DE170210C - - Google Patents
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- DE170210C DE170210C DENDAT170210D DE170210DA DE170210C DE 170210 C DE170210 C DE 170210C DE NDAT170210 D DENDAT170210 D DE NDAT170210D DE 170210D A DE170210D A DE 170210DA DE 170210 C DE170210 C DE 170210C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D3/00—Straightening or restoring form of metal rods, metal tubes, metal profiles, or specific articles made therefrom, whether or not in combination with sheet metal parts
- B21D3/02—Straightening or restoring form of metal rods, metal tubes, metal profiles, or specific articles made therefrom, whether or not in combination with sheet metal parts by rollers
- B21D3/05—Straightening or restoring form of metal rods, metal tubes, metal profiles, or specific articles made therefrom, whether or not in combination with sheet metal parts by rollers arranged on axes rectangular to the path of the work
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Straightening Metal Sheet-Like Bodies (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
JVl 170210 KLASSE 49/.
in ANTWERPEN, Belg.
Schienenbiege- bzw. Richtmaschine.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft solche Schienenbiege- und Richtmaschinen,
bei welchen die Schierien während des ganzen Arbeitsvorganges in gleichbleibender,
beliebiger Höhe über dem Boden zwischen Rollen hindurchgeführt werden, deren Profile denjenigen der Schienen entsprechen.
Das wesentliche Merkmal der neuen Maschine besteht darin, daß sie außer einer verstellbaren
Arbeitsrolle zwei Paar festgelagerte Führungsrollen trägt, von denen die eine zum Biegen, die andere zum Richten dient,
und zwar derart, daß eine durch eines der beiden Führungsrollenpaare sowie die Arbeitsrolle
zu stark gebogene Schiene sofort wieder um ein entsprechendes Stück zurückgebogen
werden kann, was mittels des anderen Führungsrollenpaares und der Arbeitsrolle nach
entsprechender Einstellung und Verlegung der Rollen geschieht.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der beiliegenden Zeichnung zur Darstellung gebracht,
und zwar zeigt:
Fig. ι eine Ansicht von oben und Fig. 2 eine Seitenansicht der neuen Maschine. Fig. 3
veranschaulicht den Antrieb zur Führung der Schienen.
Wie die Zeichnung zeigt, stellen A, B die beiden Hauptträger der Maschine dar. Sie
bestehen entweder aus zwei U-förmigen Trägern oder zwei Balken aus Eichenholz, welche an den äußeren und inneren Wänden
in entsprechender Weise mit Eisenblech armiert sind.
C, C und D, D' sind gußeiserne Rollen, deren Profile denjenigen der zu bearbeitenden
Schienen entsprechen. Jede der Rollen bewegt sich um einen vertikalen Zapfen aus
Stahl, welcher Zapfen in geeigneter Weise an den Hauptträgern gelagert ist. Zwischen
vier Verbindungsstangen H der beiden Hauptträger ist in horizontaler Richtung ein Schlitten
G verschiebbar angeordnet.
Auf dem Schlitten befindet sich um eine vertikale Stahlachse drehbar die Arbeitsrolle /,
deren Profil ebenfalls demjenigen der Schiene entspricht. In Bronzemuttern L der Lagerbalken
A bezw. B drehen sich die Druckschrauben K und J, welche zur Einstellung
des Schlittens G in beliebiger Lage dienen. Auf einer der Seiten des Schlittens sind Einsatzstücke
M und N vorgesehen, gegen welche die eine oder andere der Druckschrauben K, J
preßt, je nachdem man auf der einen oder anderen Seite der Maschine arbeitet. Die
Verbindungsstange P (Fig. 2) der Hauptträger A und B hält die Schienen in jeder
gewünschten Höhe während des Arbeitsvorganges fest und sind mit einer röhrenförmigen
Hülse umgeben, damit die Schienen leichter darüber hinweggeschoben werden können. Die Verbindungsstangen O dienen
zur Versteifung des Gestelles.
