DE667523C - Synchronwecker mit selbsttaetiger Ein- und Ausschaltung der Weckeinrichtung - Google Patents

Synchronwecker mit selbsttaetiger Ein- und Ausschaltung der Weckeinrichtung

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DE667523C
DE667523C DESCH107685D DESC107685D DE667523C DE 667523 C DE667523 C DE 667523C DE SCH107685 D DESCH107685 D DE SCH107685D DE SC107685 D DESC107685 D DE SC107685D DE 667523 C DE667523 C DE 667523C
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Germany
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alarm
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synchronous
alarm clock
gear
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Expired
Application number
DESCH107685D
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ALFRED EUGEN SCHLENKER
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ALFRED EUGEN SCHLENKER
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C21/00Producing acoustic time signals by electrical means
    • G04C21/16Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times
    • G04C21/38Adjusting the duration of signals

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

  • Synchronwecker mit selbsttätiger@Ein- und Ausschaltung der Weckeinrichtung Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Synchronwecker, der mit Vorrichtungen zum selbsttätigen Ein- und Aus-. schalten der Weckeinrichtung ausgestattet ist. Die Einschaltung der aus einem an "sich bekannten Summer bestehenden Weckeinrichtung erfolgt ,in bekannter Weise durch ein mit einer Nase versehenes Zahnrad, das sich, angetrieben durch den _ Synchronmotor, unter einem mit einer Kurve versebenen Zahnrad bewegt und am Steilabfall dieser Kurve abfällt, wobei ein mit dem Zahnrad fest verbundener Kontakthebel einen Stromkreis schließt. ' Das Wesentliche der Erfindung liegt in der Verwendung eines zweiarmigen Kontakthebels und der Einstellbarkeit der Weckdauer durch einen Nocken, der in. seiner Stellung gegenüber dem durch ihn zu verschwenkenden Kontakthebel verändert werden kann.
  • Die Ausschaltung der Weckeinrichtung erfolgt gleichfalls durch diesen Nocken, der mit einer teilweise verzahnten Scheibe, die im Augenblick der Stromeinschaltung in Eingriff mit dem Sekundenrad kommt, auf einer Welle sitzt. Durch die Bewegung des Nokkens wird der Kontakthebel verschwenkt.
  • Um die Möglichkeit einer vorzeitigen Unterbrechung des Weckgeräusches zu haben, ist in bekannter Weise ein aus dem Weckergehäuse hervorstehender; von Hand zu betätigender Hebel vorhanden, der beim Niederdrücken ebenfalls den Kontakthebel verschwenkt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in 5 Abbildungen dargestellt. Es zeigt: Abb. i eine Ansicht von vorn auf die Kontaktvorrichtung, Abb. 2 eine Ansicht von oben auf die Kontaktvorrichtung, Abb. 3 einen Schnitt durch den von Hand einstellbaren Teil der Kontaktvorrichtung. Abb. q. und 5 zeigen die Kontakteinrichtung und die Klinke für den Kontakthebel gesondert gezeichnet.
  • Auf der Stundenzeigerachse i, die durch den Synchronmotor angetrieben, sich in 12 Stunden einmal dreht, sitzt das Zahnrad 2, das mit dem doppelt soviel Zähne aufweisenden Zahnrad 3 kämmt. Um die Achse q. dieses Zahnrades 3 schwenkbar angeordnet ist der aus Isolationsmaterial gefertigte Kontakthebel 5, an dem die Feder 6 eingehängt und die Kontaktplatte 7 aufgeschraubt ist, von der der Strom durch den Draht 8 zu dem Summer 40 geleitet wird. Auf der Platine g sitzt fest das Isolationsstück io mit der Kontaktplatte i i und dem Kontaktstift z2, die den Strom durch den Draht 13 zugeführt erhalten. Die Klinke i4., die unter der Wirkung der Feder 15 steht, dient dazu, den Kontakthebel 5 festzuhalten. Durch eine Blattfeder 16 wird der Kontakthebel 5 mit der Achse 4. und dem Zahnrad 3 nach vorn gedrückt, bis die Kontaktplatte 7 an dem Kontäktstift 12 anstößt.
  • Mit dem Zahnrad :2 kämmt noch das doppelt so große Zahnrad 17, auf dessen Achse der kleine Zeiger 18 sitzt. Durch die Platine 9 hindurch ragt der Stift ig des Abstellhebels 2o, der mit einer Isolationsschicht überzogen ist. Der Nocken 21 sitzt mit der teilweise verzahnten Scheibe 27 auf gemeinsamer Welle 22. Letztere ist in der hinteren Platine 23 des Uhrwerks in einem Schlitz 24 gelagert, wodurch die Welle 22 verschwenkt werden kann. Der Winkelhebel 25 legt sich unter dem bg der Feder 26 mit seinem einen Ende gegen Stirnseite der Achse 4, während das andere Ende des Winkelhebels 25 an der Welle 2#e# anliegt, so daß beim Zurückdrücken der Achse 4 die Welle 22 verschwenkt wird und die auf dieser sitzende teilweise verzahnte Scheibe ?7 außer Eingriff mit dem Sekundenrad 28 kommt.
