DE668732C - Verfahren zum Spalten von schweren Kohlenwasserstoffoelen - Google Patents

Verfahren zum Spalten von schweren Kohlenwasserstoffoelen

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DE668732C
DE668732C DEF73015D DEF0073015D DE668732C DE 668732 C DE668732 C DE 668732C DE F73015 D DEF73015 D DE F73015D DE F0073015 D DEF0073015 D DE F0073015D DE 668732 C DE668732 C DE 668732C
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heavy hydrocarbon
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G11/00Catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils
    • C10G11/02Catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils characterised by the catalyst used
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J23/00Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00
    • B01J23/70Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00 of the iron group metals or copper
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G47/00Cracking of hydrocarbon oils, in the presence of hydrogen or hydrogen- generating compounds, to obtain lower boiling fractions
    • C10G47/02Cracking of hydrocarbon oils, in the presence of hydrogen or hydrogen- generating compounds, to obtain lower boiling fractions characterised by the catalyst used

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  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

  • Verfahren zum Spalten von schweren Kohlenwasserstoffölen Die Erfindung bezieht sich auf- ein Verfahren zum Spalten von schweren Kohlenwa-sserstoffölen durch Erhitzen eines Gemisches aus Öl und Wasserdampf in Gegenwart einer Eisenlegierung als Katalysator, wobei der Katalysator zur Bildung von naszierendem Wasserstoff beiträgt.
  • Es werden gemäß der Erfindung als Katalysatoren Legierungen von Zinn, Eisen und Nickel oder Chrom oder Kobalt oder Molybdän oder zwei oder mehr dieser Elemente vorgeschlagen. Zweckmäßig besteht der Katalysator aus ungefähr 2 Teilen Zinn, i Teil Eisen und i Teil Nickel oder Chrom oder Kobalt oder Molybdän oder zwei oder mehr dieser Elemente.
  • Es ist bekannt, Eisen in Form von Spänen oder als kleine Stücke Schmiedeeisen oder Gußeiseri zu verwenden, jedoch wird dabei das Eisen unter Bildung von Eisenoxyd umgewandelt, und dieses muß naturgemäß in einem besonderen Verfahren regeneriert werden. Es sind auch Eisen- und Zinnkatalysatoren bekannt und auch Eisenlegierungen vorgeschlagen worden, jedoch haben diese Stoffe bei dem Verfahren gemäß der Erfindung eine beträchtlich geringere Wirkung.
  • Versuche haben ergeben, @daß, wenn die oben beschriebenen Katalysatoren während mehrerer Chargen der Spaltanlage arbeiten, die Entwicklung von Wasserstoff langsamer und der Katalysator inaktiv wird. Sowohl mikroskopische als auch analytische Untersuchungen haben gezeigt, daß diese Inaktivität von der Bildung von Oxyden des Eisens in der Legierung herrührt. Wenn der gleiche Katalysator weiter gebraucht wird, beginnen die Knötchen zu zerfallen und sich zusammenzub:all,en, wodurch der Durchsatz an Öldampf verringert wird und Kohlenstoffablagerungen in der Spaltzone verursacht werden.
  • Es wurde jedoch gefunden, daß der Katalysator vor chemischer Veränderung geschützt wenden und auch aktiver gemacht werden kann durch den Zusatz von Nickel. Der vorzugsweise gemäß der Erfindung gebrauchte Katalysator ist also eine Legierung von Zinn und Eisen, zu der Nickel zugegeben ist.
  • Die Legierungen gemäß der Erfindung führen beim Erhitzen eine Zersetzung des Wassers herbei, ohne sich zu ändern. Beim Darüberleiten eines erhitzten Gemisches von Kohlenwasserstoffen und Wasserdampf wird das Einsetzen der Spaltung befördert unter Entwicklung von Wasserstoff und unter zu-. sätzlicher Bildung von' wahrscheinlich C O und/oder C02. Es ist nicht notwendig, erhöhten Druck anzuwenden, außer dem für den Gas- und Dampftransport notwendigen, wofür ein Überdruck von etwa i at genügt.
  • Es wird vorzugsweise Eisen mit niedrigem Kohlenstoffgehalt, aus dem Verunreinigungen soweit als möglich entfernt worden sind, angewandt.
