2 eine Draufsicht zu Abb. i, Abb. 3 eine Vorderansicht von A aus gesehen, Abb. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Abb. i.
- Die Einrichtung besteht aus einem im Querschnitt U-fönnigen Rahmen g, der vom einen in ein vorgearbeitetes Loch des Gesteins einsteckbaren Dorn h besitzt und mittels dieses Domes dort gehalten wird. Im vorderen Ende des Rahmens g ist ferner ein Gestell (Abb. 3)
zeug festgeschraubt werden kann, wobei das Hinterende des Werkzeuges durch den Bügel k gehalten wird. Der Schlitten e ist am vorderen Ende mit einem festen Ansatz d versehen und besitzt am hinteren Ende eine Ausnehmung, in welche ein weiterer an eine Kette angehängter Ansatz f eingeschoben werden kann. Auf dem Rahmen g ist ferner ein Druckzylinder a befestigt, in dem ein Kolben b mit anschließender Kolbenstange c verschiebbar ist. Das Ende der Kolbenstange c kann je nach Lage des Schlittens e mit dem Mitnehmeransatz d oder f zusammenarbeiten. Der Hub des Kolbens b ist durch eine mittels Stift im Zylinder gesicherte Stopfbüchse P begrenzt. Das zur Vorwärtsbewegung des Kolbens b erforderliche Druckmittel gelangt durch denDreiwegehahn 1 in dasZyaderinnere a, und zwar bei der mit o-i bezeichneten HahnsteRung. Damit eine Druckregelung des Druckmittels und hierdurch eine Regelung des Andruckes des Schlagwerkzeuges möglich wird, ist in die Zuführung der Druckleitung eine Drosselscheibe m mit einer kleinen Bohrung angebracht. AußerdembefindetsichamZylindera eine Drosselschraube n, durch die das Druckmittel entweichen kann, so daß bei eingeschraubter Druckschraube n der volle Druck des Druckmittels, hingegen bei geöffneter Drosselschrauben nur ein Teildruck auf den Kolben b wirkt, weil ein Teil des Druckmittels durch die Drosselschraube m entweicht. Nach erfolgtem Andruck kann das Druckmittel durch den Dreiwegehahn 1 in das Freie entweichen, wenn der Dreiwegehabn in die Stellung o-ii gedreht wird.befestigt, welches zur Führung und Auflage Bohrers dient und etwaige Hüfseinrichtu zur Spülung trägt. Auf dem Rahmen vers bar ist ein Schlitten c angeordnet, in Bügel i das nicht näher dargestellte Schla - Die Wirkungsweise der Vorschubeinrichtung ist folgende. Das Schlagwerkzeug wird in den Schlitten c eingelegt, nachdem der Riegelansatz f vorher herausgezogen und der Schlitten e und mit ihm die Kolbenstange c und der Kolben b nach hinten, d. h. nach dem Dreiwegehahn 1 zu, zurückgeschoben wurde.
- In der Dreiwegehahnstellung o-i gelangt das Druckmittel in den Zylinder a und schiebt den Kolben b mit Kolbenstange c und den Schlitten e mit dem Schlagwerkzeug vor, wobei die Kolbenstange c auf den Ansatz d drückt. Ist der Kolben b unter Ausnutzung seines Hubes bis zur Stopfbüchse P vorgetrieben worden, so wird der Dreiwegehahn 1 in die Stellung o-ii gedreht. Die Zuführung des Druckmittels wird hierdurch unterbunden, und das in dem Zylinderraum a befindliche Druckmittel entweicht durch den -..preiwegehahn 1. Der Schlitten e mit Schlag-Werkzeug und mit ihnen die Kolbenstange c #*j-iid der Kolben b werden nun von Hand aus 14rückgeschoben, bis die Kolbenstange c voll-'kändig in den Zylinder a eingeschoben ist, d. h. bis der Ansatz d an der Stopfbüchse P anstößt. Die durch den Kolben b im Zylinder a bewegte Luft entweicht durch den in der Stellung o-iibefindlichenDreiwegehahnl. DerSchlittene mit Schlagwerkzeug wird hierauf von Hand aus vorgeschoben, der hintere Ansatz f in den Schlitten e eingeschoben, so daß nunmehr dieser Ansatzmit der Kolbenstange c in Eingriff kommen kann. Durch Umlegen des Dreiwegehahnes 1 in die Stellung o-i drückt das Druckmittel den Schlitten e jetzt wieder um einen Kolbenhub vor, so daß der Schlitten e einen Weg von der Größe des doppelten Kolbenhubes zurückgelegt hat.
Claims (2)
- PA,rr,#N TA N spRü c ii r,: i. Vorschubeinrichtung für Schlagwerkzeuge, insbesondere für Gesteinsbohrhämmer, mit einem von einem Treiborgan mit oder ohne übersetzung vorgetriebenen Werkzeugschlitten, gekennzeichnet durch einen bei jedem Hub mit der den Vorschub erzeugenden Hubbewegung des Treiborgans (z. B. Kolben b, c) kuppelbaren Schlitten (e) für aus mehreren Hüben sich zusammensetzende Vorschubwege.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (e) unabhängig von dem mit gleichbleibendem Hub arbeitenden Treiborgan (b, e) nacheinander in mehrere in bezug auf das Treiborgan verschiedene Lagen mit . diesem in Eingriff gebracht werden kann. 3. Einrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten mit mehreren in der Vorschubrichtung voneinander um den Hub des Treiborgans (b, c) abstehenden Mitnehmeransätzen versehen ist, welche nacheinander in die Bahn des Treiborgans (Kolben b, e) gebracht und beim Zurückschieben des Schlittens (e) wieder ausgeschwenkt werden. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Mitnehmeransätze (d und f) vorgesehen sind, von denen der vordere (d) fest am Schlitten (e) in der BahndesVorschubkolbens (b,c)liegt,während der hintere Ansatz (f) in einer Ausnehmung des Schlittens (e) liegt und wahlweise aus der Kolbenbahn entfernt werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK144799D DE668809C (de) | 1936-12-15 | 1936-12-15 | Vorschubeinrichtung fuer Schlagwerkzeuge, insbesondere fuer Gesteinsbohrhaemmer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK144799D DE668809C (de) | 1936-12-15 | 1936-12-15 | Vorschubeinrichtung fuer Schlagwerkzeuge, insbesondere fuer Gesteinsbohrhaemmer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE668809C true DE668809C (de) | 1938-12-10 |
Family
ID=7250755
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK144799D Expired DE668809C (de) | 1936-12-15 | 1936-12-15 | Vorschubeinrichtung fuer Schlagwerkzeuge, insbesondere fuer Gesteinsbohrhaemmer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE668809C (de) |
-
1936
- 1936-12-15 DE DEK144799D patent/DE668809C/de not_active Expired
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