DE668196C - Stuetzvorrichtung fuer Drehherdoefen - Google Patents

Stuetzvorrichtung fuer Drehherdoefen

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DE668196C
DE668196C DES119800D DES0119800D DE668196C DE 668196 C DE668196 C DE 668196C DE S119800 D DES119800 D DE S119800D DE S0119800 D DES0119800 D DE S0119800D DE 668196 C DE668196 C DE 668196C
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DE
Germany
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blocks
support device
cage
bars
rotary
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Expired
Application number
DES119800D
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English (en)
Inventor
Heinz Dimgraf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/0037Rotary furnaces with vertical axis; Furnaces with rotating floor

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heat Treatments In General, Especially Conveying And Cooling (AREA)

Description

  • Stützvorrichtung für Drehherdöfen Zum Glühen von Metallblöcken dienen vielfach Drehherdöfen, in denen die Blöcke auf dem Herdwagen stehend geglüht werden. Da es sich häufig um Blöcke von großem Gewicht handelt, so pflegte span bisher- in solchen Fällen die Oberseite dgs Herdwagens mit schweren Gußplatten abzudecken, um auf diese Weise eine tragfähige Unterlage für die Blöcke zu erhalten. Bei lang fortgesetztem Betrieb des Ofens verziehen sich derartige Unterlegplatten,was zur Folge hat, daß die Blöcke schief und unsicher stehen.
  • So ist bereits .ein Speicherdrehofen zum Anwärmen von aufrecht stehenden Blöcken bekanntgeworden, bei dem die Blöcke in durch Stäbe gebildeten Fächern untergebracht werden können. Eine derartige Vorrichtung besitzt aber den Nachteil, daß sie weder ein Umfallen der Blöcke nach außen hin verhindernkann, noch ist sie genügend widerstandsfähig, um .ein Verbiegen der Stäbe und eine dadurch bedingte Verzerrung der einzelnen Fächer zu verhindern. Außerdem werden bei der bekannten Einrichtung die Stäbe an der Herdplatte befestigt, die aus diesem Grunde sehr stark und widerstandsfähig ausgebildet werden muß, wobei dann die oben geschilderten Folgen reintreten können.
  • Alle diese Nachteile stehen einer unbehinderten Glühung im Wege. Insbesondere muß unter allen Umständen :ein Umfallen der Blöcke während der Dxehbeewegung des Herdes vermieden werden, da es Verklemmungen, Kurzschlüsse an den Heizwicklungen des Ofens und andere Betriebsstömungen zur Folge haben kann.
  • Bei der Stützvorrichtung gemäß der Eifindung werden die geschilderten Nachteile durch Anwendung eines das Glühgut allseitig umschließenden, in sich starren, ringföirmigen Käfigs vermieden, dessen als Unterlage für das Glühgut und gleichzeitig als Herdsohlenabdeckung dienender Boden durch eine in sich zusammenhängende ringfömmige Konstruktion aus Profilstäben gebildet wird.
  • Eine derartige Ausgestaltung der Stützvorrichtung wirkt sich für den gesamten Aufbau des Ofens vorteilhaft aus, insbesondere kann auf. die Verwendung schwerer Gußplatten verzichtet werden, wodurch sich die gesamte Ofenkonstruktion vereinfacht und die Wärmekapazität des Ofens gegenüber bekannten Ofenkonstruktionen verringern läßt. überdies ist es vorteilhaft, daß Lias aus Profileisen zusammengesetzte Gebilde als Ganzes von der Herdsohle abgehoben werden kann. Um die Beschickung des Ofens zu vereinfachen, erhalten zweckmäßig die aufrecht stehenden Stäbe des Käfigs verschiedene Höhe, und zwar sind .die äußeren Stäbe so hoch, daß die Blöcke in aufrechter Stellung unter den oberen Querverbindungen der Stäbe hindurchgeschoben werden können, während die innerem. Stäbe niedriger als die Blöcke sind. Zweckmäßig sind dabei an den äuße-, ren Stäben Nasen befestigt, in die nach dem' Einschieben der Blöcke in die Abteilungen waagerechte rohrförmige Verschlußstücke Hngelegt werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. r einen aufrechten Schnitt durch einen elektrisch beheizten Drehherdofen, der mit der Stützvorrichtung gemäß der Erfindung versehen ist, und Fig. z den zugehörigen Herdwagen mit der Stützvorrichtung in Oberansicht.
  • i bedeutet das innen mit einer Schamotteschicht ausgekleidete Ofemnauerwerk, das auf seiner Außenseite mit einem Blechgehäuse umgeben ist. Auf der Innenseite cler Ofenwandung ist die Heizwicklung z angebracht. Zur Aufnahme der zu glühenden Blöcke 6 dient der auf Rollen q. laufende Herdwagen 3. Auf diesem sitzt die in Gestalt eines Käfigs ausgeführte Stützvorrichtiulg 5, welche die aufrecht stehenden Blöcke 6 trägt. Um ein gutes Aufsitzen des Käfigs 5 auf seiner Unterlage zu gewährleisten, ist der Käfig an seiner Unterseite außen und innen mit Winkelringen versehen. Im übrigen ist er aus dünnwandigen Rohren zusammengesetzt, die aus hitzebeständigem Material bestehen. Durch radial stehende Querstreben 9 ist der Käfig meine Reihe einzelner Abteilungen geteilt, die am Boden des Käfigs je mit einem Paar radialer Gleitschienen i i versehen sind. Die aufrecht stehenden Streben des Käfigs sind außen und innen von verschiedener Höhe, und zwar sind die äußeren Streben 7 so hoch, daß die Blöcke 6 unter den oberen Querverbindungen der Streben in aufrechter Stellung hindurchgeschoben werden können, während die .inneren Streben 8 erheblich niedriger als die Blöcke 6 sind. Auf diese Weise wird nicht :mur Material gespart, sondern. auch die Wärmekapazität der gesamten Stützvorrichtüng niedriggehalten. An den äußeren Streben 7 sind Nasen 1z befestigt, in die nach dem Einschieben der Blflcke 6 in die Abteilungen waagerechte rohrförmige Verschlußstücke i o eingelegt werden.
  • Gegenüber der bisher gebräuchlichen Anordnung schwerer Abdeckplatten bedeutet die beschriebene Stützvorrichtung eine wesentliche Verbesserung, da sie die Mängel der bekannten Anordnung nicht aufweist und sich durch geringes Gewicht, geringe Wärmekapazität und große Haltbarkeit auszeichnet.

Claims (1)

  1. Pn rrN TANsPRÜciir: i. Stützvorrichtung für Drehherdöfen, insbesondere für solche, in denen durch Zwischengeländer voneinander getrennte Blöcke aufrecht stehend geglüht werden, gekennzeichnet durch einen das Glühgut allseitig umschließenden, in sich starren, ringförmigen Käfig, dessen als Unterlage für das Glühgut und gleichzeitig als Herdsohlenabdeckung dienender Boden durch eine in sich zusammenhängende, ringförmige Konstruktion aus Profilstäben gebildet wird. a. Stützvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Stäbe (7) des Käfigs so, hoch sind, daß die Blöcke (6) unter den oberen Querverbindungen der Stäbe (7) nach Abnahme lösbarer Verschlußstücke in aufrechter Stellung hindurchgeschoben werden können, .wähnend die inneren Stäbe (8) niedriger als die Blöcke sind.
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