  • Bei der Herstellung dieses Katalysators wird Eisen in Form von handelsüblich reinem Feilstau b oder ähnlicher Art der feinen Verteilung .mit reinem Blockzinn und Nickel in folgendem Verhältnis ,gemischt: 2 Gewichtsteile Zinn, i Gewichtsteil Eisen, i Gewichtsteil Nickel. Diese Verhältniszahlen können in geeigneten Grenzen variiert werden; die angegebenen Zahlen stellen einen ungefähren Durchschnitt der geeignetsten Verhältnisse dar.
  • Eine Änderung der Zusammensetzung wir,L
    gegebenenfalls hauptsächlich aus zwei (74U2
    ,i4! den notwendig sein:
    a) Aus .der Notwendigkeit heraus, die Ss
    tung der Kohlenwasserstotte bei einer honen Temperatur, z. B. 6oo bis 8oo° C, vorzunehmen, b) oder wagen der Beschaffenheit der verwendeten Eisensorte.
  • So kann a, falls hohe Temperaturen erforderlich sind, der Zinngehalt erniedrigt und der Eisen- und Nickelgehalt erhöht werden, während b, wenn Gußeisen oder weißes Eisen als Eisenbestandteil benutzt werden, .der Nikkelgehalt erhöht wird unter geringer Erniedrigung des Gehaltes an Zinn und Eisen. Andererseits kann, wenn das Eisen ganz besonders rein ist oder Bohrspäne aus Schwedischem oder Holzkohleneisen benutzt werden, der Eisengehalt erhöht werden mit einer entsprechenden Verringerung des Gehaltes an Zinn und Nickel.
  • Bei der Herstellung werden die Legierungsbildner geschmolzen, und man läßt sie in Wasser tropfen, wobei die Tiefe des Wasserkessels genügend sein soll, um die Granulierung sicherzustellen und ein Zusammenschweißen der den Boden des Kessels erreichenden Teilchen zu verhindern.
  • An Stelle des Nickels können Chrom oder Kobalt in ungefähr dem Gewichtsverhältnis, wie es oben für Nickel angegeben ist, verwendet werden, wobei Ferro-Chrom oder Kobalt-Eisen für diesen Zweck zur Anwendung gelangen; oder es können auch zwei oder mehr der Stoffe Nickel, Chrom und Kobalt gemeinsam zugesetzt werden, wobei die Gesamtmenge dieser Elemente zusammengenommen in -der Legierung bis ungefähr --51/, betragen kann. Eine Erhöhung der Reaktionswirkung tritt schon durch eine kleine Menge Molybdän, z. B. 10/, der Mischung, ein.
  • Beispiel Als Ausgangsmaterial wurde in allen Fällen ein Erdöldestillat verwendet von dem spezifischen Gewicht 0,874 und einem Anfangssiedepunkt von 22o° C. Die Temperatur des Reaktionsgefäßes war in allen Fällen die gleiche, nämlich 6oo° C.
  • =a:s wurde in jedem Falle die .gleiche kon-
    ''erlich arbeitende Apparatur und Ver-
    @"anordnung benutzt. Der Katalysator
    de in einer Menge von ungefähr 5oo g
    auf ungefähr 30 cm Länge des Reaktionsrohres verteilt.
  • i. Kein Katalysator Menge des behandelten öls ... 937 ccm Menge des benutzten Wassers . , 985 -Behandlungszeit: i3%4 Stunden Niedrigsiedendes Destillat (bis 225° C siedend) ....... 139 -2. Gußeisen als Katalysator Menge des behandelten öls .... gio ccm Wassermenge . . . . . . . . . . . . . . 96o -Zeitdauer: il/, Stunden Niedrigsiedendes Destillat .... 155 -3. Als Katalysator wurden 500 g einer Legierung gemäß der Erfindung aus -- Gewichtsteilen Zinn, i Gewichtsteil Eisen und i Gewichtsteil Nickel verwendet.
  • Menge des behandelten Öls .. 920 ccm Wassermenge ....... ..... 870 -Zeitdauer: i Stunde 53 Minuten Niedrigsiedendes Destillat. .. 249,69 -Die Ausbeute ist also erheblich erhöht. Während sie beim ersten Versuch ohne Katalysatoren 139 - 937 und beim zweiten Versuch 155 : gio betrug, erreichte sie bei dem neuen Verfahren etwa 25o : 92o.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Spalten von schweren Kohlenwasserstoffölen durch Erhitzen eines Gemisches aus Öl und Wasserdampf in Gegenwart einer Eisenlegierung als Katalysator, dadurch ;gekennzeichnet, daß als Katalysator eine Legierung von Zinn, Eisen und Nickel oder Chrom oder Kobalt oder Molybdän oder zwei oder mehr dieser Elemente verwendet wird.
  2. 2. Verfahren gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Katalysator verwendet wird, der aus ungefähr 2 Teilen Zinn, i Teil Eisen und i Teil Nickel besteht.
DEF73015D 1932-03-12 1932-03-12 Verfahren zum Spalten von schweren Kohlenwasserstoffoelen Expired DE668732C (de)

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