DE66728C - Vorrichtung zum Aufbiegen und Fertigwalzen vorgewalzter Profileisen - Google Patents

Vorrichtung zum Aufbiegen und Fertigwalzen vorgewalzter Profileisen

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DE66728C
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DE
Germany
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profile iron
bending
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iron
rail
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT66728D
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English (en)
Original Assignee
T. Bl-CHEROUX in Düsseldorf, Grafenberger Chaussee 88
Publication of DE66728C publication Critical patent/DE66728C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D7/00Bending rods, profiles, or tubes
    • B21D7/08Bending rods, profiles, or tubes by passing between rollers or through a curved die

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Apparate, welche dazu dienen, Schienen, Trägern, gewalzten Profileisen und ähnlichen Gegenständen, welche nach dem in der Patent^ schrift No. 63066 beschriebenen Verfahren annähernd fertiggestellt sind, ihre Fertigform zu geben.
Nach dem genannten Verfahren werden Schienen, Träger, gewalzte Profileisen und ähnliche Gegenstände in der Weise hergestellt, dafs Blöcke von rechteckigem oder annähernd rechteckigem Querschnitt mit einer oder mehreren Rinnen von einer dem herzustellenden Profil entsprechenden Tiefe versehen werden, dafs die so mit Rinnen versehenen Blöcke in Kalibern ausgereckt werden, wobei die Flügel der Rinnen auf einander gedrückt werden, dafs die zu dem beabsichtigten Zweck genügend bearbeiteten Flügel aus einander gebogen und dafs schliefslich die so erhaltenen Schienen u. s. w. in einem Fertigkaliber gerichtet und fertiggewalzt werden.
Zur Ausführung der beiden letzten Operationen, des Auf biegens und Fertigwalzens, bedient man sich am besten der in den beiliegenden Zeichnungen dargestellten Apparate.
Fig. ι bis 3 zeigen eine Vorrichtung, bei welcher das Aufbiegen mittelst hydraulischer Pressen erfolgt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht, theilweise im Schnitt,
Fig. 2 eine Endansicht, theilweise im Schnitt, Fig. 3 die Draufsicht.
Als Arbeitsstück ist eine Eisenbahnschiene eingezeichnet, deren Fufs aufgebogen werden soll.
An dem Gestell α der Fertigwalzen b b ist eine Bettplatte c befestigt, auf welcher ein Schlitten d horizontal beweglich angeordnet ist. Der Schlitten d trägt einen Ständer f, welcher mit einer auswechselbaren Platte g versehen ist, welche im vorliegenden Fall zur Führung des Schienenkopfes dient. Auf dem Ständer ist der Deckel h befestigt.
Seitlich und unterhalb des Schlittens sowie hinter demselben sind hydraulische Pressen angebracht, welche das Abstützen und Aufbiegen des Schienenfufses, sowie das Einbringen der Schiene in das Fertigkaliber bewirken.
Der Vorgang ist nun folgender:
Nachdem die Schiene auf den Schlitten gebracht worden ist, wird zunächst der Stempel i der unterhalb des Schlittens angeordneten hydraulischen Presse in Thätigkeit versetzt und derselbe prefst die Schiene gegen den Deckel h in eine Führung hinein. Eine Aenderung in der Form der Schiene kann jetzt nicht mehr stattfinden. Der Stempel k der zweiten, seitlich angeordneten hydraulischen Presse tritt hierauf in Wirkung und treibt einen Keil zwischen die beiden Flügel des zusammengedrückten Schienenfufses. Die Flügel werden hierdurch theilweise aus einander gebogen. Letzterer Vorgang vollzieht sich in zwei Abstufungen. Zunächst wird, während der Schlitten sich dicht an dem Walzengestell befindet, durch Eintreiben des Keiles das Ende des Schienenfufses auf eine Länge von etwa 50 bis 60 cm hin aufgebogen. Der Schlitten wird hierauf zurückgeschoben, der Keil wird zum zweiten Mal zwischen die Flügel einge-
trieben und der Rest des Schienenfufses aufgebogen. Nachdem der Schienenfufs so annähernd fertiggestellt ist, tritt der Stempel I der am Ende des Schlittens angebrachten hydraulischen Presse in Wirkung; er schiebt den ganzen Schlitten gegen das Walzengestell a hin und bringt die Schiene in das Fertigkaliber hinein. Die beiden Stempel i und k dienen während dieses Vorganges als Führung. Die Walzen b b erfassen die Schiene und ziehen dieselbe vollständig durch; der Schienenfufs wird hierbei vollkommen aufgebogen und die Schiene gerichtet und fertig ausgewalzt. Wie bei der Eisenbahnschiene wird auch bei allen übrigen Profileisen verfahren.
Fig. 4 stellt das Aufbiegen einer Eisenbahnschiene mit sehr breitem Fufs dar, und zwar kommt hierbei ebenfalls der im Obigen beschriebene Apparat zur Anwendung.
Sollen aus dieser.Schiene mit breitem Fufs eine Langschwellenschiene oder ähnliche Profile beliebigen Querschnittes hergestellt werden, so bedient man sich vortheilhaft des in Fig. 8 der Zeichnung dargestellten Fertigwalzwerkes mit den drei profilirten Walzen ss's!. Von der in dem Walzengestell r gelagerten Walze ί wird die Bewegung durch Zahnräder tt auf die VVelle u übertragen und von dieser vermittelst konischer Räder ν ν' ν' auf die in dem verstellbaren Rahmen tv gelagerten Walzen s' s'. Durch das Zusammenwirken dieser drei Walzen ss's' erhalten die Langschwellenschienen und ähnliche Profile ihre Fertigform.
Fig. 5 und 6 stellen eine Vorrichtung zum Aufbiegen der beiderseitigen Flügel bei Doppeln T-Eisen dar. Dieselbe entspricht im Allgemeinen der bereits beschriebenen Vorrichtung zum Auseinanderbiegen der Flügel bei Eisenbahnschienen und ähnlichen Profilen, es kommt nur zu der einen seitlich angeordneten hydraulischen Presse noch eine zweite auf der anderen Seite hinzu.
Fig. 5 zeigt eine Draufsicht,
Fig. 6 eine Endansicht der Vorrichtung.
Der Vorgang des Auseinanderbiegens und Einführens des Profileisens in das Fertigkaliber ist im wesentlichen der gleiche, wie der bei der Herstellung der Eisenbahnschiene geschilderte.-
Eine zweite, höchst einfache und zweckmäfsige Vorrichtung zum Auseinanderbiegen der Flügel von Profileisen aller Art ist in Fig. 7 dargestellt.
Vor den letzten Walzen m m des Walzwerkes ist eine verstellbare Welle η angebracht, die mit drei Walzen versehen ist. Die erste Walze ο ist der Form des herzustellenden Profils entsprechend kalibrirt, die zweite Walze ρ ist scharfkantig und bewirkt das Auseinanderbiegen der beiden Flügel; die dritte Walze q ist glatt und dient dazu, dem Profil die Fertigform zu geben. Durch Anwendung entsprechender Walzen kann man bei dieser Vorrichtung auch höchst zweckmäfsig die Langschwellenschienen herstellen.