Die Wirkungsweise der neuen Maschine ist folgende:
Die Schiene wird mit ihrem einen Ende auf den Querträger aufgesetzt und in horizontaler
Richtung ihrer ganzen Länge nach unterstützt. Zu diesem Zweck ist eine Rollbank vorgesehen, oder es sind auch nur ein-
fache Holz- oder Eisenrollen angebracht, so daß die Schiene über eine ebene Fläche
hinweggleitet. Es kann dies auch auf zwei Schienen geschehen, welche vor die Presse
gelegt werden. Darauf wird die Schiene in die Presse so weit eingeführt, bis sich das
Schienenende gegen die Rolle C lehnt. Vermittels der Druckschraube K wird alsdann
die erforderliche Biegung hervorgerufen, wobei das Ende der Druckschraube gegen das
Einsatzstück M preßt. Auf diese Weise wird
ίο bewirkt, daß die Arbeitsrolle /, in gleichmäßiger
Weise auf die Schiene drückend, die gewünschte Biegung hervorruft. Während des Arbeitsvorganges wird die Schiene zwischen
den Rollen hindurchgeführt, wobei letztere durch die Schraubenräder c und c',
die Schrauben ohne Ende ν und v' (Fig. 3), ein konisches Rädergetriebe, sowie das Handrad
d ihren Antrieb erhalten. Bei der Hindurchführung der Schiene durch die drei
Rollen erhält dieselbe eine äußerst vollkommene Biegung in viel kürzerer Zeit als
bei den bekannten Vorrichtungen ähnlicher Art.
Um gebogene Schienen wieder gerade zu richten, genügt es, den senkrechten Zapfen
der Rolle / herauszunehmen und die Rolle selbst an einer anderen Stelle des Schlittens
zu befestigen. Dies kann beispielsweise in der Bohrung R geschehen; in diesem Falle
werden die Einsatzstücke M und N an der Stelle, an welcher bisher die Rolle / angeordnet
war, untergebracht, so daß die Druckschraube J nunmehr gegen das Einsatzstück N
preßt. Die Schiene wird hierbei auf der entgegengesetzten Seite der Maschine eingeführt,
wobei die Druckschraube K genügend herausgezogen wird, damit die Schiene frei
in der Maschine gegen die Rollen D und D' eingeführt werden kann.
Claims (3)
1. Schienenbiege- bezw. Richtmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die zu bearbeitende
Schiene zwischen einer verstellbaren Rolle (I) und entweder zwischen zwei festgelagerten Führungsrollen (C, C)
oder ebensolchen Rollen (D, D') hindurchbewegt wird, von denen das eine Rollenpaar
(C, C) zum Biegen, das andere (D, D') zum Richten dient, und bei welcher
Maschine die einstellbare Arbeitsrolle (I) derart zu benutzen ist, daß eine
mittels der Rollen (C, C) und Arbeitsrolle (I) zu stark gebogene Schiene sofort
wieder um ein entsprechendes Stück zurückgebogen werden kann, indem man die Schiene, ohne die Lage der Maschine
verändern zu müssen, zwischen den Führungsrollen (D, D') und der Arbeitsrolle
(I) nach gehöriger Einstellung und Verlegung der Rolle (I) hindurchführt.
2. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Arbeitsrolle (I) in einem einstellbaren Schlitten (G) untergebracht ist,
welcher mit Einsatzstücken (M, N) versehen ist, gegen welche eine Druckschraube
(K bezw. J) zum Angriff kommt, je nachdem die Schiene gebogen oder
gerichtet werden soll.
3. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Achse der Führungsrollen (C, C) zwei Zahnräder (c, c') angeordnet
sind, in welche zwei Schnecken (ν, ν') eingreifen, welche vermittels eines konisehen
Rädergetriebes und eines Handrades (d) in Bewegung gesetzt werden, um die
Führungsrollen (C, C) zu drehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE170210C true DE170210C (de) |
Family
ID=435277
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT170210D Active DE170210C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE170210C (de) |
-
0
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