  • Das Zahnrad 3 besitzt noch eine Nase 29, und vor dem Zahnrad ist ein weiteres Zahnrad 30 mit einer Kurve 31 angeordnet, das auf einem Stift 32 in der Blindplatte 33 gelagert ist. Mit dem Zahnrad 3ö kämmen die gleich großen Zahnräder 34 und 35, von denen das erste den Einstellzeiger 36 trägt. Im Eingriff mit dem Zahnrad 35 ist das Zahnrad 37, an dessen Welle 38 der gerändelte Knopf 39 befestigt ist.
  • Die Wirkungsweise ist nun folgende: Durch Drehen an dem gerändelten Knopf 39 dreht sich auch die Welle 38 und damit das Zahnrad 37. Dieses setzt das Zahnrad 35 in Bewegung, das die ihm erteilte Drehbewegung auf das Zahnrad 30 mit der Kurve 31 und dieses auf das Rad 34, das den Einstellzeiger 36 trägt, weitergibt. Der Einstellzeiger 36 kann somit nach der auf dem Zifferblatt befindlichen Weckerskala, die eine auf der Blindplatte 33 aufgebrachte 24-Stunden-Skala ist, auf die verlangte Zeit eingestellt werden. Durch den Synchronmotor wird die Stündenzeigerachse i des Zeitwerkes in 12 Stunden einmal gedreht, und das auf dieser sitzende Zahnrad 2 treibt das Zahnrad 3 an; das damit infolge seiner doppelten Größe gegenüber dem Rad 2 in 24 Stunden eine Umdrehung macht. Von der schrägen Bahn der Kurve 31 des Zahnrades 3o, die auf die Nase 29 des Zahnrades 3 drückt, wird das Zahnrad 3 entgegen der Wirkung der Blattfeder 16 zurückgedrückt, und zwar so lange, bis die Nase 29 an der senkrechten Fläche der Kurve 3 i abfällt. Mit dem Zahnrad 3 wird auch der Kontakthebel 5 durch die Blattfeder 16 bei diesem Abfall vorgedruckt, und die Kontaktplatte 7 kommt auf den Kontaktstift 12 der Kontaktplatte i i. Dadurch wird der Stromkreis des Summers 40 geschlossen: Die Dauer des Weckgeräusches muß natürlich auf eine bestimmte Zeit begrenzt sein. Dazu ist mit -dem Sekundenrad 28, das sich in 6o Sekunden einmal dreht, die auf einem Teil ihres Umfangs verzahnte Scheibe 27 aus Isolationsmaterial in Eingriff, und diese wird beim Einschalten des Kontakts gedreht. Mit der Scheibe 27 auf gleicher Welle 22- sitzt der h,Nocken 21, der bei der Drehung den Hebel 5 ebt, wodurch die Kontaktplatte 7 den Kon-:ha'"tstift 12 verläßt und damit die Stromzu-04'"r zum Summer 40 unterbricht. Durch die linke 1q., die beim Hebel 5 einfällt, wird dieser festgehalten. Nach dem Steilabfall läuft beim Weiterdrehen des Rades 3 die Nase 20 wieder an der Kurve 31 auf; und dadurch wird der Hebel 5 allmählich zurückgedrückt. Dabei drückt die Welle 4 auf den Hebel 25 und dieser auf die Welle 22, die in der Platine 23 in einem Schlitz 24 gelagert ist. Dadurch wird die ebenfalls auf der Welle 22 sitzende teilweise verzahnte Scheibe 27 außer Eingriff mit dem Sekundenrad 28 gebracht und der Nocken 21 mit der teilweise verzahnten Scheibe 27 durch die Feder 41 in seine ursprüngliche Tage zurückgebracht. Wird der Wecker von neuem eingestellt, was wieder durch Drehen am Knopf 39 erfolgen kann, so drückt dabei die auf dem Zahnrad 3o angeordnete Kurve 31 durch die Nase 29 das Zahnrad 3 und den Hebel 5 entgegen der Wirkung der Feder 16 nach hinten, d. h. der Platine 9 zu. Die Klinke 14 gibt dadurch den Hebel 5 frei, und durch den Zug der Feder 6 wird dieser verschwenkt. Findet eine Einstellung einer anderen Weckzeit nicht statt, so wiederholt sich der Vorgang in der gleichen Weise.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Synchronwecker mit Vorrichtungen zum selbsttätigen Ein- und Ausschalten der Weckeinrichtung und einer Einrichtung zur Einstellung der Dauer des Weckgeräusches, gekennzeichnet durch einen zweiarmigen Kontakthebel (5), der mit seinem einen Ende Kontakt gibt, während das andere Ende zum Ausschalten von einem Nocken (21) betätigt wird, der in seiner Winkellage verstellbar ist.
  2. 2. Synchronwecker nach Anspruch 3., dadurch gekennzeichnet, daß der Nocken (21) auf gleicher Welle (22) mit einer teilweise verzahnten Scheibe (27) sitzt, die durch Verschwenken der gemeinsamen Welle in und außer Eingriff mit dem Sekundenrad (a8) gebracht wird.
  3. 3. Synchronwecker nach Anspruch dadurch gekennzeichnet, daß die Verschwenkung bewirkt wird durch den einen Arm eines Winkelhebels (25), dessen anderer Arm unter dem Einfluß der Achse steht, welche durch ihre axiale Verschiebung den Zeitpunkt der Signaleinschaltung bestimmt.
DESCH107685D 1935-08-07 1935-08-07 Synchronwecker mit selbsttaetiger Ein- und Ausschaltung der Weckeinrichtung Expired DE667523C (de)

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DE (1) DE667523C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1143570B (de) * 1953-03-21 1963-02-14 Walter Rich Dipl Ing Schaltuhr

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