DE214366C - - Google Patents

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DE214366C
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Germany
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piston
cylinder
helical
drill
coupling half
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B6/00Drives for drilling with combined rotary and percussive action
    • E21B6/06Drives for drilling with combined rotary and percussive action the rotation being intermittent, e.g. obtained by ratchet device

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 214366 KLASSE 5 b. GRUPPE
GUSTAV JACQUES in VIELSALM, Belg.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27,September 1908 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Umsetzvorrichtung für stoßende Gesteinbohrmaschinen, bei der der den Bohrer tragende Kolben durch schraubenförmige Züge und eine Kuppelung gedreht wird. Von bekannten ähnlichen Umsetzvorrichtungen unterscheidet sich die vorliegende dadurch, daß jede Art Sperrklinke oder eine Anordnung, die wie eine Sperrklinke wirkt, vermieden ist, und daß der mit dem
ίο Hilfskolben kuppelbare Kolben nicht durch eine Drallspindel die Umsetzbewegung vom Arbeitskolben aus erhält, sondern vom Hilfskolben aus durch schraubenförmige Züge, die in der Zylinderwandung Führung haben, indem der Kolben bei seinem Rückgang fest an den Hilfskolben anliegt, wodurch er dessen Drehung mitmachen muß. Der Kolben, der den.Bohrer trägt, ist in seinem Arbeitslauf ganz frei, wodurch seine Nutzleistung größer ist, da er während des Arbeitslaufes nicht noch die Bewegung eines Hilfsorganes zu bewirken hat.
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch einen Bohrer nach der Erfindung.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach A-B der Fig. 1.
Der Hauptkolben 1 wird geradlinig hin und
her bewegt, wie bei allen bekannten Preßluftbohrmaschinen; die Preßluft strömt durch die Zuführung 2 ein und wirkt abwechselnd auf den Teil 3 des Kolbens ein, um ihn rückwärts, oder auf seine hintere Fläche, um ihn vorwärts zu treiben, sobald durch die Führungen 4 und 5 die Kammer 6 mit der Zuführung 2 in Verbindung gebracht ist. Die Luftentweichung findet in bekannter Weise durch die Auslässe 7, 8 und 9 statt; an dem Kolben 1 ist in beliebiger Weise der Bohrer 10 befestigt.
In dem hinteren Teil des Zylinders 11, ' in welchem der Hauptkolben 1 sich bewegt, ist ein zweiter Kolben 12 angebracht, den eine Feder 13 nach vorn stößt. Dieser Kolben ist fest- verbunden mit einer Stange 14, welche in die entsprechende Aushöhlung 15 des Bodens des Zylinders 11 eindringt. Auf dem Umfange dieser Stange 14 ist eine schraubenartig verlaufende Rinne 16 angebracht, in welcher ein an' dem Zylinder 11 sitzender Finger oder Zapfen 17 eingreift. Durch diese Rinne 16 wird die notwendige Drehung des Kolbens 12 bewirkt. Natürlich könnte diese Rinne ebensogut anstatt auf der Stange 14 auf dem Kolben 12, sein und statt einer könnte man mehrere anbringen, auch können die Rinnen anstatt auf 14 auf dem Zylinder 11 angebracht sein oder auf 12; in diesem Falle müßte der Vorsprung 17 an 12 oder 14 sitzen. Nachdem der Kolben vorwärts gegangen ist und einen Schlag gemacht hat/ trifft sein hinterer Teil beim Rückgang den Kolben 12 und treibt diesen vor sich her, wodurch die Feder 13 zusammengedrückt wird. Indem der Kolben 12 zurückgeht, ist er gezwungen, sich zu drehen, und da beide Kolben fest in
diesem Augenblick aufeinander liegen, so muß sich auch der Kolben ι drehen. Kolben ι wird durch die Preßluft wieder vorwärts gedrückt, und Feder 13 treibt nunmehr den KoI-ben 12 nach vorn. Es ist selbstverständlich, daß die Wege der Kolben 1 und 12 verschieden lang sind.
Die Verbindung der Kolben 1 und 12 wird durch die Reibung der aufeinanderstoßenden Flächen erreicht; nichtdestoweniger wird es vorteilhaft sein, diesen Zusammenhalt durch entsprechende bekannte Anordnungen zu sichern, z.' B. durch auf den Kolben 1 und 12 angeordnete Zähne 19 und 20; man kann auch eine Lederscheibe dazwischen oder eine Zapfen und Lochanordnung treffen.
Die Feder 13 hat auch den Zweck, den Stoß des KolbensΊ beim Rückgang aufzufangen; die Feder kann auch durch Preßluft, die man der Abzweigung aus der Luftzuführung 2 entnimmt, ersetzt werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Umsetzvorrichtung für stoßende Gesteinbohrmaschinen, bei welcher der den Bohrer tragende Kolben mittels schraubenförmiger Züge und einer Kuppelung gedreht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die eine als Hilfskolben im hinteren Zylinderraum angeordnete und unter Federdruck stehende Kuppelungshälfte (20) durch schraubenförmige Züge (16) vom Zylinder aus gedreht wird, während sie mit der an der Kolbenrückwand befindlichen Kuppelungshälfte (19) beim Rückgang des KoI-bens in Eingriff steht.
2. Ausführungsform der Umsetzvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Schraubengangrinne (16) in der Führungsstange (14) des Hilfskolbens (12), in welche ein Vorsprung (17) des Zylinderdeckels eingreift.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT214366D Active DE214366C (de)

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DE (1) DE214366C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2496027A (en) * 1944-10-23 1950-01-31 Trapet Maurice Portable tool with swivel head

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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