Claims (1)

  1. . Patent-Anspruch: ■
    Zum Aufbiegen und Fertigwalzen der nach dem in der Patentschrift No. 63066 beschriebenen Verfahren annähernd hergestellten Profil·* eisen eine Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs das Profileisen von einem hydraulischen Stempel i in eine Führung geprefst wird, hierauf ein zweiter hydraulischer Stempel k einen Keil zwischen die aufzubiegenden Flügel eintreibt; und alsdann ein dritter Stempel / das so theilweise aufgebogene Profileisen einem Walzenpäar b b zuführt, welches das Aufbiegen vollendet, wobei zum Aufbiegen der beiderseitigen Flügel bei I-Eisen statt eines Stempels k deren zwei an den Seiten des Profileisens angeordnet sind. . ;
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT66728D Vorrichtung zum Aufbiegen und Fertigwalzen vorgewalzter Profileisen Expired - Lifetime DE66728C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7007548B2 (en) 2001-01-15 2006-03-07 Siemens Aktiengesellschaft Road test simulator with plural rollers

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7007548B2 (en) 2001-01-15 2006-03-07 Siemens Aktiengesellschaft Road test simulator with plural rollers
US7168307B2 (en) 2001-01-15 2007-01-30 Siemens Aktiengesellschaft Road test simulator with plural rollers

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